Chlordioxidupdates

Lesedauer 20 Minuten

Hier fasse ich praktische Erfahrungen und Verbesserungen,  sowie neu entdeckte Studien und Informationsquellen zum Thema Chlordioxid, sowie die Links zu meinen früheren Artikeln zu diesem Thema zusammen. Es ist beabsichtigt den Artikel von Zeit zu Zeit zu ergänzen.

Warnhinweis

Im Folgenden habe ich unter anderem einige Erfahrungen Ideen gesammelt.  Wer auch immer etwas davon ausprobiert, macht das in eigener  Verantwortung. Es kann immer sein, dass etwas falsch oder unvollständig dargestellt wurde,  oder falsch verstanden wird. Zahlenwerte können fehlerhaft sein.  Wichtige Details und Vorsichtsmaßnahmen können fehlen (z.B. weil ich sie für selbstverständlich halte) oder auch vom Leser übersehen oder ignorierte werden. Was bei dem einen gut und zuverlässig funktioniert, kann bei einem anderen aus einer Vielzahl von Gründen nicht funktionieren oder auch sehr problematisch sein.  Ganz allgemein empfiehlt es sich sich auf nichts und niemanden blind zu verlassen, sondern sich gründlich zu informieren, selbst zu denken, neue Mittel und Möglichkeiten vorsichtig und schrittweise zu erproben und die Wirkung sorgfältig beobachten.

Alles was ich im Folgenden geschrieben habe sollte daher nur als Information oder Denkanstoß und NICHT als Handlungsanleitung verstanden werden.

Chemische Beständigkeit

Quellen mit Angaben zur chemischen Beständigkeit von Materialien gegen ClO2 und gegen die zur Herstellung verwendeten Grundstoffe.

Chlordioxid

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Nach der Tabelle von Bürkle ist nur PTFE, also Teflon, bei 20° C sehr gut beständig gegen Chlordioxidgas. Polyamid (PA) und alle Stähle sind nicht bzw. nur sehr mäßig gegen ClO2 beständig. Für die meisten Kunststoffe, einschließlich PETG liegen keine Werte vor.

Nach der Tabelle von Buerkert sind Perfluorkautschuk (FFKM), Polytetrafluorethylen (PTFE), Ethylen-Tetrafluor
ethylen-Copolymer (ETFE) und Polyvinylchlorid (PVC) sehr gut beständig gegen wässerige Chlordioxidlösung.

Natriumchlorit:

HDPE: bei 20 °C sehr gut beständig, bei 50 °C keine Angabe

LDPE bei 20 °C sehr gut beständig, bei 50 °C eingeschränkt beständig.

Salzsäure:

HDPE und LDPE sind bei allen Säurekonzentrationen bei 20° C und auch bei 50° C sehr gut beständig.

Behälter HCL und NaClO2

In den Tropfflaschen aus Braunglas soll sich bei NaClO2 mit der Zeit ein weißer Niederschlag bilden.

Grundsätzlich besteht auch das Problem, dass die Pipetten der Flaschen für HCL und NaClO2 vertauscht werden.

Um Gewicht und Kosten zu sparen habe ich nun auf 100 ml Flaschen aus HDPE oder LDPE umgestellt. Beispiel: www.flakado.de/flaschen/kunststoffflaschen/rundflasche/4592/100-ml-rundflasche-hdpe-natur-rd-18-zylindrisch

Die dazu angebotenen Dosierspitzen sind zum Abmessen von Tropfen ziemlich mangelhaft, vor allem wenn die Flasche fast leer ist. Die Tropfen damit sind auch sehr viel kleiner als mit den üblichen Tropfpipetten. Wegen der Schwierigkeit, bei allen Füllständen der Flaschen gleichmäßig zuverlässig die Menge nach Tropfen abzumessen, verwende ich die Kunststoffflaschen aus HDPE oder LDPE nun nur noch mit Tropfpipetten aus Glas und mit Gummikappe. Die Gewinde für die 100 ml Rundflaschen aus HDPE und LDPE sind vom Typ RD 18, während diese Pipetten für Gewinde vom Typ GL18 ausgelegt sind. Die Pipetten mit GL18 Gewinde passen aber auch auf Flaschen mit RD18 Gewinde.

Flakado.de bietet diese Pipetten in 106 mm Länge für 2,05 € Brutto an. Weil sie mit 56 Cent bzw. ab 100 St. sogar nur 53 Cent pro Stück wesentlich preiswerter sind, habe ich mir aber die nur 85 mm langen Pipetten von Glas-Artikel.de gekauft. Wenn man die fast leere Flasche schräg hält kann man mit diesen preiswerteren Pipetten ebenfalls die Flasche bis auf eine kleine Restmenge nutzen.

Bei einer Flasche, ich glaube es war eine Flasche mit NaClO2, ist das Gummi schadhaft geworden. Es macht daher Sinn, eine oder mehr Pipetten in Reserve zu haben UND die Flaschen mit der Salzsäure und dem Natriumchlorit stehend zu lagern.

Nachtrag: Plastikflaschen zum Tropfen für NaClO2 und HCL

Die 100 ml Rundflasche HDPE natur RD 18 zylindrisch von Flakado.de ist gerade so hart, dass sie mit den dazu erhältlichen Dosierspitzen wie z.B. dem Verschluss Dosierspitze – gelb – RD 18 Gewinde gut zu nutzen ist.  D.h., man kann damit wirklich genau die Tropfen abzählen. Mit den LDPE-Flaschen hat das bei mir nicht funktioniert. Die Tropfen kamen damit oft zu unkontrolliert, d.h., schneller als ich zählen konnte. Bei den LDPE-Flaschen sind daher Pipetten-Tropfer besser. Bei den Pipettentropfern sind die Tropfen wesentlich größer als bei den Dosierpitzen.

Vorzugsweise nimmt man für HCL und NaClO2  Verschlüsse mit unterschielichen Farben.

Wenn jemand für diese 100 ml LDPE-Flaschen passende Pipettentropfer sucht: Pompl-Direkt (www.flaschenundverschluesse.de ) hat die mit weitem Abstand preiswertesten Pipetten mit 114 mm Länge und DIN 18 Gewinde, die vorallem auch für die 100  ml LDPE-Flaschen von Flakado.de sehr gut passen.

Etiketten für Flaschen mit HCL und NaClO2

Für die Flaschen mit der Salzsäure und dem Natriumchlorit habe ich ultraresistente Etiketten aus PE, vom Typ Zweckform L7914 mit einem Farblaserdrucker bedruckt. Eine Zipdatei mit den entsprechenden Libre-Office Dateien, Word- und pdf-Dateien habe ich hochgeladen:  ZweckformL7914-HCL-NaClO2 . Mit den realen Etiketten getestet und mit einem Farblaserdrucker ausgedruckt habe ich nur die Libre-Office Dateien. Aus diesen  ultraresistenten Etiketten aus PE ausgestanzte Scheiben mit 48 mm Durchmesser habe ich seit einiger Zeit als Dichtung und Korrosionsschutz in den TO48 Deckeln der zur Herstellung von CDL verwendeten 500 ml und 1000 ml Milchflaschen im Einsatz.

Behälter für Chlordioxidlösung

Euromedizinflaschen (Nachtrag 3.4.2022)

Als Flaschen verwende ich inzwischen  klare  0,5 und 1,0-Liter Euro-Medizinflaschen,  wie z.B. diese hier,  wobei ich die  Verschlüsse  mit PTFE-Dichtscheibe nehme.  Klare Flaschen haben den Vorteil dass man den Gelbton der Chlordioxidlösung und damit ungefähr deren Konzentration erkennen kann, was mit Braunglasflaschen nicht so einfach möglich ist.

Die Standard-Reagenzgläser mit glattem Rand und 16 x 160 mm, wie diese hier, passen in beide Flaschen. Bei der 0,5 Literflasche stößt das Reagenzglas am Boden auf während es noch leicht mit dem kleinen Finger zu fassen ist. Bei der Literflasche schwimmt das Reagenzglas. Wenn genug Wasser in der Flasche ist können die meisten das Reagenzglas aber mit dem kleinen Finger fassen und herausziehen. Alternativ ginge es auch mit einer Pinzette oder ähnlichem.

Milchflaschen mit 0,5 und 1-Liter

Milchflaschen mit 500 ml, wie ich sie für Chlordioxid in der Praxis verwendet habe, sind zusammen mit 1000 ml fassenden Milchflaschen die vielleicht praktischste und preiswerteste Lösung, wenn man das Problem mit der Korrosion der zu diesen Flaschen gehörenden Twist-Off-Verschlüsse (TO 48)  im Griff hat. Der preiswerteste Lieferant für diese Flaschen und die zugehörigen Verschlüsse ist nach meiner bisherigen Erfahrung die Firma Flaschenbauer.  Privat habe ich inzwischen alleine für mich 3 Einliterflaschen dieses Types im Einsatz, um Chlordioxidlösung zum Trinken und Gurgeln herzustellen. Typische Mengen sind je 6 Tropfen HCL 10 % und NaClO2 25 % auf ca. 900 ml Leitungswasser. Das Ergebnis ist eine Chlordixodlösung mit ca. 30 ppm.

Ein praktisches Problem kann gelegentlich das Öffnen des Schraubverschlusses sein. Es gibt dazu aber verschieden Typen von Glas- oder Deckelöffnern. Hier zwei Beispiele von Öffnertypen, die ich ausprobiert habe. Der Öffner auf dem oberen Bild funktioniert gut, ABER mit diesem Typ habe ich einige Deckel am Rand verbeult. Die Deckel beleiben trotzdem brauchbar, aber ich habe mir dann trotzdem einen Öffner wie dem auf dem unteren Bild gekauft, der besser zu sein scheint.

Mit einem Öffener von diesem Typ habe ich einige Deckel am Rand etwas verbeult.
Dieser Öffner scheint mir für die Deckel am schonensten zu sein.

Korrosionsprobleme und Abhilfe

Bei den schon in Versuche mit Chlordioxid vorgestellten Milchflaschen ist es zu erheblichen Korrosionsproblemen mit den Twist-Off-Verschlüssen gekommen. Das folgende Bild zeigt auf der linken Seite einen normalen, nicht geschützten Milchflaschendeckel vom Typ TO48 nach einigen Monaten. Der Deckel ist durchgerostet. Die Flasche enthielt die gesammelten Reste, die bei der CDL-Herstellung in den Reagenzgläsern verbleibt. Rechts im Bild der Deckel und die zugehörige, ca. 1 mm dicke, aus einer Silikonbackfolie hergestellte Dichtung. Die Flasche enthielt CDL mit 2000 bis 3000 ppm. Der mit ClO2 in Kontakt kommende Teil des Silikons ist etwas ausgebleicht. Das ClO2 ist offenbar durch das Silikon und dann auch durch die Farbbeschichtung des Deckels diffundiert und hat dann zur Korrosion des Stahls geführt, aus dem der Deckel besteht. Dieses Bild vermittelt einen Eindruck von der Penetrationsfähigkeit der Chlordioxidmolekühle und auch von deren Oxidationsfähigkeit. Man kann sich vorstellen, dass ClO2 damit für viele für die roten Blutkörperchen wegen deren Größe im Körper nicht oder nicht mehr zugängliche Stellen erreichen und dort Sauerstoff freisetzen kann.

Rechts: Milchflaschendeckel (TO-48) mit schwerem Korrosionsschaden. Der Deckel ist durchgerostet. Links: eine 1 mm dicke Silikondichtung und der Milchflaschendeckel in dem diese verwendet wurde. Das ClO2 hat das Silikon etwas gebleicht und es ist durch das Silikon und die Farbbeschichtung des Deckel diffundiert und hat zu Korrosionsschäden gefährt.

Die 500 ml und die 1000 ml fassenden Milchflaschen haben Twist-Off-Verschlüsse vom Typ TO 48.  Eine Dichtung die man in den Deckel kleben will sollte einen Durchmesser von 48 mm haben. Es gibt ziemlich preiswerte Stanzwerkzeuge mit denen man sich aus einer einseitig selbst klebenden Folie entsprechende Dichtungen ausstanzen kann. Hier zwei Beispiele für Stanzwerkzeuge:

  • https://www.j-kesselshop.de/boehm-stanzmesser-fuer-ringstanzwerkzeug-48-mm/182990
  • https://www.emax-haustechnik.de/installation/isolierung/zubehoer/3/stanzwerkzeug?gclid=EAIaIQobChMIzt7t6sSI8wIVj6myCh1ZIg3ZEAQYAiABEgKIXfD_BwE
  • https://www.ebay.de/itm/224320787232 (das ist das Teil das ich konkret gekauft haben.

Zu diesen Stanzwerkzeugen ein Sicherheitshinweis: Wenn man nur einen solchen Stanzeinsatz benutzt, dann wird man quer über diesen z.B. ein Eisenteil oder ein Holz legen und dann mit einem Hammer darauf schlagen. Es könnte gefährlich sein, ein Teil aus gehärtetem Stahl, wie z.B. einen Meißel oder einen kleinen Hammer zu verwenden, da dieser splittern kann. Auf jeden Fall sollte man vorsichtshalber eine Schutzbrille tragen.

Als Material für solche Deckeldichtungen habe ich bisher vor allem Ultraresistente Ettiketten der Größe 99,1 x 67,7 mm aus PE von Zweckform (Typ L7914) verwendet . Diese Etiketten kann man zugleich auch als Etiketten für die Flaschen mit der Salzsäure und dem Natriumchlorit verwenden.

Alternativ zu den Dichtungen aus den PE-Etiketten von Zweckform habe ich auch selbstklebende Teflonfolie mit Glasfasergewebe im Einsatz. Das folgende Bild zeigt Deckel mit beiden Materialien:

Links Deckeldichtung aus PE (Ettikett vom Type Zweckform L7914), rechts Deckeldichtung aus einseitig klebender, gewebeverstärkter Teflonfolie

Bisher scheinen beide Deckeldichtungen zu funktionieren. Vielleicht sollte ich auch Dichtungen aus PVC-Folie ausprobieren, weil diese relativ weich sein kann.

Weithalsflaschen

Ein brauchbare Alternative zu den Milchflaschen sind die Weithalsflaschen von Flakado.de.  Flakado bietet für diese Flaschen Deckel auch spezielle Deckel an, bei denen der normale Deckel innen mit einer Lage aus PE-Schaum verkleidet ist, auf den dann noch eine Teflon-Folie geklebt ist. Das ist im Bezug auf die Beständigkeit sicher das Optimum. Die Flaschen und diese speziellen Deckel sind aber wesentlich teurer als die Milchflaschen und deren Deckel. Vor allem aber finde ich Größen dieser Weithalsgläser vielleicht etwas unpraktisch.

Das 1000 ml fassende Weithalsglas ist hoch genug, um die normalen 160 mm langen Reagenzgläser zu verwenden. Es ist aber viel zu dick, um es in die Flaschhalterung in einer Kühlschranktür zu stellen.  Dafür sind diese Gläser niedriger und könnten z.B. ein einem Schrankfachstehen, das für eine Milchflasche zu niedrig ist. Auch ist es für Personen mit kleinen Händen vielleicht zu groß, um es ordentlich fassen zu können. Es gibt aber sogenannte Ölfilterschlüssel (für KFZ-Bedarf), mit denen das dann wiederum kein Problem ist, auch wenn jemand kleine Hände hat und dazu auch noch relativ schwach ist. Meine Helferinnen kommen mit diesen 1000 ml Weithalsgläsern aber offenbar gut zurecht. Weil diese Gläser realtiv niedrig sind und weil vielen Patienten CDL als Mundspüllösung bei Kühlschranktemperatu zu kalt ist, habe wir jetzt an jedem Arbeitsplatz ein solches Weithalsglas im Schrank stehen, weil wir damit Mundspüllösug mit Zimmertemperatur haben.

Ein Vorteil dieser großen Weithalsgläser gegenüber Milchflaschen ist die relativ viel größere Wasseroberfläche.  Dadurch kann die Lösung des ClO2 in Wasser schneller erfolgen. Wieviel schneller habe ich nicht gemessen.

Die 500 ml und 250 ml Weithalsgläser habe ich mir auch besorgt. Für diese benötigt man Reaganzgläser mit 125 bzw. 100 mm Länge. Vorteile diese kleineren Gläser ist, dass man damit z.B. kleine Mengen höher konzentrierte CDL herstellen kann.

Ausprobiert habe ich jetzt sogenannte Laborglasflaschen. Diese haben aber Deckel aus PP, das wahrscheinlich nur bedingt gegen ClO2 beständig ist. Ich hatte daher zwei solche Flaschen mit einer extra dazu angebotenen, mit Teflon beschichteten Silikondichtung bestellt. Die Innenkonstruktion des Deckels ist aber so, dass diese Dichtung in der Praxis so nicht verwendbar ist. Man müßte den Deckel erst auf einer Drehbank nacharbeiten um diese oder eine andere Dichtung sinnvoll verwenden zu können.

Herstellung von Chlordioxidlösung

Das praktischste und effizienteste Verfahren zur Herstellung von CDL zum Gurgeln, Mundspülen oder Trinken ist meines Erachtens nach wie vor die Reagenzglasmethode wie ich sie schon in Chlordioxid in der Praxis und in CDL einfach herstellen gezeigt habe. Den von Andreas Kalcker und vielen anderen bevorzugten Weg, bei dem zunächst CDL mit einer Konzentratoin von 3000 ppm (= 0,3 %) hergestellt und dann nach Bedarf verdünnt wird finde ich nach wie vor unnötig ineffizient und auch unzuverlässig.  Besser erscheint mir, immer gleich die gewünschte Konzentration herzustellen. Die übliche Lösung zum Gurgeln, Mundspülen oder auch Trinken hat ca. 30 bis 50 ppm, bzw. 0,003 bis 0,005 %.

Für äussere Anwendung, in diesem Fall an einem Fuß, im Bereich der Zehen, habe ich jetzt aber ohne Schaden das klassische MMS  ausprobiert. Ich habe mir dazu die normalerweise für einen ganzen Liter CDL nötige Zahl  von je 6 Tropfen in eine 5 ml Einwegspritze gegeben und darin gut gemischt. Dann habe ich vorsichtig die Luft aus der Spritze gedrückt und die Spritze mit Wasser gefüllt. Diese 5 ml ziemlich hoch konzentrierte CDL , ausdrücklich nicht reine CDL habe ich dann an der gewünschten Stelle auf einen frischen Socken gespitzt und dann eine Tüte über den Fuß gezogen und mit einem Gummi etwas abgedichtet. Eine Hautreizung konnte ich nicht feststellen.

Messung der Chlordioxidkonzentration

Messtechnik

Messstreifen

Anfangs habe ich die ClO2-Konzentration mit Messstreifen gemessen, wie ich das z.B. Versuche mit Chlordioxid gezeigt habe.

Bei Messungen mit diesen Messstreifen kann man 50 % der Kosten sparen, indem man die Streifen längs mit einer Schere durchschneidet. Statt einer kann man dann zwei Messungen pro Streifen durchführen.

Spektrophotometrie

Ich selber messe die Konzentration inzwischen mit dem in dem folgenden schon in CDL einfach herstellen gezeigten Spectrophotometer für sichtbares Licht (Vis = visible).

Mein Gerät habe ich per Alibaba in China gekauft. Einschließlich Fracht und Zoll hat es etwa 300 Euro gekostet. Der Hersteller hat die nötigen Messküvetten automatisch mitgeliefert. Die Messung der ClO2-Konzentration erfolgt am Besten bei eine Wellenlänge von  360 nm, da die Lichtabsorbtion von ClO2 bei dieser Wellenlänge am größten ist.

Der Absorbtionskoeffizient für ClO2 beträgt 1250 L·mol−1·cm−1 . Quelle  Chlorite Ion Interference in the Spectrometric Measurement of Chlorine Dioxide,  Seite 81, Journal AWWA, September 2004 Zsolt Körtvélyesi und Gilbert Gordon.

Wie ich jetzt erst gesehen habe, hat Zsolt Körtvélyesi 2004 über das Thema Analytical Methods for the Measurement of Chlorine Dioxide and Related Oxychlorine Species in Aqueous Solution an der Universität in Miami bei Gilbert Gordon promoiert (etd.ohiolink.edu/apexprod/rws_olink/r/1501/10?clear=10&p10_accession_num=miami1088030135 ). Die Dissertation kann man von dort herunterladen.

Die Durchführung der Messung erfordert etwas Verständnis des Meßprinzips und der Funktion des Gerätes. Auch muß man sich mit Hilfe einer Tablellenkalkulation, sowie mit Kenntniss der Absorbtionskonstante  und der nötigen Formeln eine Tabelle anlegen, mit deren Hilfe man dann aus dem mit dem Gerät gemessenen Wert der Absorbtion und der eventuellen Verdünnung der Lösung die ClO2-Konzentration ermittlen kann.

Die im  folgenden verlinkte Exeldatei  enthält meine Berechnungen und meine Tabelle mit deren Hilfe ich letztlich die CDL-Konzentration mit Hilfe des Spektrophotometers bestimme: CDL-Messung .

Meßergebnisse

An dieser Stelle einige Meßwerte. In Zukunft möchte ich hier weitere Meßwerte hinzufügen.

In CDL einfach herstellen findet man im Abschnitt Versuche und Messungen eine ganze Reihe Meßergebnisse, die ich bei Versuchen mit 4 % Salzsäure, kombiniert mit 25 % Natriumchlorid, mit normalen Tropfflaschen mit Glaspipetten erhalten habe.

Akutellere Werte:

  • 900 ml Leitungswasser mit je 6 Tropfen HCl 10 % und NaClO2 25 % : 54 ppm ClO2 (bei gleicher Menge NaClO2 25 % erzeugt man mit HCl 10 % wesentlich mehr ClO2 als mit HCl 4 %). Die von Andreas Kalcker und den Ärzten von Comusav empfohlene Konzentration für das Standard-Protokoll (C) beträgt 30 ppm.

CDL in der Zahnmedizin

Zahnmedizin ist in weiten Teilen ein Kampf mit Bakterien und ein Versuch, Infektionen verschiedener Arten zu verhindern oder zu behandeln. Chlordioxidlösung ist als wirksames, wasserlösliches und bei richtiger Anwendung für den Körper ungiftiges, gewebeverträgliches Desinfektionsmittel ein interessanter Kandidat für eine ganze Reihe von Anwendungen in der Zahnmedizin.

Desinfizierender Kühlwasserzusatz

Den potentiell infektiösen Spraynebel von Ultraschall-Zahnsteinentferern und Turbinen nicht nur zuverlässig keimfrei zu halten, sondern sogar in ein desinfizierendes Medium zu verwandeln ist für das Personal und auch für die Patienten in der Zahnheilkunde ein sehr großer Vorteil.

Besonders attraktiv war und ist dabei, dass hochtourige Hartmetallfräser mit geringen Durchmessern und großen Längen (bis 30 mm)  in offenen Wunden, z.B. zur knochenschonenden Zerlegung von abgebrochenen Wurzeln eingesetzt werden können. Wenn die Behandlungseinheiten nur noch mit entsprechend aufbereitetem und mit Chlordioxid angereichertem Kühlwasser versorgt werden, dann entfällt die sonst zeit- und materialaufwendige, unwirtschaftliche Umrüstung des Arbeitsplatzes für den Einsatz einer speziellen Chirurgiebohrmaschine.   Stattdessen kann unverzüglich mit der normalen Turbine ein entsprechender Chirurgiefräser eingesetzt werden, wenn diese im Rahmen einer schwierigen Extraktion notwendig wird. Dabei ist der Infektionsschutz durch die Verwendung der Chlordioxidlösung nicht nur kostengünstiger sondern trotz der geringeren Kosten auch wesentlich besser als bei einer nur mit physiologischer Kochsalzlösung gekühlten Maschine.

Mundspülmittel

Prävention bei jeder Behandlung

Jeden Patienten bei Behandlungsbeginn einer CDL von ca. 30 ppm den Mund spülen und nach möglichkeit auch etwas gurgeln lassen, ist sein sehr sicheres und wohl auch sehr wirksammes Hygienekonzept, gerade auch mit Blick auf verschiedene Virusinfektionen wie Grippe und Coronavirus.

Mundspülmittel zur Wundnachsorge

Chlodioxid mit bis zu 50 ppm schmeckt offenbar wesentlich besser als Braunol und es verursacht keine Flecken. Bis etwas über 100 ppm kann man CDL gut als Mundspülmittel verwenden.

Eine relativ neue Studie aus Ungarn hat zudem gezeigt, dass Chlordioxid im Gegensatz zu dem viel verwendeten Chlorhexidindigluconat und auch im Verleich zu H2O2 zum Beispiel die Stammzellen des Zahnhalteapparates NICHT schädigt: Comparative study of hyperpure chlorine dioxide with two other irrigants regarding the viability of periodontal ligament stem cells. Bei dieser Laborstudie wurden allerdings nur CDL mit Konzentrationen von 25 und 2,5 ppm verwendet.

Mittel gegen Mundgeruch

Chlordioxid ist auch ein sehr wirksames Mittel zur Beseitigung von Gerüchen und damit, wenn man es als Mundspülmittel einsetzt, auch von Mundgeruch.

Gegen Infektionen im Bereich Hals und Rachen

Meine eigene Erfahrung mit Chlordioxid mit 30 bis 50 ppm ist, dass Entzündungen im Bereich Rachen, Mandeln, Hals am nächsten Tag in der Regel vollständig verschwunden sind, wenn man bei den ersten Symptomen einer solchen Entzündung ausgiebig mit Chlordioxidlösung gurgelt. Ich bin immer wieder erstaunt, wie mit diesem einfachen Mittel eine gerade auch vor dem Hintergrund von Corona beängstigende Entwicklung gestoppt und die Gesundheit in Rekordzeit wieder perfekt hergestellt werden kann. Von den “Verätzungen” und anderen Nebenwirkungen, vor denen die angeblichen “Experten” warnen, bemerkt man bei den empfohlenen Konzentrationen nichts.

Desinfektion im Bereich der Nase

Wie Dr. Manuel Aparico in einem seiner Vorträge erklärt hat, gehört zum persönlichen Hygieneprotokoll der über COMUSAV organisierten Ärzte bei der Behandlung von Covid-Patienten auch, dass der Arzt seine Nase mit Hilfe einer Einwegspritze mit CDL spült. Das habe ich auch versucht. Es funktioniert auch nach meiner Erfahrung. Man füllt die Spritze mit der auch zum Gurgeln oder zur Mundspülung verwendet Lösung von z.B. 30 bis 60 ppm  und spitzt sich etwas CDL in die Nasenlöcher.

Wurzelkanalspülmittel

Das weiter oben gezeigte Beispiel mit der Silikondichtung, durch die das ClO2 offenbar einfach hindurchdiffundiert ist, kombiniert mit der bekannt starken Desinfektionswirkung von ClO2 gegen alle Viren und fast alle bekannten Bakterien, machen Chlordioxid für Wurzelkanalbehandlungen sehr interessant. Dabei geht es nämlich auch darum, Bakterien in den mechanisch mit Wurzelkanalfeilen nicht erreichbaren Seitenkanälchen des Wurzelkanalsystems sicher abzutöten.

Ein anderer in der Praxis sehr angenehmer Effekt im Vergleich zu dem für Wurzelkanalbehandlungen üblicherweise verwendete NaClO ist die wesentlich geringere Bleichwirkung. NaClO mit 5 bis  6 %, wie ich es für Wurzelkanalbehandlungen wegen seines gewebauflösenden Effektes in gewissem Umfang natürlich auch weiter verwenden werde, verursacht schon sehr gut sichtbare weiße Flecken wenn es auf Kleidungsstücke kommt.

Chlordioxid hat bei Wurzelkanalbehandlungen aber noch zwei Vorteile. Zunächst ist es elektrisch nicht leitend, was bei der Längenmessung ein Vorteil sein kann. Ein anderer Vorteil ist, dass es ziemlich gewebeverträglich ist. Es kommt zwar bei korrekter Arbeitsweise nur sehr selten bis nicht vor, dass Wurzelkanalspülmittel durch den Ausgang des Wurzelkanals in das umliegende Gewebe gedrückt wird,  aber es ist doch ein Gewinn an  Sicherheit, wenn man zumindest bei einem Teil der Behandlung eine für das Umliegende Gewebe die wesentlich weniger aggressive Chlordioxidlösung als Spülmittel verwendet.

Es ist unklar, aber gut möglich, dass das Spülen der Wurzelkanäle mit Chlordioxidlösung bei längeren, weil besonders schwierigen Wurzelkanalbehandlungen die für die Elastizität und Festigkeit des Zahnes wichtigen organischen Fasern weniger stark beschädigt als Natriumhypochlorid. Die Verwendung von Chlordioxidlösung  könnte damit die Lanzeitprognose des Zahnes verbessern.

Kariesentfernung und Kavitätendesinfektion

Karies und die dadurch verursachten Enzündungen sind  letztlich auch eine Infektionskrankheit. Mit Chlordioxid, vielleicht auch in Kombination mit dem die Tiefenwirkung verbessernden DMSO, kann man bei der Kariesentfernung Wurzelkanalbehandlungen vermeiden und Fälle elegant retten, die früher verloren gewesen wären.

Vor einiger Zeit habe ich mir auf dem Videoportal von Dr. Joseph Mercola ein sehr interessantes Interview mit einer Zahnärztin angehört, die mit großem technischen Aufwand und entsprechenden Kosten, mit Laser usw. Karies so entfernt, dass eine bei dem klassischen Verfahren wahrscheinlich unvermeidliche Verletzung des Zahnmarks und eine damit notwendig werdende Wurzelkanalentfernung oder Zahnentfernung vermieden werden.

Mit Chlordioxid, ggf. in Kombination mit DMSO, kann man das auch mit klassischen Mitteln erreichen, zumindest wenn man vorsichtig und mit Lupenbrille und sehr guter Beleuchtung arbeitet.

Dazu ist anzumerken, dass man schon vor über 30 Jahren wußte, dass Karies stoppt, wenn die Bakterien keine Nährstoffe mehr bekommen oder abgetötet werden. Mit Chlordioxid kann man Bakterien zuverlässig abtöten UND es ist zugleich gewebefreundlich und ungiftig. Dazu kommt, dass es tief eindringt, wie das oben gezeigte Bild mit der Silikondichtung und dem darunter am Deckel entstandenen Rost zeigt. Beim Exkavieren von Karies in tiefen Kavitäten verwende ich CDL mit ca. 200 ppm. Die optimale Konzentration für die Kariesentfernung und auch die Frage wie weit eine Zugabe von DMSO in der Praxis sinnvoll wäre, sind Punkte  die man systematisch untersuchen müßte.

Ich selber hatte einen Backenzahn, von dem ich schon dachte, dass er wohl eine Wurzelfüllung benötigen würde, weil er die Symptome einer entsprechenden Entzündung des Zahnmarks hatte. Ich habe dann mit CDL und DMSO gespült, und jetzt hat der Zahn eine Teilkrone und der “Nerv” ist offenbar wieder gesund.

Desinfektionsmittel bei chirurgischen Eingriffen

Bei oralchirugischen Eingriffen kann es immer wieder vorkommen, dass z.B. das Arbeitsteil eines Instrumentes eine Stelle berührt,  die kontaminiert sein könnte. Das kann ein Zahn, die Zunge, die Arbeitsfläche usw. sein. Für solche Fälle habe ich heute, genauso wie bei der Kariesentfernung in tiefen und sehr tiefen Kavitäten, ein Töpfchen mit auf der Basis von per Umkehrosmose gereinigtem Wasser hergestellter Chlordioxidlösung mit 200 ppm in Reichweite stehen, in das eine Instrumentenspitze oder beim Nähen auch die Nadel eingetaucht werden kann, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. Alternativ kann man natürlich z.B. auch Providon-Jod verwenden, aber das hat im Gegensatz zu Chlordioxid den Nachteil, dass es leicht hässliche braune Flecken verursacht.

Hilfsmittel zur Parodontosebehandlung

Das Problem bei der Parodontose ist, dass es sich um eine Abwehrreaktion des Körpers gegen Bakterien im Bereich des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparates handelt, mit der der Körper des Patienten nicht [mehr] hinreichend gut fertig wird. Bei schweren Formen der Parodontose, vor allem auch bei jüngeren Patienten, kann es sich dabei auch um Bakterien handeln, die nicht nur in der Zahnfleischtaschen im Breich des Übergangs von Zahn zum Zahnfleisch leben, sondern auch um Bakterien, die tiefer in dem die Wurzel des Zahnes umgebenden Gewebe leben.

Chlordioxidlösung kann hier, ggf. zusammen mit dem ein Eindringen in die Tiefe verbessernden DMSO,  zumindest unterstützend nicht nur theoretisch sehr hilfreich sein.

Man hat hier halt ein sehr wirksames, tief eindringendes, gegen praktisch alle Krankheitserreger wirksames und keine Resistenzen verursachendes, bei richtier Anwednung sehr sicheres “Antibiotikum” und zugleich einen exzellenten Kühlwasserzusatz.

CDL vor dem Hintergrund der systemischen Auswirkung von oralen Infektionen

Ein Leser meines Blocks hat mich vor einiger Zeit auf das Buch Hidden Epidemic: Silent Oral Infections Cause Most Heart Attacks and Breast Cancers von Thomas E. Levy hingewiesen. Auf dem Blog von Hans-Christan Fricke gibt es dazu Buchbesprechung: hcfricke.com/2021/01/06/buchtip-hidden-epidemic-ueber-wurzelkanal-behandelte-zaehne-cavitations-fdok-nico-chronische-apikale-parodontitis-cap-infizierte-mandeln-und-mehr-von-thomas-e-levy-md-jd/ . Es gibt offenbar enge Zusammenhänge zwischen Entzündungen im Mund und Rachenbereich und einer Reihe von schweren Erkrankungen in anderen Bereichen.

Zahnmedizin ist auch vor diesem Hintergrund oft eine Kompromiss. Man versucht Zähne zu erhalten oder beläßt diese oft trotz des damit verbundenen Risikos der sogar trotz der Gewißheit   chronischer Entzündungen,  weil die betreffenden Zähne eine wichtige Funktion haben, oder eben auch weil der Patient es so will, weil er sich die gesund fühlt und ihn die betreffenden Zähne nicht stören.

Implantate sind anderseits teuer und trotz aller Fortschritte und Erfolge immer noch mit Risiken und auch mit Fehlschlägen verbunden.  Bei den meist üblichen Implantattypen kommt es zudem ebenfalls häufig zu Entzündungen im Bereich umd die Implantate herum: https://www.peri-implantitis.info/index.php/de/

Mit Chlordioxidlösung hat man bei richtiger Anwendung auf jeden Fall eine gute Möglichkeit ,Entzündungen im Mundbereich zu reduzieren oder auch zu verhindern. Weil Chlordioxid bei richtiger Anwendung auch auf verschiedene Weise in den Blutkreislauf gebracht und damit auch an andere Stellen des Körpers gebracht werden kann, kann man damit im Prinzip auch die von Entzündungen im Mund- und Kieferbereich ausgehenden Entzündungen und Krankheiten in anderen Bereichen reduzieren oder beenden.

Wenn man Entzündungsherde im Mund/Kieferbereich nicht vollständig beseitigen kann oder will, weil man z.B. bestimmte Zähne oder auch Implantate unbedingt behalten will, dann kann man durch den Einsatz von Chlordioxid die damit verbundenen Risiken und Schäden für die allgemeine Gesundheit reduzieren oder vielleicht auch ganz beseitigen.

Mit Chlordioxid hat man jedenfalls ein bei richtiger Anwendung und Dosierung gegen alle bekannten, krankmachenden Viren, gegen die meisten krankmachenden Bakterien und gegen viele Parasiten sehr wirksames Mittel, mit dem man letztlich praktisch jeden Punkt im Körper erreichen kann.

Chlordioxid als Spray

Auf dem Telegramkanal von The Universal Antdote gibt es ein kleines Video, in dem gezeigt wird, wie man Chlordioxidlösung von ca. 1000 ppm mit ca. 2/3 der Salzkonzentration von physiologischer Kochsalzlösung anwenden kann: https://t.me/theuniversalantidote/197

Persönliche Erfahrungen mit der Anwendung

Inzwischen habe ich Chlordioxidlösung in verschiedenen Fällen bei mir selber mit verblüffenden Erfolgen angewendet. Auch habe ich gelernt, dass es z.B. hier in der Eifel eine ganze Reihe Leute gibt, die verschiedene Erkrankungen bei sich selbst erfolgreich mit Chlordioxidlösung behandelt oder unter Kontrolle gebracht haben.

Vor allem bei Entzündungen im Hals- und Rachenbereich, einschließlich der Mandeln ist Gurgeln mit Chlordioxidlösung ein extrem wirksames und schonendes Mittel. Bei einer Konzentration von 30 bis 50 ppm wird es von der Schleimhaut sehr gut vertragen. Ich habe nie vorher erlebt, dass z.B. eine Entzündung im Hals-, Rachenbereich über Nacht vollständig verschwindet, und dass die Schleimhaut am nächsten Morgen wieder perfekt gesund ist.

Chlordioxidlösung ist wirkt ofenbar auch sehr gut gegen Pilzerkrankungen.

Auf der normalen Haut, z.B. an den Füßen oder an einer Hand, kann man nach meiner Erfahrung eine ziemlich hoch konzentrierte Chlordioxidlösung problemlos verwenden. An solchen Stellen ist auch das leichter herzustellende, klassische MMS brauchbar. Ich habe z.B. die sonst für eine Literflasche zur Produktion von CDL mit 30 bis 50 ppm benötigten je 6 Tropfen HCL (10%) und NaClO2 (25%) in ein 5 ml Einwegspritze gegeben,  gut gemischt, die Luft herausgedrückt und die Spritze dann mit Wasser aufgefüllt. Pro ml ist das eine um das 200-fache höhere Konzentration der Grundstoffe und damit eine ziemlich hohe Konzentration.

Solange man keine sicheren Daten und vor allem keine im Umgang mit Chlordioxid erfahrenen Ärzte hat, sind so etwas aber immer Experimente, die man in eigener Verantwortung durchführt. Man sollte immer bedenken, dass Menschen sehr unterschiedlich reagieren können. Was der eine ganz locker verträgt kann für andere sehr schädlich sind. Man sollte daher sicherheitshalber zunächst nur einen Tropfen auf eine Stelle der Haut geben und natürlich darauf achten, dass nichts in die Augen oder auf die Schleimhäute oder gar in eine offene Wunde gelangt. Dann wartet man ab  und kann ggfs. vorsichtig etwas mutiger werden.

Informationsquellen

Neue Studien zu Chlordioxid

Andreas Kalcker hat auf  andreaskalcker.com/de/Coronavirus/klinische-Studie-mit-Chlordioxid.html Links bzw. Auszüge zu einer ganzen Reihen neuere Studien zum Thema Chlordioxid.

Unter anderem findet sich dort eine Studie vom Juni 2021, die die Wirksamkeit von Chlordioxid gegen die gefürchteten multiresistente Keime (MRSA) nachweist.  Faktisch hat man mit Chlordioxid ein sehr wirksames, Ultrabreitspektrum-Antibiotiikum, das auch gegen diese Krankheitserreger sicher wirkt.

Derzeit vor dem Hintergrund der Covid-Panik am wichtigsten dürfte Eine retrospektive Beobachtungsstudie zur Wirksamkeit von Chlordioxid zur Prophylaxe von Symptomen ähnlich denen von COVID19 bei Verwandten, die mit Patienten mit dieser Krankheit leben sein. Diese Studie ist am 8. August 2021 erschienen. Die entspricht im wesentlichem dem, was ich schon am 1. Januar 2021 in Wirksame Coronaprävention anhand einer Präsentation von Dr. Manuel Aparicio zusammengestellt habe. Zur Behandlung von Covid mit Hilfe von Chlordioxid siehe auch meine Übersetzungen Ein bemerkenswertes Arztinterview und Dr. Manuel Aparicio in der Stew Peters Show.

Die Doku

Die Doku “The Universal Antidote” bzw. “Das Universelle Gegenmittel”. Diese von einem amerikanischen Intensivkrankenpfleger in zweijähriger Arbeit erstellte Doku ist wirklich exzellent und es gibt sie auch in einer deutsch synchronisierten Fassung. Ich habe dieser Doku den Artikel Das Universelle Gegenmittel gewidmet, in dem man unter anderem auch alle mir bekannten Links zu dieser Doku findet. Zu dieser Doku gibt es auch ein bisher allerdings nur auf englisch verfügbares Handbuch in Form eines pdf-Dokumentes.

Telegrammkanäle

Deutschsprachige

Englischsprachige

Internetseiten

Bücher

Neue Interviews

In dem Interview  von Simon Rilling mit Andreas Kalcker, vom 8. September 2021 ( #50 | CDL Chlordioxid: Studien- & Rechtslage, Herstellung & Effekte + Covid Update | Andreas Kalcker)  hat Andreas Kalcker ein neues Buch mit dem Titel “Bye, Bye Covid” angekündigt, das demnächst erscheinen soll und in dem eine größere Zahl Ärzte berichten, wie sie Covid-19 mit Hilfe von Chlordioxid besiegt habe.

Die Paradigma-Konferenz

Vom 25.5.2022 bis 9.6.2022 fand die als Online-Veranstalltung durchgeführte “Paradigma-Konferenz”. Dazu gehören über 40 Interviews. Soweit Interviews nicht in deutscher Sprache geführt wurden sind sie deutsch synchonisiert.

Bisher, Stand  13.6.2022, habe ich mir Die Interviews mit Dr. Hartmut Fischer, Dr. Manuel Aparicio, Dr. Daniel Katz und Marien Barrientos angehört und fand diese alle sehr gut. Als Starter würde ich das Interview mit Frau Barrientos und die Doku “Das universelle Gegenmittel” empfehlen.

Die Webseite der Paradigma-Konferenz ist https://paradigma-konferenz.com/ . Den nachträglichen Zugang zu den Interviews und anderen Unterlagen kann/muss man für derzeit 69 oder 99 € kaufen. Man erhält dann einen Zugang über www.elopage.com. Ich finde, dass das eine wirklich lohnende Investition  ist.

Mich hatte man ursprünglich auch interviewen wollen, aber ich wollte das nicht. In der Tat wäre das nur eine schnell veralternde Momentaufnahme gewesen, weil ich im Grunde ständig dazu lerne.

Links meiner Artikel zum Thema Chlordioxid, Covid und Covidimpfung

Hier eine Liste meiner bisherigen Artikel zum Thema Chlordioxid, Covid und Covidimpfung chronlogisch, mit dem Datum der Veröffentlichung. Einige dieser Blogbeiträge haben eigentlich nichts mit Chlordioxid zu tun, sind aber für das Gesamtbild wichtig :
  1. am 2. Februar 2020: www.freizahn.de/2020/02/mehrzweckwaffe-gegen-viren-und-bakterien/
  2. am 13. Februar 2020: www.freizahn.de/2020/02/fake-news-von-correctiv/
  3. am 11. März 2020: www.freizahn.de/2020/03/chlordioxid-in-der-praxis/
  4. am 13. April 2020: www.freizahn.de/2020/04/zwei-bleichmittel-und-die-coronakrise/
  5. am 26. April 2020: www.freizahn.de/2020/04/kann-man-desinfektionsmittel-injizieren/
  6. am 4. Mai 2020: www.freizahn.de/2020/05/versuche-mit-chlordioxid/
  7. am 4. Oktober 2020: www.freizahn.de/2020/10/dear-mr-president/
  8. am 6. Dezember 2020: www.freizahn.de/2020/12/bye-bye-covid/
  9. am 13. Dezember 2020: www.freizahn.de/2020/12/cdl-einfach-herstellen/
  10. am 19. Dezember 2020: www.freizahn.de/2020/12/paradigmen-zu-covid/
  11. am 31. Dezember 2020: www.freizahn.de/2020/12/info-chlordioxid-de/
  12. am 1. Januar 2021:  www.freizahn.de/2021/01/bahnbrechende-corona-grundlagenforschung/
  13. am 1. Januar 2021: www.freizahn.de/2021/01/wirksame-coronapraevention/
  14. am 3. Januar 2021: www.freizahn.de/2021/01/corona-therapie-mit-clo2/
  15. am 10. Januar 2021: www.freizahn.de/2021/01/impfen-und-corona-stop-drink/
  16. am 30. Januar 2021: www.freizahn.de/2021/01/das-universelle-gegenmittel/
  17. am 7. Februar 2021: www.freizahn.de/2021/02/ein-bemerkenswertes-arztinterview/
  18. am 20. Juni 2021: www.freizahn.de/2021/06/dr-manuel-aparico-in-der-stewpeters-show/
  19. am 28. Juli 2021: www.freizahn.de/2021/07/covid-19-selbstbehandlung-einer-aerztin/
  20. am 12. August 2021: www.freizahn.de/2021/08/die-covid-19-impfstoffe-wirken-nicht-wie-erhofft/
  21. am 12. August 2021: www.freizahn.de/2021/08/dumm-gelaufen/
  22. am 12. August 2021: www.freizahn.de/2021/08/john-michael-greers-hypothese-zur-coronakrise/
  23. am 21. August 2021: www.freizahn.de/2021/08/massenpsychose/
  24. am 29. August 2021: www.freizahn.de/2021/08/dr-zelenko-in-der-stewpeters-show/

Nachbemerkung

Statt weitere Artikel zum Thema Chlordioxid zu schreiben, möchte ich in Zukunft einfach nur diesen Artikel über Chlordioxidupdates hin und wieder erweitern und nachbessern.

Kelberg, den 22.9.2021

Christoph Becker

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Werner Fleischer
Werner Fleischer
23. September 2021 0:19

Hallo Herr Becker

Anfang 2020 bin ich zufällig auf Ihre interessante Seite gestoßen. Meine Masken desinfiziere ich von Anfang an mit selbst hergestellten CDL. In einem Porzellaneierbecher tropfe ich 4 bis 5 Tropfen der beiden Ausgangsstoffe, stelle ihn dann in eine große Tupperdose mit Platz für einige Masken und kann so über Nacht diese desinfizieren. Als Herstellungsgefäß für das CDL zum Gurgeln und Trinken nehme ich eine  1,5 l Volvic-Flasche. Etwas Wasser abschütten damit das Reagenzglasröhrchen 16 x 160 mm unterhalb des Verschlusses schwimmt, dann mittels einer 3ml Spritze mit einer 120 mm langen Kanüle aus den gekauften 100 ml – Tropfflaschen jeweils knapp einen halben cm³ (ca. 10 Standardtropfen) dosieren. Das sollte eine gewünschte CDL- Konzentration von etwa 30 … 50 ppm ergeben. Bei täglichem Gurgeln reicht diese Menge dann für einige Tage. Bei leichten Zahnfleischentzündungen hilft das bei uns immer über Nacht. Grippe und Erkältungssymptome haben wir seitdem auch keine mehr.

Salo
Salo
8. Oktober 2021 7:14

Häufig ist eine saubere Durchmischung von nur wenigen Tropfen schwierig, da die Gefässe zu gross sind. Abhilfe schaffen hier preiswerte Kleinstgefässe aus der Medizintechnik.

Mit dem Begriff "Eppendorf safe lock" erscheinen spottbillige präzisionsgefässe mit eingravierter Teilung von 0,5ml bis unendlich.
eppendorf.com/de-de/eShop-Prod…Safe-Lock-Tubes-p-PF-8863

oder hier:
amazon.de/s?k=micro+test+tubes…3%95%C3%91&ref=nb_sb_noss

oder bei Ebay eingeben "tubes zentrifuge"
Da lassen sich problemlos wenige Tropfen durch gegenschnipsen mit dem Finger mischen.

Peter
Peter
12. April 2022 0:14

Letztes Jahr hatte ich eine dicke Backe, Schwellung bis unters Augenlied. Infektion durch gebrochenen Zahn auf dem eine Brücke sitzt.
Zahnarzt: Auha, das muss alles raus, aber erstmal 10 Tage Antibiotikum.

-Stattdessen habe ich intensiv mit CDL gespült – am nächsten Tag war die Schwellung fast weg, am Zeiten Tag hatte es sich erledigt.

Danke für die Infos hier!

Franz Hegele
Franz Hegele
16. April 2022 17:33
Reply to  Peter

Der Zahn muss aber trotzdem saniert werden…. Wurzelbehandlung oder Resektion… sonst schleppst ‘nen Focus = Eiterherd mit Dir rum, gegen den ClO2 auch nichts hilft.
Gruss,
f.

Franz Hegele
Franz Hegele
17. April 2022 18:13
Reply to  H.C.

Ich auch nicht. Trotzdem geniesst die Wurzelbehandlung hohes Ansehen.
Meine beste Entscheidung in dieser Hinsicht war, mir vor meinem Wechsel in den PKK Basistarif sämtliche Zahnruinen, die sich dort im Laufe des Lebens angesammelt hatten, aus dem Fang räumen, und durch Implantate ersetzen zu lassen. – Bis auf die kleinen, total eng stehenden unteren Frontzähne. Die sind nach wie vor eine sichere Bank für eine professionelle Zahnreinigung, haben aber immer noch keine einzige Füllung.
Das ist jetzt gute zehn Jahre her, und mein Freund und Zahnarzt kann’s immer noch nicht fassen, wie gut die Stifte eingewachsen sind, und halten. Dank täglich 1x ClO2 selbstredend. 🙂

h.c.
h.c.
17. April 2022 19:52
Reply to  Franz Hegele

Das ansehen kommt von der “Kasse” die damit gemacht wird – im multiplen Sinne 😉 Wer Levy und auch sein ToxicTooth gelesen hat will nie wieder so etwas im Mund haben.

Biologisch optimal sind aktuelle Keramik-Implantate. ClO2-Spülung ist eine gute Idee – kann aber alte (Edel-) Stahlimplantateangreifen.

H.C.
18. April 2022 8:53
Reply to  CBe

Moin Christoph,

“Es gibt auch gesunde Leute mit einer ganzen Reihe von über 30 Jahre alten Wurzelfüllungen”

Ich würde schreiben:

“Es gibt auch gesunde Leute trotz einer ganzen Reihe von über 30 Jahre alten Wurzelfüllungen” 😉

Das Problem: Der Weg zum Siechtum ist schlechend. Diese Zahnleichen produzieren toxische Stoffe – und die müssen “entsorgt” werden. Das kostet im “Einfachsprech” Antioxidantien und NAD+. Bis 40/50 Lebensjahre mag das weniger auffallen – aber jede Wurzelfüllung senkt das genetische Potential.

Levy legt die Mechanismen offen. Ich habe das alles durch… mit allen Irrungen und Wirrungen. Auch die Belastung der Mandeln durch die toten Zähne und NICO’s ist krass… Ozon wirkt hier auch Wunder, genau wie Levy es schreibt.

Zu Amalgamn ist seit vielen Dekaden alles publiziert was man wissen mus: https://hcfricke.com/2021/03/10/quecksilber-toxizitaet-formen-anorganisch-hg2-organisch-rhg-elementar-hg0-mechanismen-nachweis-symptome-diagnose-co/

VG
H.C.

Timothee Kavi
18. April 2022 10:14
Reply to  CBe

“Letztlich muss man versuchen die Gesamtheit aller Probleme und Risiken zu sehen und die im individuellen Fall besten der praktisch tatsächlich umsetzbaren Lösungen suchen.”

Hinzuzufügen wäre noch die Aussage: die Verantwortung für die Maßnahme auch dem Patienten zu überlassen.
Die viel zu oft den Vorschlag ihres Arztes, “vertrauensvoll”, annehmen, statt ihn zu hinterfragen.
Doch welcher Arzt nimmt sich die Zeit für eine umfassende Aufklärung. Zu mühevoll. Wenig lukrativ. Und angeblich nicht zielführend. Weil kontraproduktiv. Stichwort: der Nocebo-Effekt.
Bei Misserfolgen bleibt der Patient dann letztlich mit dem Geschehen allein. Zu oft jedenfalls.
Wozu dies führt lässt sich ja derzeit in der “Coronakrise” anhand der Nebenwirkungen der “Sumpfung”, genauestens studieren.

Der Vollständigkeit halber zum Thema Wurzelkanalbehandlungen.
Eine schonende und erfolgversprechende Methode, deren Behandlungskosten von den Krankenkassen leider nicht übernommen werden, ist die Depotphorese.

https://www.dr-guggenbichler.de/therapieverfahren/metallfreie-zahnsanierung/depotphorese/

Meine Erfahrungen damit sind durchweg positiv. Habe einige “Zahnruinen” im Gebiss.
Wie sich das langfristig, über mehrere Jahrzehnte auswirkt? – wer weiß das schon. Dafür ist das Verfahren noch nicht alt genug.
Das Schadensrisiko trage ich jedenfalls bewusst.

Timothee Kavi
18. April 2022 10:33
Reply to  CBe

“Letztlich muss man versuchen die Gesamtheit aller Probleme und Risiken zu sehen und die im individuellen Fall besten der praktisch tatsächlich umsetzbaren Lösungen suchen.”

Hinzuzufügen wäre noch die Aussage: die Verantwortung für die Maßnahme auch dem Patienten zu überlassen.
Die viel zu oft den Vorschlag ihres Arztes, “vertrauensvoll”, annehmen, statt ihn zu hinterfragen.

Doch welcher Arzt nimmt sich die Zeit für eine umfassende Aufklärung. Zu mühevoll. Wenig lukrativ. Und angeblich nicht zielführend. Weil kontraproduktiv. Stichwort: der Nocebo-Effekt.

Bei Misserfolgen bleibt der Patient dann letztlich mit dem Geschehen allein. Zu oft jedenfalls.
Wozu dies führt lässt sich ja derzeit in der “Coronakrise” anhand der Nebenwirkungen der “Sumpfung”, genauestens studieren.

Der Vollständigkeit halber zum Thema Wurzelkanalbehandlungen.

Eine schonende und erfolgversprechende Methode, deren Behandlungskosten von den Krankenkassen leider nicht übernommen werden, ist die Depotphorese.

https://www.dr-guggenbichler.de/therapieverfahren/metallfreie-zahnsanierung/depotphorese/

Meine Erfahrungen damit sind durchweg positiv. Habe einige “Zahnruinen” (überkront) im Gebiss.
Wie sich das langfristig, über mehrere Jahrzehnte auswirkt? – wer weiß das schon. Dafür ist das Verfahren noch nicht alt genug.
Das Schadensrisiko trage ich jedenfalls bewusst.

Franz Hegele
Franz Hegele
19. April 2022 11:17
Reply to  Timothee Kavi

re: Das Schadensrisiko trage ich jedenfalls bewusst.

Im Gegensatz dazu hat die Implantologie in den letzten Dekaden ganz erstaunliche Fortschritte gemacht.

  • Allerdings noch nicht auf breiter Basis!

Ich kann hierzu insofern aus eigener Erfahrung beitragen, als ich inmitten der weiter oben beschriebenen Generalsanierung meines Kauapparats quasi die “Pferde wechseln” musste. Von einem renommierten “Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie” zu einem Berufsanfänger, der aus familiären Gründen frisch von der Uni weg die Praxis seines Vaters übernehmen musste. Der meinte nur lapidar: “Grosser Chirurg, grosser Schnitt”, als er sich die Arbeitsergebnisse seines renommierten Vorgängers angeschaut hatte.Wo der grosse Chirurg das Zahnfleisch grossräumig wegklappen musste, um den Knochen aufzubauen, hat er mir ein Implantat nach dem anderen gesetzt, noch eh’ ich’s richtig bemerkt hatte. Die sind allesamt perfekt. eingewachsen, und erfüllen ihre Aufgabe seit inzwischen einer guten Dekade ebenso perfekt
Die Behandlungsdauer, bzw. die “Rehazeit”, bis zur Fortsetzung einer Behandlung hatte sich auf einen Bruchteil verkürzt, und ich sah auch nicht nach jedem Termin eine Woche lang aus, als sei ich vor den Bus gelaufen.
Gruss,
f.h.

Ert
Ert
19. April 2022 12:06
Reply to  Franz Hegele

@Franz

Entfernung des alten Zahns (in segmente Zerteilt, minimale Belastung des Kiefernkamms) und sofortiges platzieren des (Keramik-) Implantates sind bei mir auch schmerzlos und ohne viel schnippelei verlaufen. Einzig flächige Nicos können nervig sein.

PRGF (Eigenblutmembrane) und Ozon sind zusätzlich hilfreich um das Einwachsen zu beschleunigen, Holräume zu füllen und Infektionen zu verhindern.

Dazu noch ein paar NEM bzw. gute Vorbereitung – und alles wird gut. Mg & ADK sind besonders wichtig: https://hcfricke.com/2020/09/16/das-aktivatoren-trio-vitamin-a-d-k2-der-calcium-metabolismus-gute-zaehne-knochen-keine-atherosklerose/ und sicherlich auch Bor.

VG
Ert

Franz Hegele
Franz Hegele
19. April 2022 12:56
Reply to  Ert

Re:  und sicherlich auch Bor.
Hach.. da muss ich doch gleich nochmal ein’s d’raufsetzen. 🙂
Die BORAX-Verschwörung.
…………………………………….
Inzwischen greift ja bei all diesen Themen zunehmend der sogen. “Streisandeffekt in dem Sinne, dass all das, was von unseren Qualitätsmedien seit dem 911 als “Verschwörungstheorie” mit dem Stigma der Spinnerei diffamiert wurde und wird, sich sukzessive als reine Wahrheit entpuppt.

  • Die Beweisführung dafür übernimmt auch hier freundlicherweise BIG Pharma, der es in den vergangenen zehn Jahren gelungen ist, das alte Hausmittel BORAX auf die schwarze Giftliste zu setzen, und auf diese Weise für die persönlichen Erfahrungen derjenigen sorgt, die trotzdem versuchen, Borax zu erwerben.

Keine Chance, es sei denn, man wendet sich an den Chemikalien- Fachhandel, und gibt als Verwendungszweck z.B. “Flussmittel für Lötarbeiten an”.
Aber auch an der Schliessung dieser Lücke wird emsig gearbeitet.
Jeder, der es so wie ich erfolgreich zur Heilung einer an sich ja “unheilbaren” Arthrose erfolgreich benutzt hat, weiss, warum.
Gruss,
f.

Ert
Ert
19. April 2022 14:32
Reply to  Franz Hegele

Ja, alles was nicht patentierbar ist und hilft muss hinter die Verbotsschranke: https://hcfricke.com/2017/07/12/bor-was/

Gleiches bei CDS, Methlyenblau, allen Hormonen, Niacin mit mehr als 10 mg / Kapsel, Lithium, Vinpocetin, etc.

VG
Ert

Last edited 2 Monate zuvor by Ert
CBe
CBe
20. April 2022 20:16

@Timothee Kavi,
1. zu „Hinzuzufügen wäre noch die Aussage: die Verantwortung für die Maßnahme auch dem Patienten zu überlassen.

Ja, der Patient sollte am Ende der Beratung über das betreffende Problem soviel wissen wie der Arzt und damit selber eine informierte Entscheidung treffen. Anderseits sollte sich der Arzt aber auch in die Lage des Patienten versetzen, nach dem Motto, wenn ich morgen mit genau dem selben Problem und in der Situation des Patienten aufwache und zugleich aber weiß was ich jetzt weiß, was würde ich dann haben wollen?
 
2. zu „Depotphorese“
Ich war mir erst nicht mehr sicher, ob ich diese Ausrüstung habe und habe nachgesehen und habe mich dann wieder erinnert. Also ich habe das Gerät von Humanchemie noch zusammen mit einigen anderen Investitionsruinen im Bereich Wurzelkanalbehandlung (thermische Wurzekanalfüllung, Wurzekanalaufbereitung mit verschiedenen zum Teil sehr teueren Motoren mit Drehmomentbegrenzern, Ultraschallhandstück). Ich habe seinerzeit einige Behandlung mit diesem Depotphoreseverfahren gemacht, aber dann habe ich es wieder gelassen. Die einzigen wirklich relevanten Neuerungen der letzten 35 Jahre die ich wirklich nutze sind diese Titanfeilen mit vergrößerter Dickenzunahme (Greater Taper), wobei ich die Maschinenfeilen immer nur manuell, mit den Fingern verwende (weshalb nur sehr selten eine Feile abbricht), wozu ich teilweise aber einen kleinen zweckentfremdeten Handgriff nutze, wenn die Kraft in meinen Fingern einmal nicht ausreicht.
Das Operationsmikroskop will ich nicht als Investitionsruine bezeichnen, weil es alle paar Monate doch mal wieder zum Einsatz kommt, wenn meine normal für die meisten Arbeiten verwendete 4-fache Lupenbrille mit Kopflampe nicht ausreicht.
 
@Franz Hegele,
die Implantologie hat meines Erachtens vorallem durch diese bicortikal verankerten Implantate nach Dr. Stefan Ihde einen Riesenfortschritt gemacht. Man kann damit in fast alle Situationen implantieren ohne dass ein Knochenaufbau nötig ist. Gleichzeitig ist Periimplantitis damit vermeidbar ( https://www.peri-implantitis.info/index.php/de/ ).
Allerdings ist die Zahntechnik dabei schon eine Herausforderung. Auch ist die Belastbarkeit mitunter ein Problem, weshalb der Hersteller regelmäßige Kontrollen empfiehlt.
Ein netter kleiner Film zu dem System: Implant Foundation – Mission Impossible – New Teeth in 31 hours? ( https://youtu.be/jCTtZhFMYjQ ). Ich brauche aber immer noch etwas länger und mache den zahntechnischen Teil anders.
Auch sind diese Implantate aus einer Titanlegierung, was halt auch nicht jedermans Sache ist.

Franz Hegele
Franz Hegele
22. April 2022 12:04
Reply to  CBe

Sachen gibt’s …Strategic Implant®

Zitat: Im Regelfall werden alle Patientenfälle innerhalb von 72 Stunden gelöst respektive zu Ende behandelt. Für besonderes dringende Behandlungen bieten wir einen 24 bis 30 Stunden Service an: zwei komplette Kiefer können in diesem Zeitraum versorgt werden.

Bei mir hat’s gute zwei Jahre gedauert, bis es mir endgültig zuviel wurde, weil der “grosse Chirurg” ein bereits eingeheiltes Implantat wieder entfernt hat, mit einem Hohlbohrer und so nebenher auf die Schnelle, zwischen zwei Terminen und ohne abzuwarten, bis die Spritze wirkt.. seither weiss ich, wie sich eine Vivisektion anfühlen muss.
Der Grund dafür war, dass er seine 100%ige Erfolgsquote nicht versauen wollte, weil ich trotz begleitender, prophylaktischer Antibiose eines Freitagmorgens mit einer apfelgrossen Geschwulst am Unterkiefer aufgewacht bin. Um nicht über’s Woende untätig warten zu müssen, hab’ ich da zum Erstenmal massiv mit ClO2 dagegengehalten, und am darauffolgenden Montag war eigentlich alles schon wieder normal.
-Aber nein, das Implantat musste trotzdem wieder raus, siehe oben.
Und ausserdem, wie ich erfuhr, als ich das Teil als Andenken mitnehmen wollte, auch wg. der Erstattung des Kaufpreises durch den Hersteller i.H.v. 260.-€
Gruss,
f.h.

Ert
Ert
22. April 2022 12:39
Reply to  Franz Hegele

Wenn ich fragen darf: Titan-Implantat?

Franz Hegele
Franz Hegele
30. April 2022 15:32
Reply to  Ert

Ja. Von Straumann AFAIR.