Versuche mit Chlordioxid

Zerlegt sich Chlordioxid im sauren Magenmilieu? Wie schnell wird Chlordioxid über die die Schleimhäute im Mund und Rachen absorbiert? Ab welcher Chlordioxidkonzentration sind Schäden durch Verätzung  zu erwarten? Ab wann sind welche Vergiftungserscheinungen durch Chlordioxid zu erwarten?

Einleitung

In den Kommentaren zu Mehrzweckwaffe gegen Viren und Bakterien wurde die Frage aufgeworfen, wieweit es überhaupt Sinn macht, in Wasser gelöstes Chlordioxid (ClO2) zu trinken. Hintergrund war eine Studie aus dem Jahr 1982, in der man Nebenwirkungen und  Giftigkeit von Chlordioxid an Affen untersucht hatte. Damals wurde auch der Abbau von Chlordioxid beim Kontakt mit Speichel und das Verschwinden von Chlordioxid im Magen untersucht.

Dazu kam, dass der Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, die Möglichkeit einer Anwendung von Desinfektionsmitteln im Körper bei der Lobby der Pharmaindustrie und den Meinungswächtern  der Medien für eine Propagandalügenkampagne gegen Chlordioxid gesorgt hat. Im Folgenden möchte ich daher auch zeigen, wie jeder auf einfache Weise die Inkompetenz und die Lügen der “Qualitätsmedien” und auch der Wissenschaftler und staatlichen Institutionen, die vor der Verwendung von Chlordioxid als Medikament gegen Covid-19 warnen, erkennbar und erfahrbar machen kann.

Wirkung von Säure auf Chlordixoid

Offenbar wird teilweise geglaubt, dass Chlordioxid durch die Magensäure zerlegt würde. Chlordioxd ist aber in Wasser nicht dissoziiert, sondern nur gelöst.  Andreas Kalcker hat auf Youtube in Mythos und Realität: 01. Wird ClO2 durch Magensäure zerstört? ( youtu.be/0XGgAMAmckU )  in einem kleinen Versuch gezeigt, mit dem er beweisen wollte, dass Magensäure das Chlordioxid nicht zerlegt. Allerdings gibt Andreas Kalcker nur etwas 4 %ige Salzsäure in 20 ml Chlordioxidlösung und misst dann sofort danach mit einem Teststreifen die Chlordioxdkonzentration. Ich habe das etwas anders gemacht. In zwei Reagenzgläser habe ich je 3 ml Chlordioxidlösung mit ca. 200 ppm gegeben. In eines der beiden Reagenzgläser habe ich dann 3 ml 4 %ige Salzsäure und in das andere nur 3 ml per Umkehrosmose gereinigtes Wasser gegeben. Dann habe ich 10 Minuten abgewartet und beide Reagenzgläser zusammen fotografiert.  

Vergleich der Gelbfärbung (= Chlordioxdkonzentration) von 3 ml Chlordioxid 200ppm verdünnt mit 3 ml reinem Wasser im Vergleich zu 3 ml Chlordioxid verdünnt mit 3 ml 4 %iger Salzsäure, nach 10 Minuten.
Chlordioxidteststreifen von LaMotte und Lackmuspapier. Links 3 ml Chlordioxid 200 ppm mit 3 ml reinem Wasser verdünnt und rechts 3 ml Chlordioxid 200 ppm mit 3 ml 4 %iger Salzsäure verdünnt. Offenbar findet bei dem niedrigen pH-Wert eine Reaktion statt, die den Chlordioxid Teststreifen von LaMotte hier braun färbt, was auf der von hellgelb über grün nach tief blau-schwarz reichenden, zu den Chloridioxidteststreifen gehörenden Farbskala nicht vorkommt.

Die Gelbfärbung und damit der Chlordioxidgehalt war in beiden Reagenzgläsern auch nach 10 Minuten mit bloßem Auge beurteilt gleich. Was auch das Foto einigermaßen wiedergibt.

Erstaunlich war, dass sich abweichend von dem, was Andreas Kalcker in seinem Versuch gezeigt hat, der Chlordioxidteststreifen  sich bei mir braun gefärbt hat. Im Gegensatz zu Andreas Kalcker habe ich aber Chlordioxid 200 ppm 1 zu 1 mit 4 %iger Salzsäure gemischt und dann auch noch 10 Minuten gewartet. Kalcker hat sehr viel weniger Salzsäure hinzugeben, wodurch der pH-Wert der Chlordioxidlösung sehr viel höher als bei mir war. Dazu hat er dann auch noch sofort mit dem Teststreifen gemessen. Wie der Vergleich der Gelbfärbungen der Lösungen bei mir gezeigt hat, wird das Chlordioxid von Salzsäure tatsächlich nicht angegriffen. Allerdings liefern die Chlordioxdteststreifen von LaMotte bei einem sehr niedrigen pH-Wert keine brauchbaren Ergebnisse mehr.

Eliminiert Speichel Chlordioxid?

In Environ Health Perspect. 1982 Dec;46:47-55. Subchronic toxicity of chlorine dioxide and related compounds in drinking water in the nonhuman primate.  Bercz JP, Jones L, Garner L, Murray D, Ludwig DA, Boston J. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7151767 )1
)) wurde unter anderem auch untersucht, ob Chlordioxid durch die Anwesenheit von Speichel abgebaut wird. Dabei wurden von den dazu sedierten Versuchstieren Speichelproben durch schaben an der Backe gewonnen und dann zunächst 1 : 5 mit reinem Wasser und dann mit verschiedenen Chlordioxidlösungen verdünnt. Dabei wurde festgestellt, dass vor allem beim Messen mit  niedrigen Chlordioxidkonzentrationen ( 30 ppm), das meiste Chlordioxid verloren ging.
Mein Versuch dazu:
2 g Speichel verdünnt mit 8 g Wasser zu insgesamt 10 g  zum Vergleich 10 g Wasser.  Dazu jeweils 10 ml Chlordioxidlösung mit ca. 30 ppm und dann Teststreifen nach 7 Minuten fotografiert.
 Für das Sammeln der 2 g Speichel habe ich 105 Sekunden benötigt.
Hier die Bilder:
Verbrauch von Chlordioxid durch Speichel: Links: 2 g Speichel + 8 g Wasser + 10 g Chlordioxidlösung , rechts 10 g Wasser + 10 g Chlordioxidlösung. Fotografiert ca. 7 Minuten nach dem Mischen.
Die für den Speicheltest verwendete Chlordioxid-Konzentration. Geschätzt auf 30 ppm
Bei einem ersten Versuch hatte ich eine Chlordioxidlösung mit nur ca. 10 ppm verwendet. Dabei hatte der Speichel das Chlordioxid bereits nach nur einer Minute vollständig verbraucht.

 

Insgesamt ist es in der Tat so, dass durch die Anwesenheit von Speichel Chlordioxid verbraucht wird. Allerdings ist der Zeitaufwand für das Sammeln der Probe so lang und die hier verwendete Menge der Chlordioxidlösung so gering, dass beim Trinken von z.B. 125 ml Chlordioxdlösung der Verbrauch durch den Speichel nicht ins Gewicht fallen sollte.

Ich habe dazu aber auch einen Versuch gemacht: Ich  habe etwas Speichel im Mund gesammelt, diesen in 75 g der oben verwendeten Chlordioxidlösung gegeben, etwas umgerührt und dann sofort mit einem Teststreifen gemessen.   Die geringe Menge Speichel macht sich in dieser größeren Menge und bei der kurzen Einwirkungsdauer zumindest bei dem groben Messverfahren mit den Teststreifen nicht bemerkbar.

Chlordioxidaufnahme über die Schleimhäute

In der schon oben erwähnten Studie wurde einem der Affen 30 ml ClO2 mit 60 ppm über eine Sonde direkt in den Magen gegeben. Direkt danach hatte man 15 ml wieder zurückgesaugt. Nach 5 Minuten Kontaktzeit mit der Magenschleimhaut waren nur noch 8 % des Chlordioxids vorhanden. 92 % waren also irgenwie verschwunden. Man nahm damals an, dass das Chlordioxid sich sehr schnell in dem sauren Millieu in nicht mehr oxidierend wirkende Stoffe umgewandelt würde. Wie ich oben in meinem Versuch gezeigt habe, bleibt das Chlordioxid aber in einem saurem Milieu mit einem pH von 1 bis 2, selbst über 10 Minuten erhalten.

Wenn Chlordioxid Kontakt mit der Mund- oder Magenschleimhaut hat, besteht aber ein Konzentrationsgefälle durch das die Chlordioxidkonzentration im Mund bzw. im Magen abgebaut wird.

Das Phänomen der Absorption von Wirkstoffen über die Mundschleimhaut ist seit langem bekannt, wie z.B. der Artikel ABSORPTION OF DRUGS THROUGH THE ORAL MUCOSA von Robert P. Walton und C. Frank Lacey aus dem Jahre 1935 zeigt:

Ich habe keine Literatur über die Aufnahme von Chlordioxid über die Mundschleimhaut gefunden. Es ist aber sehr einfach, dazu eigene Versuche durchzuführen:

Ich habe zunächst 50 ml und bei späteren Versuchen jeweils 30 ml Chlordioxidlösung mit ca. 30 und dann mit ca. 60 ppm für 30 bis 120 Sekunden im Mund behalten, teilweise damit auch gegurgelt, und die Lösung dann zurück in einen Becher gegeben.  Nach zwei Minuten zeigten sowohl die Teststreifen für  0 bis 10 ppm als auch die für 0 bis 500 ppm nur noch 0 ppm an.

Nach 60 und auch noch 90 Sekunden war bei beiden Konzentrationen noch mehr oder weniger viel Chlordioxid vorhanden. Um auszuschließen, dass die Erwärmung auf Köpertemperatur zur vollständigen Ausgasung geführt haben könnte, habe ich eine Kontrollmessung mit auf 37 °C erwärmter Chlordioxidlösung gemacht. Die Erwärmung hat kurzfristig keinen nennenswerten Konzentrationsverlust bewirkt.

Mein Fazit ist, dass das Chlordioxid in den zum Trinken gut geeigneten Konzentrationen von 30 und  60 ppm binnen zwei Minuten über die Mundschleimhaut und damit auch über die Magenschleimhaut absorbiert wird. Daraus kann allerdings noch nicht geschlossen werden, dass  es damit auch sofort in die Blutbahn gelangt.  Es ist offenbar so, dass manche Medikamente kurz nach der Absorption durch die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen. Es gibt aber auch Medikamente, die in den Zellen der Mundschleimhaut zwischengespeichert und ziemlich langsam an den Blutkreislauf abgegeben werden. Siehe auch AAPS PharmSciTech. 2012 Dec; 13(4): 1110–1115.   Understanding the Oral Mucosal Absorption and Resulting Clinical Pharmacokinetics of Asenapine von Jeremy A. Bartlett and Kees van der Voort Maarschalk ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3513449/ ).

Trotz der schnellen Absorption des Chlordioxids durch die Mundschleimhaut und auch trotz der Neutralisierung eines Teil des Chlordioxids durch den Speichel  kann man es aber als gut gesichert ansehen, dass beim Trinken einer Chlordioxidlösung der größte Teil in den Magen gelangt und dann dort aber binnen weniger Minuten absorbiert wird.

Wann schädigt Chlordioxid die Schleimhäute?

In der schon erwähnten Studie Subchronic toxicity of chlorine dioxide and related compounds in drinking water in the nonhuman primate von  Bercz JP et. al. hat man den als Versuchstiere verwendeten Affen unter anderem Trinkwasser mit 30, 100 und 200 ppm Chlordioxid für jeweils 30 bis 60 Tage  zur Verfügung gestellt. Nur während der Zeit, in der die Tiere die Chlordioxidlösung im 200 ppm bekamen, kam es zu Erythemen (=entzündliche Rötung) und Ulzerationen (=Geschwürbildung) der Mundschleimhaut. Das heißt, selbst  bei den Konzentrationen von 100 ppm und 30 ppm konnten keine Veränderungen der Schleimhaut festgestellt werden.

Die üblicherweise zum Trinken durch Menschen für medizinische Zwecke empfohlene Chlordioxidkonzentration liegt zwischen 20 und 60 ppm, und damit weit unter dem was bei vorübergehender Verwendung für die Schleimhäute schädlich ist.

Vergiftungserscheinungen durch Chlordioxid

Wenn Chlordioxid-Gas eingeatmet wird, kann es offenbar reizend wirken und die Fähigkeit der Lunge zum Gasaustausch reduzieren. 1959 hat es einen Todesfall gegeben, weil jemand einen Tank gereinigt hat, in dem eine Chlordioxidgaskonzentration von 19 ppm bzw. 52,4 mg/qbm vorhanden war ( www.freizahn.de/wp-content/uploads/2020/03/1.TOXICOLOGICAL-PROFILE-FOR-CHLORINE-DIOXIDE-AND-CHLORITE-1.pdf ).  Todesfälle durch wässrige Chlordioxidkonzentrationen scheint es keine gegeben zuhaben. Ein Selbstmordversuch, bei dem jemand die sehr extreme Menge von 10 g Natriumchlorit in 100 ml Wasser gelöst und getrunken hat, ist fehlgeschlagen. Das Chlordioxid konnte in diesem Fall erst im Magen durch den Kontakt mit der Magensäure entstehen. Eine der Nebenwirkungen war eine schwere Methämoglobinämie, durch die der Sauerstofftransport im Blut reduziert wurde.

Bei sehr hohen, für Menschen von niemandem empfohlenen Dosen und wenn man Chlordioxid über viele Monate einsetzt, wirkt es sich wohl auf die roten Blutkörperchen aus.

Bei sehr hohen Dosen kann Chlordioxid die Funktion der Schilddrüse reduzieren, wie der Versuch mit den Affen in der oben schon erwähnten Studie gezeigt hat. Diese Affen haben aber eine Chlordioxiddosis von 9 mg/kg/Tag bekommen. Bezogen auf einen 50 kg schweren Menschen wären das 450 mg / Tag.

Bei dem Virusprotokoll nach Andreas Kalcker kommt man z.B. nur auf zweimal je ca. 30 mg / Tag. Der Medizinjournalist Rainer Taufertshöfer berichtet in seinem Artikel  MEDIENSKANDAL – Die öffentliche Berichterstattung zu Chlordioxid, dass er im Selbstversuch über 5 Monate täglich 50 bis 80 ml Chlordioxlösung von 3000 ppm auf 1000 ml Wasser über den Tag verteilt genommen und sehr, sehr gut vertagen habe. Das waren 150 bis 240 mg / Tag. 

Er habe sich auch mehrfach je 10 ml CDS, das sind 30 mg Chlordioxid, in 500 ml steriler, physiologischer Kochsalzlösung gelöst, als Infusion gegeben, ohne dass er negative Nebenwirkungen beobachten konnte.

Sicherheit durch automatische Dosisbegrenzung

Ein in der Studie  Subchronic toxicity of chlorine dioxide and related compounds in drinking water in the nonhuman primate von  Bercz JP et.al.  beobachtetes Phänomen war auch, dass eine Dosis von 9 mg/kg Körpergewicht / Tag nicht überschritten werden konnte, weil die Affen bei steigender Konzentration der zum Trinken angebotenen Chlordioxid weniger getrunken haben.

Bei 0 ppm Chlordioxid haben die Tiere im Durchschnitt 125 ml/kg/Tag getrunken. Bei 100 ppm waren es nur noch 95 ml / kg / Tag. Bei 200 ppm Chlordioxid waren es dann nur noch 55 ml / kg / Tag, was so wenig war, dass der Versuch nach einer Woche abgebrochen werden musste, weil einige Tiere Symptome von Dehydrierung und Azotämie zeigten.

Bei 200 ppm traten, wie schon erwähnt, auch Schleimhautläsionen auf. Bei den üblicherweise für Trinklösungen empfohlenen Chlordioxidkonzentrationen von 20 bis 60 ppm sind die Mengen die man trinken müsste in der Praxis nicht realisierbar.  Wenn man mit 60 ppm z.B. auf 240 mg / Tag kommen wollte, wie Rainer Taufertshöfer das im Selbstversuch getan und sehr gut vertragen hat, dann müsste man z.B. täglich 4 Liter trinken.  Bei nur 30 ppm wären bereits 8 Liter pro Tag nötig.

Man kann also davon ausgehen, dass eine Vergiftung durch das Trinken einer wässrigen Chlordioxidlösung praktisch nicht möglich ist,  weil der Geschmack sich mit zunehmender Konzentration so verschlechtert das die Menge automatisch reduziert wird, während zugleich auch ab 200 ppm vorkommende Schleimhautläsionen als als Schutz dienen.

Eine mögliche Ausnahme sind Patienten mit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel und anderen Defekten, die die Widerstandsfähigkeit gegen oxidierend wirkende Stoffe reduzieren.  Das ist auch der Grund warum man bei der eigenverantwortlichen Anwendung von Chlordioxid vorsichtig sein und zunächst nur mit einer kleinen Dosis beginnen sollte, solange es dazu keine gut gesicherten Daten gibt.

 Fakenews der “Qualitätsmedien”

https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/pandemie-vorsorge-super-markt-apotheke-verbraucherschutz-betrueg.html

Am 29. April 2020 hat die Süddeutsche Zeitung einen Artikel mit dem Titel  Hilft die Einnahme von Chlordioxid gegen Corona? veröffentlicht,  aus dem ich vor dem Hintergrund der oben erklärten Versuchs- und Studienergebnisse zitieren möchte:

FAKTEN: Die chemische Verbindung, die als Bleichmittel und zur Desinfektion genutzt wird, wirkt auf Haut und Schleimhäute reizend bis ätzend, wie das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung mitteilt. Mögliche Folgen einer Chlordioxid-Einnahme sind demnach Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nierenversagen, Darmschädigungen und Blutdruckabfall.

“Es ist daher davon auszugehen, dass eine Injektion noch schwerwiegendere Folgen hat und nicht als medizinische Anwendung gegen Coronaviren geeignet ist”, bestätigte Jürgen Floege, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Medizin, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Ich habe daraufhin auf der Internetseite des Institutes für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ( gestis.itrust.de ) nachgesehen. In deren Datenbank fand ich unter “Chlordioxid Lösung” unter anderem folgende Daten:

LD50 oral Ratte 292 mg/kg .  Demnach müsste ein 70 kg schwerer Mensch  292 mg/kg * 70 kg = 20.440 mg Chlordioxid zu sich nehmen, um mit 50 % Wahrscheinlichkeit zu sterben. Er/sie müßte dazu von einer  Chlordioxidlösung mit 60 ppm (=60 mg/Liter) 340 Liter trinken. Weil Chlordioxid sich wie oben gezeigt ziemlich schnell verbraucht, müßten diese 340 Liter dann auch noch ziemlich schnell getrunken werden, am besten in wenigen Minuten.

Weiter enthält die Datenbank dieses Institutes offenbar auch Unwahrheiten wie z.B. Tierversuche belegen, dass im Fall oraler Aufnahme wässriger ClO2-Lösung eine schnelle Resorption im Magen-Darm-Trakt erfolgt. Resorbiert wird wahrscheinlich das Chlorit-Ion, welches im sauren Magenmilieu schnell aus ClO2 durch Reduktion gebildet wird.

Wie ich oben im Abschnitt  Wirkung von Säure auf Chlordixoid gezeigt habe, kann man eben nicht davon ausgehen, dass Chlordioxid im sauren Magenmilieu in Chlorit-Ionen zerlegt wird. Vielmehr wird Chlordioxid zumindest zum größten Teil wohl als vollständiges Molekül durch die Mund- und Magenschleimhaut diffundieren und in den Blutkreislauf gelangen.

In einer Testung von 5%iger ClO2-Lösung am Kaninchenauge bewirkte die Instillation von 0,1 ml schwache Augenreizungen

…..

An der Haut von Kaninchen wurden nach 4- bis 24stündiger semiokklusiver Einwirkung von 0,5 ml 5%iger Lösung gleichfalls Reizungen (Rötung, Schwellung, degenerative Gewebsveränderungen) festgestellt.
Bezüglich einer hautsensibilisierenden Wirkung gibt es keine Hinweise oder Testergebnisse. Bei einer mit 5%iger ClO2-Lösung durchgeführten dermalen Toxizitätsprüfung an Ratten (okklusive Applikation über 24 h) führten ca. 2000 mg ClO2/kg KG neben Hautreizungen zu Störungen des Allgemeinzustandes. 2 von 10 Tieren verendeten (LD50 > 2000 mg /kg KG).

Eine Lösung von 5 % entspricht  50.000 ppm, in Worten “fünfzigtausend”.  Hier wird nun sogar eine LD50 Dosis von > 2000 mg/kg Körpergewicht angegeben. Auch für einen nur 50 kg schweren Menschen wären dass 100.000 mg. Das ist die Chlordioxidmenge, die in 1666 Liter einer Chlordioxid-Lösung mit 60 ppm enthalten ist.

Chronische Toxizität

Es wurde abgeschätzt, dass während des Einsatzes von ClO2-Lsg. zur Wasseraufbereitung mit einer dermalen Belastung von 0,1 – 1 mg/cm² pro Tag, während des Einsatzes zur Sterilisierung in Kliniken mit 1 – 5 mg/cm² pro Tag zu rechnen ist.
Über gesundheitliche Schädigungen infolge solcher langzeitiger dermaler Einwirkungen von ClO2-Lösung ist nicht berichtet worden.

…..

Spezifische Konzentrationsgrenzen

Hautätz. 1B; H314: C >= 5 %
Hautreiz. 2; H315: 1 % <= C < 5 %
Augenschäd. 1; H318: 3 % <= C < 5 %
Augenreiz. 2; H319: 0,3 % <= C < 3 %
STOT einm. 3; H335: C >= 3 %

Die untersten Konzentrationsgrenzen in ppm, sind also

  •  50.000 für Hautätzungen
  • 10.000 für Hautreizungen
  • 3.000 für Augenschädigungen
  • 30.000 für Atemwegsreizungen bei einmaligem Kontakt.
Die zum Trinken oder auch zur Injektion empfohlenen Konzentrationen liegen bei 20 bis 60 ppm. Wenn man dennoch von der Verwendung einer Lösung mit 100 ppm ausgeht, dann ist diese 500 mal schwächer als für  eine Hautverätzung nötig wäre. Selbst für eine Hautreizung wäre eine 100 mal stärkere Lösung nötig. Für Augenschäden wäre immer noch eine 30 mal stärkere Lösung erforderlich
Für Ethanol gibt dieselbe Datenbank übrigens eine LD50-Wert bei oraler Aufnahme von 7060 mg/kg für Ratten an.
Für einen Menschen mit 70 kg währen das 494200 mg = 494, 2 g. Das entspräche gerade mal einem Liter Schnaps mit 49,42 %.
Bei Chlordioxid warnen unsere “Qualitätsmedien”, “Wissenschaftler” und “Behörden” schon vor der Empfehlung einer Dosis, die gerade mal den 340sten Teil der LD50 Dosis für Ratten beträgt. Wenn man das auf die LD50-Dosis von Alkohol anwendet, müsste man auch vor 494,2 / 340 =  1,45 g Alkohol warnen.  Bier vom Typ Bitburger Premium Pils enthält 4,5 % Alkohol. Das sind 4,5 g / 100 ml. Wer mehr als 32 ml Bitburger trinkt, der trinkt mehr als 1,45 g  Alkohol.
Moselwein hat um die 10 % Alkoholgehalt. Wenn die “Wissenschaftler”, “Behörden” und “Qualitätsmedien”, die vor Chlordioxid warnen recht hätten, dann müsste analog dazu auch das Trinken von 15 ml Moselwein  gesundheitsschädlich und so lebensgefährlich sein, dass man davor unbedingt warnen müsste.
Die Süddeutsche Zeitung ist bei weitem nicht das einzige “Qualitätsmedium”, das über Chlordioxid grobe Unwahrheiten verbreitet und damit zu einem großen Teil an der aktuellen Pandemie und den dadurch verursachten wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden schuld ist. Mit “Covid-19 Chlordioxid” findet man per Google z.B. auch Quellen wie www.swr3.de , www.ndr.de,   www.rbb24.de und viele andere.
Mögliches Risiko bei G6PD-Mangel

Auch wenn Chlordioxid, im Gegensatz zu den anders lautenden Behauptungen bei den z.B. für die Behandlung oder Prävention von Virusinfektionen empfohlenen Dosen und Konzentrationen sehr sicher ist, so möchte ich darauf hinweisen, dass man bei Patienten mit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel davon ausgeht, dass höhere Chlordioxidosen wirklich gefährlich werden können. Betroffen sind vor allem, aber sicher nicht nur,  Männer mit schwarzer Hautfarbe. Man hat sich wegen der Umstellung der Trinkwasseraufbereitung von Chlor auf Chlordioxid zu diesem Problem Gedanken gemacht und dazu offenbar auch Studien durchgeführt, bei denen allerdings meist nur das zur Herstellung von Chlordioxid verwendete Natriumchlorit getestet wurde. Auch waren die Tagesdosen dabei sehr niedrig.

In der oben erwähnten Studie Subchronic toxicity of chlorine dioxide and related compounds in drinking water in the nonhuman primate , von  Bercz JP et. al. hat man vor dem Versuch sichergestellt, dass die Versuchtiere nicht an  Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel  leiden.

Mein Fazit

Chlordioxid wird zwar auch von Speichel neutralisiert und von der Mundschleimheit absorbiert. Wenn man Chlordioxidlösung z.B. in den empfohlenen Mengen von 125 ml pro Portion trinkt,   dann kommt mit Sicherheit ein sehr großer Teil davon auch im Magen an.

Die Magensäure wird das Chlordioxid nicht auflösen. Selbst nach 10 Minuten bei einem pH von 1 bis 2 konnte ich keine Veränderung der  Konzentration der Chlordioxidlösung beobachten. Das Chlordioxid wird aber durch Kontakt mit Nahrungsmitteln, Bakterien (auch Zahnbeläge und Zungenbeläge), Viren usw. sowohl im Mund als auch in der Speiseröhre und im Magen verbraucht werden.

Chlordioxidkonzentrationen bis 100 ppm sind für die Mundschleimhäute unbedenklich. Die empfohlenen Konzentrationen von 20 bis 60 ppm sind sehr sicher. Ein Resultat meiner Recherchen und Versuche zu diesem Artikel ist, dass ich die Konzentration der Chlordioxid-Trinklösung für mich von 20 bis 30 auf 50 bis 60 ppm gesteigert habe. Bei dem Versuch mit den Affen traten bei 100 ppm offenbar noch keine Schleimhautläsionen auf. So dass mir 60 ppm aussreichend sicher erscheinen.

Die Warnungen vor dem Trinken des auch als “Bleichmittel” und Desinfektionsmittel  verwendeten Chlordioxids entbehren jeder rationalen medizinischen Grundlage. Meines Erachtens geht es bei diesen Warnung vor Chlordioxid einzig und alleine darum die wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie und deren Profiteure, auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung und auch auf Kosten der restlichen Wirtschaft durch zu setzen. Für diese Einschätzung auch das Recherchevideo Das Pharmanetzwerk um MaiLAB / Mai Thi Nguyen-Kim von Oliver Janich.

Wenn der Bundesregierung wirklich an der Gesundheit der Bevölkerung gelegen ist – wie sie behauptet, und wenn man die Einschränkungen wegen dem Coronavirus wirklich aufheben möchte, dann wird man wässrige Chlordioxid-Lösungen kurzfristig als Medikament auf Staatskosten im Interesse der Allgemeinheit zulassen.

In diesem Sinne wichtige andere Artikel von mir

Wichtige Artikel von Rainer Taufertshöfer:

Von Andreas Kalcker, Chlordioxid gegen Coronavirus: ein revolutionärer, einfacher und effektiver Ansatz, als pdf-Datei: andreaskalcker.com/wp-content/uploads/2020/04/chlordioxid-im-einsatz-gegen-das-coronavirus-de-v.2.1.pdf

Ich für meinen Teil werde gegen Covid-19, wenn ich daran erkranken sollte, einfach nur Chlordioxid ggf. in Kombination mit DMSO verwenden – eben weil ich mich gründlich informiert habe.

Ich finde es aber tragisch und sehr bedauerlich, dass die Regierung, die Behörden, die Krankenkassen und auch die Medien zwar vorgeben im Interesse der Bevölkerung zu handeln und bei der Pandemie sogar der Gesundheit Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen einzuräumen, dass aber tatsächlich das wohl wirksamste und sicherste Medikament, nämlich Chlordioxid, nicht zugelassen wird und von den Ärzten nicht eingesetzt werden darf – weil es mit den wirtschaftlichen Interessen von Teilen der Wirtschaft nicht vereinbar ist. Die Einschränkungen wegen der Pandemie und alle daraus resultierenden Kosten und Folgen sind der Preis, der dafür zu zahlen ist.

Kelberg, den 4. Mai 2020

Christoph Becker

Nachträge

Selbstversuche des Journalisten Gunter Oberheide

Zu dem Titel “Versuche mit Chlordioxid” passt auch sehr gut, was ich gerade auf dem Youtubekanal “Der freie Journalist” gefunden habe:  Mein Erfahrungsbericht mit MMS/CDL/CDS – Chlordioxid  (https://youtu.be/PYIKhql9U7U ). Das in dem Bericht erwähnte in Wirklichkeit nicht nur satirische Video wurde von Youtube gesperrt. Es ist jetzt aber aber mit dem Titel “GUNTHER OBERHEIDE: ”SELBSTMORDVERSUCH” MIT MMS/CDL” auf bitchute verfügbar und wirklich sehr sehenswert: https://www.bitchute.com/video/lbGKwJZa6DnS/. Gunter Oberheide hat dabei tatsächlich MMS aus  je 16 Tropfen NaClO2 und HCl gemischt, mit 125 ml Wasser verdünnt und offenbar ohne jede negative Nebenwirkung getrunken.

Die Coronaviruspandemie mit all ihren Kosten und Toten ist wohl so ähnlich wie ein Krieg, eine fast die ganze Gesellschaft treffende göttliche Strafe für die Korruption und das totale Versagen unserer öffentlich rechtlichen Sendeanstalten.  Es ist zu hoffen, dass es so etwas wie das Nürnberger Tribunal geben wird, bei dem diejenigen zur Rechenschaft gezogen und verurteilt werden, die mit ihren Lügen und ihren Fake News die Schäden zu verantworten haben, die jetzt die ganze Gesellschaft durch die Pandemie treffen.

Aus dem Telegrammkanal eines Tierarztes

Der Hamburger Tierarzt Dirk Schrader hat einen Telegrammkanal mit interessanten Berichte aus der Praxis:

ClO2 gegen multirestente Keime bei Implantatpatienten

6. Mai 2020:  Chlordioxid hilft offenbar gegen Multiresistente Keime und kann so die Komplikationsrate bei Implantatpatienten in der Tiermedizin reduzieren. Chlordioxid ist auch bei der Erkrankung von Hunden und Katzen an Coronavirusinfektion sehr wirksam. https://t.me/DirkSchrader/7

ClO2 gegen multiresistente Keime und HIV

7. Mai 2020: Chlordioxid hilft gegen multiresistente Keime bei Hunden und offenbar auch gegen HIV bei Menschen: https://t.me/DirkSchrader/8

Eine Literaturübersicht zu ClO2 von 1978

The Health Effects of Chlorine Dioxide As A Disinfectant In Potable Water: A Literature SurveyEdward J. Calabrese, Gary S. Moore and Robert W. Tuthill. Journal of Environmental Health
Vol. 41, No. 1 (July/August, 1978), pp. 26-31 (6 pages) https://www.jstor.org/stable/44536187?seq=1Wenn man sich auf der Seite anmeldet, dann kann man den ganzen Artikel lesen.

Der Artikel  erwähnt viele ältere Artikel und Studien. Vor diesem Hintergrund werden auch verschiedene Warnungen vor ClO2 verständlich: In “Gas und Wasser Fach”, 1960, 14, 340-343 war von einem Versuch berichtet worden, bei dem Personen nach dem Trinken von einem Liter mit 0,7 mg ClO2 über Schwindel und Übelkeit geklagt hatten. Nachdem ich gerade gestern versuchsweise  sogar 30 mg ClO2 in 300 ml Wasser in nur wenigen Sekunden getrunken und sehr gut vertragen habe, frage ich mich was man bei der damaligen Studie wie gemessen hat.

 

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55 Gedanken zu „Versuche mit Chlordioxid“

  1. Hallo Herr Becker,
    Sie sprechen mir aus dem Herzen….
    Ihre Versuche sind wie immer recht spannend.
    Ich nehme Cdl aus verschiedenen Gründen immer wieder seit über 2 Jahren und mir ist nichts passiert, ausser, dass es unserer Familie immer wieder hilft.
    Leider stelle ich fest, dass auch in Coronerzeiten die meisten meiner Bekannten sich nicht informieren wollen…Das Vertrauen in die Pharmaindustrie(die kein Interesse hat,an uns zu verdienen…ja,das habe ich tatsächlich so gehört) ist so groß und wird nicht hinterfragt, dass sie sich lieber sofort impfen lassen,sowie etwas auf dem Markt ist….
    Ich habe meine Schuldigkeit getan und meine Erfahrung und Wissen mit entsprechenden Quellen,die auch von Ihnen genannt wurden,weitergegeben mit der Bitte “macht euch bitte schlau”
    Sollte ich an Coroner erkranken,ist Cdl auch meine erste Wahl… gehört für mich in jede Hausapotheke.
    Ich finde es traurig, dass sich nicht richtig informiert wird, ist es zu bequem?
    Ich weiß es nicht!
    Ich wünsche allen ,dass Andreas Kalcker es schafft, und die Regierung schnell das Cdl freigibt,damit den Menschen schnell, ungefährlich und kostengünstig geholfen werden kann.
    Ich freue mich auf ihre nächsten Beiträge :))
    Liebe Grüße
    HR

  2. Ich bin vor gut 5 Jahren durch Zufall im Internet auf MMS ( Chlordioxid) gestoßen, nachdem ich gerade eine heftige Lungenentzündung mit erheblichen Mengen verschiedener Antibiotika überwunden hatte. Wirklich ausgeheilt habe ich sie dann mit Chlordioxid. Seitdem gehört dieses Mittel zu meinem medizinischen Standart. Ich habe viel damit experimentiert und kann versichern, dass es besser als jedes Antibiotikum ist, weil es gegen a l l e Bakterien wirkt, ohne die gesunde Darmflora anzugreifen. Auch macht es Viren in kurzer Zeit unschädlich, ebenso Pilze ( ein Fußbad und der Fußpilz verabschiedet sich). Er kann zwar nach einiger Zeit zurückkommen, dann ist eben wieder ein Fußbad mit Chlordioxid fällig. Es hat nie irgendwelche ernstzunehmende Nebenwirkungen gezeigt.

    1. Das kann ich nur bestätigen, kleinste Anzeichen einer Erkältung werden im Keim erstickt….bei richtiger Anwendung! Kleine Blessuren,mal eine offene Blase,oder in der Küche geschnitten….oder,oder….heilt wunderbar ohne sich zu entzünden.
      Meine Hunde hatten nach dem Entfernen einer Zecke fiese Beulen…direkt danach Cdl drauf,keine Schwellung!
      Da Cdl keine Nebenwirkungen hat,macht es Mut zu testen.
      Ich hab jahrelang Sodbrennen gehabt(zu fettig,zu süß,zu viel?Auch durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten).
      Habe fast täglich Pantoprazol nehmen müssen…heute bei Bedarf etwas Cdl
      in ein Glas Wasser und kurze Zeit später ist gut. Ich bin froh,dass ich Cdl für mich entdeckt habe!
      Das hier sind keine wissenschaftliche Versuche,aber ich finde einer Erwähnung wert…

  3. Hallo Herr Becker,
    vielen Dank für ihren tollen, ausführlichen und sehr sachlichen Artikel. Wären doch auch die Artikel der Chlordioxid-Kritiker nur halb so sachlich, könnte man in eine wunderbare Diskussion einsteigen, in der alle am Ende das gleiche Ziel verfolgen. Gutes zu tun und die Menschheit entweder von einer furchbaren Scharlatanerie zu befreien, die immer mehr Menschen vergiftet und durch orale Chlordioxid-Einnahme die Schleimhäute verätzt oder eben eine wunderbar einfache Medizin endlich zu legalisieren und Menschen zu gesunden oder sogar vor einem grausamen und hoffnungslosen Corona-Schicksal zu bewahren. Ich danke Ihnen, dass Sie den ein oder anderen Gedanken aus meinen bisherigen Kommentaren (aus https://www.freizahn.de/2020/02/mehrzweckwaffe-gegen-viren-und-bakterien/#comment-23110) aufgenommen haben und in diesem Beitrag unter großen Mühen ausgearbeitet haben. Ihre Schlussfolgerungen sind aus meiner Sicht gut nachvollziehbar, auch wenn der Artikel wohl nicht den Standard einer wissenschaftlichen Arbeit erfüllt. Aber es gibt eben auch das Recht auf Erkenntnisfindung außerhalb der sehr streng genormten “Wissenschaft”, die eine zulässige und allgemein gültige Erkenntnisfindung wohl gerne als Monopol für sich beanspruchen würde. Es ist richtig, dagegen aufzubegehren, so lange man bei der Wahrheit bleibt und ich muss sagen, dass ihre Überlegungen, Selbstversuche und Schlussfolgerungen auf mich total glaubhaft und nachvollziehbar wirken. Was aus meiner Sicht noch fehlt, ist der Nachweis, dass CDL in einer messbaren Größe durch die Magenschleimhaut in die menschliche Blutbahn gelangt und dort ähnliches leistet, wie das Chlordioxid, das in einigen Regionen unserem Trinkwasser beigemischt wird. Ich hoffe, dass die hier an anderer Stelle bereits veröffentlichte klinische Corona/Chlordioxid-Studie ( https://clinicaltrials.gov/ct2/show/study/NCT04343742?term=chlorine+dioxide&draw=2&rank=1 )etwas Aufklärung bringen wird (sonst wäre sie aus meiner Sicht eine Enttäuschung). Es muss mehr dabei herauskommen, als dass 97% der teilnehmenden Probanden die Coronainfektion überlebt haben (denn das wäre ja im normalen Rahmen der Letalität). Schön wäre es auch, wenn der eine oder andere Leser dieses Blogs, der sich vielleicht mit dem Corona-Virus infiziert hat und diesen versucht hat, mit Chlordioxid zu bekämpfen, an dieser Stelle über seinen Krankheits- bzw. Heilungsverlauf berichten könnte, auch wenn das vielleicht nicht repräsentativ für eine mögliche Chlordioxid-Anwendung bei Coronainfektionen für alle wäre. Bitte lassen Sie uns alle an dieser Stelle diese wichtige Diskussion fortsetzen. Vielen Dank !

    1. re: klinische Corona/Chlordioxid-Studie
      Primary Outcome Measures :
      negative testing of covid19 [ Time Frame: 7 DAYS ]
      amplification of coronavirus genes by RT-PCR
      …………………………………
      Die Zielsetzung ist ein negativer Covid-19 RT-PCR- Test innerhalb von 7 Tagen.
      ……………………………………
      Das wäre dann in etwa das, was auch Gilead für Remdesivir erwartet.
      https://www.statnews.com/2020/04/16/early-peek-at-data-on-gilead-coronavirus-drug-suggests-patients-are-responding-to-treatment/?utm_source=STAT+Newsletters&utm_campaign=0831571e51-breaking_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_8cab1d7961-0831571e51-152099670

      – Allerdings mit einer weitaus grösseren Anzahl von Studien-Teilnehmern und mit einer Differenzierung der Schwere der Erkrankungen.
      Zitat:
      Gilead’s severe Covid-19 study includes 2,400 participants from 152 different clinical trial sites all over the world. Its moderate Covid-19 study includes 1,600 patients in 169 different centers, also all over the world.

      Man darf gespannt sein.
      Grüsse,
      f.h.

  4. @Hilke Meinel,
    Danke für die Kommentare. Hat mich besonders gefreut. Die Mehrheit der Leute hier in der Eifel muß wohl leider wirklich erst auf eine richtig harte Tour lernen. Ausser in verschiedenen medizinischen Bereichen ist das auch in der Landwirtschaft, beim Klimaschutz und in einigen weiteren Bereichen so.
    Pantoprazol ist ein Mittel gegen eine Überproduktion von Magensäure. Dass CDL den selben Effekt hat oder sogar besser wirkt ist in mehrfacher Hinsicht interessant. 1. Ist es ein Hinweis dafür, dass CDL tatsächlich im Magen an kommt. 2. Ist es ein Hinweis darauf, dass CDL direkt oder indirekt, z.B. weil es gegen Heliobacter wirkt, die Zellen der Magenschleimhaut beeinflußt.
    Auch das was Sie an weiteren Anwendungen/Wirkungen beschrieben haben ist sehr interessant. Es unterstützt die Annahme, dass CDL in die Haut eindringt und Giftstoffe, Bakterien und Viren zerstört.
    Vielleicht interessiert Sie https://medizinzumselbermachen.de/rundbrief-mai-2020/corona/ .

    @Tom,
    angenommen es käme nichts in der Blutbahn an, warum wurde dann bei den Affen die Schildrüsenfunktion durch das ClO2 reduziert?
    Und dann sehen Sie mal hier:
    https://www.freizahn.de/2020/02/mehrzweckwaffe-gegen-viren-und-bakterien/#langzeitwirkung_von_chlordioxid_auf_ratten
    Zitat:
    “Untersucht wurde die Toxizität von ClO2 (0, 1, 10, 100, 1000) mg/l) und seiner Metaboliten …. im Trinkwasser von Ratten. .. …. Nach 2, 4 und 6 Monaten wurden keine signifikanten hematologischen Veränderungen bei den behandelten Ratten, im Vergleich zur Kontrollgruppe festgestellt. Jedoch war nach 9 Monaten die Zahl der roten Blutköperchen, das Hematokrit und Hemoglobin in allen behandelten Gruppen gesunken. ….. Die Behandlung mit Cl-Verbindungen reduzierte das Köpergewicht aller Ratten nach einer Behandlungsdauer von 10 bis 11 Monaten.”
    Bei allen behandelten Gruppen heißt auch bei denen mit nur 1, 10 und 100 ppm ClO2 im Trinkwasser. Wenn bei der Studie keine systematischen Fehler gemacht wurden, dann muß zumindest bei den Ratten auch bei vergleichsweise niedriger Kozentration ClO2 in der Blutbahn ankommen.

  5. @Tom
    12. MAI 2020 UM 21:34 UHR
    …………………………
    Ein sehr sachlicher Beitrag?
    – Was ist denn daran sachlich, wenn dieser Artikel so anfangt:
    “Befürworter von MMS haben es für angebracht gehalten, meinen Artikel The Business of MMS: Die giftige Substanz, die weder das Coronavirus heilt, noch etwas, das …”
    Ich würde das als die übliche , von Mietmäulern der Pharma sehr professionell gemachte Propaganda bezeichnen.
    ………………………………………..
    Das gleiche gilt auch für diesen inzwischen ja schon legendären Test der Wirksamkeit von ClO2 bei Malaria, der von Jim Humble zusammen mit dem Ugandischen RK durchgeführt wurde :
    https://lacienciaysusdemonios.com/2013/07/17/el-ensayo-del-mms-contra-la-malaria-de-uganda-epilogo/
    Zitat: Als sie die Aussage lasen, in der sich IFCR vom Prozess entkoppelte, gingen sie zum anderen Extrem. Sie nannten CR (das Rote Kreuz ) eine Einrichtung, die von den Pharmaunternehmen im Dienste der multinationalen Unternehmen bezahlt wurde, und sie waren sogar froh, dass sie ihre Teilnahme verweigerten. CR vom Helden zum Bösewicht, bipolares Verhalten von MMS-Befürwortern? Nein, das nenne ich die Strategie der Katze.”
    Netter Begriff, und eine der wirksamsten Propagandatechniken: “Unterstelle dem Feind genau das, was Du die ganze Zeit selber machst.”
    – Ihn mit Lügen und Behauptungen anstelle von Beweisen zu diffamieren.
    ………………………
    Dass das Rote Kreuz … “eine Einrichtung, die von den Pharmaunternehmen im Dienste der multinationalen Unternehmen bezahlt wurde”…. ist, darf man zumindest vermuten.
    Belegbarer Fakt ist die Verquickung der wirtschaftlichen Interessen des RK mit denen einer billionenschweren weltweiten Medizinindustrie:
    ++600 Millionen Euro auf der hohen Kante? Zweifel an Gemeinnützigkeit des Roten Kreuzes++
    https://www.focus.de/finanzen/news/deutsches-rotes-kreuz-drk-experten-zweifeln-an-gemeinnuetzigkeit-des-wohlfahrtsverbands_id_7823110.html

    f.h.

    1. 1. Das mit der Sachlichkeit dieses spanischen Artikels sehe ich auch so. Sinnbildlich haben ich diesen spanischen Artikel zusammen mit dem was correctiv.org, mimikama.at, maialb, der Spiegel usw. zum Thema Chlordioxid veröffentlicht haben unter Interfomationsmüll und Propaganda der Pharmalobby abgelegt.
      2. Zu dem Versuch in Uganda erzählt Andreas Kalcker bei einem Interview sinngemäß das Folgende: Das Roten Kreuzes hatte bei dem Versuch in Uganda formale Fehler gemacht, des in ernste Schwierigkeiten zu bringen drohten. Man hatte offenbar formale Mindestanforderungen für einen klinischen Versuch nicht eingehalten. Der einzige Ausweg war den Versuch, bzw. die Beaufsichtigung durch einen Arzt einfach zu leugnen.

      Meines Erachtens wissen diese Propagandisten der Pharmalobby nicht was sie tun? Oder sind es nur große Kinder die auch mit weit über 18, noch immer unreflektiert glauben und verbissen verteidigen, was ihre das Mutti ihnen mit 3 Jahren völlig zurecht beigebracht hat, nämlich dass Desinfektionsmittel giftig sind und dass man diese nicht trinken sollte (wenn man wie bei einem 3-jährigen der Fall, keine Ahnung hat)???
      1. Diese dumpfe Anti-Chlordioxid-Propaganda leistet dem Selbstmord der Wissenschaften Vorschub, den John Michael Greer schon im November 2014 in https://worldnewstrust.com/dark-age-america-the-suicide-of-science-john-michael-greer beschrieben hat. Die durch die Anti-Chloridioxid-Propaganda forcierte Zerstörung des Vertrauens in die Glaubwürdigkeit der Wissenschaften und auch der staatlichen Institutionen ist eine ziemlich gefährliche Entwicklung.
      2. Chlordioxid war und ist eines der besten und wichtigsten Mittel um die durch das Coronavirus verursachte wirtschaftliche Katastrophe zu verhindern oder jetzt, wenigstens noch zu dämpfen. Die Folgen dieser wirtschaftlichen Katastrophe werden sehr viel mehr Menschen das Leben kosten als das Virus auch dann nur gekostet hätte, wenn man es einfach ignoriert und nichts getan hätte.

      Die Lobbyisten und auch die Aktionäre und Manager der Pharmaindustrie werden auch von der nun kommenden wirtschaftlichen Katastrophe und den damit verbundenen gesellschaftlichen Verwerfungen geschädigt. Wie und warum zeigen z.B. die folgenden beiden Artikel:
      https://ourfiniteworld.com/2020/04/21/covid-19-and-oil-at-1-is-there-a-way-forward/ und http://energyskeptic.com/2020/will-covid-19-delay-peak-oil/ . So wie es aussieht ist es so gut wie ausgeschlossen, dass die Wirtschaft sich in Deutschland noch einmal dauerhaft erholt. Immer mehr Leute werden keine teuren Medikamente mehr kaufen können und die Krankenkassen werden ihre Leistungen radikal kürzen müssen. Gut möglich, dass dann in der Stunde der Not Chlordioxid, DMSO und andere preiswerte, aber effiziente Mittel von einer dann vielleicht sehr erfolgreichen populistischen Partei gekapert und per Verordnung oder Gesetz ganz offiziell eingeführt werden, weil das dann “alternativlos” ist.
      Wenn man rechtzeitig im Februar 2020 gelernt hätte Chlordioxid zur Prävention und Behandlung von Covid-19 zu nutzen, wie ich es in https://www.freizahn.de/2020/02/mehrzweckwaffe-gegen-viren-und-bakterien/ am 2.2.20 vorgeschlagen hatte, dann hätte zumindest die nun durch das Virus zusätzlich entstandenen Schäden und Verluste verhindern können.

      1. @cb
        Re “Wenn man rechtzeitig im Februar 2020 gelernt hätte Chlordioxid zur Prävention und Behandlung von Covid-19 zu nutzen, wie ich es am 2.2.20 vorgeschlagen hatte,
        https://www.freizahn.de/2020/02/mehrzweckwaffe-gegen-viren-und-bakterien/
        Dann hätte man zumindest die nun durch das Virus zusätzlich entstandenen Schäden und Verluste verhindern können.”
        …………………….
        Hätte hätte…. Fahrradkette.
        – Kennst eh, newa !?
        ………………………………………………………………..
        Ich hab’ mich nach einer längeren Abstinenz erst jetzt wieder, anlässlich COVID-19, mit dem Thema “MMS” aka ClO2 erneut befasst.
        ………………………………………….
        Ich glaube aufgrund meiner Erfahrungen, die ich bereits in der Vergangenheit gemacht habe… und da ging es ja nur um so Krümelkram, wie z.B. die Malaria, von der vorwiegend die Afrikaner dahingerafft werden… wayne juckts…. da ging es eigentlich für BigPharma doch nur um’s Prinzip.
        – Jetzt allerdings geht es um das wirtschaftliche Überleben des MPK = Medizinisch- Pharmakologischer- Komplex .
        Wetten werden noch angenommen, ob der grösser oder kleiner ist, als derMIK.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex
        Wir werden ja sehen, worauf das hinausläuft.
        f.h.
        P.S. Wenn man überlegt, dass der 2te WK von den Amis vor allem deshalb gewonnen wurde, weil sie den GIs versprechen konnetn, dass sie nicht automatisch zum Krüppel werden, wenn sie einen Treffer in die Gliedmassen bekommen..
        Ich muss jetzt ARD- Nachrichte re: Curevac hören..
        cu,
        franz

      2. Re: “Oder sind es nur große Kinder die auch mit weit über 18, noch immer unreflektiert glauben und verbissen verteidigen..”
        ……………………………………………..
        Kardoch, die tun nix, die wollen nur spielen… 😎
        GuggsDu :
        +Das Pharmanetzwerk um MaiLAB – Mai Thi Nguyen Kim+
        https://www.youtube.com/watch?v=_2U00hWKEAU

        LG,
        franz

      3. Ich kann mich der Bewertung des spanischen Artikels nicht anschließen. Daher habe ich ihn für seine Sachlichkeit auch in einem Kommentar gelobt, aber gleichzeitig darauf gedrängt, von offizieller, neutraler Seite eine wissenschaftliche Studie über die Gefahr und den Nutzen von Chlordioxid bei oraler Aufnahme durchzuführen. Ich denke, es ist hilfreich, auch mit der Seite der CDL- (und MMS) Kritiker ins Gespräch zu kommen, um am Ende eine mögliche systemische Wirksamkeit nachzuweisen und auch unantastbar zu dokumentieren. Gelänge dies, was derzeit aus verschiedenen Gründen nicht wahrscheinlich scheint, wäre es wohl eine revolutionäre Änderung des Gesundheitswesens und CDL-MMS würde nicht auf Dauer ein Dasein versteckt allein in alternativen Gesundheitskreisen fristen. Für mich ist die Wirkung von CDL nach wie vor ungeklärt bzw. unbewiesen und wenn eine Wirkung von ihm ausgeht, ist die Wirkungsweise nicht eindeutig (wissenschaftlich) geklärt. Ich bin selber CDL-Anwender gewesen und habe probiert, einen grippalen Infekt (nicht Corona) mit dem von Andreas Kalcker empfohlenen passenden Protokoll zu behandeln. Im Ergebnis hatte ich einen milden Kranheitsverlauf, was aber nicht beweist, dass ich diesen Verlauf nicht vielleicht auch ohne die Einnahme von CDL gehabt hääte. Ich befürchte, dass die Wirkzusammenhänge im menschlichen Körper und im menschlichen Blut und den Zellen noch um einiges komplexer sind, als Andreas Kalcker sie in seinen Vorträgen versucht zu beschreiben. Natürlich kenne ich auch zahlreiche Foreneinträge von dankbaren CDL-Anwendern, die sich in scheinbar hoffnungsloser Lage mit CDL heilen konnten. Vielleicht ist die Anzahl der Anwender, die CDL ohne Erfolg versucht haben, anzuwenden, aber dreimal so hoch und wir wissen es nicht, weil die Menschen dazu neigen, eher ihre Erfolgs- als Misserfolgsgeschichten im Internet zu dokumentieren. Offene Fragen bleiben sowohl für CDL-Kritiker als auch deren Beführworter. Als Kritiker würde ich fragen, warum aus den Ergebnissen des damaligen (angeblich durchgeführten, das Video dazu wirkt allerdings sehr glaubwürdig) Feldversuchs in Uganda sich nicht über Mundpropaganda eine stärkere Verbreitung von MMS/CDL in Afrika durchgesetzt hat. Wie viele Malaria-Tote gibt es pro Jahr in Afrika ? Warum ? Viele Afrikaner haben ein Smartphone, Zugang zum Internet und verstehen die englische Sprache. Auch würde ich fragen, warum Andreas Kalcker (so vermelden es die Kritiker) es nötig hatte, sich einen Dr.-Titel zu erkaufen. Dies steigert nicht gerade seine Glaubwürdigkeit, obwohl er auf mich in seinen Videos mehr als glaubwürdig rüberkommt.
        Als CDL-Beführworter würde ich den Kritikern die Frage stellen, warum ein (pesionierter) Tierarzt wie Dirk Schrader, der es nicht nötig hätte, nicht nur öffentlich in mehreren youtube-videos die Wirksamkeit von CDL bei Tieren (die auf der untersten Stufe ankommend wieder zum Leben erweckt wurden) bestätigt hat sondern auch versucht hat (erfolglos) CDL als offizielles Medikament bei den Behörden einzuklagen.
        Ich möchte hier weder als Anwalt noch als wissenschaftlicher Ankläger pro oder contra CDL auftreten, sondern über Diskussionen hier und woanders herausfinden, was es mit der Wirksamkeit von Chlordioxid tatsächlich auf sich hat. Ich möchte gerne die Wahrheit wissen. Dazu hilft der Austausch in diesem Forum sehr, vielen Dank dafür.

        1. Hallo Tom,

          vielleicht knn ich ls jahrelanger Nutzer des Chlordioxid eine kleine Hilfestellung leisten.

          https://dk-dox.de/anwendungsbereiche/campingboot/

          Das Mittel ist bekanntlich für die Trinkwasseraufbereitung zugelassen. Freilich in geringeren Konzentrationen, um Mikrowürmer, Bakterien und Viren abzutöten. Viele Laboruntersuchungen haben dazu geführt, dass die Anbieter einen selbstbewussten Werbespruch an ihre Produkte heften: 99% Wirkungsgrad.

          Das bescheinigt zunächst, dass Chlordioxid tatsächlich in den zugelassenen Versionen das Mittel der Wahl ist. Ich benutze es seit Jahren in meinem Wohnmobil.

          Wenn ich es in geringer Konzentration mit Wasser trinken kann, hat dann eine höhere Konzentration möglicherweise im Organismus die gleiche oder ähnliche Wirkung?

          Nun, ich habe mich auf die Berichte des amerikanischen Militärs gstützt, die während der Kriege im Nahen Osten dieses Chlordioxid oral für die Soldaten genutzt haben, aber nicht an die große Glocke hingen.

          Danach habe ich es mit der empfohlenen Tagesdosis über 3 Wochen probiert. Ergebnis: Ein am Ellbogen seit 30 Jahren entstandenes offensichtlich ungefährliches Knötchen hat sich in Luft aufgelöst, eine lästige 5-Mark Stück große Schuppenflechte,unbehandelbar laut Hautärzten, hat sich nach zwei Wochen verabschiedet und hinterließ keinerlei Spuren.

          Da ich keine Krankheiten habe, war dies der einzige Versuch, außer einer Einmaldosis wie in Ihrem Fall, der bei mir die Ausbreitung einer Grippe verhinderte (vielleicht, wie bei Ihnen).

          Fazit: Dass es Wirkungen im Körper zeigt, steht auf jeden Fall fest. Dass das Mittel dauerhaft im Trinkwasser zugelassen Verwendung findet, lässt aufhorchen. Und dass es von der EU für eine seltene Erkrankung ausnahmsweise zugelassen wurde, macht nachdenklich.

          Es gibt keinen vernünftigen Grund dieses Mittel in Eigenverantwortung und nach gewissenhafter Prüfung nicht zu verwenden. Ihr Fehler besteht im Glauben, dass die derzeitige kapitalistische Medizin der Erfahrungsmedizin überlegen sei. Das gilt nur für die Entwicklung von Apparaten, denn kein Medikament und schon gar keine Impfung interessiert sich für das Abstellen der Ursache, sondern fummelt nur an den Wirkungen herum.

        2. Sehr geehrter Tom,
          Sie sprechen mir aus der Seele. Die Wirksamkeit von CDL ist für mich lokal gut vorstellbar, ich denke auch, daß CDL gut resorbiert werden wird. Das hat der Blogbetreiber durch seine Versuche für mich nahezu unzweifelhaft bestätigt. Nun beginnen aber meine Zweifel:

          (1) viele Medikamente (z.B. Morphin) werden gut über die Schleimhäute resorbiert, dann aber bereits bei der Pasage über die Leber metabolisiert und unwirksam gemacht (sog. first pass effect, bei oraler Aufnahme von Morphin ca. 66%, um beim Beispiel zu bleiben). Welches Schicksal erleidet CDL?

          (2) Einen gewünschten Plasmaspiegel vorausgesetzt, wie ist dann die Wirksamkeit? Dies wiederum kann eigentlich nur an zwei Kollektiven getestet werden, die an derselben Krankheit leiden. Alle Probanden in beiden Kollektive bekommen ein Präparat, von dem nur der Auswerter (also weder der Behandler, noch der Patient) weiß, ob es Placebo oder Wirkstoff ist, also eine doppelt blinde Studie gegen Placebo. Für den Privatmann sicher nicht machbar. Auch hier sind sichere Aussagen nur bei absoluter Ehrlichkeit des Auswerters und einer entsprechend hohen Fallzahl möglich.

          Bei aller vorgebrachten Kritik finde ich den Artikel sehr lesenswert, die Systematik gut, das Vorgehen schlüssig; zumindest ist die relative Ungefährlichkeit (im Rahmen einer rationalen Dosierung) plausibel. Im Gegensatz zu den teuren antiviralen Mitteln wäre es für mich vorstellbar, meine Familie und mich bei entsprechender Lage damit zu behandeln, eine entsprechende Notwendigkeit vorausgesetzt.

          1. Einige Versuchsergebnisse die dafür sprechen, dass oral aufgenommenes CDL tatsächlich in der Bultbahn ankommt und dort auch wirkt:

          2. Die Coronavirus-Studie in Ecuador. Ein Scan des spanischen Originals: https://prodiesel.com.ar/wp-content/uploads/2020/05/ensayo-clinico-ecuador-2020.pdf . Bei 97 % der 104 Patienten, die Chlordioxid per os nach von den auch von Andreas Kalcker empfohlenen Protokoll eingenommen haben, waren die meisten Covid-19-Symptome nach 4 Tagen weitgehend verschwunden.
          3. Die systemischen Wirkungen hoher Dosen bei Ratten und auch bei diesen grünen afrikanischen Affen. z.B. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3761383/
          4. Diverse Berichte aus der Praxis, etwa von dem Hamburger Tierarzt Dirk Schrader und auch von vielen “eigenverantwortlichen” Anwendern.
          5. Der Placeboeffekt macht, wenn ich mich recht erinnere, bei Kopfschmerzen z.B. bis zu 50 % aus. Bei der Therapie von Covid-19, einen Placeboeffekt von bis zu 97 % zu vermuten, wie man es bei der Equadorstudie tun müßte, wenn per os verabreiches Chlordioxid nicht im Blutkreislauf ankommt oder/und nicht wirkt, erscheint mir aber übertrieben.

        3. Hallo Tom,

          ich habe auf meiner Webseite ein paar wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Chlordioxid zusammen getragen. Evtl. kannst Du Dir das ja mal ansehen. Ein paar Artikel sind Übersichtsartikel mit weiteren Quellenangaben. Man kann schnell feststellen, dass Chlordioxid schon eine längere Tradition hat und die Verklärung als mysteriöse Substanz ziemlich unbegründet ist. http://www.naturaesana.de
          Nicht so ausführlich wie diese Seite aber mit einigen Links zur Wissenschaft.

          1. Hallo Arne,
            vielen Dank für den Link zur Seite. Hab mich schon mal eingelesen. Auch die Ausführungen zu DMSO fand ich sehr bereichernd ! Falls Du auch persönliche Erfahrungen mit CDL sammeln konntest, poste diese doch gerne hier an dieser Stelle.

  6. Bei der CDL Diskussion finde ich es sehr interressant, dass nirgends die bewiesene Sauerstoff-Anreicherung im Blut diskutiert wird.
    Es scheint doch, dass der Sauerstoff nicht nur über die Lungen unser Lebenselexier ist, sondern auch im Blutkreislauf dafür sorgt, dass ‘Lebensfremdes’ entsorgt wird.
    Diverse Untersuchungen von Dr.Kalcker sind dafür mehr als stichhaltig.
    Offensichtlich positive Ergebnisse werden abgeschmettert, weil die Pharmaindustrie mit solch billigem Zeugs nichts mehr verdient….Ein Spielfeld für bezahlte Trolle?

      1. Hallo Herr Hegele, wollen Sie nicht noch ein paar Gedanken hzur Erläuterung Ihres Beitrags beisteuern ? Was ist die Botschaft Ihres Kommentars ?

        1. Gerne 🙂
          Die Botschaft ist die, dass der POTUS gerade auf dem besten Weg ist, sich mit Chloroquin zu vergiften.
          – Weil ihn seine Berater mit aller Macht davon abgehalten haben, dieses “Bleichmittel”, von dem ihm wer erzählt hat, dass es gegen den Virus hülfe, im heroischen Selbstversuch auszuprobieren.
          – Dumm gelaufen.
          Damit hat er seine Chance auf einen weiteren Nobelpreis für Medizin verpasst.
          https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/zwei-australische-forscher-erhalten-medizin-nobelpreis-2005-140915.html

          Gruss,
          f.h.

    1. Bewiesene Sauerstoff Anreicherung? Wo? In den Venen ….

      Wenn man nicht auch Aterielles Blut hat, weiß man nicht ob der erhöhte Sauerstoff in der Vene gut oder schlecht ist …
      Ist da mehr Sauerstoff, weil der Körper weniger aufnimmt? Nicht weil ich das glaube, aber das Argument ist nicht zu widerlegen …

      Ich halte die “bewiesene Sauerstoff Anreicherung” für gefährlich, weil man damit den CDL Gegnern Munition liefert.

      Ich selbst habe … in Ermangelung von ernstzunehmenden Krankheiten erst einmal MMS getestet. Normalerweise dauerten bei mir Erkältungen trotz guter Kenntnisse in Naturheilkunde generell ein bis zwei Wochen. Meist schwächere Symptome als mein Umfeld, aber dafür längere Dauer. Ich war starker Raucher und Hatte einen hohen Fleischanteil in der Ernährung.
      Mit MMS bei nur zweimaliger Anwendung dauerte die Erkältung vier Tage.

      Jetzt habe ich noch weniger Möglichkeiten MMS oder CDL zu testen, da ich seit ich Vegetarier bin und nicht mehr rauche auch bei Erkältung nur noch wenige Tage schwache Symptome habe. Sonst gibt es keine Problemchen die ich damit behandeln würde …
      Bei ernstzunehmenden Erkrankungen wäre MMS oder vorzugsweise CDL aber auf der Liste auszuwählender Präparate weit oben … und das obwohl ich mich sonst fast ausschließlich mit Naturheilkunde behandle.

  7. @Herr Hegele, ich glaube, dass es auf Seiten der Wissenschaft tatsächlich niemanden gibt, der von einer wie auch immer heilenden Wirksamkeit des Chlordioxid überzeugt ist. Hierzu bedarf es einer umfangreichen Studie, für die die Wissenschaft (Bleichmittel) aber keine Begründung sieht. Das dies durch den MIK geändert wird, glaube ich deshalb nicht.

    1. @Tom
      15. MAI 2020 UM 6:16 UHR
      Glauben ist jeden Sonntag in der Kirche… bzw. war das mal so vor der Seuche. 😎
      – Aber wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her: Andreas Kalcker: Warum ClO2 bei Covid 19 funktioniert
      https://vimeo.com/409894672

      LG, f.h.

    2. Das glaube ich auch für das Malariamittel HydroxiChloroquine nicht mehr.
      Obwohl doch soviele daran geglaubt haben… auch der Potus.
      – Wie ich ja oben schon sagte: Glauben ist.. nene, heute ist ja erst Samstag.
      Also halten wir uns doch besser an die nackten Fackten… newa?
      https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31180-6/fulltext
      Zitat:
      Interpretation
      We were unable to confirm a benefit of hydroxychloroquine or chloroquine, when used alone or with a macrolide, on in-hospital outcomes for COVID-19. Each of these drug regimens was associated with decreased in-hospital survival and an increased frequency of ventricular arrhythmias when used for treatment of COVID-19.
      …………………
      Es kann also nur besser werden 😉
      LG
      f.

      1. – Viel besser !
        https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/studie-malariamedikament-erhoeht-todesrisiko-bei-covid-19-patienten-a-9d1f7507-9c21-4c8c-b637-8069d3d6cd4f
        Zitat:
        Bei einer Behandlung mit den Malariamitteln hatten die Patienten ein bis zu 45 Prozent höheres Risiko zu sterben, so die Studienautoren. “Für die Wirksamkeit von Hydroxychloroquin und Chloroquin bei Covid-19 gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Im Gegenteil, insbesondere bei Covid-19-Patienten mit Herzerkrankungen beobachteten wir schwere Nebenwirkungen, vor allem lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen”, sagte Frank Ruschitzka, Leiter der Kardiologie am Universitätsspital Zürich.

        f.

        1. @Franz Hegele,
          sind Sie wirklich so naiv? Das Patent von Chloroquin ist abgelaufen und man kann damit nichts mehr verdienen, also finden die ehrenwerten, indirekt von Bigpharma abhängigen “Wissenschaftler” selbstverständlich heraus, dass es nicht wirkt und mehr schadet als nützt, und der wegen seiner sinkenden Verkaufszahlen auf Förderung angewiesene Spiegel berichtet das.
          Im Senegal, wo man sich den gefährlichen, teuren Unsinn der Abzocke durch die Pharmaindustrie der Industriestaaten nicht leisten kann und will, scheint Hydroxychloroquine ganz gut zu wirken. Auch der Umstand, dass man es im Weißen Haus verwendet, wo man anders als an der Uniklinik in Zürich nicht auf Forschungsaufträge von BigPharma angewiesen ist, spricht für das Hydroxychloroquine.
          Ich würde für mich allerdings eher Chlordioxid, ggf. kombiniert mit DMSO für meine Covid-19-Behandlung verwenden, bzw. verwende dies bereits zur Prophylaxe.
          In meiner Seefahrtzeit habe ich zur Malariaprävention, wie alle anderen an Bord auch, in den Tropen Resorchin (Chloroquinphosphat) genommen und gut vertragen.
          Zur Behandlung von Covid-19 gibt inzwischen offenbar mindestens vier preiswerte Möglichkeiten, die die nicht mehr ernst zunehmende offizielle “Wissenschaft” und deren Sprachrohre aber natürlich alle als unwirksam oder gefährlich bezeichnen.
          Hier die Liste:

        2. Chlordioxid, ggf. kominiert mit DMSO. Siehe dazu u.a. auch auf dem Telegramkanal von Dirk Scharder: https://t.me/DirkSchrader/40
        3. wo in einem kleinen Video von den beeindruckenden vorläufigen Versuchsergebnissen zur Heilung von Covid-19 mit Chlordioxid in Ecuador berichtet wird.

        4. Vitamin C in hohen Dosen, insbesondere auch intravenös gegeben: https://www.theepochtimes.com/censoring-evidence-on-vitamin-c_3348956.html
        5. Hydroxychloroquin. Scheint sich u.a. im Senegal bewährt zu haben und das Weiße Haus scheint es auch zu nutzen. Dass die Mietmäuler der Pharmaindustrie es schlecht reden spricht eher dafür, dass das Medikament tatsächlich gut wirkt und auch einigermaßen verträglich ist
        6. Der Einjährige Beifuß, Artemisia annua, der auch als Antimalariamittel bekannt ist. Unter anderem in Madagaskar und einigen anderen für die Pharmaindustrie uninteressanten, weil zu armen Ländern, scheint man damit ganz gut zu fahren.
        7. Die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19 Pandemie sind in erster Linie das Resultat des Versagens jener Medizin die man bisher für “die wissenschaftliche Medizin” gehalten hat, und die ich, zugegebener Maßen, bisher auch für die einzig Wahre gehalten habe. Die Covid-19-Pandemie und ihre Folgen waren und sind jedenfalls ein großer Schritt zu dem von John M. Greer in seinem Buch “Dark Age America” postulierten Selbstmord der Wissenschaften.
          Passend dazu war gestern auf TopAgrar zu lesen, dass die Leopoldina sich allen Ernstes dazu hat hinreisen lassen eine Verteuerung von Fleisch und Milchprodukten zu fordern um etwas für die Artenvielfalt und das Klima zu tun ( https://www.topagrar.com/acker/news/artensterben-leopoldina-empfiehlt-hoehere-fleischpreise-12071674.html ). Der Spiegel hat diesen Quatsch natürlich auch berichtet. Ich frage mich wie dumm und ignorant man inzwischen sein muss, um in Deutschland als “Wissenschaftler” oder “Naturforscher” zu gelten. Falls jemand das hier ließt und so gar nicht versteht, verweise ich auf meine Artikel https://www.freizahn.de/2017/06/abschlussvortrag-der-grassfed-exchange-2016/ , https://www.freizahn.de/2016/09/optimierung-im-getreideanbau-und-hochwasserschutz-durch-integration-der-mutterkuhhaltung/ und https://www.freizahn.de/2019/09/klimaschutz-durch-landwirtschaft/ sowie auf das kostenlose Webinar “Rettet das Klima – esst Fleisch!” ( https://toptrainer.edudip.com/w/349374 ) der Tierärztin und Landwirtin Viviane Theby.
          Wahrscheinlich haben unter die “Wissenschaftler” der Leopoldina, und viele andere auch, schon zu lange zu wenig oder kein Fleisch gegessen. Siehe dazu:
          https://www.freizahn.de/2019/03/ueber-rueckzuege/#8220verbloedung8221_durch_falsche_ernaehrung

          Immerhin, soweit es an der Ernährung liegt, lässt sich ja vielleicht noch etwas ändern und die Lage ist dann noch nicht ganz hoffnungslos.

          MfG
          Christoph Becker

          1. Hallo Herr Becker,
            vielen Dank für die interessanten Ausführungen. Gibt es zum Einsatz von Hydroxychloroquin im Senegal eine Quelle, wo sich weitere Details nachlesen lassen ?

          2. Coronavirus patients on chloroquine heal faster – Senegalese medic ( https://youtu.be/9XX2dr9YbKQ )
          3. https://www.theafricareport.com/26726/coronavirus-recovery-rate-is-there-a-senegalese-exception/
          4. https://www.theafricareport.com/26264/coronavirus-didier-raoult-the-african-and-chloroquine-from-dakar-to-brazzaville/
          5. AlJazeeraEnglish: Anti-malaria drug used to fight COVID-19 in Senegal ( https://youtu.be/zzr4tqwgmVY )
          6. Bei alledem sollte man immer bedenken, dass Medizin immer auch ein unsicheres Geschäft ist. Der Erfolg hängt oft von der Beachtung individueller Besonderheiten und Details ab. Der Einsatz von Medikamenten, Impfungen und anderen Therapien ist in der Regeln immer auch mit Nachteilen und Risiken verbunden, die man gegen die erhofften Vorteile abwägen sollte. Dazu kommt, dass die Dosis und ggf. auch die Konzentration und die Art, die Dauer und die Häufigkeit der Anwendung eine Rolle spielen. Die Aufzählung der möglichen Nebenwirkungen in den Beipackzettel fast aller Medikamente zeigen, dass der Schaden im Einzelfall sehr viel höher als der Nutzen sein kann.

            Eine Präventionsmaßnahme und vielleicht auch Teil einer erfolgreichen Therapie hatte ich übrigens noch vergessen: Nährstoffreiche, gesunde Nahrungsmittel, wie man sie durch Böden mit einem gesunden, intakten Bodenleben erzielen kann. Siehe auch https://www.freizahn.de/2017/06/naehrstoffgehalt-der-lebensmittel-sinkt-seit-dem-2-weltkrieg/ .

  8. Update:
    https://www.heise.de/tp/features/SARS-CoV-2-ist-ein-Multiorganvirus-4723847.html
    Zitat:
    Die Covid-19-Patienten wiesen “eine hohe Inzidenz von thromboembolischen Vorfällen” auf: “Wenn eine hämodynamische Verschlechterung in einem Patienten mit Covid-19 eintritt, sollte immer eine Lungenembolie angenommen werden.” Die Autoren vermuten, dass eine von Covid-19 verursachte Blutgerinnungsstörung eine wichtige Rolle spielt: “Das SARS-CoV-2-Virus scheint in den Venen zur Bildung von Blutgerinnseln zu führen, die als sogenannte Lungenembolie in die großen Lungengefäße gelangen und zu einem akuten Herz-Kreislauf-Versagen führen können”, so die Pressemitteilung zur Studie.

    Das deckt sich exakt mit dem Zusammenhang, den A.Kalcker festgestellt hat.
    https://vimeo.com/409894672

    f.h.

  9. Hallo Herr Becker, ich habe gestern einen interessanten Beitrag eines MMS-Kritikers gefunden , auch wenn dieser nicht mehr ganz taufrisch ist. (Dr. Gerhard Jonschker, Chemiker, auf Amazon https://www.amazon.de/review/R13I5MJI1HLDN6 ). Die Argumente haben ja weiterhin Gültigkeit. Solche sachlichen, von Fakten begleiteten Argumentationen auf Seiten der MMS-Ablehner sind ja sehr selten, da überwiegend reißerisch argjmentiert wird (siehe MaiLab auf youtube) oder auf immer gleiche Quellen verwiesen wird ( dokumentierter Krankenhausfall wegen schwerer MMS-Überdosierung). Da Sie in ihrem Block sehr sachlich und gründlich argumentieren und vermutlich auch ihre Meinung über Chlordioxid sogar ändern würden, wenn es dazu begründeten Anlass gäbe, würde mich ihre (begündete) Meinung zu den Aussagen von Herrn Jonschker sehr interessieren. Nur ein bezahlter Angestellter der Pharmaindustrie ?

    1. Hallo Tom,
      die Rezension von diesem Dr. Jonschker habe ich gelesen. Wenn ich nicht mit einem einzigen, abwertenden Wort darauf antworten möchte, brauche ich einen längeren Artikel, zu dem mir aktuell die Zeit fehlt. Ein Grund ist, dass ich unmittelbar vor der Lektüre Ihres Kommentars die Lektion 5 des neuen Kompostteekurses von Dr. Elaine Ingham nochmal durchgenommen und den Test dazu abgelegt habe. Es gibt da einige Fakten zum Thema Komposttee und Bodengesundheit, die ich zum größten Teil aber auch schon aus dem alten Kurs kannte, die für das Verständnis der Wirkung von Chlordioxid wichtig sind und die sehr wesentlich dafür verantwortlich waren, dass das Konzept, Chlordioxid als Medikament zu nutzen, für überzeugend war und ist. Dazu kommen einige andere Beobachtungen und Informationen: Alle Deckel der in https://www.freizahn.de/2020/03/chlordioxid-in-der-praxis/ haben inzwischen auf den Innenseiten in dem nur mit Farbe bedeckten Rost ansetzt, weshalb ich diese Bereich inzwischen gesandstrahlt, mit GC-Metalprimer und anschließend mit Palavit-G, einem Modellierkunststoff aus dem Praxislabor, beschichtet habe. Dazu kommt eine Information aus einer Diskussion unter Zahnärzten, der zur Folge die hohen Todesrate durch Covid-19 in Italien und Spanien vorallem einen Folge der durch Missbrauch entstandenen hohen Antibiotikaresistenz in diesen Ländern sein dürfte. Was dann wieder zum Kurs über Bodenmikrobiolgie der Mikrobiologin Dr. Elaine Ingham führt.
      Dazu kommen dann noch die Berichte auf dem Telegrammkanal des Hamburger Tierartztes Dirk Schrader, und da vorallem, aber bei weitem nicht nur https://t.me/DirkSchrader/40 .
      Dazu kommen Berichte von Patienten und auch eigene Experimente und Beobachtungen bei Patienten. Z.B. habe ich gerade beobachten können wie jemand eine wahrscheinlich medikamenteninduzierte Candida Albicans Infektion mit eigenverantwortlicher Anwendung von ClO2 in wenigen Tagen soweit man sehen kann vollständig beseitigt hat, weil die von mir als schulmedizinisch empfohlene Behandlung mit Nystatin oder einem anderen Antimykotikum erst mal nicht gewünscht wurde.

      Dazu kommt, dass dieser “Dr.” Gerhard Jonschker, auch mit diesem hirnlosen Gequatsche von der “Chlorbleiche” anfängt. Ich nutze Chlordioxid inzwischen immer häufiger bei Wurzelkanalbehandlungen anstelle von richtiger “Chlorbleiche” (NaOCl) weil es eben nicht wirklich bleicht (und weil ich damit die versehentliche Erzeugung weißer Flecke auf der Kleidung vermeiden kann). Chlordioxid bleicht erst bei extrem viel höherer Konzentration (Faktor 2000 bis 8000) als der bei einer Verwendung als Medikament üblichen. Dazu bleicht beim Einsatz von Chlordioxid wohl eher NICHT das Chlor, sondern der Sauerstoff. Auch ist es so, dass man von der Verwendung von Chlorbleiche (NaOCl) zum Bleichen in der Papierindustrie und für die Trinkwasseraufbereitung aus Gründen des Umwelt- bzw. des Gesundheitsschutzes auf Chlordioxid ersetzt hat. Bei Verwendung von Chlorbleiche entstehen krebserregende Chlorverbindungen. Durch die Umstellung auf Chlordioxid konnte/kann man das verhindern.
      In interessanter Link, den mir ein Leser mitgeteilt hat ist https://www.gewa.com/chlordioxid/

      1. Hallo Herr Becker,
        vielen Dank füf Ihre ausführliche Antwort.
        Zu “Es gibt da einige Fakten zum Thema Komposttee und Bodengesundheit, die ich zum größten Teil aber auch schon aus dem alten Kurs kannte, die für das Verständnis der Wirkung von Chlordioxid wichtig sind und die sehr wesentlich dafür verantwortlich waren, dass das Konzept, Chlordioxid als Medikament zu nutzen, für überzeugend war und ist. ” würde ich natürlich gerne mehr erfahren. Gibt es eine Möglichkeit ?

        1. Ganz kurz gefasst: Mikroorganismen sind bezüglich der benötigten Sauerstoffkonzentration spezifisch. Es gibt Aerobier, fakultative Anaerobier und Anaerobier. Die Grenzen liegen bei ca. 6 bzw. 4 ppm O2. Sehr viele menschliche Pathogene sind fakultative Anaerobier. Alles was für einen gesunden, produktiven Boden gut ist, ist aerob.
          Fakultative Anaerobier müssen einen wesentlich höheren Aufwand betreiben als Aerobier oder Anaerobier, weil sie zwei verschiedene Enzymsätze herstellen müssen. Oberhalb von 6 ppm haben fakultative Anaerobier, wenn überhaupt, nur dann eine Chance wenn zuwenige Aerobier vorhanden sind.
          Bei einem langsamen Anstieg der O2-Konzentration werden können Anaerobier und fakultative Anaerobier Sporen bilden und damit überleben. Bei sehr schnellen Veränderungen können sie keine Sporen bilden und sterben ab.
          Wie das Beispiel mit dem Rost in den Milchflaschendeckeln zeigt, dringt Chlordioxid durch Barrieren (hier den Lack in den Deckeln) und führt zur Oxidation, also zu einer Reaktion von Sauerstoff mit dafür empfindlichem Material (bei dem Michflaschendeckel das Stahlblech), wo normaler Luftsauerstoff nicht oder erst nach sehr langer Zeit hin kommt.

          Das kann man offensichtlich auch in der Medizin nutzen. Krankheit ist offenbar häufig ein Überhandnehmen von fakultativen Anaerobiern. Hier kommt die hohe Todesrate durch Covid-19 in Italien und Spanien ins Spiel. Die können, wahrscheinlich eben auch wegen der häufigen Antibiotikareistenz, die Sekundärinfektionen oft nicht mehr beherrschen.

          Chlordioxid kann, wie mit den Milchflaschendeckeln gezeigt, ein aerobes Milieu an Stellen erzeugen, die “normal” nicht (mehr) für Sauerstoff erreichbar sind. Man kann damit also z.B. das Gleichgewicht in den betroffenen Teilen des Körpers wieder in Richtung “Gesundheit” verschieben und die fakultativen Anaerobier damit wieder zurückdrängen.

          Dazu kommt, dass Chlordioxid offenbar nicht nur den Stahl in Michflaschendeckeln durch die Farbe hindurch zum Rosten (= Oxidieren) bringt und damit z.T. sogar verblüffend schnell durchrosten lässt, sondern dass es auch die Oberfläche von Grippe und Coronaviren zuverlässig oxidiert und damit die Viren unschädlich macht. So gesehen wirkt Chlordioxid, wenn man nur das Ergebnis betrachtet, faktisch wie ein Impfstoff nur eben drastisch preiswerter, mit weniger Nebenwirkungen und mit einem größeren Wirkungsspektrum.

          Die wichtigste Botschaft aus der Bodenmikrobiologie ist: Für die Bodengesundheit notwendige Mikroorganismen sind durchweg aerob. Wer gesunde Böden, guten Kompost oder auch guten Komposttee produzieren will muss zwingend für aerobe Verhältnisse (>= 6 ppm O2) sorgen. Gleichzeitig verdrängen oder vernichten diese aeroben Verhältnisse interessanter Weise zugleich auch die (meisten) für Menschen und Tiere gefährlichen Pathogene.
          Einer der Grundirrtümer vieler beim Thema Chlordioxid ist, dass man den Unterschied zwischen aeroben, fakultativ anaeroben und obligat anaeroben Organismen nicht wahrnimmt oder unterschätzt. Unsere Körperzellen sind Aerobier. D.h., die brauchen zwingend Sauerstoff. Was uns krank macht sind meist fakultative Anaerobier die sich breit machen, oder eben auch Viren die für oxidativen Stress sehr viel empfindlicher sind als unsere Körperzellen. Da können wir mit Chlordioxid oder auch mit H2O2 und anderen Mitteln gegensteuern.

          Eigentlich ist das alles ziemlich trivial. Nur ist es auch sehr tragisch, dass zigtausende elend krepieren und dass man jetzt auch noch die Wirtschaft völlig unnötig und vermeidbar an die Wand fährt und damit sehr viele Existenzen vernichtet, weil man solche eigentlich einfachen Zusammenhänge und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten nicht nutzt oder eben auch aus egoistischen, wirtschaftlichen Gründen oder auch aus Dummheit nicht wahrhaben will.

          1. Super ! Vielen Dank ! Den Rest an Wissens- bzw. Grundlagenlücken werde ich mir aus dem Web zusammensuchen. Sehr angenehmer, horizonterweiternder Austausch hier !

          2. Wo finde ich denn Informationen was in unserem Mikrobiom denn aeorob ist und was nicht?
            Der potentielle Schaden am Mikrobiom ist nämlich der einzigen Punkt an der Behandlung mit CDL, der dafür sorgt, dass ich da seeeeehr vorsichtig bin. Ich nehme z.B. auch keine Mikrobiomkiller in Form von Süßstoffen zu mir. Man wird dann im Restaurant blöd angeschaut, wenn man zuerst das Etikett der Limonade lesen möchte bevor man ein Radler bestellt, aber das ist mir völlig egal.

            Gibt es da auch Informationen zu Karnivoren, speziell Hunde und Katzen? … Ich kenne da zwei Hunde denen ich gerne helfen würde … aber eine Langzeittherapie traue ich mich ohne diese Informationen nicht

  10. Mich würde ebenso interessieren, welche Meinungen es zu diesem Video gibt.
    https://vimeo.com/420792368
    Es handelt sich die Dokumentation des Einsatzes von CLO2 gegen Covid 19 in Guayaquil, Equador, an einhundert freiwilligen Patienten.
    Bisher findet es kräftige Verbreitung in den alternativen Gesundheitskanälen. In den öffentlichen Medien wird das Video bisher nicht erwähnt.

  11. Auf meiner Suche nach Beweisen, ob und wie CLO2 im menschlichen Körper wirkt, habe ich aus dem alternativen Gesundheitskanal ”
    ‼️Hilfe-zur-Selbsthilfe Gesundheitsgruppe >> https://t.me/MissionGesundheit
    🌏 Heilkraft Livechat
    https://heilkraft.online
    📺 Heilkraft TV
    https://bit.ly/HeilkraftYouTube
    diesen interessanten Artikel einschl. eines sehr aufschlussreichen Videos entdeckt https://www.laborpraxis.vogel.de/filmischer-beweis-unser-immunsystem-nutzt-chlorbleiche-zum-abtoeten-von-bakterien-a-692449/?fbclid=IwAR32rxwSinnI3TQ-x0a0GIUWtEvCBmDlfQWziKXQvdXiQitsrhXUplp-fFU
    Zwar wird hier der Begriff “Chlorbleiche” verwendet, dies tut aber ausnahmsweise einmal nichts zur Sache, da es hier auf den Nachweis des Prinzips der Oxidation zur Eliminierung von Bakterien im Blut ankommt.

    1. Selbst im Originalartikel von https://www.laborpraxis.vogel.de/filmischer-beweis-unser-immunsystem-nutzt-chlorbleiche-zum-abtoeten-von-bakterien-a-692449/?fbclid=IwAR32rxwSinnI3TQ-x0a0GIUWtEvCBmDlfQWziKXQvdXiQitsrhXUplp-fFU ist von “bleach” die Rede. Nur aus dem Abstrakt kann man entnehmen, dass die damit wohl HOCl, also hypochlorige Säure und ganz sicher nicht “Chlorbleiche” bzw. NaOCl meinten. (siehe dazu auch https://mediset.de/hypochlorige-saeure/ ).

      1. Back to the basics.. 😉
        https://www.directupload.net/file/d/5832/plqe4tyg_jpg.htm
        https://www.directupload.net/file/d/5832/goge2t7s_jpg.htm
        https://www.directupload.net/file/d/5832/fy5xgdz7_jpg.htm
        https://www.directupload.net/file/d/5832/qko56ysf_jpg.htm
        ……………………….
        Sodala 🙂
        Wenn der upload-Kram gefunzt hat, dann haben wir von oben nach unten die Sättigung von 500ml H2O zu einer CDL mit 3000ppm.
        – Also an der Sättigungsgrenze von ClO2-Gas in H2O, bei 22°C, credit @ A.Kalcker.
        ……………………………………………..
        cu, f.h.

        1. Nachtrag: Das geht nur so, in drei Etappen, weil sonst das 16mm- Reagenzglas untergeht.
          Auf diese Weise wurden 25ml “MMS” => NaClO2 25% wässrige Lösung plus 4% HCl in 500ccm H2O in eine CDL mit 3000ppm = 3% = Sättigungsgrenze bei 22°C umgewandelt.
          ……………………………….
          P.S.
          Die Gurkenglas- Methode hat den Vorteil, dass man damit auf einmal die Sättigungsgrenze erreichen kann.
          cu,
          f.h.

          1. 3000 ppm entsprechen 0,3 %. Ein Prozente von einer Million sind nämlich 10.000.

            Dass mit der Folie unter dem Deckel ist wegen dem Korrosionsproblem eine pfiffige Idee.
            Ich selber steige aber gerade auf Flaschen mit Bügelverschluss um. Das ist so ein Verschluss wie ihn früher die Bier- und Sprudelflaschen hatten.
            Es gibt diese Flaschen mit Bügelverschluss auch mit 250 ml und mit 330 ml. Die sind für ein normales Reagenzglas hoch genug, aber anderseits nur so hoch, dass das Reagenzglas nicht untergehen kann. Zum Entnehmen des Reagenzglases benötigt man aber ggf. eine Pinzette.

  12. Re: Folie unter dem Deckel
    So pfiffig auch wieder nicht, weil das ClO2 durch normale PE-Folie, wie sie für Gefrierbeutel verwendet wird, recht ordentlich durchdiffundiert.
    Ich probier als nächstes Teflon.
    https://www.ebay.de/itm/7005a-PTFE-Teflon-Polytetrafluorethylen-wei%C3%9F-Folie-0-25mm-und-0-3mm/323039305203?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&var=512168318033&_trksid=p2057872.m2749.l2649
    Das Dichtungsproblem haben Bügelverschlüsse übrigens auch. Die gängigen Gummidichtungen werden im Nu morsch.

    LG,
    f.h.

    1. Für die Bügelflaschen gibt es auch Dichtungen aus thermoplastischem Kunststoff (TPE) und aus Silikon. Die Dichtungen sind mit 10 Cent (Gummi und TPE) bis 20 Cent (Silikon) ziemlich preiswert: https://www.glaeserundflaschen.de/Dichtringe—271_412_299.html.
      Man kann/sollte die Dichtringe vielleicht mit Teflonband umwickeln. Bei Flaschendichtungen ist das sicher etwas schwierig. Bei Weckglasdichtungen zeigt das Johann Biacsics in “NEUE VERSION: Chlordioxidlösung (CDL) Herstellung per “Gurkenglasmethode”” (ab Pos 1:24): https://www.youtube.com/watch?v=p1JcKnzgJ6

    1. Zitat aus obiger Quelle:
      Conclusion: Chlorine dioxide mouth rinse is found to reduce virus load significantly.
      Zitat Ende
      ……………………………………………….
      Was mir da etwas fehlt, ist der übliche Hinweis, dass ClO2 giftig ist… instantly leathal if swallowed…. oder sowas in der Art.
      – Was ja auch für ein Mundwasser etwas befremdlich wäre.
      …………………………
      Schon fast rührend ist dann der Erklärungsansatz, warum uns höhere Organismen diese Chlorbleiche nicht auf der Stelle tot umfallen lässt, obwohl sie doch Löcher in unsere Unterhosen frisst und unsere schönen bunten T-shirts ruiniert.
      Dafür gibt es, neben der im o.g. Artikel genannten:
      It’s said that even an isolated human cell can stay in chlorine dioxide solution for a much longer time than bacteria or virus. And as we all know the human body is made up of tissues consisting of cells….
      … auch noch weitere Erklärungsansätze:
      Mein Lieblingserklärer ist der Stocker Josef, weil der das so schon anschaulinch anhand des Oxidationspotentials von ClO2 erklärt:
      http://josef-stocker.de/gesund11.htm
      und
      http://josef-stocker.de/mms.pdf
      ………………………………….
      Ob er allerdings auch einen Doktortitel hat.. oder gar mit einem leitenden Manager eines grossen Pharmakonzerns namens MERCK verheiratet ist, so wie diese MaiLab, oder wie sie heisst.. keine Ahnung.
      https://www.youtube.com/watch?v=ILuZOR7E8Ws
      Aber die erklärt uns das ja auch schön anschaulich ab 8:00 des obigen Videos.
      Zitat: “Da werden Redoxpotentiale rausgetan…”
      Genau! Redoxpotentiale ist das Zauberwort.
      – Soll mir keiner behaupten, dass professionelle Mietmäuler lügen.
      f.

      1. Nachtrag: Auch aus obigem Vide, gleich darunter in der sogen: INFOBOX:
        Zitat: “Sowohl von Tierversuchen als auch von in vitro Versuchen mit menschlichen Zellen wissen wir: ”
        Genauso wie andere oxidative Bleichmittel kann Chlordioxid biologisches Gewebe zerstören.
        …………………………………..
        ist hier das Zauberwort.
        Wenn wir dieses mit eingangs verlinktem Text…..It’s said that even an isolated human cell …
        in Bezug setzen:
        can stay in chlorine dioxide solution for a much longer time than bacteria or virus. ..
        Dann wissen wir natürlich als erstes nur eines: Der Virus verreckt noch vor uns!
        Das muss für’s erste reichen. Allerdings finde ich selbst das schon irgendwo recht befriedigend.
        Wenn wir dann weiter bei MaiLab lesen:
        “Nach Verschlucken oxidiert es Magen und Darm. Es kommt zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Es folgen Verätzungen und Geschwüre, in den höchsten Dosen kommt es sogar zu teils schwerer Beschädigung von Blut und Nieren. ”
        …dann können wir uns doch wenigsten zufrieden zum sterben hinlegen, weil nämlich der Virus uns nicht geschafft hat.
        “Ab welcher Dosis genau diese Wirkungen jeweils beim Menschen auftreten, kann man aus solchen Studien nicht ableiten. Dazu müsste man entsprechende Studien an Menschen durchführen und das ist ethisch natürlich nicht vertretbar.”
        Ebent: Studien..und gar auch noch am Menschen sind Teufelszeug. Das lassen wir schön bleiben. Die sind einzig und alleine der Pharmaindustrie und höchstens noch dem POTUS vorbehalten. Der forscht gerade zu der um 50% erhöhten Corona-Sterblichkeit beim Einsatz von Chloroquin. Mut hat der Mann, das muss man ihm lassen.
        Und an wen der diesjährige Darwin-Award geht, wird man ja sehen.
        https://www.derstandard.de/story/2000112789129/darwin-award-2020
        ……………………………………….
        – “Aber dafür sehen wir in medizinisch dokumentierten Vergiftungsfällen genau die Symptome, die durch die
        ??Tierversuche?? vorausgesagt werden:
        Zum Beispiel wollte ein ??Mann?? mit einer großen Menge MMS seinen Prostatakrebs heilen. Dafür nahm er an einem Tag 100 Tropfen ein, etwa doppelt so viel wie die höchste empfohlene Dosis, die wir in unseren MMS-Büchern gefunden haben. ”
        …………………………………………………………
        Darüber haben wir ja weiter oben in diesem Form schon herzlich gelacht. 🙂
        f.h.

      2. Hallo Herr Hegele,
        ich fand den von “Tom” verlinkten Artikel schon recht interessant, auch wenn ich einige Fehler gefunden habe (mm = Millimeter anstelle µm = Mikrometer verwendet und dann “ultrasconic sterilisation” wo offensichtlich “ultrasonic cleaning (of teeth) oder “ultrasonic calculus removal” gemeint war).

        Von diesen kleinen Fehlern abgesehen ist es auch meiner Sicht ein ganz brauchbarer, begrüßenswerter Artikel. Eine Anregung aus diesem Artikel für meine Praxis war, dass ich mir überlegt habe ob ich die Patienten in Zukunft vielleicht doch besser vor jeder Behandlung mit einer schwachen Chordioxidlösung (ca. 20 ppm) spülen lassen sollte. Kosten tut es ja eigentlich fast nichts und man kann den normalen Mundspülbecher des Patienten verwenden.
        Der Spraynebel bei zahnärztlichen Behandlungen ist neben der Bildung von Biofilmen in den engen Leitungen ein ernst zu nehmendes Problem. Ich bin alleine schon deswegen sehr froh Chlordioxid als Kühlwasserzusatz entdeckt zu haben.

        Dass Sie den Quatsch von MaiLab bis Minute 8 oder womöglich noch länger ausgehalten haben erstaunt mich. Ich habe deren dummes Geschnatter und Gehampel nach etwa 3 Minuten nicht mehr ertragen. Wenn man herausfinden will, wie solche Leute zu einem Dr.-Titel kommen, und auch wenn man sich überhaupt fragt was da heute eigentlich an den Unis abgeht, liest man am besten etwas bei Danisch.de . Zwischen dem unerträgliche dämlichen Gequatsche von MaiLab und dem von Tom verlinkten Artikel in der indischen Dental Tribune sehe ich keine Verbindung. Diese Inder haben aus meiner Sicht ganz vernünftig, normal und praxisrelevant argumentiert.

        1. @Christoph Becker
          2. JUNI 2020 UM 20:32 UHR
          Re:
          “Eine Anregung aus diesem Artikel für meine Praxis war, dass ich mir überlegt habe ob ich die Patienten in Zukunft vielleicht doch besser vor jeder Behandlung mit einer schwachen Chordioxidlösung (ca. 20 ppm) spülen lassen sollte.”
          ………………………………………..
          Als ich mit dem ClO2 angefangen habe, war ich inmitten einer “Radikal”-Sanierung meines bereits Anfang der 50er d.v.Jh. gründlich ruinierten Kauapparats.
          Seinerzeit war es ja auch noch üblich, Kindern zur Guten Nacht ein sogen. “Betthupferl”, i.d.R. Schokolade oder anderer Süsskram , zu spendieren.
          …………………………………………..
          Nach dem Motto “Alles muss raus”, und bevor ich bei der PKV in den Rentnertarif gegangen bin, wurden also die allermeisten dieser Zahnruinen durch Implantate ersetzt. Meistens auch noch zusammen mit recht umfangreichen Aufbauarbeiten am Knochenfundament.
          Da blieb es dann nicht aus, dass ich mir eine zünftige Sepsis eingefangen habe, trotz (oder wegen?) der prophylaktischen Einnahme eines gängigen Antibiotikums. Und natürlich am Woende.
          Als ich dann am Sonntag nach durchwachter Nacht eine apfelgrosse , wild pochende Schwellung am Unterkiefer hatte, dachte ich mir, dass es jetzt eh schon egal ist, und hab’ mir massiv “MMS” reingepfiffen.
          Dosierung nicht mehr exakt feststellbar, aber verml. auch um zwei bis drei Grössenordnungen zu hoch:
          1/2 Teel. Natriumchlorit, das ich zwecks Sterilisierung meiner Zisterne in Fuerte im Haus hatte, plus ebensoviel Zitronensäure, die ich zum Entkalken von Oldtimer-kühlern nehme, in einem Glas Wasser verrührt und… nicht lang schnacken, Kopf in’ Nacken… Brrrrr !
          Am nächsten Morgen war nach traum- und schmerzlos durchschlafener Nacht von der Schwellung kaum noch was zu sehen.
          – Und zwei Wochen später befundete der behandelnde Kieferchirurg das Ergebnis mit den Worten: “Erstaunlich, wie gut das alles abgeheilt ist… und Ihre Parodontitis ist ja auch so gut wie weg !?”
          – Als ich ihm gesagt habe, welcher Rosskur diese Wund(er)heilung geschuldet ist, hat er nur die Augen aufgerissen und nichts mehr gesagt 🙂
          n8
          f.

          1. Zu Chlordioxid und Parodontose siehe auch https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32405222 .
            Der mögliche Nutzen von Chlordioxid für die Parodontosebehandlung und auch im Bereich der zahnärztlichen Implantologie und Chirurgie, sowie in der präventiven und auch in der konservierenden Zahnheilkunde ist wahrscheinlich sehr hoch.
            Derzeit möchte ich aber zunächst den Online-Kurs https://www.dmsoundcoonlineacademy.com/dein-gesundheitswerkzeugkasten-fur-privat-und-praxis von Dr. Hartmut Fischer vollständig durcharbeiten, bevor ich an meinem Artikel über den Einsatz von Chlordioxid zur Parodontosebehandlung weiterarbeite.
            Auch frage ich mich, wie man ganz konkret als Zahnarzt Chlordioxid und ggf. auch die Kombination von Chlordioxid und DMSO als Zahnarzt in der Praxis z.B. zur Prävention und Behandlung Behandlung von Parodontose und anderen Infektionen tatsächlich anwenden kann. Per Rezept geht nicht, weil es sich nicht um zugelassene oder übliche Arzneimittel handelt. Im Praxisshop, womöglich auch noch aus eigener Produktion, CDL verkaufen wäre mir auch zu heiß.
            Anderseits bin ich mir sehr sicher, dass man den Behandlungserfolg in vielen Fällen mit CDL, und ggf. auch CDL/DMSO drastisch steigern kann. Eine interessante Patientengruppe könnten auch jene sein, die vor einer normalen Parodontosebehandlung einfach zu viel Angst haben oder die für eine gute Mundhygiene zu ungeschickt sind. Wieweit könnten diese durch einfache Mundspülungen das Fortschreiten der Schäden stoppen oder zumindest verlangsamen?

  13. Hallo Herr Becker,
    ist Ihnen InfectControl 2020 ein Begriff.

    Es handelt sich dabei um ein im April 2013? gegründetes Konsortium, das sich auf die Fahne geschrieben hat gegen Infektionskrankheiten vorzugehen. Hier der Link: https://www.infectcontrol.de/de/

    Der “Verein” wird auch vom BMBF gefördert, hier der Link: https://www.innovation-strukturwandel.de/de/7655.php

    Man schaue sich auch die Liste der Partner an, siehe hier https://www.infectcontrol.de/de/partner.html

    Ich weiß nicht wie viele der Beteiligten ein Interesse an billigen Heilmitteln haben. Ich fürchte keiner. Hier deren Vision: (https://www.infectcontrol.de/de/vision.html)

    – signifikant zur Entwicklung neuer Antiinfektionsstrategien (Antibiotika, Impfstoffe, Zelltherapien, immunmodulatorische Therapien) beizutragen

    – die Entwicklung und Ausbreitung neuer und multiresistenter Keime aufgrund von unsachgemäßem Antibiotikaeinsatz, mangelnder Hygiene sowie globalen Menschen- und Güterströmen einzudämmen

    – Strategien zu implementieren, die zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit antimikrobiellen Substanzen führen.

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