Mehrzweckwaffe gegen Viren und Bakterien

In diesem Artikel möchte ich mich mit dem  im Lebensmittelbereich zugelassenen, weit verbreiteten Desinfektionsmittel Chlordioxid (ClO2) befassen.  Warum empfehlen viele dieses auch hier in meiner Gemeinde als Trinkwasserzusatz verwendete Mittel unter anderem auch als Medikament gegen Viruserkrankungen, während zum Beispiel Facebook,  Spiegel und einige andere es offensichtlich für ein gefährliches Gift halten? Ich habe zu dem Thema etwas recherchiert und nachgedacht.

Inhaltsverzeichnis

Es kommt auf die Dosis und die Anwendung an

Ob etwas ein gefährliches Gift oder ein gutes Medikament ist, hängt immer von der Dosis, der Art der Anwendung und teilweise auch von der Konzentration ab. Ganz normale Aspirin Tabletten (ASS), verursachen zum Beispiel Verbrennungen der Mundschleimhaut wenn sie jemand neben einem schmerzenden Zahn in die Umschlagfalte legt und dort zergehen lässt, statt sie zu schlucken.

Auch Trinkwasser kann ein tödliches Gift sein

Das Trinken von [zuviel] Wasser kann eine Wasservergiftung verursachen. Ich habe dazu unter anderem www.medicalnewstoday.com/articles/318619.php#water-intoxication-  gefunden. Die möglichen Symptome sind demnach Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Blutdruck, Verwirrung, doppelt sehen,  Schwindel, Atembeschwerden, Muskelschwäche, Krämpfe und die Unfähigkeit Sinnesinformationen einzuordnen. Übermäßige Flüssigkeitsaufnahme führt zur einem zerebralen Ödem, das sich auf den Hirnstamm auswirkt und zu einer Dysfunktion des zentralen Nervensystems fährt. In schweren Fällen kann die Wasservergiftung zu epileptischen Anfällen, Gehirnschäden und dem Tod führen.

Wasser kann also auch bei guter Qualität sehr giftig sein. Sollte man deshalb vor dem Trinken von Wasser warnen und sollte man Facebook-Einträge die das Trinken von Wasser, z. B. als Mittel gegen Verdursten empfehlen, zensieren und löschen?

Das Beispiel Alkohol

Alkohol ist ein allgemein bekanntes Beispiel. Wenn man Chlordioxid für Wurzelkanalbehandlungen einsetzen und damit dieselbe gewebeauflösende Wirkung erzielen will wie mit dem ca. 5 %igem Natriumhypochlorid, das ich bisher für diesen Zweck  verwendet habe, dann benötigt man eine Konzentration von über 13.000 ppm1 . Wenn ich für mich selbst, z. B. zur Behandlung einer Grippe, eine wässrige Chlordioxid-Lösung trinke, dann verdünne ich sie auf ca. 30 ppm.  Das ist weniger als 1/400 dessen, was bei einer Verwendung als “Bleichmittel” angebracht ist.

Wieviel Prozent mehr ist das Vierhundertfache? Das Doppelte sind 100 Prozent mehr. Das Zehnfache sind 1.000 Prozent mehr. Das Hundertfache sind 10.000 Prozent mehr. Das Vierhundertfache sind also 40.000 Prozent mehr. In Worten vierzigtausend Prozent.

Dazu ein Experiment mit Alkohol mit einem Liter.

Die Obergrenze sind 100 %iger Alkohol. Mehr Alkohol in einem Liter Flüssigkeit sind nicht möglich.  Verdünnen wir den Alkohol mit Wasser, so dass nur noch 400stel  Alkohol verbleibt. Dann haben wir Wasser mit 0,25 % Alkohol. Die absolute Alkoholmenge beträgt dann 2,5 g. Bitburger-Premium Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,8 ( www.bitburger.de/premium-pils/ ) . Das ist bereits 19,2 mal mehr als 0,25 %. Man müsste also 19,2 Gläser von dem 0,25 % Alkohol enthaltendem Wasser trinken, um den Effekt von einem Glas dieses Bieres zu erzielen. Was passiert, wenn man nun ein ganzes Glas 100 %igen Alkohol trinkt, probiert man besser nicht aus.

Leute die den Zusammenhang zwischen Dosis, Konzentration  und pharmakologischer Wirkung nicht verstehen, sondern diese erst durch Fühlen möglichst gefahrlos lernen und erleben wollen, können das jedenfalls mit Wasser, Bier, Schnaps und reinem Alkohol aus der Apotheke vorsichtig testen.

Nebenwirkungen von Medikamenten und Methoden

Zum Thema Nebenwirkungen und  zu solchen Statements wie dem von MaiLab auf Youtube, die angeblich sogar einen Dr.-Titel in Chemie hat, dass in MMS Gift ist! Wirklich empfiehlt es sich, die Beipackzettel von zugelassenen Medikamenten zu lesen und auch einmal darüber nachzudenken, warum alle zivilisierten Staaten für medizinische Berufe, die Medikamente verschreiben, herstellen oder verkaufen dürfen, eine umfassende Ausbildung, Prüfungen und Fortbildungen vorschreiben: Medizin ist immer auch gefährlich. Erst durch Wissen, Können und Abwägen werden die Instrumente und das Vorgehen eines Chirurgen oder die Empfehlungen oder die Verordnungen eines Arztes für den Patienten im Durchschnitt eher nützlich als schädlich. Im Einzelfall kann aber selbst dann noch der Schaden für den Patienten größer sein als der Nutzen.

Medikamente sind immer auch gefährliche Gifte und das oft sogar schon in winzigen absoluten Mengen. Es kommt immer darauf an, dass die Dosis, die Konzentration, die Herstellung oder Zubereitung des Medikamentes und die Art der Anwendung nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne des Patienten erfolgt. Und trotzdem gibt es selbst bei der Anwendung von bei seit langem mit großem Erfolg erprobten Medikamenten gefährliche unwillkommene und manchmal aber auch willkommene Nebenwirkungen.

Dazu kommt dann auch noch, dass das medizinische und pharmakologische Wissen sich immer wieder ändert. Was man heute für gut hält,  wird man in einigen Jahren vielleicht als falsch ansehen, weil man heute dieses und jenes nicht bedacht oder auch einfach noch nicht gewusst hat.

Dazu kommen im Gesundheitswesen ganz klar auch wirtschaftliche Interessen. Was ist, wenn neues Wissen und Können sehr gute etablierte Einkommensquellen zu zerstören droht, während es zugleich die Lebensqualität, die Gesundheit und sogar den gefühlten Wohlstand der Gesamtbevölkerung erheblich verbessert?

An diese  grundlegenden Probleme und Zusammenhänge sollte man denken, wenn man ein Mittel wie Chlordioxid betrachtet und Stellungnahmen dazu hört oder liest.

Das Coronavirus im USA-Wahlkampf

Interessant ist der Fall, dass verschiedene gegen Donald Trump eingestellte amerikanischen Quellen, wie selbst die New York Times mit Verweis auf die FDA (Food and Drug Administration, amerik. Behörde für Lebensmittel und Arzneimittelsicherheit) behaupten, dass Chlordioxid faktisch ein Bleichmittel und daher schädlich und abzulehnen sei. Meines Erachtens ist das ein Hinweis darauf, dass diese Behörde ziemlich korrupt und von der Industrie gekauft ist. So unvorstellbar inkompetent, dass  sie die Zusammenhänge zwischen Dosis, Konzentration und Anwendung nicht kennt, kann sie gar nicht sein. Donald Trump könnte das Beispiel des Umgangs der FDA mit dem Thema Chlordioxid erfolgreich nutzen, um die Wahl im November zu gewinnen. Diese Beispiel zeigt nämlich die Berechtigung seines Wahlversprechens “um den Sumpf trocken zu legen” und die Interessen seiner Wähler zu vertreten.  Das Coronavirus, die pharmakologische Wirkung und der niedrige Preis von Chlordioxid könnten Donald Trump  helfen, auch die nächste Präsidentschaftswahl zu gewinnen.

Chlordioxid und das BfArM

Ähnlich wie die amerikansiche FDA warnt auch das deutsche Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte vor “MMS” (“Miracle Mineral Supplement“), weil von diesem das “giftige Chlordioxid-Gas” freigesetzt würde. Auch hier gilt, dass man davon ausgehen kann, dass die Beamten und die Leitung gerade dieser Behörde die Zusammenhänge von Dosis, Konzentration, Anwendungsweise, Herstellungsprozess und Wirkung  kennen und es ist unverständlich, dass allen Ernstes ganz allgemein und undifferenziert vor einem Stoff gewarnt wird, der  bei unsachgemäßer Anwendung Schäden verursachen kann, vor allem wenn der selbe Stoff dann zugleich auch noch in großem Stil und aus gutem Grund für die Qualitätssicherung des wichtigsten Lebensmittels, nämlich des Trinkwassers verwendet wird und – wenn man es richtig anwendet –  das wahrscheinlich mit Abstand beste Mittel gegen Pandemien verursachende Viren wie z. B.  das Coronavirus ist.

Von einer Behörde wie dem BfArM sollte man wirklich qualifizierte, seriöse und differenzierte Informationen im Interesse der Bevölkerung erwarten können.  Wenn eine solche Behörde ihren Aufgaben nicht nachkommt und stattdessen die Interessen mancher Industriezweige zum Schaden der Allgemeinheit vertritt, dann braucht man sie nicht mehr. Vor allem aber braucht man dann keine Beamten mehr.  Das Problem dabei ist nur, dass eine zivilisierte Gesellschaft nur überleben und ihren Wohlstand sichern kann, wenn ihre Institutionen im Sinne der Allgemeinheit funktionieren und wenn die Beamten ihre Arbeit in diesem Sinne gut machen.

Auch hier hoffe ich daher, dass das Coronavirus letztlich auch in der Bundesrepublik Deutschland zu positiven Veränderungen führt.

 Studien zu Chlordioxid

Ich habe mit verschiedenen Begriffen auf www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed

Schutz vor Infektionen und Allergien per Raumluft in Räumen

In der amerikansichen Medizindatenbank www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/ habe ich zunächst eine ganze Reihe von Artikeln gefunden, die zeigen, dass eine sehr geringe Chlordioxidgaskonzentration  (<0,03 ppm), die deutlich unter der für Menschen als unbedenklich geltenden Grenze (0,1 ppm) liegt Viren und auch Bakterien inaktivieren oder zerstören.

Ein Beispiel ist der  in J Gen Virol. 2008 Jan;89(Pt 1):60-7 veröffentlichte Artikel Protective effect of low-concentration chlorine dioxide gas against influenza A virus infection  von Ogata N1, Shibata T. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18089729 ). Es handelte sich um einen Versuch mit Mäusen. Die Mäuse wurden mit dem Influenza A-Virus infiziert. Ein Teil der Mäuse wurde einer für Menschen zulässigen, sehr geringe Dosis eines ClO2-Aerosols ausgesetzt.  10 von 10 Mäusen die dem ClO2-Aerosol ausgesetzt waren überlebten, während in der Kontrollgruppe nur 3 von 10 überlebten. Fazit der Autoren: Zusammenfassend stellen wir fest, dass ClO2-gas sehr effektiv ist, um eine durch Tröpfcheninfektion (aerosol) übetragene  Grippeinfektion bei Mäusen zu verhindern.  Die Hülle der Viren wird durch eine ClO2-Konzentration zerstört, die deutlich unter dem für Menschen zulässigen Grenzwert liegt. ClO2-Gas könnte daher eine nützliche vorbeugende Maßnahme an  belebten Plätzen sein, mit der man sonst notwendige Evakuierungen verhindern kann.

Weil der Autor Ogata N an verschiedenen Studien zum Thema Chlordioxid beteiligt war, habe ich nach dem vollen Namen (Norio Ogata, MD and PhD, Taiko Pharmaceutical Co., Ltd. · Research Institute in Japan) gesucht. Dann habe ich nach der Webseite der Firma gesucht ( www.seirogan.co.jp/en/). Diese Firma hat offensichtlich intensiv Forschung betrieben und macht die Ergebnisse zugänglich (www.seirogan.co.jp/en/research_dev/ ).  Besonders interessant finde ich die Zusammenfassung und graphische Darstellung der wissenschaftlichen Daten der Chlordioxidexperimente der Firma: www.seirogan.co.jp/en/research_dev/eiseidata.html.

Mit einer geringen, für Menschen verträglichen Menge Chlordioxid in der Luft kann man demnach auch Allergene deaktiveren. Mit einer mittleren ClO2-Konzentration von 0,09 ppm reduzierte sich die allergene Wirksamkeit der Allergene um mehr als 60 %, wie die folgende Grafik von der Internetseite der Firma zeigt.

Allergic substances Validation Data
Quelle: Morino, H. and Shibata, T.: Clinical Allergy 30(1), 51-55(2010), hier aus www.seirogan.co.jp/en/research_dev/eiseidata.html kopiert.

Diese Daten zeigen, was mir schon eine sehr zu Allergien neigende Anwenderin von Chlordioxid berichtet hatte, nämlich dass das Chlordioxid offenbar gut gegen Allergien hilft.

Wirkung gegen Viren auf Oberflächen

Die auf www.seirogan.co.jp/en/research_dev/  veröffentlichten Forschungsergebnisse zeigen auch, dass niedrige Chlordioxidkonzentrationen auch sehr gut gegen Viren und Bakterien auf feuchten Oberflächen wirken. Ein Artikel dazu auf Pubmed ist: Lett Appl Microbiol. 2011 Dec;53(6):628-34. doi: 10.1111/j.1472-765X.2011.03156.x. Epub 2011 Oct 19.
Effect of low-concentration chlorine dioxide gas against bacteria and viruses on a glass surface in wet environments.
Morino H1, Fukuda T, Miura T, Shibata T. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21950421  )

Aus der Zusammenfassung:

Niedrige Konzentration von ClO2-Gas können nützlich sein, um das Risiko einer Infektion durch Viren und Bakterien auf nassen, harten Oberflächen in Räumen mit menschlichen Aktivitäten ohne nachteilige Effekte zu reduzieren.  Die Studie zeigte, dass Gram-positive und Gram-negative Bakterien, sowie Viren mit und ohne Hülle im feuchten Zustand inaktiviert wurden.

Grippe Viren in Trinkwasser

Die Studie Water Res. 2010 Apr;44(8):2473-86. doi: 10.1016/j.watres.2010.01.013. Epub 2010 Jan 25.
Assessment of the removal and inactivation of influenza viruses H5N1 and H1N1 by drinking water treatment.
Lénès D1, Deboosere N, Ménard-Szczebara F, Jossent J, Alexandre V, Machinal C, Vialette M. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20149404 )  sich mit der Frage beschäftigt, ob Grippeviren bei der Aufbereitung von Trinkwasser ausreichend gut deaktiviert werden.

Die Schlußfolgerung der Autoren ist, dass die Wasseraufbereitungsstrategien, die derzeit benutzt werden, um Oberflächenwasser aufzubereiten vollständig ausreichen, um Influenza A Viren zu entfernen oder/und zu inaktivieren. …… Von den chemischen Desinfektionsbehandlungen, nämlich Ozon, Chlor und Chlordioxid waren alle bei der Inaktivierung von H5N1 und H1N1 sehr effektiv.

Getestet wurden hier 0,3 bis 3 mg/Liter bei Einwirkzeiten von 5 bis 120 Minuten. Die deutsche Trinkwasserverordnung begrenzt die Chloridoxidkonzentration auf 0,4 mg/Liter. 0,15 bis 0,2 mg/Liter werden als ausreichend angesehen.

Wundheilung

Activated chlorine dioxide solution can be used as a biocompatible antiseptic wound irrigant.  von Valente JH, Jay GD, Zabbo CP, Reinert SE, Bertsch K. in Adv Skin Wound Care. 2014 Jan;27(1):13-9.  wurden insgesamt 175 Patienten mit unkomplizierten, weniger als 8 Stunden alten Hautverletzungen untersucht. Bei 86 wurden die Wunden nur mit Kochsalzlösung gespült. Bei 89 Patienten wurden die Wunden mit einer aktivierten Chlordioxid-Lösung, also faktisch mit eben jenem MMS gespült, vor dem die FDA, das BfArM und einige Youtuber, die New York Times  und Trumpgegner so warnen, weil es angeblich so gefährlich und ätzend ist. Die Wunden wurden nach 4 Monaten nach einem standardisierten Verfahren kontrolliert. Das Ergebnis: Chlordioxid scheint sicher und als antiseptische Wundspülung biologisch akzeptabel zu sein. Es beeinträchtigt das kosmetische Ergebnis nicht.

Eine offene, nicht verheilen wollende  Knochenwunde bei einem in Zusammenhang mit einer Krebstherapie mit Bisphosphonaten behandelten Patienten gehört zum schlimmsten und frustrierendstem, was ich mir als Zahnarzt vorstellen kann, auch wenn ich davon nur Bilder aus Fortbildungen kenne und es zum Glück noch nicht in der Praxis erlebt habe. Aber auch zu solchen Knochenwunden habe ich bei der Recherche zum Thema Chlordioxid einen Interessanten Artikel gefunden:

Open Dent J. 2011;5:163-7. doi: 10.2174/1874210601105010163. Epub 2011 Oct 21.  Closure of an open wound associated with bisphosphonate-related osteonecrosis of the jaw in a breast cancer patient. Soolari N1, Soolari A. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22135700 ):
Ich übersetze dazu hier das Abstrakt:
Hintergrund und Ziel: Viele Kliniken wollen keine Patienten mit einer Bisphosphonat-bezogenen Osteonekrose des Kiefers nach langandauernder Bisphosphonattherapie behandeln, weil ihnen das Behandlungsergebnis zu unsicher ist.
Material und Methoden: Die Patientin präsentierte sich mit  Schmerzen nach einer nicht verheilenden Läsion nach einer Weißheitszahnentfernung im rechten, hinteren Oberkiefer. Die Läsion hatte auf keinerlei konventionelle zahnärztliche Behandlung angesprochen.  Die Patientin hatte an Brustkrebs gelitten und zu ihrer Behandlung hatte mehrere Jahre lang eine Therapie mit Zometa (Zoledronic-Säure),  einem Bisphosphonat, gehört.
Ergebnisse: Die Patient stoppte die Einnahme von Zometa und führte eine Mundspülung mit einem phosphatgepufferten, 0,1 % Chlordioxid enthaltenden Mundspülmittel durch. Nach 5 Monaten wurden Veränderungen der Morphologie der Wunde festgestellt und das Weichgewebe hatte sich über der offenen Wunde geschlossen.
Schlußfolgerung: Beendigung der Bisphosphonat-Therapie und die Verwendung eines phosphatstabilisierten, 0,1 %  Chlordioxid enthaltenden Mundspülmittels verringerte die Schmerzen der Patientin und resultierte in der Schließung der Wunde mit Weichgewebe.
Mundspülmittel / Mundgeruch
Gen Dent. 2013 Jul;61(4):46-9. The effect of a mouthrinse containing chlorine dioxide in the clinical reduction of volatile sulfur compounds.  Soares LG1, Guaitolini RL, Weyne Sde C, Falabella ME, Tinoco EM, da Silva DG. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23823344 ):
Gegen Mundgeruch hilft ein Mundspülmittel mit 0,3 % Chlordioxid genauso gut wie 0,2 % Chlorhexidin (Abgekürzt auch CHX, der Wirkstoff der Standardmundspülmittel wie Chlorhexamed und ParoEx). Zwei andere Mundspülmittel mit anderen Wirkstoffen waren weniger wirksam.
Am J Dent. 2018 Dec;31(6):309-312. Efficacy of stabilized chlorine dioxide-based unflavored mouthwash in reducing oral malodor: An 8-week randomized controlled study.
Lee SS1, Suprono MS2, Stephens J2, Withers SA2, Li Y2. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30658377)
Klinische Relevanz nach Ansicht der Autoren: Die tägliche Verwendung von einem stabilisiertes Chlordixid enthaltenden, nicht mit Geschmacksstoffen versehenen Mundspülmittel ist eine  Ergänzung zum Zähneputzen mit einer Fluorzahnpasta und resultiert nach 3-wöchigem, zweimal täglicher Anwendung eine relevante Reduzierung des Mundgeruchs.
J Investig Clin Dent. 2018 May;9(2):e12309. doi: 10.1111/jicd.12309. Epub 2017 Dec 15. Genotoxicity of non-alcoholic mouth rinses: A micronucleus and nuclear abnormalities study with fluorescent microscopy. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29243408 )
Durbakula K1, Prabhu V2, Jose M2. Eine interessante Studie für jene die über sehr lange Zeit Mundspülmittel verwenden. Alle getesteten Mundspülmittel sind offenbar auf Dauer für die Schleimhautzellen schädlich. Das laut FDA und BfArM so gefährliche Chlordioxid ist aber weniger schädlich als das viel verwendete Chlorhexidindigluconat, von dem ich seinerzeit gelernt hatte, dass es harmlos ist. Insgesamt eine Studie, die bestätigt, dass eine gute mechanische Mundhygiene mit Zahnbürste, Zahnseide und/oder Interdentalbürsten nach wie vor die beste Lösung ist, wenn die Patienten geschickt genug sind.
Alles in allem ist Chlordioxid auch als Mundspülmittel verwendbar und trotz aller Warnungen der FDA und des BfArM keinesfalls schädlicher als andere zugelassene und sehr viel verwendete Mundspülmittel. Wenn man seine Zähne auch so gut genug gereinigt bekommt,  wenn man ein geringes Karies- und Parodontoserisiko hat und wenn Mundgeruch kein Problem ist, dann ist die dauerhafte Verwendung von Mundspülmitteln aber ganz allgemein nicht zu empfehlen, wie die Studie von Durbakula et. al. zeigt.
Wurzelkanalaufbereitung

Dieses Thema wäre einen eigenen Artikel für Zahnärzte wert, weil hier es hierzu sehr ins Detail gehende Studien gibt.

Wichtig erscheint mir hier, dass hoch konzentriertes Chlordioxid offensichtlich ein sehr wirksames Wurzelkanalspülmittel ist.

Acta Microbiol Immunol Hung. 2013 Jun;60(2):187-99. doi: 10.1556/AMicr.60.2013.2.9. In vitro efficacy of different irrigating solutions against polymicrobial human root canal bacterial biofilms.
Fráter M1, Braunitzer G, Urbán E, Bereczki L, Antal M, Nagy K. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23827750

Das hier verwendete 0,12 %, also 1200 ppm  ClO2 enthaltende Sodium Dental war erheblich schwächer als 5,25 % Natriumhypochlorid.

J Conserv Dent. 2014 Nov;17(6):541-5. doi: 10.4103/0972-0707.144590.  Comparative evaluation of human pulp tissue dissolution by different concentrations of chlorine dioxide, calcium hypochlorite and sodium hypochlorite: An in vitro study.
Taneja S1, Mishra N1, Malik S1. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25506141 )
Hier interessiert der für Wurzekanalbehandlungen wichtige gewebauflösende Effekt. Das echte Bleichmittel, NaOCl, also Natriumhypchlorid, war hier in beiden getesteten Konzentrationen (2,5 % und 5,25%) wirksamer als ClO2, das mit Konzentrationen von 5 und 13 Prozent, also mit 50.000 ppm und mit 130.000 ppm getestet wurde.
J Endod. 2010 Feb;36(2):272-4. doi: 10.1016/j.joen.2009.10.027. Comparison of organic tissue dissolution capacities of sodium hypochlorite and chlorine dioxide.
Cobankara FK1, Ozkan HB, Terlemez A. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20113788 ). 
In dieser Studie wurden u.a. 5,25 % NaOCl und 13,8 % ClO2 miteinander verglichen. Der gewebauflösende Effekt war hier bei beiden Mitteln etwa gleich.
Mein Fazit hier ist, dass ClO2 weniger gewebeauflösend, aber stärker mikrobiell wirkt als NaOCl.  Wenn die Kanäle schon gut geräumt sind, und das Pulpagewebe bereits aufgelöst ist, und man die Kanäle noch einmal spülen und desinfizieren will oder muss, dann ist es vermutlich besser und sicherer mit ClO2 statt mit NaOCl zu spülen.
Desinfektion zahnärztlicher Instrumente

Int J Prosthodont. 2013 Nov-Dec;26(6):541-4. doi: 10.11607/ijp.3465. Clinical evaluation of chlorine dioxide for disinfection of dental instruments. Watamoto T, Egusa H, Sawase T, Yatani H. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24179967 )

Ziel dieser Studie war die Effektivität der Desinfektion von gebrauchten zahnärztlichen Instrumenten mit Chlordioxid ( ClO2 ) zu bewerten. Intraoral verwendete zahnärztliche Mundspiegel wurden in 10 Minuten mit 0,02 % (=200 ppm) ClO2 10 Minuten lang im Ultraschallbad gereinigt. Dabei wurden alle Mikroorganismen vollständig entfernt. Auch Hepatitis C-Viren wurden vollständig entfernt. Dazu wurden Parodontalküretten nach der Behandlung von vier an Hepatitis C erkrankten Patienten mit der selben Prozedur gereinigt und untersucht. Die Schlußfolgerung der Autoren war, dass die Kombination von Chlordioxid und Ultraschallbad ein Alternative zur Verwendung von toxischeren  Desinfektionsmitteln wie Natriumhypochlorid und Glutaraldehyd ist.

Die Toxizität von Chlordioxid
Int J Environ Res Public Health. 2017 Mar 22;14(3). pii: E329. doi: 10.3390/ijerph14030329. Efficacy and Safety Evaluation of a Chlorine Dioxide Solution. Ma JW1,2, Huang BS3, Hsu CW4, Peng CW5, Cheng ML6, Kao JY7, Way TD8,9,10, Yin HC11, Wang SS12.
Der Artikel macht verständlich, warum es bei der Einnahme bzw. beim Trinken von  MMS, dem sogenannten “Miracle Mineral Supplement” Problem kommen kann: Die verwendeten Grundstoffe, nämlich üblicherweise heute 4 % Salzsäure und 25 % Natriumchlorit können Unreinheiten enthalten,  die zu verschiedenen gesundheitsschädlichen Nebenprodukten führen können.
Ansonsten wurden bei dieser Studie im Tierversuch Mäusen 90 Tage lang Wasser mit 0, 5, 10, 20 und 40 ppm ClO2 gegeben. Die Mäuse und deren Organe wurden dann auf verschiedene Weise umfassend untersucht. Dabei wurden keine Krankheitssymptome festgestellt. Die Schlussfolgerung war, dass zumindest für Mäuse Wasser mit 40 ppm gesundheitlich unbedenklich ist. Im Trinkwasser nach deutscher Trinkwasserverordnung zulässig sind 0,4 ppm, also ein hundertstel der für Mäuse unbedenklichen Konzentration.
Getestet wurde auch die  Anwendung einer Lösung von 50 ppm auf das Auge eines Kaninchens. Auch diese wurde gut vertragen.

Bei Mäusen wurde zudem über 24 Stunden ein Inhalationstest mit 10 und 20 ppm ClO2 durchgeführt. Auch dieser zeigte keine negativen Folgen. Die Autoren erwähnen aber auch die Studie

1970 Mar;31(3):97-106. [Effect of a weak concentration of chlorine dioxide on laboratory animals].
[Article in French]  Paulet GDesbrousses S. (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/5518885/bei der bereits bei Gaskonzentrationen von 2,5 ppm leichte Veränderungen festgestellt wurden. Die zulässige Obergrenze für die Atemluft von Menschen beträgt  0,1 ppm.

Der Unterschied von Chlordioxid (CDL) und MMS

MMS (“Miracle Mineral Supplement” oder “Master Mineral Solution”) entsteht wenn man Salzsäure oder Zitronensäure mit Natriumchlorit (NaClO2), nicht zu verwechseln Natriumchlord = NaCl = Kochsalz, vermischt. 

Wenn diese beiden Stoffe vermischt werden, entsteht insbesondere Chlordioxidgas. Dieses Gas ist wasserlöslich. Üblich war oder ist wohl oft auch noch, dass Leute z. B. je einen oder mehrere Tropfen NaClO2 und eine gleichgroße Menge Salz- oder Zitronensäure in ein Glas Wasser geben und dies dann trinken. Bei diesem Verfahren können unerwünschte, gesundheitsschädliche Nebenprodukte entstehen, die dann systembedingt ebenfalls getrunken werden.

Man kann aber auch das entstehende Chlordioxidgas ableiten und in Wasser lösen. Wie das geht zeigt z. B. Dr. Hartmut Fischer auf Youtube in Chlordioxidlösung sicher selbst herstellen ( https://youtu.be/JRpM9ysFyq8 ) und in Chlordioxid Lösung ( youtu.be/0koSEG2JNvI ). Wenn man dazu dann auch noch z.B. per Umkehrosmose gereinigtes, sehr sauberes Wasser verwendet, bekommt man offenbar eine saubere Chlordioxidlösung ohne die beim MMS möglicherweise schädlichen Nebenprodukte.

Warum nicht das Wasser im Menschen desinfizieren?

Bei der oben im Abschnitt Grippeviren im Trinkwasser erwähnten Studie wurden Konzentrationen von 0,3 bis 3 mg/Liter bei Einwirkzeiten von 5 bis 120 Minuten getestet. Die deutsche Trinkwasserverordnung begrenzt die Chloridoxidkonzentration 0,4 mg/Liter. 0,15 bis 0,2 mg/Liter werden als ausreichend angesehen. Wir wissen also, dass diese niedrigen ClO2-Konzentrationen gegen krank machende Viren und Bakterien sehr wirksam sind. Für menschliche Zellen und höhere Tiere sind diese geringen Konzentrationen nachgewiesener Maßen ungefährlich.

Wieviel ClO2 musste nun ein Mensch zu sich nehmen, um das Wasser in seinem Körper auf ein nach der Trinkwasserverordnung zulässiges ClO2 Niveau zu bringen und damit die schädlichen Viren und Bakterien im Körper zu inaktivieren?

Wenn ein Mensch von 80 kg einen Wasseranteil von 70 % hat, dann beträgt die Wassermenge 56 Liter. Wenn er 15 mg ClO2 trinkt,  und wenn man annimmt, das sich das ClO2 gleichmäßig im Körper verteilt, dann ergibt sich eine ClO2-Konzentration im Körper von ca. 0,27 mg/Liter. Ich kenne eine Frau, die schon seit gut einem Jahr täglich etwa 10 bis 15 mg ClO2 trinkt, weil sei den Eindruck hat, dass dies sich sehr positiv auf ihr Asthma auswirkt und weil sich z. B. früher oft hartnäckigen Husten schnell löst. Kombiniert mit einer vor allem aus Fleisch und Fett bestehenden Diät hat das dazu geführt, dass die objektive Messung der Lungenfunktion sich binnen eines Jahre auf über 130 Prozent verbessert hat.

Von einer anderen Frau mit vielen Gesundheitsproblemen weiß ich, dass sie bis zu ca. 30 mg ClO2 pro Tag trinkt und der Meinung ist, dass ich das sehr gut hilft.

Ich selbst habe im Herbst, als ich den Eindruck hatte, dass ich krank würde und eine Grippe bekäme, an einem Abend schätzungsweise etwa 20 mg ClO2 über wenige Stunden verteilt getrunken. Nächsten Tag war ich wieder völlig gesund.

Die wirtschaftliche Seite

Die Probleme mit dem ClO2 sind, dass es nur eine geringe Haltbarkeit hat. Man bereitet es am besten regelmäßig neu zu. Das größte Problem aber ist das Geld. Mit je 2 ml 25%igem Natriumchlorit und 4 %iger Salzsäure kann ich ungefähr 120 bis 130 mg ClO2 herstellen. Je ein Liter kosten beide zusammen ca. 30 Euro mit Versand. Das wären dann 500 Portionen zu je 120 mg =  60.000 mg. Wenn ich pro Person und Tag z.B. für die Behandlung oder Vorbeugung von Grippe 15 mg bräuchte, wären das 4000 Personentage für ca. 30 Euro = 3000 Cent, also weniger ein ein Cent pro Tag und Person. Bei 30 mg pro Person und Tag wären es immer noch 2000 Personentage und ca. 1,5 Cent pro Tag und Person.

Ich denke, damit ist sehr, sehr klar, warum gewisse Behörden, Journalisten und Influenzer Schauergeschichten über Chlordioxide erzählen und warum die Pharmaindustrie und die von dieser abhängigen Universitäten Chlordioxid wenn, dann höchstens als Zusatz zu teuren, patentierbaren Medikamenten erforschen.

Anderseits, habe ich aber gerade vorgerechnet, wie Staaten sehr preiswert  und effizient für Katastrophenfälle vorbeugen können. Auch für Staaten und Politiker, denen die Gesundheit der Bevölkerung mehr wert ist als die Gesundheit der Bilanzen der Pharmaindustrie haben mit Chlordioxid ein sehr interessantes Mittel.

Vor dem Hintergrund meiner anderen Artikel über die Entwicklung im Energiesektor und über die zwangsläufig sinkende Produktivität kann ein Mittel Chlordioxid den scheinbar zwangsläufigen Wohlstandsverlust der Unter- und Mittelschicht verringern, weil damit die Ausgaben im Gesundheitswesen reduziert werden können.

Chlordioxid in der Alternativmedizin

Es gibt eine ganze Menge Bücher, Videos und Webseiten zum Thema Chlordioxid und “MMS”.  Einen großen Teil dieser Bücher habe ich sogar.

Mein Gesamteindruck:  Da steckt mehr als nur ein Körnchen Wahrheit drin. Man sollte dieses Chlordioxid besser untersuchen.

Nur werden die Pharmaindustrie und damit auch die auf Forschungsaufträge der Industrie angewiesenen Universitäten wohl kaum den Ast absägen auf dem sie sitzen, auch wenn man mit etwas Forschung noch soviel für die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung und für die weitere Bezahlbarkeit des Gesundheitswesens tun könnte.

Ich liste hier einige Links auf die mir besonderst interessant erscheinen:

Biophysiker Dr. Manfred Voss:

Medizinjournalist und Heilpraktiker Rainer  Taufertshoefer: www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/Chlordioxid_MMS_CDS_CDL_CDI_Heilmittel

Andreas Kalcker andreaskalcker.com/de/ auch mit einer Suche nach “Andreas Klacker” vielfach auf Youtube zu finden.

Der Tierarzt Dirk Schrader auf Youtube. Beispiele:

und viele andere. Einfach suchen, wenn es interessiert.

Ein Fall für die zivilmilitärische Zusammenarbeit

Es gibt da aber auch noch die Bundeswehr mit der Sanitätstruppe und den ABC-Truppen. Die Bundeswehr könnte mit ihren technischen und medizinischen Möglichkeiten ohne weiteres die Grundlagen für den praktischen Einsatz von Chlordioxid im Katastrophenschutz und damit letztlich auch in der Medizin schaffen. Das Coronavirus könnte ein guter Anlass dazu sein. Und wenn die Bundeswehr es nicht tut, dann könnten es die Streitkräfte anderer Länder tun. Was wäre zu tun?

Forschungsbedarf

Anwendung von Chlordioxid-Gas in Räumen

Mit Räumen meine ich hier auch Flugzeuge, Busse, Hallen, Großraumbüros, Märkte usw.

Die Gundlagenforschung dazu habe ich weiter oben erwähnt. Was fehlt, sind Daten und Anleitungen für die Praxis. Wenn man eine entsprechend empfindliche und genaue chemische Analysetechnik hat, dann könnte man z. B. Tabellen, Richtwerte und Berechnungsgrundlagen für verschiedene Räume und Situationen erstellen. Die Erzeugung von Chlordioxidgas ist eine sehr einfache Sache. Man tut einfach ein gleiche Menge 4 % Salzsäure und 25 % Natriumchlorit in ein Reagenzglas oder in einen anderen Behälter und schon ensteht das Gas. Das Problem ist, dass man für eine sichere Anwendung entweder ständig die Konzentration in der Luft messen oder die benötigte Menge und den Verbrauch ausrechnen können müsste.   Die Bundeswehr sollte in der Lage sein entsprechende Versuche durchzuführen und darauf aufbauend praktische Anleitungen zu erarbeiten.

Eine wichtige Anwendung könnte übrigens auch die Schweinepest oder eine andere Tierseuche werden. Statt massenhaft Tiere zu keulen, könnte man unter anderem die Ställe mit einer geringen, aber dennoch ausreichend wirksamen Chlordioxid-Gasmenge fluten.

Ermittlung pharmakologischer Daten

Um Chlordioxid wirklich rational und gezielt anwenden zu können, bräuchte man zum Beispiel die Daten zur Entwicklung der Konzentration im Blut und im Gewebe des Patienten bei oraler und bei intravenöser Gabe. Die Bundeswehrkrankenhäuser sollten dazu in der Lage sein, entsprechende Messungen durchzuführen.

Behandlung von Infektionen und Krankheiten

Die Versorgung der Bevölkerung mit wirksamen Antibiotika ist schon heute wegen Lieferengpässen oder wegen der Resistenz der Keime oft schlecht oder unmöglich. Diese Situation kann sich durch und in Katastrophen noch verschärfen. Mit einer besseren Erforschung von Chlordioxid und einer darauf aufbauenden, rechtzeitigen Sammlung von Erfahrungen kann man diese Situationen entschärfen oder sogar verhindern.

Das Ganze ist in der Tat eine Aufgabe der zivilmilitärischen Zusammenarbeit, weil die zivile Seite mit Blick auf die Interessen der Pharmaindustrie nicht liefern kann.

Fazit

Mit Chlordioxid hat man eine sehr wirksame und dabei zugleich auch extrem preiswerte Mehrzweckwaffe für den Einsatz gegen pathogene Viren und Bakterien. Man müsste sie nur besser nutzen lernen. Das Problem dabei ist der zu geringe Preis bzw. die Bedrohung der Interessen der Pharmaindustrie.  Aus diesem Grunde schlage ich vor, dass sich die Streitkräfte mit den Möglichkeiten ihrer Sanitäts- und ABC-Abwehrtruppen der Sache annehmen, denn diese sind nicht dem Interesse der Industrie sondern der Gesellschaft als Ganzes verpflichtet, während sie anderseits sehr wohl die fachliche Kompetenz und die auch die Ausstattung haben, um praxistaugliche Konzepte für den Einsatz von Chlordioxid insbesondere auch bei Pandemien, Tierseuchen und in Not- und Kriegszeiten zur Praxisreife zu entwickeln, vorzubereiten und rechtzeitig zu erproben.

Kelberg, den 2. Februar 2020

Christoph Becker

Nachträge (letzte Aktualisierung 01.05.2020)

Chlordioxid wirkt auch gegen Anthrax

Appl Environ Microbiol. 2010 May; 76(10): 3343–3351.Published online 2010 Mar 19. Systematic Evaluation of the Efficacy of Chlorine Dioxide in Decontamination of Building Interior Surfaces Contaminated with Anthrax Spores.
Vipin K. Rastogi, Shawn P. Ryan, Lalena Wallace,† Lisa S. Smith,† Saumil S. Shah, and G. Blair Martin. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2869126/ ):

Chlordioxidgas wurde in Konzentrationen von 500 bis 3000 ppm mit Einwirkzeiten von 0,5 bis 12 Stunden gegen Anthrax-Sporen getestet. Es wirkt gut. Die Wirkung bzw. die notwendige Einwirkungsdauer und Konzentration hängt aber von der Materialoberfläche ab, auf der sich die Sporen befinden. Die Konzentration wirkte sich nur bei der Dekontamination von Betonklötzen (cinder block) aus. Bei anderen Materialien war also die niedrigere Konzentration ausreichend.

Subchoronische Toxizität von ClO2 in Wasser
J Environ Sci Health A Tox Hazard Subst Environ Eng. 2006;41(7):1347-53. Study on subchronic toxicity of chlorine dioxide and by-products in water. Qingdong X1, Guangming Z, Li W. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16854807 )
Die subchronische Toxizität einer Mischung von ClO2, CO2- und ClO3 in Wasser wurde bei Ratten getestet, die dazu einem 90 Tage dauerndem Futtertest unterzogen wurden. Die Gewichtszunahme, Futterverwertungseffizienz, Blut- und Serum Indizes, Leber/Körpergewicht und Nieren/Körpergewicht sowie die  histophatologische Überprüfung der Leber und der Nieren zeigten, dass eine Lösung von ClO2 und seinen Nebenprodukten ClO2- und ClO3- bei einer Konzentration von 553 mg/l (also 550 ppm) nicht toxisch war.
Resistenzen gegen Chlordioxid sind möglich

Postepy Hig Med Dosw (Online). 2015 Sep 20;69:1042-55.
[Disinfectants – bacterial cells interactions in the view of hygiene and public health].
[Article in Polish]
Książczyk M1, Krzyżewska E2, Futoma-Kołoch B1, Bugla-Płoskońska G1.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26400890

Bei dieser Studie hat man Bakterien gefunden, die gegen Chlordioxid und auch gegen andere oxidierende Desinfektionsmittel resistent sind.

Das bedeutet, dass man mit dem Einsatz von Chlordioxid ähnlich vorsichtig sein sollte wie mit dem Einsatz von Antibiotika. Man sollte immer damit rechnen, dass man dabei resistente Mikroorganismen züchten kann. Von einem dauerhaften, leichtfertigen Einsatz,  wie er bei Antibiotika oft vorgekommen ist, sollte man daher möglichst absehen.

(Nachtrag 17.4.2020): Front Microbiol. 2017; 8: 1928.
Published online 2017 Oct 4. Cross-Resistance of UV- or Chlorine Dioxide-Resistant Echovirus 11 to Other Disinfectants von
Qingxia Zhong, Anna Carratalà, Rachele Ossola, Virginie Bachmann, and Tamar Kohn (www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632658/ ). Demnach können Viren auch gegen Chlordioxid und andere Desinfektionsmittel resistent sein bzw. werden. Mit der Entwicklung von resistenten Viren ist vorallem dann zu rechnen, wenn man Wasser in einem Kreislauf immer wieder desinfiziert:

A potential new source of resistant viruses may be the increasing practice of direct potable reuse of wastewater. In these systems, waterborne viruses may remain in the “treatment-consumption-excretion-treatment” cycle, where they can become subjected to iterate disinfectant exposures and cause new infections. In such a setting, we should be conscious of the potential emergence of disinfection-resistant viruses, and evaluate the best approaches to control their occurrence.

In diesen Fällen nutzt man am besten verschiedene Desinfektionsmethoden parallel.

Wirkung von ClO2 auf die Gehirnentwicklung bei Ratten

J Toxicol Environ Health. 1990 Sep;31(1):29-44.
Effects of chlorine dioxide on the developing rat brain.
Toth GP1, Long RE, Mills TS, Smith MK..

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2213920

Diesem Versuch zur Folge sollte man damit rechnen, dass ClO2 bei einer Dosierung von 14 mg/kg Körpergewicht und Tag zumindest eine neurotoxische Wirkung auf sich entwickelnde Gehirne haben kann. 14 mg/kg Körpergewicht und Tag ist allerdings eine ziemlich hohe Dosis.

Desinfektion von Räumen, praktische Berechnung

Int J Environ Res Public Health. 2017 Mar; 14(3): 329.
Published online 2017 Mar 22. doi: 10.3390/ijerph14030329
PMCID: PMC5369164
PMID: 28327506
Efficacy and Safety Evaluation of a Chlorine Dioxide Solution
Jui-Wen Ma,1,2 Bin-Syuan Huang,1 Chu-Wei Hsu,1 Chun-Wei Peng,1 Ming-Long Cheng,1 Jung-Yie Kao,2 Tzong-Der Way,2,3,4 Hao-Chang Yin,1,* and Shan-Shue Wang5,*

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5369164/

In diesem Artikel werden als nach US-amerikanischem Recht  zulässige Gaskonzentration an Arbeitsplätzen für ClO2  0,3 mg / m³ Raumluft angegeben. Kurzzeitig sind in den USA 0,83 mg / m³ erlaubt.

Bei einer Raumhöhe von 2,4 m wären demnach 0,72 mg / m² erlaubt. In einem Raum mit 15 m² Grundfälche  würde man demnach mit 10 mg ClO2 ungefähr die zulässige Arbeitsplatzkonzentration erreichen. Je nach Möbellierung und Raumnutzung, Lüftung usw. käme man auf andere Werte.

1 Liter mit 3000 ppm enthält 3000 mg ClO2. Ein ml mit 3000 ppm enthält 3 mg ClO2. Wenn man das oben im Text erwähnte Beispiel mit den Mäusen zugrunde legt, bei dem etwa 1/3 der zulässigen Konzentration eingesetzt wurde, dann müßte man bei einem Raum von ca. 20 Quadratmetern und  ca. 2,4 m Raumhöhe ca. 1 ml einer wässrigen Chlordioxid-Lösung mit 3000 ppm z.B. mit einem Ultraschallzerstäuber in der Raumluft verteilen, um z.B. Grippeviren und wahrscheinlich auch das Coronavirus zu deaktivieren, ohne dabei die den Raum nutzenden Menschen zu gefährden. Das heißt, man hätte dann noch eine Sicherheitsreserve.

Derselbe Artikel enthält aber auch Hinweise auf Gefahren durch Verunreinigungen der Grundstoffe, die zu unerwünschten, gesundheitsschädlichen Nebenprodukten führen können. Man bräuchte daher, aus Sicherheitsgründen für verschiedene Grundstoffkombinationen sorgfältige chemische Analysen des produzierten  ClO2  oder auch der Lösung, die man z. B. mit einem Ultraschallzerstäuber in der Luft verteilt.

Zu den aktuellen Fake News auf “Correktiv”

Die Webseite correctiv.org  verbreitet mit ihrem Artikel  Die Einnahme von Chlordioxid hilft nicht gegen das neue Coronavirus von Alice Echtermann, vom 7.2.2020 ziemlich offensichtliche und meines Erachtens kriminelle, irreführende Fake News. Nur weil die  WHO (aus sehr verständlichen, wirtschaftspolitischen Gründen) behauptet, es gäbe kein wirksames Mittel gegen das Coronavirus, muss das nicht wahr sein.

Chlordioxid ist ein sehr wirksames  Desinfektionsmittel, das bei richtiger Dosierung und Anwendungsform gefahrlos getrunken, intravenös gegeben und auch eingeatmet werden kann. Wie jedes andere Medikament auch ist es bei falscher Dosierung oder/und falscher Anwendung selbstverständlich gesundheitsschädlich oder auch tödlich.

Alkohol ist übrigens auch ein Desinfektionsmittel und man kann ihn, wie jeder weiß,  auch ganz gut und gefahrlos trinken, wenn die Dosis und die Konzentration stimmt. Der Staat lässt das Trinken von Alkohol und die Herstellung von speziell zum Trinken hergestelltem Alkohol sogar ausdrücklich zu und fördert diese. Man denke an Subventionen für den Weinbau und an Alkoholsteuer. Auch ist Alkohol im Blut in Grenzen durchaus zulässig und verträglich. Oder warum gibt es für Alkohol Promillegrenzen und Bluttests?

CICAD 37 ( Chlorine Dioxide) der WHO

CICAD bedeutet Concise International Chemical Assessment Document (dt.: Kurzgefasstes Dokument zur chemischen Einschätzung und Beurteilung)  Die Weltgesundheitsorganisation hat solche CICADs für eine ganze Reihe von Chemikalien veröffentlicht. Der zentale Link ist www.who.int/ipcs/publications/cicad/en/. Der Link auf die pdf-Version des Chlordioxid betreffenden CICAD 37 ist: www.who.int/ipcs/publications/cicad/en/cicad37.pdf.  Dieses Dokument gibt einen guten Überblick über die chemischen und physikalischen Eigenschaften und über die üblichen Verwendungen von Chlordioxid. Es geht auch auf Risiken und Grenzwerte bei der Verwendung von Chlordioxid am Arbeitsplatz und auf die messtechnischen Nachweise ein. Demnach gibt es bisher keine Möglichkeit, die Konzentration von Chlordioxid im Blut zu messen. Auch die Messung der Konzentration in der Luft gelingt nur indirekt, nur zeitverzögert und nur in bestimmten Grenzen.

Interessant fand ich insbesondere auch die Daten zur Wasserlöslichkeit, zum Siedepunkt und zur Arbeitssicherheit. Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Lektüre, wenn man ClO2 wozu auch immer anwenden möchte.

Die Autoren sind eine unabhängige Expertengruppe, die  das Radar der Pharmalobby wohl nicht erfasst hatte.  Zugleich zeigt dieses Dokumente aber auch, dass Chlordioxid, wie eigentlich alles im Leben und ganz besonders auch in der Medizin, auch gefährlich ist, wenn man es vorsätzlich oder  aus Unwissenheit oder Dummheit missbraucht.

Vital Oxide zur Grippeprävention in Schulen

Ermuntert durch die, vermutlich zur Relativierung und Verniedlichung des Coronavirus-Problem gedachten Meldungen über die vielen Grippefälle und Grippetoten in Deutschland, habe ich auch auf Google  “Chlorine dioxide flu” (dt. “Chlordioxid Grippe”) aufgesucht und dabei unter anderem den Artikel “WINNING THE BATTLE AGAINST COLD AND FLU IN THE SCHOOLS” vom 15. Juli 2019, auf der Webseite der Firma VitalOxide.com gefunden. Der Hauptbestandteil von VitalOxide ist Chlordioxid. Das Mittel wird offenbar mit einem Zerstäuber angewendet, der für eine elektrostatische Aufladung sorgt, so dass die Tröpfchen des Chlordioxidnebels sich besser auf Oberflächen binden. Der hier beworbene Einsatz ist die Desinfektion der Luft und der Flächen in Schulen. Das Mittel  ist gegen alle möglichen krankmachenden Viren und Bakterien wirksam, während es für Menschen völlig ungefährlich und von der amerikanischen Umweltschutzorganisation EPA zugelassen sei usw..  Wenn man auf google “Vital Oxide” eingibt,  erscheint zumindest derzeit bei mir ein Link der Firma mit der Überschrift “Vital Oxide Kills 99.999 % of Viruses

Eine Hypothese zur Selektivität von ClO2

Eine interessante und für die Anwendung in der Medizin wichtige Frage ist, warum Chlordioxid für Bakterien und Viren schon in Konzentrationen tödlich ist, in denen es für die Zellen von Säugetieren (und damit auch für Menschen) völlig harmlos ist.

Eine Studie die sich mit dieser Frage befasst hat ist PLoS One. 2013 Nov 5;8(11):e79157. doi: 10.1371/journal.pone.0079157. eCollection 2013. Chlorine dioxide is a size-selective antimicrobial agent. Von
Noszticzius Z, Wittmann M, Kály-Kullai K, Beregvári Z, Kiss I, Rosivall L, Szegedi J.. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24223899 )

Aus der Schlussfolgerung der Autoren: Die Selektivität von ClO2 zwischen Menschen und Bakterien hat ihre Ursache NICHT in der unterschiedlichen Biochemie, SONDERN in der unterschiedlichen Größe [der Zellen].

Meine Schlussfolgerung aus dieser Studie ist, dass möglicherweise wirklich nur eine kurzfristige, zeitlich begrenzte Anwendung von Chlordioxid für Menschen wirklich unschädlich ist. Bei einer längeren Einwirkung oder auch bei hohen Konzentrationen  ist damit zu rechnen, dass das Chlordioxid auch die Zellen höherer Säugetiere beschädigt. Das passt auch zu der im Folgenden erwähnten Studie über die Langzeitwirkung,

Langzeitwirkung von Chlordioxid auf Ratten

J Environ Pathol Toxicol Oncol. 1985 Sep-Oct;6(1):105-13.
Toxicity of chlorine dioxide in drinking water. von
Abdel-Rahman MS, Couri D, Bull RJ.. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4067828 ) . Zitat aus der Zusammenfassung dieser Studie:

Untersucht wurde die Toxicität von ClO2 (0, 1, 10, 100,  1000) mg/l) und seiner Metaboliten …. im Trinkwasser von Ratten. .. …. Nach 2, 4 und 6 Monaten wurden keine signifikanten hematologischen Veränderungen bei den behandelten Ratten, im Vergleich zur Kontrollgruppe festgestellt. Jedoch war nach 9 Monaten die Zahl der roten Blutköperchen, das Hematokrit und Hemoglobin in allen behandelten Gruppen gesunken. ….. Die Behandlung mit Cl-Verbindungen reduzierte das Köpergewicht aller Ratten nach einer Behandlungsdauer von 10 bis 11 Monaten.

Einige weitere deutschsprachige Infos zum Thema
Weiterer Artikel und Produkte von Taiko Pharmaceutical

Die Forschung der Firma Taiko Pharmaceutica zum Thema ClO2 und deren Webseite www.seirogan.co.jp/en/ habe ich schon weiter oben erwähnt. Jetzt habe ich auch deren in The Open Antimicrobial Agents Journal, 2010, 2, 71-78 veröffentlichten Artikel Antiviral Effect of Chlorine Dioxide against Influenza Virus and Its
Application for Infection Control von Takanori Miura and Takashi Shibata gelesen ( benthamopen.com/contents/pdf/TOANTIMJ/TOANTIMJ-2-71.pdf ) und die Produkte der Firma angesehen, auf die in diesem Artikel hingewiesen wird. Der Artikel ist wichtig und sehr interessant, wenn man gegen Grippe und die aktuelle Coronaviruspandemie effizient etwas unternehmen möchte. Die Firma stellt unter anderem Geräte  her, mit denen man eine niedrige ClO2-Gaskonzentration Räumen bis 200 qm, also z. B. in Büros und Geschäften und in Räumen bis 16000 qm, also z. B. in Flughäfen, Messehallen usw. erzielen kann. Die wissenschaftliche Grundlage dahinter ist die oben erwähnte Studie mit den mit Grippe infizierten Mäusen.

Dir Firma stellt auch in Wasser gelöstes Chlordioxid  her. Ein interessanter Versuch aus dem Artikel: Man hat in einem Klassenzimmern über 38 Tage eine geringe, für die Kinder unschädliche Menge ClO2 mit dem von der Firma herstellten Produkt CleverinGs freigesetzt und die Kranktage der Kinder notiert. Gegenüber den  4 % Kranktagen in der Vergleichsklasse  betrugen die Kranktage nur noch 1,5%.  Hauptgrund der Ausfälle  in der Vergleichsklasse waren Erkältung und Grippe.

Interessant fand ich hier noch einmal, dass 2,19 mg ClO2 / Liter Coronaviren sicher abtöten. Ein Mann hat im Mittel 5,4 Liter Blut. Eine Infusion mit 11,8 mg ClO2 würde alle Coronaviren im Blut abtöten. Ich will hier nicht sagen, dass man so etwas einfach so versuchen sollte, weil es dabei auch zu Abfallprodukten kommt, die unerwartete, gefährliche Nebenwirkungen haben könnten, aber man könnte vorsichtige Versuche in dieser Richtung erst an Tieren und dann auch an Menschen unternehmen. Angesichts der vielen Toten jedes Jahr durch Grippe und jetzt auch durch das Coronavirus könnte es zumindest für die betroffenen Patienten hilfreich sein, wenn es zu solchen Versuchen verlässliche Daten gäbe.

Der Artikel zitiert auch die im J Environ Pathol Toxicol. 1979 Dec;3(1-2):421-30 veröffentlichte Studie  Chlorine dioxide metabolism in rat von Abdel-Rahman MS, Couri D, Jones JD . Bei dieser Studie habe man Ratten  radioaktives Wasser mit radioaktiv markiertem ClO2 zum Trinken, also oral, gegeben. Nach 2 Stunden wurde die maximale Konzentration des radioaktiven Chlors im Blutplasma erreicht. Nach 72 Stunden war 30 % der Radioaktivität durch den Urin abgeführt.  Bei diesem Versuch konnte aber nur der Weg und die Verteilung der radioaktiven Chloratome beobachtet werden. Wann und in welchem Umfang die Verbindung zwischen den radioaktiven Chloratomen und den Sauerstoffatomen gelöst wurde, konnte man offensichtlich nicht sehen. Allerdings habe ich diese Studie nicht selbst gelesen, sondern nur die Zusammenfassung und das Zitat.  (Anmerkung am 28.2.20: Hier ist irgendwie ein Fehler unterlaufen den genau zu untersuchen mir momentan die Zeit fehlt. Ein Leser meines Artikels Fake News von Corretiv hat mich jedenfalls jetzt auf die Studie J Environ Pathol Toxicol Oncol. 1985 Sep-Oct;6(1):97-103. The kinetics of chlorite and chlorate in rats. von Abdel-Rahman MS, Couri D, Bull RJ.   www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4067839  hingewiesen. Vielleicht sollte man sich die vollständigen Artikel von Abdel-Rahman besorgen, wenn einen das Thema ClO2-Metabolismus bei Ratten interessiert. Wichtig ist hier zu zunächst sich zu merken, dass Abdel-Rahman und Mitarbeiter zu diesem Thema über mehrere Jahre mehrere Artikel veröffentlicht haben. )

Was ist mit dem Mikrobiom?

Vor einige Zeit habe ich einen Festvortrag anlässlich einer einer zahnärztlichen Fortbildung gehört, bei dem es um das Mikrobiom des Menschen ging. Demnach brauchen wir zum Leben und zur Erhaltung unserer Gesundheit jede Menge Mikroorganismen. Offenbar gibt es nicht nur Bakterien, sondern auch jede  Menge Viren, die für den Menschen nützlich und seiner Gesundheit dienlich sind.

Ein anderer Blickwinkel ist der Erklärung der amerikanischen Bodenmikrobiologin Dr. Elaine Ingham, die in ihrem Kurs erklärt, dass die Gesundheit der Pflanzen auch dadurch gewährleistet wird, dass die gesamte Pflanze mit einer Schicht von für die Pflanzen nützlichen Mikroben bedeckt und so gegen das Eindringen von krank machenden Erregern geschützt ist. Mit Agrarchemikalien und Bodenbearbeitung behindert oder verhindert man im Grund die Bildung dieser Schutzschicht aus Mikroorganismen.

Bei Wiederkäuern werden wiederum im Pansen und bei anderen Pflanzenfressern in deren im Vergleich zum Menschen relativ sehr großen Dickdarm für den Menschen unverdauliche, nicht nutzbare, aber dennoch sehr energiehaltige Pflanzenbestandteile von Bakterien in von dem Tier benötigte Fettsäuren umgewandelt.

Insgesamt dürfte es auch vor diesem Hintergrund sinnvoll und nützlich sein,  die kurz-, mittel- und längerfristige Wirkung und die Wirkung verschiedener Konzentrationen und Mengen von Chlordioxid zu untersuchen und dieses Mittel – wie jede Medizin und jedes chirurgischen Werkzeug – vorsichtig und erst nach Abwägung der bekannten und der möglichen Vor- und Nachteile einzusetzen.

Das Buch Three Seconds Until Midnight

Gestern (24.2.2020) Abend habe ich mir das sehr aktuelle Interview von Pandemic! Coronavirus Is Out of Control In China von Simone Gao mit Steve Bannon auf Youtube angesehen.   Bannon empfiehlt in diesem insgesamt sehr empfehlenswerten Interview unbedingt das Buch Three Seconds Until Midnight von von Steven Hatfill, Robert Coullahan und John Walsh, das ich mir dann auch gleich als Kindle-Ausgabe gekauft habe. Es wird etwas dauern, bis ich es gelesen habe und bis ich das Thema Chlordioxid in diesem Rahmen einordnen kann. Die Buchbesprechungen zeigen aber, dass es sich in der Tat um ein exzellentes, umfassendes Werk zum Thema Epidemien und Pandemien handelt. Wenn irgendjemand meinen Artikel hier mit Blick auf das sich aktuell ausbreitenden Coronavirus (COVID-19) liest und sich wirklich schlau machen möchte, dürfte es sinnvoll sein, dieses Buch, wenn man es noch nicht kennt, zu lesen.  

Daten der OSHA zu Chlordioxid

Wie ich jetzt bei der Berechnung und Konstruktion meines Atemschutzmaskendesinfektors gesehen habe, gibt die OSHA (Occupational Safety and Health Administration ) , das US-amerikanische Äquivalent zur deutschen Gewerbeaufsicht und vielleicht auch zur Berufsgenossenschaft, gibt auf ihrer Webseite ( www.osha.gov/dts/sltc/methods/inorganic/id202/id202.html ) zulässige Grenzwerte und Erfahrungswerte für Chlordioxid in der Atemluft, sowie ein Verfahren zur Messung der Chlordioxidkonzentration an.

Die chinesische Luftfahrtbehörde empfiehlt die Verwendung von ClO2 als Mittel gegen das Coronavirus

Auf der Internetseite der www.iata.org habe ich nun die Version 2 eines pfd-Dokuments der chinesischen Luftfahrtbehörde mit dem Titel Preventing Spread of Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) – Guideline for Airport gefunden. Darin eine Chlordioxid-Lösung mit 250 ppm als eines der Mittel der Wahl zur Sprühdesinfektion, zur Oberflächendesinfektion und für die Desinfektion der Raumluft empfohlen.

Ein Artikel von Jordan Sather

Wenn man mit “Chlorine Dioxide Trump” sucht, findet man einige Hinweise der amerikanischen “Qualitätspresse” in denen der Jonathan  Sather  erwähnt wird. Sather hat als Reaktion auf die Hetze und die Lügen der “Qualitätsmedien” einen wie ich meine sehr guten Blogartikel zum Thema Chlordioxid geschrieben, den ich hier verlinken möchte: www.jordansather.com/blog/thetruthaboutmms

Chlordioxid wirkt auch gegen MRSA

MRSA  steht für Methicillin resistenter Staphylococcus aureus, umgangssprachlich vereinfacht als Krankenhauskeime bekannt. Mit einer Suche nach  MRSA  und Chlordioxid  habe ich unter anderem den sehr empfehlenswerten Kommentar “…..ist wirklich nicht giftig” ( youtu.be/gQ63hQBV3sA ) von Johann Biacsics angesehen, sowie die folgenden Artikel gefunden:

Dazu empfehlen sich  dann andere Artikel zum Thema MRSA, wie:

Jetzt wird mit Corvid-19 der Preis der dieser Mischung aus Ignoranz, Dummheit und Gier noch einmal richtig heftig in die Höhe getrieben, wie Gail Tverbergs neuster Artikel ourfiniteworld.com/2020/03/11/it-is-easy-to-overdo-covid-19-quarantines/ noch einmal gut erklärt.

Das DMSO-Handbuch von Dr. Hartmut Fischer

Zur Optimierung der Behandlung von Husten und besonders auch mit Blick auf die Behandlung von Covid-19 Erkrankten habe ich jetzt noch einmal etwas in dem DMSO-Handbuch von Dr. Hartmut Fischer ( www.pranatu.de/dr.-fischer.html ) gelesen.

Dr. Fischer erklärt in dem Buch nicht nur das, wie und warum man Chlordioxidlösungen auch als Infusion anwenden kann, und das dies in ohne Komplikationen funktioniert und sehr gute Ergebnisse liefert. Er erklärt auch wie diese Infusionen sicher hergestellt werden können, bzw. dass er dies in seinen auch Workshops zeigt.

Für die Beherrschung der Coronavirus-Pandemie sind in seinem Buch speziell auch die Abschnitte Infektionskrankheiten (im allgemeinen) und Atemwegsinfektionen interessant und wichtig. Insbesondere bei Atemwegsinfektionen die auch die Lunge betreffen empfiehlt er den Einsatz von Chlordoxid-Lösungen  mit DMSO (Dimethylschwefeloxid) zu kombinieren. DMSO verbessert den Transport von anderen Stoffen durch das Gewebe. Das Chlordioxid kann mit Hilfe des DMSO in Gebiete vordringen, die für es sonst nicht erreichbar sind.

Wenn man die aktuelle Wirtschaftskrise meistern will könnten diese Dinge entscheidend sein. Man bedenke, dass die aktuelle “Gesundheitspolitik” mit ihr Beschränkung auf die Möglichkeiten und Methoden des Mittelalters die Ausbreitung des Virus nur verzögert. Mit Chlordioxid und DMSO hat man aber moderne, äußerst effiziente und wirtschaftliche Mittel, mit denen man Quarantäne und andere für die Wirtschaft katastrophale Maßnahmen der jetzt von der Politik favorisiertenden  Medizin des Mittelalters überflüssig machen kann, zumal beides Stoffe fast sofort in ausreichenden Mengen verfügbar und zudem extrem preiswert sind.

Nachtrag wg Einheitenwirrwar

Ein Kommentar zu dem obigen Artikel hat mich daran erinnert, dass ich die verschiedenen CDL-Bücher, und Empfehlungen im Internet wegen der verwendeten Einheiten auch verwirrend fand. Deshalb hier ein Versuch einer einfachen Erklärung:

Die übliche, z.B. im Internet angebotene Chlordioxidlösung enthält 0,3 % ClO2. Das entspricht 3000 ppm.

Ein Liter dieser Lösung enthält dann 3000 mg ClO2. Ein Milliliter dieser Lösung enthält 3 mg ClO2.

Tropfengröße und damit auch die Anzahl der Tropfen pro Milliliter, hängt unter anderem auch von der Größe und Form der Öffnung der Pipette ab. Teilweise hängt sie auch von der Haltung der Pipette ab.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann entsprechen bei Andreas Kalcker 25 Tropfen einem Milliliter. Viele gehen aber auch davon aus, das  20 Tropfen/ml sind.  Die Angabe “x Tropfen” setzt daher voraus, dass die Tropfvorrichtung feststeht (wie bei Fertigarzneimitteln), oder dass zusätzlich angegeben wird, von wieviel Tropfen pro Milliliter ausgegangen wurde.

Man sollte aber mit der Pipette, die man verwenden möchte einen Versuch machen.  Ich mache soetwas mit einer kleinen elektronische Waagen für Schießpulver, Gold  usw., wie man sie inzwischen schon ab ca. 10 Euro bekommen kann. Die Waagen haben eine Tarafunktion und man kann mit Ihnen auf 0,01 Gram genau wiegen. Wiegefehler gefährlich werden können, sollte man sich auch Prüfgewichte besorgen um die Waage überprüfen zu können. Um fest zu stellen wieviele Tropfen ein Milliliter sind, stellt man ein kleines Gefäß auf die Wage, setzt die Waage mit der Tarafunktion auf Null und gibt dann Tropfen in das Gefäß, bis die Waage 1,0 g anzeigt. Es kann sich lohnen den Versuch einige Male zu wiederholen, um einen Eindruck von der Wiederholbarkeit der Messung zu bekommen.

Studien über Chlordioxid aus Taiwan

Ein Artikel für das auffallend erfolgreiche Management der Coronaviruskrise in Taiwan auf achgut.de ( www.achgut.com/artikel/corona_von_taiwan_lernen ) hat mich daran erinnert, dass ich bei den Recherchen zu obigem Artikel auf einige Studien aus Taiwan gefunden hatte, die den praktischen Einsatz von Chlordioxid in öffentlichen Räumen zum Thema hatten. Ich hatte diese nicht erwähnt, und möchte das nun hier nachholen:

  • Environ Monit Assess. 2018 Jun 1;190(7):371. doi: 10.1007/s10661-018-6723-2.
    Improvement of indoor air quality in pet shop using gaseous chlorine dioxide.
    Lu MC, Huang DJ, Hsu CS, Liang CK, Chen GM. (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29858706)
  • Environ Monit Assess. 2015 Feb;187(2):17. doi: 10.1007/s10661-014-4235-2. Epub 2015 Jan 28.
    Disinfection of indoor air microorganisms in stack room of university library using gaseous chlorine dioxide.
    Hsu CS, Lu MC, Huang DJ. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25626564 )
  • J Air Waste Manag Assoc. 2013 Jul;63(7):796-805.
    Disinfection efficiency of chlorine dioxide gas in student cafeterias in Taiwan.  Hsu CS1, Huang DJ. ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23926849 )
  • Environ Monit Assess. 2012 Jan;184(2):741-7. doi: 10.1007/s10661-011-1998-6. Epub 2011 Apr 1.
    Application of chlorine dioxide for disinfection of student health centers.  Hsu CS1, Lu MC, Huang DJ, ( www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21452077  )

Das ist nur eine Auswahl der insgesamt derzeit 25 Stellen die  mit “chlorine dioxide taiwan”, zu finden sind. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass die Erfolge im Umgang mit Covid-19 man in Taiwan auch darauf beruhen, dass auch gezielt Chlordioxid zum Infektionsschutz in öffentlichen Räumen einsetzt, anstatt sich wie in Deutschland mit Empfehlungen wie  “Händewaschen” und “Abstand halten” und, weil das nicht gereicht hat, jetzt mit  “alle Schulen und Kindergärten schließen” zu begnügen.

Gesundheitsministerium der USA über Chlordioxid

Die Behörde für toxische Substanzen und Krankheitsregistrierung des amerikanischen Gesundheitsministeriums (U.S. DEPARTMENT OF HEALTH AND HUMAN SERVICES Public Health Service Agency for Toxic Substances and Disease Registry) hat 2004 in 191-seitiges Papier mit über  das toxikologische Profil von Chlordioxid und Chlorit veröffentlicht, dass ich hier hochgeladen habe: TOXICOLOGICAL-PROFILE-FOR-CHLORINE-DIOXIDE-AND-CHLORITE-1.

Wichtige  Schlussfolgerungen und Infos:

  • Man sollte der Raumluft nur dann Chlordioxid zusetzen wenn akute Infektionsgefahr besteht. Die Obergrenze dabei sollte 0,1 ppm, bzw. 0,28 mg/qbm nicht überschreiten. Die Aufenthaltsdauer sollte dann unter 40 Stunden/Woche betragen. Das Ziel Viren in der Luft abzufangen auf dem Weg von einer Person zur anderen zu deaktivieren.
  • Bei einer oralen Aufnahme einer wässrigen ClO2-Lösung liegt die bei Tierversuchen ermittelte niedrigste Schwelle ab der unerwünschte Nebenwirkungen auftreten liegt bei ca. 5 mg/kg/Tag.  Bei 60 kg wären das 300 mg und bei 80 kg wären es 400 mg. Ein Durchgang mit dem Virusprotokol nach Andreas Kalcker, wie ich es in Chlordioxid in der Praxis beschrieben habe, entspricht ca. 25 mg. Bei zwei Durchgängen am Tag, wie ich es in den letzten 8 Tagen an 3 Tagen ohne jede Nebenwirkung im Selbstversuch ausprobiert habe, kommt man ca. 50 mg/Tag. Die Sicherheitsmarge ist also groß.
  • Todesfällen durch die Einnahme von Chlordioxid in wässriger Lösung sind nicht bekannt. Es gibt nur einen Bericht über einen Arbeitsunfall bei dem ein Arbeiter gestorben ist, nach dem er in einem Großen Tank über einen unbekannten Zeitraum  Luft mit 19 ppm ClO2 eingeatmet hat.
  • Bei einem misslungenen Selbstmordversuch hat jemand 10 g Natriumchlorit in 100 g Wasser aufgelöst und getrunken. Das hat zu Übelkeit, Bauchkrämpfen und einigen anderen Nebenwirkungen geführt. Das entspricht 40 ml einer 25 % NaClO2 Lösung, die in diesem Fall offenbar in einem Zug getrunken wurden.
Andreas Kalcker zum Thema Coronavirus

Andreas Kalcker hat jetzt auf seiner Webseite eine eigene Seite zum Thema Coronavirus veröffentlicht:

Ich hatte und habe ein Problem mit Andreas Kalcker, weil er Amalgamfüllungen für giftig hält und meint, man solle sie sich entfernen lassen. Aus meiner Sicht ist das gefährlicher, unwissenschaftlicher Böldsinn.

Anderseits habe ich mir in den letzten Tagen die ersten beiden der drei DVDs der insgesamt 8-stündigen Diskussion von Andreas Kalcker und Ali Erhan aus dem Jahr 2018 angehört ( mms-seminar.com/neue-mms-cds-dvd-mit-andreas-kalcker-erhaeltlich/ ).  Im großen und ganzen argumentiert Andreas Kalcker für meine Begriffe gut. Dazu kommt, dass er sich offenbar schon über 10 Jahre mit dem Thema Chlordioxid beschäftigt hat und dass er dabei auch sehr viel Erfahrung und Wissen gesammelt hat, dass unsere Gesellschaft jetzt, angesichts der Maßnahmen und Aussichten wegen der Covid-19-Pandemie sehr hilfreich sein können.

Besonders interessant mit Blick auch Covid-19 finde ich, dass Andreas Kalcker bei der Diskussion auf der DVD als auch in dem Verlinkten pdf-Dokument seiner Seite über das Coronavirus Messprotokolle zeigt, die verschiedene Blutgaswerte vor und nach der Gabe von ClO2 zeigen. Für mich sieht es so aus, dass der Sauerstoffpartialdruck in allen Fällen durch die Gabe von ClO2 merklich angestiegen ist.  Es wäre interessant zu erfahren was ein Arzt, der diese Protokolle insgesamt auswerten kann,  zu den Veränderungen meint. Für mich als Laie in diesem Bereich sieht es jedenfalls so aus, als würde eine Gabe von ClO2 die Sauerstofftransportfähigkeit des Blutes erheblich verbessern. Vor dem Hintergrund der Probleme mit Covid-19 könnte das wichtig sein, um die Belastung der Intensivstationen in den den Krankenhäusern zu reduzieren.

Nachtrag 18.4.2020: Habe mich inzwischen etwas mit dem Thema Sauerstoffpartialdruck im Blut befasst. Ergebnis: Die von Andreas Kalcker in seinem Artikel gezeigte und beschriebene Steigerung des Sauerstoffpartialdrucks ist nicht aussagekräftig, weil nur der Gasdruck in venösem Blut gemessen wurde. Der Sauerstoffteildruck im venösen Blut könnte theoretisch auch dann gestiegen sein, wenn wichtige Sauerstoffverbraucher durch die Gabe des ClO2 ausfallen wären. Was er zeigt ist nämlich, dass, warum auch immer, mehr Sauerstoff vom Körper zurück in Richtung Lunge fließt.  Das kann ein gutes Zeichen sein, muss es aber nicht. Man bräuchte jedenfalls auch eine zeitgleiche Messung des von der Lunge kommenden, ateriellen oder Kapilarblutes.

Die Kulturstudiosendung ‘Corona – Die ignorierte Lösung’

Am 22.3.2020 gab es auf dem Youtubekanal “Kulturstudio” eine sehr interessante, fast 2 1/2-stündige Diskussion mit dem Titel “Corona – Die ignorierte Lösung” ( https://youtu.be/XaCBJzWoy3s ) zum Thema Coronaviruspandemie, offiziell eingesetzte Medikamente und Chlordioxid.

Alternativen zu ClO2 von Dr. Hartmut Fischer

Heute habe ich den Rundbrief vom März 2020, von dem schon oben wegen seinem “DMSO-Handbuch” erwähnten Dr. Hartmut Fischer bekommen. Er hat darin, und wie ich jetzt gesehen habe auch auf seiner Facebookseite www.facebook.com/PraxisinstitutNaturmedizin/, mit Blick auch das Coronavirus und andere Infektionskrankheiten noch ganz andere Vorschläge zur Vorbeugung und Behandlung. Eine Möglichkeiten zur Vorbeugung sind demnach das Verdampfen von kleinen Mengen 3 %  H2O2 mit einem Aromaverdampfer in den Räumen. Faktisch geht es auch dabei darum wichtige Teile der Viren zu oxidieren und diese so unschädlich zu machen. Ein anderer Vorschlag von ihm ist auf 1 % verdünntes H2O2 als Spay in den Mund-/Rachenraum zu bringen um  die dort angekommen Viren zu oxidieren. Darüber hinaus hat er weitere Vorschläge zur Behandlung mit DMSO und Einjährigem Beifuß. Es erscheint mir jedenfalls nützlich seinen Rundbrief zu abonnieren und sich vielleicht auch sonst einmal anzusehen was er an Alternativen anbietet.

Industrieinfos und Werbung zu Chlordioxid

Ich liste hier einige Links, die ich bei verschiedenen Suchen zum Thema Chlordioxid gefunden habe. Es handelt sich um Informationen zu industriellen Anwendungen und zur Wasseraufbereitung, die zum Verständnis der Wirkung von Chlordioxid hilfreich sein können:

Erste klinische Studie mit Chlordioxid zu Covid-19

Der amerikanische Blogger Jordan Sather hat am 18.4.2020 auf Facebook darauf hingewiesen, dass in der Datenbank der amerikanischen Regierung  über klinische Versuche nun eine klinische Studie eingetragen ist, bei der untersucht wird ob und wie weit in Wasser gelöstes Chlordioxid zur Behandlund von Covid-19 geeignet ist:

BREAKING: A foundation in Colombia started clinical trials 4 days ago using CHLORINE DIOXIDE on patients with…

Gepostet von Jordan Sather am Samstag, 18. April 2020

Ein Forschungsvorhaben ungarischer Universitäten

Eine Leser hat mich auf den auf Researchgate in voller Länge, auch als pdf-Datei verfügbaren Artikel Can chlorine dioxide prevent the spreading of coronavirus or other viral infections? Medical hypotheses aus Physiology International, vom März oder April 2020 aufmerksam gemacht. Die Autoren gehören zur Universität für Technology und Wirtschaft in Budapest und zur Semmelweis-Universität in Budapest. Sie erklären anhand der vorhandenen Literatur, dass, wie und warum Chlordioxid zur Deaktivierung von Viren in der Raum- und Atemluft und auch zur Prävention von Virusinfektionen durch Gurgeln mit in Wasser gelöstem Chlordioxid eingesetzt werden kann. Ziel des Artikels ist die Bewerbung um Forschungsmittel.  Vielleicht rettet wenigstens Ungarn, vielleicht sogar mit einem Auftrag der Regierung Orban, die Ehre der universitären Wissenschaften in Europa in der Corona-Krise.

Praktische Beispiele eines Intensivpflegers

Auf Youtube habe ich einen interessanten Kanal eines amerikanischen Intensivpflegers gefunden der einige praktische Anwendungen von Chlordioxid demonstriert und der zugleich praktischen Erfahrungen sowohl von sich selbst als auch von einem Bekannten berichtet.

Ein unerträglicher Medienskandal

Auf der Seite von Rainer Taufertshöfer habe ich jetzt dessen Artikel  www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/medienskandal-mms-therapie-chlordioxid vom 13. Mai 2018 gelesen. Im Grunde ist die Coronavirus-Pandemie schon damals durch die “Qualitätsmedien” vorbereitet worden. Ohne die Korruption und Verkommenheit unserer “Qualitätsmedien”, unserer Behörden und Universitäten hätte dieses Virus aus China fast nichts bewirkt.  Man hätte schon lange gelernt Chlordioxid richtig zu nutzen. Man hätte wahrscheinlich viele zigtausend Todesfälle durch mulitresistente Keime, Grippeviren und jetzt auch durch Sars-CoV-2 verhindert und man hätte diesen extremen, angeblich nur aus Sorge um die Gesundheit in kauf genommenen Schaden für die Wirtschaft vermieden. So gesehen ist Covid-19 eine gerechte Strafe für die Verkommenheit unserer staatlichen Institutionen, unserer Universitäten und unserer “Qualitätsmedien”.

Dabei hätte es völlig ausgereicht, wenn wenigstens die mit den Zwangsbeiträgen der Bevölkerung sehr gut finanzierten, öffentlich rechtlichen Medien den ihnen ursprünglich vom Gesetzgeber zugedachten Auftrag erfüllt und sorgfältig recherchiert hätten. Stattdessen fungieren sie nur noch als dummdreiste Propagandaschleudern und damit auch als Kollapsbeschleuniger. Das ging gut, solange für jeden Unsinn scheinbar genug Geld da war.  Der Preis für die Anti-Chlordioxid-Propaganda wird nun aber am Ende wohl doch zu hoch werden, zumal durch die Folgen der Pandemie jetzt auch die Ölindustrie schneller in die Knie gezwungen wird, als ich es noch beim Schreiben von Erschöpfung – Das Schicksal des Ölzeitalters gedacht habe.

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  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20113788

    J Endod. 2010 Feb;36(2):272-4. doi: 10.1016/j.joen.2009.10.027.

    Comparison of organic tissue dissolution capacities of sodium hypochlorite and chlorine dioxide.
    Cobankara FK1, Ozkan HB, Terlemez A.  

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39 Gedanken zu „Mehrzweckwaffe gegen Viren und Bakterien“

  1. Hallo !

    Teste das gerade Selbst !

    Gebe zu bedenken , dass nicht geklärt ist ,welche Verbindungen ,auch wenige ppm s eingehen .

    Mein Urin riecht zumindest nach Seuche .

    Wollen wir mal hoffen ,das ,dass die gute Seuche ist .!?

    Ciao Olav P.

    1. @Olav P.,
      wegen der Nebenverbindungen gibt auch auf pubmed auch Studien weil ClO2 insbesondere auch dem Trinkwasser zugesetzt wird. Für mich ist das ein Grund warum ich kein MMS verwenden würde, sondern wenn dann nur in per Umkehrosmose gereinigtem Trinkwasser gelöstes reines ClO2-Gas. Auch habe ich nicht ohne Grund auch auf Studie hingewiesen, die zeigte dass die verschiedenen, alle zugelassenen und für sehr sicher gehaltene Mundspülmittel, durchweg auch mehr oder weniger ausgeprägt die Mundschleimhautzellen verändern.
      Ganz allgemein kann man sagen, dass es nichts gibt, was nicht irgendwem auch irgendwie schadet. Alles in der Medizin und Zahnmedizin, sogar die angeblich immer guten professionellen Zahnreinigungen, ist wirklich immer und für alle unschädlich. Man sollte immer den möglichen Schaden gegen den Nutzen aus Sicht des Patienten abwägen, vor allem wenn man etwas dauerhaft oder immer wieder zu tun gedenkt. Was bei dieser Betrachtungsweise nicht nötig oder nicht sinnvoll ist sollte unterbleiben.
      Man sollte in der Medizin, auch als Patient der sich selbst irgendwie versorgt oder experimentiert, also immer einen vernünftigen Grund zur Anwendung von Medikamenten, Chemikalien oder Praktiken haben. Dazu gehört dann selbstverständlich auch, dass man sich vorher gut informiert oder eben einen Arzt oder Apotheker fragt, der den individuellen Fall kennt.

  2. Hallo Hr.Becker
    Vielen Dank für ihren Hinweis. Das Einzige was mir noch fehlte war ein sichere Dosierungsempfehlung des Fertigproduktes CDL 0,3% .
    Ich habe nun endlich eine brauchbare Einnahmeempfehlung gefunden, die ich im Notfall bei Erkrankung mit Viren anwenden kann. Da sich das Chlor nur über 10 Grad aus dem CDL-Verbund löst, ist es unbedingt notwendig dieses im Kühlschrank zu lagern. Somit kann die Wirksamkeit mindestens 6 Monate gewährleistet werden.
    Was noch interessant ist, ist die Kombination mit DMSO als Wirkverstärker:
    Chlordioxid Einnahme
    http://johann.dokusammlung.de/dateien/Selbsthilfe_CDL_MMS_Chlordioxid.pdf

    “Also in diesem Falle 13 mal 3 ml CDL mit 120 ml Wasser und 1 ml DMSO, alle 30 Minuten. Dann hat man etwa sechs Stunden lang Chlordioxid im Körper zur Verfügung und alle gerade freigesetzten Erreger werden dadurch erfasst. Wirksam besonders bei hochaktiven bei Viren wie beispielsweise Influenza.
    Viren werden bekanntlich von infizierten Zellen hergestellt, und kontinuierlich freigesetzt. Diesem Umstand tragen wir Rechnung, indem wir Chlordioxid dem Körper über längere Zeit anbieten, in einer Häufigkeit der Einnahme, dass der Chlordioxid Level sicher nicht absinkt. Das ist für den Erfolg der Selbstbehandlung wichtig.
    Man könnte folgendermaßen beginnen:
    Das ist die STEIGERUNGSREIHE, die nur einmal angewendet werden muss, um dem Körper Gelegenheit zu geben, massiert abgetötete Erreger loszuwerden. Später führen wir nur mehr die „gehäufte Einnahme“ durch, deren Länge sich nach der Art der Erreger richtet.
    Viren erfordern die längste ununterbrochene Anwendungsdauer. Grippe z.B. bis zu zehn Stunden täglich, dafür ist sie meist nach drei Tagen weg, berichten Selbsthelfer.
    Bakterien und Pilze kurze Dauer, mehrere Wiederholungen an den Folgetagen”
    Mit freundlichen Grüßen
    Quintus

    1. @Quintus,
      mit bei einer Lösung mit 3000 ppm enthält ein ml 3 mg. 3 ml enthalten dann 9 mg und 13 * 9 wäre 117 mg. Vor dieser Dosis hätte ich erst mal Angst. Wie ich weiter unten erkläre, käme ich nach dem Buch von Andreas Kalcker jedenfalls erst mal nur auf eine Tagesdosis von 24 mg bis maximal 48 mg pro Tag.

      Hier eine Beschreibung von dem was ich selber mache bzw. bei einer Grippe oder auch bei dem Verdacht einer Coronavirus-Erkrankung machen würde:
      Ich bereite mir mein CDL selber zu. Inzwischen nehmen ich nur noch je 1 ml HCL (4%) und 1 ml NaClO2 (25%) die ich mit einer Pipette in ein normales, aus richtigem Laborglas gefertigtes Reagenzglas mit einer Länge von 160 mm fülle. Das Reagenzglas lasse ich neuerdings in einer 500 ml Milchflasche aus klarem Glas und mit Schraubdeckel schwimmen. Bei ca. 420 ml Wasser stößt das Reagenzglas ggf. am Boden der Flasche und kann nicht mit Wasser volllaufen, wie mir das mit 1/2-Liter PET-Flaschen schon passiert ist. Die Flasche stelle ich in den Kühlschrank. Das Wasser in der Flasche ist Leitungswasser, das ich mit einer Umkehrosmoseanlage gefiltert habe. Ich habe heute noch einmal nachgemessen. Bei ca. 420 Wasser komme ich bei 1400-facher Verdünnung mit den DK-Dox-Teststreifen der Dr. Küke GmbH auf 0,8 bis 1,0 ppm. Die Messung ist nach meinem Eindruck etwas ungenau, weshalb man sicherheitshalber zunächst den höchsten Wert annehmen sollte. Wenn ich 1,0 ppm messe, dann habe ich in der Flasche also eine Lösung mit 1400 ppm ClO2. Je nach Messung stelle ich also ca. 470 bis ca. 590 mg ClO2 mit nur je einem ml HCl und NaClO2 her.
      In dem Buch “Gesundheit verboten – Krankheit war gestern” von Andreas Kalcker wird für Virusinfektionen das folgenden empfohlen: acht mal hintereinander, in Abständen von 15 Minuten das Äquivalent von je 1 ml ClO2-Lösung mit 3000 ppm, wobei das Ganze mit ca. 1 Liter Wasser verdünnt wird. Das wären 3 mg pro Portion, bzw. insgesamt 3 x 8 = 24 mg. Bei 1400 ppm wären in jedem Milliliter 1,4 mg ClO2 enthalten. Ich müßte demnach 24 / 1,4 = ca. 17 ml mit 1 Liter Wasser verdünnen und davon dann alle 15 Minuten je 1/8 Liter ( = 125 ml) trinken. Kalcker schreibt, dass man unbedingt 1 Stunde vor und zwei Stunden nach der Einnahme nichts essen und keine Medikamente zu sich nehmen dürfe. Man solle es aber auch nicht auf nüchternen Magen versuchen. Bei Bedarf könne man diese Kur einige Stunden später wiederholen. Auch wenn man diese Kur in 24 Stunden insgesamt zweimal durchführen würde, käme man nur auf 48 mg ClO2. Vielleicht ist aber auch dass schon etwas viel.
      Das Buch von Andreas Kalcker enthält überhaupt eine ganze Mengen praktische Hinweise. Ich vermisse in dem Buch und auch in dem Kurs von Andreas Kalcker eine ganze Menge und einiges ist mir sehr suspekt, aber zumindest hat man mit diesen Bücher Anhaltspunkte und Beispiele die bei anderen offenbar gut funktioniert haben, so dass man Startwerte hat, von denen aus man vorsichtig weiter suchen und experimentieren kann. Das macht die beiden Bücher von Andreas Kalcker und auch die anderen Bücher über CDL und MMS dann schon interessant und nützlich.
      Bei allem ist aber immer wieder zu bedenken, dass auch reine Chlordioxid-Lösung und MMS sowieso auch schaden können.

  3. Im vergangenen Dezember hatte ich 2 Tage nach einer durchfrorenen Nacht einen schweren Erkältungs-Rückfall (mit Mandelentzündung, heftiger, Bronchitis, unablässig laufender Nase etc.) erlebt, den ich mit einer einzigen(!) Inhalations-Anwendung einiger Tropfen meiner selbstgemachten leicht verdünnten Chlordioxidlösung (CDL) mittels eines gebraucht gekauften Zerstäubergerätes dauerhaft überwunden hatte. Binnen Stunden waren alle Erkältungssymptome verschwunden.

    Auch eine Erkältung ist primär eine Virus-, sekundär eine Bakterieninfektion (nur daß unser Organismus auf ihre Abwehr besser “eingeschossen” ist als auf die schneller mutierenden echten Grippeviren); und wenn ein UNspezifisches(!) Mittel wie CDL Viren in einem erkrankten Organismus so drastisch vernichtet, wie ich es erlebt habe, halte ich es nicht nur für möglich, sondern funktional für schlüssig, daß dieses Mittel eine eventuelle Corona-Grippe genauso wirksam überwindet.

    Im Internet habe ich 1 l Natriumchlorit (25%) für 15 Euro gekauft; Salzsäure (100%) in industrieller Qualität sehr billig; für die Herstellung meiner CDL habe ich die jeweils benötigte Portion auf 4%ige Konzentration verdünnt.

    Da ich für 500 ml CDL 10 ml Natriumchlorit (25%) sowie 10 ml Salzsäure (4%) benötige, kosten mich 500 ml CDL 15 ¢ + wenige Cens für die Salzsäure. Ich bewahre meine hergestellte CDL in einer gut dichtenden Spritzflasche aus Plastik von guter PVC-freier Qualität im Kühlschrank mehrere Monate auf, so daß ich immer einen Spritzer verfügbar habe.

    Das Herstellungsverfahren von CDL mittels einer kleinen Aquarienpumpe , 2 Plastikflaschen nebst Schläuchen hat Dr. Kalcker in seinem Buch: “Heilung ist möglich”, bechrieben.

    1. Wie ich heute als Nachtrag vermerkt und verlinkt habe, wird Chlordioxid von der chinesischen Luftfahrtbehörde als eines der Mittel der Wahl gegen das Coronavirus empfohlen.
      https://www.freizahn.de/2020/02/mehrzweckwaffe-gegen-viren-und-bakterien/#die_chinesische_luftfahrtbehoerde_empfiehlt_die_verwendung_von_clo2_als_mittel_gegen_das_coronavirus
      Mal sehen wie sich die Dinge weiter entwickeln. Wie Steve Hatfill und Kollegen in “Three Seconds Until Midnight” erklären, ist die Hauptgefahr, die von einer Pandemie ausgeht, ein Kollaps der technischen Infrastruktur. Das kann dann ganz schnell so schlimm werden wie ein richtig großer Krieg. Es ist kaum zu fassen, dass man so eine Katastrophe so einfach und preiswert verhindern könnte, aber dass man das wohl aus Faulheit, Dummheit, Verantwortungslosigkeit und aus Rücksicht auf die Interessen von Leuten die dann sowieso auch alles verlieren, lieber nichts tut.

      1. Eine Inhalationslösung? Gott bewahre!
        Es ist sinnvoll bei akuter Gefahr eine Virusinfektion etwas Chlordioxid in der Raumluft zu haben, weil es dann Viren in der Luft deaktiviert bevor sie jemand einatmet. Chlordioxid ein zu atmen ist gefährlich. Es besetzt angeblich die für den Sauerstoffaustausch in der Lunge nötigen Plätze. Bei akuter Infektionsgefahr (oder aus beruflichen Gründen) kann man das in sehr geringem Umfang akzeptieren, aber es wäre verrückt das ClO2-Gas gezielt zu inhalieren.
        Die für Menschen laut OSHA zulässige, maximal zulässige Konzentration in der Raumluft beträgt 0,1 ppm. Dazu ist zu bedenken, dass 0,3% CDL eine wässrige Lösung ist. Wenn am CDL einfach so offen im Raum stehen lässt, wird das darin gelöste ClO2-Gas entweichen, was man am Verlust der Gelbfärbung erkennt. Wenn man die Konzentration und die Menge der wässrigen Lösung kennt, kann man daraus das die darin enthaltene Menge ClO2 in mg berechnen.
        Dann benötigt man noch Raumvolumen und den Umrechnungsfaktor für Raumluft (x ppm = y mg/qbm ). Diesen Faktor findet man auf Seite 6 in in https://www.who.int/ipcs/publications/cicad/en/cicad37.pdf : 1 ppm = 2.8 mg/m3
        Eingentlich habe ich das alles aber schon
        https://www.freizahn.de/2020/03/chlordioxid-in-der-praxis/#raumluftdesinfektion
        beschrieben und erklärt.
        Wenn man sich nicht sicher ist oder solche Berechnungen nicht selber durchführen kann, dann sollte man besser nicht mit ClO2-Gas experimentieren.

        Für die Raumluftdesinfektion meiner Praxisräume verwende ich übrigens kein CDL sondern tropfe je nach Raumgröße HCL und NaClO2 in kleine weiße Plastiktöpfchen (Dappenbehälter). Das hat den Vorteil, dass man an der Farbe der Mischung leicht erkennt ob noch ClO2 freigesetzt wird. Wenn die Lösung verbraucht ist, kann man ggf. ordentlich Lüften und die Töpfchen neu füllen.

  4. Hallo Herr Becker,

    zuerst mal ziehe ich den Hut vor soviel Engagement was Sie immer wieder an den Tag bringen.

    Mich irritiert an der ganzen Sache nur eins, und zwar die Dosierungen. Nun, es gibt unterschiedlich große und kleine, dicke und dünne, alte und junge, etc Menschen. Davon abgesehen reagiert auch jeder anders auf gewisse Stoffe. Wenn ich jetzt aber, sagen wir mal aus einer Pipette 1 oder auch 2 Tropfen Chlordioxin in ein, sagen wir mal 300ml oder auch 500ml Glas Wasser (meinetwegen auch in Umkehrosmose gereinigt/gefiltert) träufle, so ist das doch sicher für niemanden schädlich (sofern man das nicht jeden Tag macht, sondern eben nur bei Infektionen mit Viren). Wie Sie bereits erwähnt haben, setzten sich die Menschen ganz anderen Dingen alltäglich und in viel höheren Dosen auseinander. Ich denke da an die Raucher, welche jeden Tag 20 Kippen mit über 4000 Giften inhalieren und das 50 Jahre lang. Oder sonstige Dinge wie Hochprozentiges, schwere Drogen, etc.. Was sollen da also 2 Tropfen Chlordioxin in großer Verdünnung schon ausrichten. Allein die Präsenz im Körper durch dieses Chlor lässt die Hülle der begrenzten Viren auflösen. Oder nicht?

    Dann noch was anderes:
    Der folgende Satz ist nicht unbekannt.
    „Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren. Nicht einmal Krebs.“ Dr. Otto Warburg, Träger des Medizinnobelpreises 1931.

    Nun kennt jeder Dr. Oetker und sein Backpulver. Als es dieses noch nicht gab hat die Oma Natron verwendet. Das kann man in jedem Supermarkt kaufen und damit die Zähne bleichen, Backen, die Toilette reinigen, und Salat keimfrei machen. Es ist basisch und soll daher die Krebs,- und andere Viren eliminieren.
    Man kann dieses Salz auch trinken. Also müsste es doch auch hierfür geeignet sein und das wäre eben eher natürlich (da es ein Salz ist), als ein Desinfektionsmittel.

    Was denken Sie darüber.
    Viele Grüße
    Alter Schwede

  5. Vielen Dank für diesen ausführlichen und informativen Artikel … und für die Verlinkung auf meine drei Artikel über MMS und CDSplus 🙂

    Auch sonst habe ich mich hier im Blog etwas umgesehen und werde sicher noch einiges weiterstöbern – Danke für all das!

    Gruß
    Manfred Voss

    P.S.: Die hier im Artikel genannte “Hypothese zur Selektivität von ClO2” (Punkt 12.9 des Inhaltsverzeichnisses) habe ich ebenfalls kürzlich bemerkt – der Professor dieser Studie hat das “medical device” mit Namen “Solumium” (= 0,12 %-ige ClO2-Lösung) in die Welt gesetzt und vertreibt es mit seiner ungarischen Firma für den Dentalbereich. Darüber habe ich in meinem dritten Artikel über CDSplus einen Kommentar geschrieben.

  6. ich möchte mich sehr herzlich für Ihre tiefgehenden detaillierten und auch mutigen Recherchen bedanken.
    Etwas verwirrend sind eventuell noch die Dosierungseinheiten von CDSplus. 1ml CDS entspricht einem Tropfen aus der Pipette?
    Oft wird auch von 1mg geschrieben. Viele Einheiten, für die ich noch keine Vergleichsskala habe
    MFG Sandra

  7. S.g. Herr Becker,

    ein ZA ist imho durchaus kompetent für das Thema COVID, denn es ist ja zunächst im Rachen zu verorten.
    Ich stimme Ihnen zu, denn ich habe mit ClO2 gute Erfahrungen. Bin übrigens Dr. der Chemie.
    Nur ein kleines Supplement: auch H2O2 (sonst auch W-peroxid genannt) sollte man in Betracht ziehen.
    Bin gespannt auf eine eventuelle Antwort.

    Dr. Rainer Scheerer

    1. @Dr. Rainer Scheerer,
      in der Tat. Wasserstoffperoxid ist, neben Chlordioxid, eines der von der chinesischen Luftfahrtbehörde gegen das Coronavirus empfohlenen Desinfektionsmittel: https://www.iata.org/contentassets/7e8b4f8a2ff24bd5a6edcf380c641201/airport-preventing-spread-of-coronavirus-disease-2019.pdf . In beiden Fällen ist es offenbar die Oxidation, also ein allgemeiner, unspezifischer Effekt, der Viren im allgemeinen und damit auch SARS-CoV-2 im speziellen, deaktiviert oder zerstört. Das Bemerkenswerte an Chlordioxid ist nun aber, dass man die für das Virus tödliche Konzentration im Blut und im lebenden Gewebe ohne negative Nebenwirkungen erreichen kann. Um den selben Effekt mit Alkohol, der auch ein sehr wirksammes, zugelassenes Desinfektionsmittel ist, bräuchte man einen Blutalkohlgehalt von deutlich über 620 Promille – was ungefähr dem 200-fachen der tödlichen Blutalkohlkonzentration entsprechen würde.
      Zu H2O2- habe ich die Daten jetzt nicht nachgesehen.

  8. Hallo Herr Becker,
    ich hatte schon 2 mal versucht, mit Ihnen in Kontakt zu kommen.
    Nach dem Studium der 2 Artikel zum Theman CLO2 hätte ich gern gewußt, wie hoch die maximale Konzentration der trinkbaren Lösung sein darf.
    0,02 – 0,03 %ige Lösung wie auf Seite 22 geschrieben?
    Entspricht das 200 – 300 ppm?
    Trinken Sie dann davon 100 ml dieser Lösung ( Seite 20 )?
    Wenn Sie das CLO2 prophylaktisch nehmen , wie viel trinken Sie dann täglich?
    MfG, Angelika

  9. Hallo Frau Dr. Senger,
    auf Ihre beiden Mails habe ich aber geantwortet.
    Von der Lösung mit 200 bis 300 ppm nehme ich 100 bis 130 ml und fülle diese zu einem Liter mit Wasser und/oder Sprudel auf. Die so erhaltene Lösung mit ca. 20 bis 30 ppm ClO2 kann man ganz gut trinken.
    Was ich auch mache, ist 20 bis 40 ml dieser Lösung mit ca. 200 ppm in ein Glas zu geben, das Glas mit Wasser auffüllen, trinken, und dann gleich noch ein zweites Glas Wasser danach trinken.

  10. Hallo,
    Sie erwähnen im Text diese Propagandistin “maiLab”, die auf youtube gegen “MMS” vom Leder zieht.
    Sehr professionell gemacht, das Ganze.
    Wenn ich es nicht seit gut 10 Jahren aufgrund eigener Erfahrung besser wüsste, würde ich ihr glatt auf den Leim gehen.
    Ein kleiner Fehler ist ihr aber unterlaufen: Sie hat im ansonsten aus verständlichen Gründen gesperrten Kommentarbereich unter diesem Video
    https://www.youtube.com/watch?v=ILuZOR7E8Ws
    eine Liste von Quellen eingestellt, wohl um ihrem Vortrag den Anstrich von seriöser Wissenschaft zu geben.
    Zitat:
    2d) Vergiftungsfälle bei Menschen (Auswahl):
    Methämoglobinämie mit Sauerstoffmangel nach ClO2-Vergiftung in Einjährigem – aß von gelartigem Produkt, das zur Luftdesinfektion aufgestellt war.
    Hagiwara und Inoue 2015, Pediatr Int., 57(6): 1182-3 https://bit.ly/2uorhBW
    Nierenversagen in Erwachsenem, der 250 ml Chlordioxidreiniger gertrunken hat.
    Bathina et al. 2013, Ren Fail., 35(8):1176-8 https://bit.ly/2JzR3xm
    Hämolyse in Erwachsenem nach sehr hoher Dosis MMS (100 Tropfen an einem Tag absichtlich, um Prostatakrebs zu behandeln).
    Burke et al. 2014, Chest, 146(4_MeetingAbstracts):273A https://bit.ly/2uork0A
    Hämolyse in Senior, der eigentlich mit Natriumchloritlösung unbekannter Verdünnung nur sein Obst säubern wollte und versehentlich einen Mund voll getrunken hat.
    Romanowsky et al. 2013, J Med Toxicol., 9(1):67-70 https://bit.ly/2Tpbtci
    40-jährige verschluckt 30 ml einer 28%igen Natriumchloritlösung (wie man sie für MMS kauft). Hämolyse und Nierenprobleme.
    Hulshof et al. 2019, Clin Toxicol., 57(1):65-66 https://bit.ly/2UQS45p
    55-jähriger trinkt weniger als 100 ml 28% Natriumchloritlösung (wie für MMS), Selbstmordversuch. Hämolyse und Nierenprobleme.
    Gebhardtova et al. 2014, Medicine, 93(9): e60 https://bit.ly/2TQvRrS
    “Unstillbares Erbrechen” und Atemnot bei Kleinkind, dem 14 Tropfen MMS gegeben wurden https://bit.ly/2CxCNza
    ………………….
    Zusammenfassung:
    Vergiftung in Einjährigem – aß von gelartigem Produkt, das zur Luftdesinfektion aufgestellt war.
    Nierenversagen in Erwachsenem, der 250 ml Chlordioxidreiniger gertrunken hat.
    Hämolyse in Erwachsenem nach sehr hoher Dosis MMS (100 Tropfen an einem Tag absichtlich…
    Hämolyse in Senior, der eigentlich mit Natriumchloritlösung unbekannter Verdünnung nur sein Obst säubern wollte und versehentlich einen Mund voll getrunken hat.
    40-jährige verschluckt 30 ml einer 28%igen Natriumchloritlösung
    55-jähriger trinkt weniger als 100 ml 28% Natriumchloritlösung (wie für MMS), Selbstmordversuch. Hämolyse und Nierenprobleme.
    “Unstillbares Erbrechen” und Atemnot bei Kleinkind, dem 14 Tropfen MMS gegeben wurden
    ……………………………..
    – Wenn Paracelsus das wüsste, würde er in seinem Grab rotieren 🙂
    ………………………………….
    Das scheint aber bei den Öffentlich Rechtlichen, die dergleichen Machwerke mit unseren Rundfunkgebühren finanzieren, niemanden zu stören.
    Impressum: https://www.funk.net/social-media-impressum
    ARD UND ZDF
    sind gemeinsam Träger und gleichberechtigte rundfunkrechtliche Veranstalter des Angebots.
    Die Federführung für die laufenden Geschäfte von funk obliegt dem SÜDWESTRUNDFUNK (SWR)
    Anstalt des Öffentlichen Rechts
    Gesetzlicher Vertreter: Prof. Dr. Kai Gniffke (Intendant)
    Neckarstraße 230
    70190 Stuttgart

    mfg,
    f.

    1. @Franz Hegele,
      vielen Dank für den Kommentar mit der detaillierten Auflistung.
      Selbst das kleine Kind, das das Luftreinigungsgel probiert hat, wurde nach einer “unterstützenden Behandlung” ohne Komplikationen aus dem Krankenhaus entlassen. Bei der 3 Monate später durchgeführten Nachuntersuchung konnten keine Schäden festgestellt werden. In https://www.freizahn.de/2020/04/zwei-bleichmittel-und-die-coronakrise/#trinken_von_natriumhypochlorit_unfall_oder_selbstmord hatte zum Thema Kinder und “Bleichmittel” noch einiges mehr.
      Den Fall mit dem Mann, der die 100 Tropfen genommen hatte kannte ich aus https://www.medizin-transparent.at/mms-das-gefaehrliche-wundermittel . Die haben dort freundlicherweise einen Link ohne Bezahlschranke angegeben, nämlich https://www.tandfonline.com/doi/full/10.3109/15563650.2014.906213 . Demnach hatte der 75 jährige Patient sich die Zutaten für MMS im Internet bestellt und nach dem Motto “viel hilft viel” statt der empfohlenen 1 bis 3 Tropfen 100 Tropfen eingenommen. Das war eine mindestens 33-fache Überdosierung. Man versuche das einmal mit Schnaps (statt 1 bis 3 Schnäpsen gleich 100 Schnäpse reinkippen. Das wären dann 20ml x 100 = 2 Liter!, also rein mengenmäßig gerade noch zu schaffen), oder man stelle sich vor, man versucht das mit irgend einem ganz normalen, zugelassenen Fertigarzneimittel. Übrigens hat der Patient die extreme Überdosis Chlordioxid letztlich mit Hilfe einer Bluttransfusion gut überstanden.
      Wer mit dazu auch noch sehr glimpflich verlaufenen Zwischenfällen und einem wegen der zu geringen Toxizität misslungenen Selbstmordversuch vor vor Chlordioxid warnt, müsste konsequenter Weise auch dafür sein die gesamte Pharmaindustrie, die Apotheken, den Verkauf von alkoholischen Getränken, Autofahren und selbst der Überqueren von Strassen,das Spielen im Sandkasten und das Betreten von Wäldern und Parks verbieten.
      Andererseits haben wir jetzt alleine in der EU wirtschaftliche Schäden von voraussichtlich über 3,4 Billionen Euro und dazu auch noch viele tausend Tote, weil man es versäumt hat die sich mit Chlordioxid bietenden Chancen zu Prävention und Behandlung von Covid-19 verantwortungsvoll und intelligent zu nutzen. Das hat allerdings alles auch sehr positive Seiten, wie Hadmut Danisch unter anderem in https://www.danisch.de/blog/2020/04/12/ein-tritt-in-den-hintern-und-ein-grosser-innovationsschub/ erklärt.
      MfG Christoph Becker

      1. Dass unter diesen Umständen keinesfalls die “Öffentlichkeit” über die Möglichkeiten einer Eindämmung der Pandemie mit ClO2 informiert werden darf, liegt auf der Hand. Da geht es jetzt nicht mehr nur um das wirtschaftliche Wohl von Big Pharma, sondern auch ganz grundsätzlich um die Glaubwürdigkeit einer Politik, die ja auch lange genug hartnäckig die Effizienz von OP-Masken geleugnet hat. Weil man keine hatte.
        Jetzt zeigt sich, dass es in Jena seit zwei Wochen keine einzige Neuinfektion gibt…
        https://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/jena/corona-jena-seit-einer-woche-keine-neuinfektion-100.html
        … und schau einer an, schon werden die Dinger bundesweit obligatorisch, egal wie sie aussehen, und wer sie genäht hat.
        ………………………………….
        Auch eher beiläufig hab’ ich erst gestern in den Frühnachrichten von MdB Lauterbach gehört: Lediglich 2-5 % haben bislang die Infektion überstanden und sich dadurch eine Immunität erworben.
        Wie lange diese hält, weiss noch niemand.
        Der grosse Rest, also >90% muss da erst noch durch.. früher oder später.
        Es sei denn COVID-19 “verschwindet” im Sommer so, wie wir es bisher von der Grippe gewohnt sind.
        – Danach schaut’s aber nicht aus, auf der südlichen Hemisphäre war es gerade 6 Monate lang Sommer.
        https://www.hajosiewer.de/corona-erkrankungen-covid-19-in-suedamerika/

        LG,
        f.

  11. Geehrte Runde,
    habe mit Interesse den Artikel und die Kommentare gelesen und möchte etwas fragen:
    Chlordioxid wird in Wasser gelöst und oxidiert Viren, Bakterien und alles andere organische Material auch. Genau darauf beruht ja auch seine Wirkung.
    Wenn man es nun trinkt, dann fängt es mit seiner Wirkung im Rachenraum an, desinfinziert die Speiseröhre und gelangt dann in den Magen. Spätestens dort sind die hier beschriebenen Mengen an Chlordioxid dann aber aufgebraucht. Wie soll es also dazu kommen, dass Chlordioxin in’s Blut kommt? Zudem es auch dort sofort damit beginnen würde, alles organische zu bleichen, bis es selbst aufgebraucht ist.
    Wenn man also möchte, dass es im Blut wirkt, dann müsste man es doch eigentlich direkt spritzen? Macht das jemand hier im Forum?

    Danke und Grüße,

    Markus

    1. @Markus,
      die Empfindlichkeit für oxidierende Wirkungen ist unterschiedlich. Mit Chlordioxid kann man offensichtlich einen oxidatives Stressniveau erzielen, dass für die meisten Bakterien und Viren tödlich ist, während es für größere Organismen und die Zellen von Säugetieren gut verträglich ist. Die Nutzung von Unterschieden in der Empfindlichkeit ist ganz allgemein ein wichtiges Prinzip in der Medizin und auch in der Landwirtschaft. Ein wirksames Antibiotikum ist z.B. aus der Sicht der Bakterien gegen die es eingesetzt wird eine tödliche C-Waffe, während es für den Patienten bei dem es eingesetzt wird ein mehr oder weniger gut verträgliches Medikament ist. Wenn man den Patienten als eine komplexe Organisation von Zellen ansieht, dann ist das Antibiotikum für alle oder fast alle Zellen des Körpers unschädlich, obwohl es für die Bakterien wegen denen es genommen wird tödlich ist, obwohl diese ja auch Zellen sind.

      Was die Vorstellung zur Wirkung und dem Verbleib des Chlordioxids angeht so ist das wohl nicht nur eine Frage der Menge und der Konzentration sondern auch der Geschwindigkeit. Ich denke das ist wie mit Regen der auf ein trockenes Feld in Hanglage trift. Eine kleine Menge Nieselregen wird das Feld aufnehmen und einiges wird auch verdunsten. Im Tal wird nichts ankommen. Bei einem Starkregenereignis sieht das aber auf den Feldern der meisten Bauern völlig anders aus. Da kommt dann schon sehr viel Wasser im Tal an und es versickert bei weitem nicht soviel wie eigentlich wünschenswert wäre.
      Von dem Chlordioxid wird, wenn man es normal trinkt und nicht nur langsam eintröpfelt, bei einem ausreichenden Abstand zur letzten und zu nächsten Mahlzeit schon fast alles im Magen ankommen. Dort ist es wärmer, was die Wasserlöslichkeit des Chlordioxids senkt, während es zugleich ein Konzentrationsgefälle gibt, dass das Chlordioxid vom Mageninnenraum in den Blutkreislauf befördert.
      Wenn nur z.B. nur die bei Andreas Kalcker empfohlenen ca. 125 ccm Chlordioxidlösung auf einmal getrunken werden ist das auf leeren Magen doch eine eher kleine Menge, die schnell in den Magen transportiert wird und die dort dann auch eine ziemlich große, warme Oberfläche trift. Das das Chlordioxid dabei tatsächlich in den Blutkreislauf gelangt zeigen die Berichte über die Heilungserfolge und die Unterschiede der Ergebnisse der Blutgasmessungen vor und nach Chlordioxidgabe.
      Es wäre aber zu hoffen, dass eine der Folgen der Covid-19 Krise die Etablierung von der Pharmaindustrie völlig unabhängigen Forschungseinrichtungen ist, die alle diese Dinge umfassend untersuchen.

      Wenn man also möchte, dass es im Blut wirkt, dann müsste man es doch eigentlich direkt spritzen? Macht das jemand hier im Forum?

      Siehe dazu meinen Artikel https://www.freizahn.de/2020/04/kann-man-desinfektionsmittel-injizieren/ .

      1. Sehr geehrter Herr Becker,
        vielen Dank für die ausführliche Antwort auf die ich gerne eingehen möchte.

        So schreiben Sie: die Empfindlichkeit für oxidierende Wirkungen ist unterschiedlich. Mit Chlordioxid kann man offensichtlich einen oxidatives Stressniveau erzielen, dass für die meisten Bakterien und Viren tödlich ist, während es für größere Organismen und die Zellen von Säugetieren gut verträglich ist.

        Ja, das scheint so, es wird ja auch in einer zitierten Studie darauf eingegangen. Aber die Fristen liegen in dieser Studie zwischen Millisekunden und wenigen Minuten. Nach eben diesen Minuten hat das Chlordioxid auch die großen Gewebezellen angegriffen und getötet. Wenn man es also mehrere Minuten im Magen hat, dann reagiert es mit allem, was dort so ist. Sollte der Magen leer sein, dann greift es hier auch die Schleimhaut an. Es ist also nicht gut verträglich sondern man kann es lediglich als Desinfektionsmittel auf der Haut verwenden weil es nach einigen Minuten abgetrocknet und verdunstet ist.

        Den Vergleich mit dem Antibiotikum kann ich nicht mitgehen, denn hier liegt der Unterschied in Sachen antibiotischer Wirkung nicht in der Konzentration oder der Einwirkdauer, sondern bei ganz anderen Mechanismen. Diese Chemikalien wirken spezifisch und selektiv auf bestimmte Bakterien. Das ist auch der Grund dafür, dass es ganz verschiedene Antibiotika gibt und dafür, dass es leider auch immer mehr Unempfindlicheiten gibt. Gegen Viren wirken Antibiotika zudem gar nicht. Das ist also eine komplett andere Sache als ein Oxidiationsmittel wie Chlordioxid und sollte daher nicht gleichgesetzt werden.

        Auch dem Argument der Geschwindigkeit kann ich nicht zustimmen, denn es wird niemandem gelingen, innerhalb von Millisekunden eine egal wie groß oder kleine Menge zu schlucken. Es wird immer länger dauern und daher wird das Chlordioxid immer auf der Zunge, im Rachen und in der Speiseröhre wirken. Das ist ja auch der Grund, warum es in Lösungen enthalten ist, die man bei Infektionen im Mundraum verwendet, also Gurgellösungen.

        Auch ist es im Magen nicht wärmer als im Rachenraum, darum misst man auch im Rachen die Körpertemperatur beim Fiebermessen. Es kann also keinen Unterschied in Sachen Wasserlöslichkeit geben. Hinzu kommt, dass Chlordioxid bei PH Werten unter 5,5 zunehmend instabil wird. Da im Magen ein sehr saures Milieu herrscht, wird es sich dort sehr schnell in andere Moleküle umwandeln. Der PH Wert im Magen liegt schließlich bei unter 1,5.

        Hinzu kommt, dass es im Magen lediglich darum geht, die aufgenommende Nahrung zu zerlegen und zu spalten. Das dauert Stunden. Eine Aufnahme von Nährstoffen findet zudem im Magen nicht statt, dies erfolgt erst später im Dünndarm. Wenn also das Chlordioxid durch orale Einnahme aufgenommen werden soll, dann muss es auch diesen Weg gehen, der eben so lange dauern würde.

        Zu den Hinweisen auf Blutgasmessungen möchte ich folgendes anmerken. Die übliche Dosis hier scheinen 20 bis 30 mg Chlordioxid zu sein. Bei einer Summenformel von ClO2 ergibt sich ein Sauerstoffanteil von 10 bis 15 Milligramm. Das entspricht einem Sauerstoffvolumen von 0,007 Litern. Wenn also rein theoretisch der komplette Sauerstoff, der in 20 Milligramm Chlordioxid sich in Form von Sauerstoff später wieder im Blut finden würde, dann wäre das weit weniger, als wir bei einem einzigen flachen Atemzug durch die Lunge in’s Blut pumpen.

        Ich möchte daher gerne meine Frage an das Forum wiederholen, ob es hier jemanden gibt, der das Chlordioxid injeziert oder ob hier lediglich die orale Einnahme praktiziert wird!

        Vielen Dank und mit freundlichen Grüße,
        Markus

        1. Ich begrüße die sehr sachliche Diskussion über die mögliche Wirkungsweise oder auch Wirkungslosigkeit einer oralen Aufnahme von Chlordioxid an dieser Stelle sehr. Diese ist ja unter den Befürwortern alternativer Mittel sehr verbreitet, die infundierte Einnahme stellt für den Selbstanwender dagegen eine hohe Hürde dar. Spannend finde ich auch, die Ergebnisse der kleinen aber wohl offiziellen Patientenstudie https://clinicaltrials.gov/ct2/show/record/NCT04343742?term=chlorine+dioxide&draw=2&rank=1 abzuwarten. Bitte setzen Sie doch die Diskussion an dieser Stelle fort, auch wenn ein Ergebnis sein könnte, dass die orale Aufnahme von Chlordioxid nicht wie erhofft, gegen Viren hilft, sondern die Erfolgsmeldungen auf anderen Effekten (Plazebo, Einbildung) beruhen. Wünschenswerter wäre natürlich ein anerkannter, nachvollziehbarer wissenschaftlicher Beweis über eine Wirksamkeit (den es aber bisher noch nicht gibt).

          1. Hallo Tom,
            danke für den Hinweis auf diese Studie.

            Hab ich das richtig gelesen: es handelt sich um eine „Untersuchung“ von 20 Patienten in Columbien, die über einen Zeitraum von einem Monat jeweils 30 mg ClO2 täglich oral einnehmen werden und dabei ihre eigenen Empfindungen auf einer Skala von 1 bis 10 niederschreiben wollen? Ohne Kontrollgruppe und ohne Verblindung, geschweige denn Doppel-Blind?

            Wie soll auf diese Weise denn eine Placebo-Effekt erkannt werden? Gerade das aber wäre doch so wichtig, wenn man ein wirksames Mittel finden will!

            Oder hab ich da etwas falsch verstanden?

            Besten Dank und Grüße,
            Markus

        2. Zu dieser Diskussionen fallen mir drei Punkte aus meinen Biologieskript von Prof. Jan De Greef, am damaligen Reichsuniversitätszentrum Antwerpen ein:
          1. Die Sir Francis Bacon zugeschriebenen Anekdote über die Diskussion zum Thema “Wie viele Zähne hat ein Pferd” hat. Im Internet habe ich diese dank google mit “francis bacon how many teeth” unter anderem hier https://bedejournal.blogspot.com/2008/02/francis-bacon-and-horses-teeth.html wiedergefunden:

          In the year of our Lord 1432, there arose a grievous quarrel among the brethren over the number of teeth in the mouth of a horse. For thirteen days the disputation raged without ceasing. All the ancient books and chronicles were fetched out, and wonderful and ponderous erudition such as was never before heard of in this region was made manifest. At the beginning of the fourteenth day, a youthful friar of goodly bearing asked his learned superiors for permission to add a word, and straightway, to the wonderment of the disputants, whose deep wisdom he sore vexed, he beseeched them to unbend in a manner coarse and unheard-of and to look in the open mouth of a horse and find answer to their questionings. At this, their dignity being grievously hurt, they waxed exceeding wroth; and, joining in a mighty uproar, they flew upon him and smote him, hip and thigh, and cast him out forthwith. For, said they, surely Satan hath tempted this bold neophyte to declare unholy and unheard-of ways of finding truth, contrary to all the teachings of the fathers. After many days more of grievous strife, the dove of peace sat on the assembly, and they as one man declaring the problem to be an everlasting mystery because of a grievous dearth of historical and theological evidence thereof, so ordered the same writ down.

          2. Ein Zitat des Nobelpreisträgers (1937, für Medizin) Albert Szent-Györgyi “The basic texture of research consists of dreams into which the threads of reasoning, measurement, and calculation are woven.”

          Theoretische Diskussionen sind meines Erachtens ziemlich riskant und gehen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr oder weniger weit an der Realität vorbei. In der Realität finde ich jedenfalls immer auch jede Menge Probleme an die ich vorher nicht gedacht habe. Man muss versuchen diese bei der theoretischen Betrachtung “unbekannten Unbekannten” zusammen mit den “bekannten Unbekannten” in der Praxis zu finden und damit umgehen zu lernen.

          Bezogen auf Chlordioxid bedeutet das hier:
          Was im Magen ankommt wenn man eine Chlordioxidlösung trinkt kann man ziemlich einfach an im Tierversuch und wahrscheinlich an einem Patienten messen. Man lässt einen Patienten z.B. ein Glas Chlordioxidlösung trinken und sagt diese sofort und bei weiteren Versuchen nach 5 Minuten, 10 Minuten und 15 Minuten usw. aus dem Magen ab und analysiert jeweils die Zusammensetzung der Flüssigkeit die man abgesaugt hat. Diesen Versuch sollte jedes Krankenhaus in Zusammenarbeit mit einem Chemielabor durchführen können.

          Dazu sollte man dann ebenfalls Blutproben mit verschiedenen Methoden untersuchen. Andreas Kalcker zeigt z.B. das Kontakt mit ClO2 unter dem Mikroskop die Anordnung der roten Blutzellen verändert. Chemikern, Biochemikern und Physiologen fallen darüber hinaus sicher eine ganze Reihe heute vorhandene Möglichkeiten zur Analyse ein, mit denen man direkt und/oder indirekt untersuchen kann ob sich etwas durch die Gabe von Chlordioxid etwas im Blut verändert. Dabei kann man dann z.B. Veränderungen bei direkter Injektion von Chlordioxid in die Blutbahn mit Blutproben nach dem Trinken von Chlordioxidlösungen verschiedener Dosis und Menge vergleichen. Man könnte vielleicht sogar, ganz im Sinne von Donald Trumps Vorschlag dabei auch testen ob das Blut Conronavieren deaktiviert.

          3. Wir können nur so weit sehen (wie wir sehen), weil wir auf den Schultern von Giganten stehen (https://en.wikipedia.org/wiki/Standing_on_the_shoulders_of_giants ). Dazu gehört das man sich vor Versuchen zuerst mal gründlich über das informiert, was andere schon herausgefunden und überlegt haben. Wobei es aber auch sein kann, das diese anderen sich geirrt haben oder Versuchsergebnisse oder Phänome falsch interpretiert haben. Der Mensch sieht halt oft auch nur was er sehen will, oder was ihm andere oder die Mehrheit suggerieren. Am Schluss von http://www.freizahn.de/2020/04/zwei-bleichmittel-und-die-coronakrise/ hatte ich dazu Links auf die folgenden, schon etwas älteren Arktikel auf freizahn.de angegeben:

        3. http://www.freizahn.de/2016/10/verfaelschung-der-wahrnehmung-durch-gruppenzwang/
        4. http://www.freizahn.de/2017/12/das-prinzip-der-affenfalle/
        5. http://www.freizahn.de/2016/04/sichtweisen-und-paradigmenwechsel/
          1. Sehr geehrter Herr Becker,
            danke für den Hinweis zum Magen. Genau diesen Versuch hat man natürlich bereits durchgeführt und dabei gesehen, dass das Clordioxid nach einigen Minuten so gut wie verbraucht war (8%). Die Studie dazu finden Sie hier:
            https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1569048/pdf/envhper00463-0050.pdf. Die relevante Passage befindet sich auf Seite 49.

            Je mehr ich nun darüber lese und lerne, umso klarer wird, dass ein orales Einnehmen von Chlohrdioxid in den üblichen Mengen zwar nichts schadet, aber auch nichts bringt. Und es kann auf diesem Weg auch nicht in’s Blut gelangen und damit auch nicht zu den infizierten Zellen.
            Vielleicht meldet sich ja doch noch jemand, der mit der direkten Injektion persönliche Erfahrung hat. Bis dahin warte ich geduldig,
            danke und beste Grüße,
            Markus

          2. @Markus,
            vielen Dank für den Link auf die Studie. Ich kannte die schon, hatte sie aber nur oberflächlich gelesen, aber jetzt habe ich sie sorgfältig gelesen.

            Zunächst zum Thema Trinken von ClO2. Ich Zitiere hier den betreffenden Abschnitt aus der Studie:

            In Vivo Deactivation of C102 in the
            Gastric Space
            A 5.7 kg male animal was lightly sedated after an overnight fast and immobilized in a monkey-chair. The animal’s stomach was intubated via the oropharyngeal route, and an aliquot of 30 ml C102 (60 mg/l.) solution was instilled into the gastric space with a glass syringe. Immediately after discharging, a 15 ml aliquot of the solution was withdrawn,
            and its total oxidizing capacity (sum of C102, C102 and part of C103) was determined (within 5 min) by iodometry at pH 1.0. Of the original C102 equivalent oxidizing titer, 8% was recovered after 5 min of total contact time. Because of turbidity, spectrophotometry could not be used to quantitate unchanged
            C102.

            Ich verstehe das so, dass man über einer Magensonde 30 ml ClO2 mit einer Konzentration von 60 ppm in den leeren Magen eines der Affen gegeben hat. Die Gabe erfolgte als NICHT per os, sondern über den Schlauch direkt in dem Magen. Ein Verbrauch von ClO2 durch Kontakt mit der Munschleimhaut, dem Rachen und der Speiseröhre wurde damit ausgeschlossen und somit auch nicht gemessen. Dann hat man über die Sonde einen Teil zurückgesaugt und damit festgestellt, dass nach 5 Minuten Kontaktzeit nur noch 8 % des Chlordioxids im Magen waren. Meine Interpretation ist, dass von dem ClO2 mit 60 ppm nach 5 Minuten 92 % verschwunden sind. Andreas Kalcker zeigt in “Mythos und Realität: 01. Wird ClO2 durch Magensäure zerstört? #DEU (sync)” (https://youtu.be/0XGgAMAmckU) das ClO2 mit 4%iger Salzsäure nicht reagiert. In der Tat wird ClO2 im Wasser wohl nur gelöst und anders als z.B. NaCl nicht dissoziiert. Man kann daher schon schlussfolgern, dass die 92 % des per Magensonden in den Magen gegebenen ClO2 über die Magenschleimhaut in die Blutbahn diffundiert sind.
            Mein Fazit aus diesem Versuch ist jedenfalls, dass per os in den Magen gelangendes ClO2 sehr schnell über die Magenschleimhäute absorbiert wird und in die Blutbahn gelangt. Um ganz sicher zu sein müsste man nun natürlich auch versuchen irgendwie den ClO2-Gehalt im Blut zu messen, oder was aktuell mit Blick auf die Pandemie wichtiger wäre: Man könnte messen ob und wie weit das Blut durch das Trinken von ClO2-Lösungen viruzid und bakterizid wird.

            An der von Ihnen verlinkten Studie fand ich auch die beschriebenen Effekte zu den verschiedenen ClO2-Konzentrationen sehr interessant. 200 ppm waren für die Mundschleimhäute zu hoch und die die Affen haben so gut es ging versucht nicht zu trinken. Wasser mit 30 ppm ClO2 wurden gut vertragen und offenbar genauso gerne getrunken wie nicht mit ClO2 angereichertes Wasser. Wasser mit 100 ppm ClO2 hat keine erkennbaren Schäden an den Schleimhäuten verursacht, aber die Affen haben deutlich weniger getrunken. Bei 200 ppm musste der Versuch nach einer Woche abgebrochen werden weil die Affen sowenig getrunken haben, dass ihre Gesundheit wegen Dehydrierung und Azotämie in Gefahr war. Als Mundspülmittel sollte man vor diesem Hintergrund höchstens ClO2 mit 100 ppm verwenden.
            Die ClO2-Dosis in der Studie war mit 9 mg/kg/tag ziemlich hoch. Für einen 70 kg schweren Menschen wäre das 630 mg pro Tag. Das ist ungefähr das 10-fache der Menge die man zu sich nimmt, wenn man zweimal am Tag das Virenprotokoll nach Andreas Kalcker anwendet. Trotzdem haben die Affen das ziemlich gut überlebt und es kam, von den reversiblen Schleimhautschäden bei der hohen Konzentration abgesehen, lediglich zu einer Reduzierung der Hormonproduktion der Schilddrüse. Bei der Erprobung einer therapeutischen Nutzung von ClO2 sollte man daher immer auch die Funktion der Schilddrüse im Auge behalten.
            Christoph Becker

        6. Lieber Markus,

          lege Dir mal eine Knoblauchzehe in den Schuh und laufe damit einen Tag. Abends lass dann mal Deine Frau Deinen Atem riechen …. sie wird feststellen, dass Dein Atem nach Knoblauch riecht.

          Worauf ich hinaus will ist … warum hackst Du so dermaßen auf dem Magen rum zur Resorbtion ins Blut? Es gibt Mundschleimhäute die z.B. bei der Behandlung mit Propolistinktur SEHR wichtig sind. Wenn ich Propolistropfen lange im Mund lasse habe ich nach meiner Erfahrung mit 10 Tropfen die gleiche Wirkung wie 25 Tropfen schnell runtergekippt und nachgespült.

          Der Darm ist dazu da Nährstoffe aufzunehmen, z.B. Komplexe Moleküle wie Proteine. Einige Moleküle haben jedoch viele Wege in den Körper wie z.B. das Vitamin D dass man beim Sonnenbaden auf der Haut bildet. Das wird von der Haut direkt resorbiert (naja, außer bei denen die das sofort wegduschen ….)

          Ich vermute mal CDL geht durch alle Schleimhäute. Das Molekül ist ja eher winzig

  12. @Markus
    28. APRIL 2020 UM 10:58 UHR
    Re: “dass das Chlordioxid nach einigen Minuten so gut wie verbraucht war (8%).”
    ……………………………………………
    Im englischen Original steht geschrieben: 8% were recovered after 5 minutes.
    …………………………
    Das heisst, dass sogar 92% nach dieser kurzen Zeit bereits “verbraucht” waren, und man deshalb eben nur 8% der ursprünglichen Menge wieder “zurückgewinnen” konnte.
    – Nur bedeutet “verbraucht” eben nicht, dass diese 92 % verschwunden waren, sondern dass sie durch die Magenschleimhaut, und wohl auch durch den Zwölffingerdarm in’s Blut resorbiert wurden. So, wie das ja auch mit den Nährstoffen geschieht.
    – Also genau dorthin, wo man sie haben will.
    – Und weshalb man ClO2 stets auf nüchternen Magen einnehmen sollte.
    ……………………………………………
    Wie genau diese Resorption abläuft, darüber besteht offenbar noch Uneinigkeit.
    Während A. Kalcker es als “Unsinn” bezeichnet, dass das ClO2 – Molekül vom Hämoglobin in die Blutkörperchen aufgenommen wird, sind andere der Meinung, dass genau dies der Grund dafür ist, dass es so frappant gegen die Malaria wirkt, deren Erreger sich ja ebenfalls in den Blutkörperchen einnisten.
    Dr.Douwes, der Chefarzt der Klinik St. Georg in Bad Aibling erklärt das in seinem Papier “Wie wirkt MMS ?” ebenfalls auf diese Weise.
    Zitat Seite 1. letzter Absatz:
    “Die roten Blutkörperchen sind normalerweise nicht in der Lage, Sauerstoff (O2) und Chlordioxid ( ClO2) voneinander zu unterscheiden. Trifft ein rotes Blutkörperchen im Magen auf Chlordioxid, wird es unverzüglich aufgenommen und in die Blutbahn überführt.”
    Leider hat er diesen Aufsatz schon vor längerem von seiner webpräsenz entfernt… aber das web ist ja bekanntlich wie ein verschwitzter Turnschuh: Was da mal drin ist… 😉
    chrome-extension://ohfgljdgelakfkefopgklcohadegdpjf/http://www.files.bermibs.de/fileadmin/pdf/mms-chlordioxid-das_allroundoxidans/dr._douwes-wie_wirkt_mms.pdf

    LG,
    f.

    1. Sehr geehrter f,
      nun, da haben Sie wohl den Text nicht richtig gelesen und verstanden. Das Chlordioxid wird bereits durch den Speichel des Affen im Rachenraum reduziert, weiter dann in der Speiseröhre und wenn es dann im Magen angelangt ist, dann ist es nach 5 Minuten nahezu komplett verbraucht, sprich reduziert. Es kann nach diesen 5 Minuten lediglich noch ein Anteil von 8 Prozent nachgewiesen werden. In dieser kurzen Zeit findet keinerlei Resorption im Magen statt und auch nicht im dahinterliegenden Darm. Sie müssen bitte schon gelten lassen, dass die Wirkung von Chlordioxid darauf beruht, Moleküle, Keime oder organische Substanzen bei Kontakt zu oxidieren und sich bei diesem Prozess selbst zu verbrauchen. Das ist nun wirklich simple Chemie, 9 Klasse. Ihre These, dass es ohne Eigenreduktion direkt ins Blut resorbiert wird widerspricht schließlich auch der Wirksamkeit als Desinfektionsmittel für den Rachenraum.

      Ich kann sehr gut verstehen, dass sich viele hier ein wirksames Mittel gegen Corona wünschen, mich eingeschlossen. Im Sinne der Gesundheit unserer Mitmenschen dürfen wir aber nicht eine Lösung herbeidichten sondern müssen nach einer echten Lösung suchen die sich auch nachweisen und aufzeigen lässt. Die Wirkung von Chlordioxid ist unumstritten und gut beschrieben. Wir können nicht aus reinem Wunschdenken diese Wirkung nach Lust und Laune ignorieren. Und das bedeutet, dass bei einer oralen Einnahme in diesen geringen Mengen das Chlordioxid nicht in’s Blut gelangen wird.

      Darum auch am Ende erneut meine Frage an das Forum: gibt es hier jemanden, der Erfahrung damit hat, Chlordioxid direkt in den Blutkreislauf zu injizieren?

      Besten Dank und Grüße,

      Markus

  13. Hallo Markus,
    vielen Dank für Ihren ausführlichen und sachlichen Beitrag. Da ich einerseits weder Mediziner, Chemiker oder Biologe, anderseits aber interessierter Laie bin, der die “MMS-Szene” aufmerksam verfolgt, wäre es nun interessant, eindeutig zu klären wie das oral eingenommene Chlordioxid seine messbare Intensität im Magen verliert. Passiert dies durch Reaktion mit den Körperflüssigkeiten in Mund, Speiseröhre und Magen oder durch Resorbtion der Schleimhäute in Mund, Speiseröhre und Magen. Dies ist ja eine ganz wesentliche Kernfrage, ob Chlordioxid bei oraler Aufnahme in die Blutbahn gelangt oder einfach nur “weder schadet noch nützt (jedenfalls wenn die Kalckerschen Einnahmeempfehlungen/Protokolle berücksichtigt) werden. Bitte lassen Sie uns hier gemeinsam am Ball bleiben.

  14. Autor: f. (IP-Adresse: 87.123.203.114, i577BCB72.versanet.de)
    E-Mail: franzhegele@t-online.de
    URL: Als Antwort auf: https://www.freizahn.de/wp-admin/comment.php?action=editcomment&c=23102#wpbody-content
    Kommentar: Sehr geehrter Markus.
    > Das Chlordioxid wird bereits durch den Speichel des Affen im Rachenraum reduziert .
    Nein. Vielmehr wird dem Rachenraum eines, oder mehrer anästhetisierter Affen durch schaben eine Speichelprobe entnommen, und diese dann 1:5 mit destilliertem Wasser verdünnt. Die absoluten Mengen verrät uns der Verfasser nicht.
    Wir lernen lediglich aus Tabelle 3, dass bei einem Verhältnis Speichel zu ClO2 v. 1:9 eine “Recovery” v. ca. 40 % erfolgt ist. Bei einem Verhältnis 1:1 entsprechend weniger.
    Wenn wir “Recovery” mit “Gewinnung” übersetzen, werden also 40%, respektive 5% einer nach wie vor unbekannten Menge ClO2 bei diesem In Vitro -Experiment vom Speichel verbraucht. ……………..
    Das ist zwar schön zu wissen, und für die Mundhygiene nicht nur von Affen auch sehr wertvoll, allerdings ist CLO2 derart billig, dass ein solcher Verlust zu verschmerzen ist, wenn man nur genug davon trinkt, damit auch noch etwas davon im Magen landet.
    Damit kommen wir zu der “In Vivo Deactivation in the Gastric Space.”
    Dort wird einem relativ kleinen, nur leicht sedierten Affen mit einer gläsernen Spritze eine relativ grosse Menge ClO2 verabreicht, und die Hälfte davon unmittelbar danach dann wieder aus dem Magen abgesaugt.
    …………………………………………………
    Den Rest dürfen sie mir jetzt gerne erläutern, weil es sich mir nicht erschliessen will, was mit dieser unmittelbar wieder abgesaugten Menge während der darauffolgenden 5 Minten “Contact time” passiert ist, und vor allem aber auch, was wir daraus lernen sollen, weil doch die Wirkung der im Affen verbliebenen zweiten Hälfte eigentlich interessanter wäre.
    …………………………………….
    Meine persönliche Erfahrung geht dahin, dass ich mit 85 kg Lebendgewicht und 30ml a 60mg/l auch recht gut bedient bin, und dass schon ein paar Sekunden nach der Einnahme mir kein “Chlorköpperchen” mehr entweicht , sondern höchsten ein neutral riechendes Bäuerchen.
    Ich schliesse daraus auf eine sehr schnelle Resorption des ClO2 in meinen Blutkreislauf. – Und auch nur so kann ich, Jg.’47 es mir erklären, dass ich letztes Jahr um diese Zeit ein stark blutendes , inoperables Adenokarzinom G2 auf diese Weise binnen einer Woche losgeworden bin.
    In den zurückliegenden 12 Jahren auch noch ein paar ungute vulgo “Blutvergiftungen” und eine massive Herzbeutelentzündung, sowie meine Frau ein rezidivierendes Erysipel mitten im Gesicht, dem auch mit Reserveantibiotika nicht mehr beizukommen war.
    Die Befunde würde ich hier gerne einstellen, was aber die Foren-software nicht so ohne weiteres zulässt.
    Bei ernsthaftem Interesse aber gerne per mail, bitte wenden Sie sich an den Administrator wg. meiner mailaddy.

    mfG,
    f.h.

  15. Hallo Herr Hegele, ich hätte Interesse an den Befunden, vielmehr aber an etwas ausführlicheren Beschreibungen ihrer persönlichen Erfahrungen und Anwendungsprotokolle. Gern können wir uns dazu per Mail austauschen. Alternativ könnten Sie bei https://die-insel.online/ ihre Dokumente einstellen. Dies ist zwar eher keine ergebnisoffene Plattform, sondern ein Forum pro CDL/MMS, aber wenigstens werden wertvolle Diskussionsbeiträge nicht (wie z.B. bei Fazebook) unangemeldet gelöscht. Allerdings müsste dort zunächst ein neues Unterthema geöffnet werden. Im Rahmen eines privaten Austauschs kann ich Ihnen dann auch berichten, warum ich so ein starkes Interesse an der Aufklärung habe, ob CDL bei oraler Einnahme gegen Viren/Bakterien wirklich (nachweislich) hilft oder nicht. Vielen Dank.

  16. Vorab erstmal bitte ich um Verzeiung falls das jetzt deppenhaft rüberkommt .Ich habe nie eine Hochschule besucht aber interessiere mich dennoch in meiner Freizeit für viele schlaue Sachen und bin jetzt schon so ca.10Jahre dabei mich mit der Welt der organischen Chemie ,Biochemie ,Bio (allgemein) und was da sonst noch so anfällt auseinanderzusetzen .

    Ich habe mich über eine Sache gewundert in Bezug auf Chlordioxid oral eingenommen und dann als Chlordioxid durch den Magen in die Blutbahn…?
    Chlordioxid ist doch ein Radikal (Molekül mit mindestens einem ungepaarten Valenzelektron), das müsste doch denn extrem reaktionsfreudig sein …sprich eigentlich mit den ersten anderen Molekül, dem es begegnet, reagieren .
    Ich wüsste jetzt nicht das Radikale groß Transportiert werden vom Körper …der will sie ja eigentlich nur schnell neutralisieren damit sie keine unkontollierten/schädlichen Reaktionen hervorrufen.

    Da würde ich doch an erster Stelle mal schauen, welche anderen biologisch aktiven Verbindungen sich noch so im Mund /Rachenraum aufhalten und mit welchen es so und so reagieren könnte.(Enzyme,Poteine von den verschiedenen körpereigenen Zellen und die von den anderen Bewohnern der Mundhöhle➡ welche Stoffwechselwege werden durch die Wirkung darauf beeinflusst➡vielleicht schon dadurch Antworten z.b. das dieses und jenes immunologisch begründbar wäre ,weil Chlordioxid in den Leukozyten diesen oder jenen Effekt hat ) .Ich kann mir nicht vorstellen das es einfach nur daran liegen soll das es in geringen Konzentrationen pathogene Sachen (Viren,Bakterien,Pilze,onkologisch Entartetes) lysiert und es sonst keine anderen Stoffwechsel-beeinflussenden-Eigenschaften hat.

  17. Bitte mal beachten:

    Massiver Vitamin D Mangel ist bei Corona quasi Todesurteil, schon geringer Mangel erhöht das Sterberisiko bedeutend.

    Die Studie scheint aussagekräftig … weil endlich mal größere Patientenzahlen in der Studie sind.
    https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3585561

    Das solches seitens der europäischen ReGIERungen bei Corona-Maßnahmen nicht beachtet wird ist fahrlässige vorsätzliche Körperverletzung mit Todesfolge in tausenden Fällen.

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