Bahnbrechende Corona-Grundlagenforschung

Lesedauer 5 Minuten

Am 10. November 2020 ist eine Studie veröffentlicht worden, in der untersucht wurde, wie sich eine Behandlung mit Chlordioxid und eine Coronavirusinfektion auf die Entwicklung von  Kükenrembryos auswirkt. Dabei wurden insgesamt 6 verschiedene Gruppen gebildet. Das Ergebnis: Chlordioxid erwies sich als ungiftig , während bei einer Coronavirusinfektion die Viruslast um das 2,4-fache und die Sterblichkeit der Embryos um mindestens 50 % reduziert wurde. 

Link auf die Quelle

Der Link auf das in englischer Sprache veröffentlichte Original der Studie: https://doi.org/10.1101/2020.10.13.336768

Titel, Autoren, Institute

Titel der Studie: Evaluation of the antiviral effect of chlorine dioxide (ClO2) using a vertebrate model inoculated
with avian coronavirus (dt.: Bewertung des antiviralen Effektes von Chlordioxid (ClO2) bei Anwendung eines Wirbeltiermodells mit Inokulation eines Coronavirus für Geflügel.)

Autoren: Zambrano-Estrada, Xóchitla, Domínguez-Sánchez, Carlosb, Banuet-Martínez, Marinab, Guerrero de
la Rosa, Fabiolab, García-Gasca, Teresac, Prieto-Valiente, Luisd, Acevedo-Whitehouse, Karinab

Institute der Autoren:

  • a Laboratory of Veterinary Diagnostic Pathology. School of Natural Sciences. Autonomous University of Queretaro. Av. De las Ciencias S/N. Juriquilla, Queretaro. Qro. C.P.76230. Mexico
  • b Unit for Basic and Applied Microbiology. School of Natural Sciences. Autonomous University of
    Queretaro. Anillo Vial Fray Junípero Serra, Querétaro, Qro. C.P. 76140, Mexico
  • c Laboratory of Cellular Biology. School of Natural Sciences. Autonomous University of Queretaro.
    Av. De las Ciencias S/N. Juriquilla, Queretaro. Qro. C.P. 76230. Mexico
  • d Bioestadística Médica y Metodología de la Investigación, Análisis Estadístico y Big Data,
    Universidad Católica de Murcia. Av. de los Jerónimos, 135 Guadalupe de Maciascoque Murcia,
    30107. Spain

Zusammenfassung der Studie

Hintergrund der Studie

Der Bedarf an sicheren und wirksamen antiviralen Behandlungen ist groß angesichts der Anzahl von
Virusinfektionen, die in Tier- und Menschenpopulationen weit verbreitet sind und oft verheerende
wirtschaftliche Verluste und Todesfälle verursachen. Informelle Berichte über den Einsatz von Chlordioxid (ClO2), einem
bekannten Desinfektionsmittel und Antiseptikum, bei COVID-19-Patienten hat die Besorgnis über mögliche
Toxizität aufgeworfen, aber auch die Frage, ob ClO2 antivirale Wirkungen hervorrufen könnte, eine Möglichkeit, die bisher
noch nie in vivo in einem Tiermodell untersucht wurde. Hier überprüften wir die Hypothese, dass ClO2
die Viruslast und die Virus-induzierte Mortalität in einem Wirbeltiermodell senkt. Dazu haben wir die Viruslast, virusinduzierte Läsionen und die Mortalität in 10 Tage alten Kükenembryonen ermittelt, die mit 104 mittleren EID50/ml abgeschwächter Massachusetts- und Connecticut-Vogel-Coronavirus (IBV) Stämmen inokuliert wurden.

Resultate der Studie

Die ClO2-Behandlung hatte einen deutlichen Einfluss auf die IBV-Infektion. Insbesondere waren die viralen Titer um das 2,4-fache niedriger und die Mortalität war um die Hälfte reduziert, wenn die infizierten Embryonen mit ClO2 behandelt wurden.
Die Infektion führte unabhängig von der Behandlung zu Entwicklungsanomalien. Läsionen, die typisch für IBV-Infektionen sind, wurden bei allen inokulierten Embryonen beobachtet, aber der Schweregrad war tendenziell signifikant niedriger bei
ClO2-behandelten Embryonen. Wir fanden keine groben oder mikroskopischen Hinweise auf eine durch ClO2 verursachte Toxizität bei den hier verwendeten Dosen.

Fazit der Autoren

Unsere Studie zeigt, dass ClO2 eine sichere und praktikable Methode zur Behandlung und Milderung der Auswirkungen von Coronavirus-Infektionen bei Vögeln sein kann und weist auf die Möglichkeit hin, dass ähnliche Effekte auch bei anderen Organismen beobachtet werden können.

Grafiken und Tabellen

Die Grafiken und die Tabelle sind der Studie entnommen. Ich habe sie aber etwas überarbeitet damit sich leichter und schneller lesbar sind.

Tabelle der Versuchsgruppen

Tabelle 1. Experimentelle Gruppen, die zur Beurteilung der antiviralen in vivo Wirkung von hohen und niedrigen Konzentrationen von ClO2-Lösung in Küken-Embryonen gebildet wurden. Die Tabelle zeigt die Anzahl der Embryonen
die in jeder Gruppe enthalten waren. (LD: Niedrige Dosis, HD: Hohe Dosis). Die Anzahl der Eier pro Gruppe steht in Spalte  “n”.

Gruppe n Behandlung
Gruppe A (Kontrollgruppe) 5 200 μl sterile 0.9% Kochsalzlösung
Gruppe B (ClO2 LD) 5 100 μl sterile ClO2 Lösung (30 ppm1) und 100 μl sterile 0.9% Kochsalzlösung
Gruppe C (ClO2 HD) 5 100 μl sterile ClO2 Lösung (300 ppm2) und 100 μl sterile 0.9% Kochsalzlösung
Gruppe D (Virus + ClO2 LD, 30 ppm) 5 100 μl resuspendierter aviärer Coronavirus-Impfstoff und 100 μl sterile ClO2-Lösung (30 ppm)
Gruppe E (Virus + ClO2 HD, 100 ppm) 5 100 μl resuspendierter aviärer Coronavirus-Impfstoff und
100 μl sterile ClO2-Lösung (300 ppm)
Gruppe F (Virus-Kontrollgruppe ) 5 100 μl resuspendierter lebend abgeschwächter aviärer Coronavirus-Impfstoffs (Bron Blen® Merial, mit 104 der mittleren Embryo-Infektionsdosis (EID50)/mL der Coronavirus-Stämme Massachusetts und Connecticut) und 100 μl sterile 0,9%ige Kochsalzlösung

1 Diese Konzentration liegt 10-mal unter dem für ClO2 (Bercz et al. 1982) ermittelten NOAEL-Wert (3,5 mg/kg pro Tag)
bestimmt für ClO2 (Bercz et al. 1982), unter Berücksichtigung einer Embryonalmasse von 10 g zum Zeitpunkt der Inokulation.
2 Diese Konzentration entspricht dem NOAEL unter Berücksichtigung einer Embryonalmasse von 10 g zum Zeitpunkt der Inokulation.

NOAEL (engl. für No Observed Adverse Effect Level) ist ein toxikologischer Endpunkt in der Toxizitätsbestimmung. Dazu die Definition aus www.biologie-seite.de/Biologie/NOAEL : Der NOAEL entspricht der höchsten Dosis oder Expositionskonzentration eines Stoffes in subchronischen oder chronischen Studien, bei der keine signifikant erhöhten schädigenden behandlungsbedingten Befunde in der Morphologie, Funktion, Wachstum, Entwicklung oder Lebensdauer beobachtet werden. Im Gegensatz dazu bezeichnet der NOEL die Dosis, bei der keinerlei Wirkung beobachtet wird.

Abbildung 1 – Reduktion des Virustiters durch Chlordioxid
Die Grafik oben links im Bild zeigt das Schema des Versuchs. Die Grauen Balken des Diagramms zeigen die Virusbelastung in Viruseinheiten pro ml, die man beim Ende des Versuchs im Eiklar gemessen hat. In den beiden linken Gruppen, bei denen Chlordioxid angewendet wurde, war die Viruslast mindestens um das 2,4-fache geringer als in der Viruskontrollgruppe.
Abbildung 2 – Einfluss von Chlordioxid auf die Mortalität
Die Grafik (Fig. 2 im Orginal) zeigt die Mortalität, also die Sterblichkeit der Kükenembryos. Bei einer Virusinfektion konnte die Sterblichkeit bereits mit der einmaligen Anwendung von Chlordioxid mindestens halbiert werden

Weil man pro Gruppe nur 5 Embryos hatte, entspricht jedes tote Embryo 1/5 bzw. 20 %.
Wie im Text der Studie erwähnt wird, ist beim Bebrüten von Hühnereiern eine Mortalität von 20 % normal, weshalb das eine tote Embryo in Gruppe C (hohe Chlordioxiddosis, aber kein Virus), statistisch gesehen normal ist.  Man kann daraus also zunächst nicht ableiten, dass die höhere ClO2-Dosis den Tod des Küken verursacht hat.
In der mit einem Virus infizierten, aber nicht mit ClO2 behandelten Gruppe sind 4/5 = 80 % der Embryos an den zur Verwendung als Impfstoff vorgesehenen Vogel-Coronavirusvarianten gestorben. Bei der hohen Chlordioxidkonzentration sind nur 2/5 = 40 %, also nur halb soviel wie in der infizierten aber nicht Chlordioxid behandelten Gruppe gestorben.

Die Gruppe mit der niedrigen Chlordioxidkonzentration hat auch hier mit nur 1/5 = 20 % eine niedrigere Sterblichkeit als die mit der hohen Chlordioxidkonzentration.

Man müsste den Versuch mit größeren Gruppen wiederholen, um die Auswirkung der Chlordioxidkonzentration auf die Sterblichkeit besser zu erfassen.

Insgesamt zeigt die Grafik, dass die Sterblichkeit von Kükenembryos bei einer Infektion mit einem offenbar als Impfstoff zugelassenen, weil abgeschwächten Coronavirus selbst durch eine einzige Chlordioxidgabe mindestens halbiert werden kann.

Anmerkungen zur Studie

Im Detail gibt es verschiedene Unklarheiten zur Wirkung von Chlordioxid.

Insgesamt zeigt die Studie aber das Folgende:

  1. Wenn Chlordioxid so giftig und gefährlich  wäre, wie die FDA und unsere Politiker, die “Qualitätsmedien” und die “Faktenchecker”  vom Typ Correctiv.org bisher behauptet haben,  dann hätten alle mit Chlordioxid behandelten Kükenembryos tot sein müssen.
  2. Wenn Impfstoffe so völlig sicher und harmlos sind, wie von Seiten der Politik, “Qualitätsmedien” und Industrie behauptet wird, dann hätten es in der Gruppe der mit dem Virus infizierten Kükenembryos keinesfalls mehr tote Küken geben dürfen als in der Gruppe der nicht infizierten. Schließlich wurde die Virusinfektion in dieser Studie ganz gezielt mit einem Impfstoff durchgeführt, der abgeschwächte, lebende Viren enthielt.
  3. Chlordioxid ist zumindest in der von Andreas Kalcker empfohlenen und in Lateinamerika mit großem Erfolg zur Prävention und zur Behandlung leichter Coronavirusinfektion eingesetzten Konzentration selbst für Kückenembryos unschädlich, während eine als Lebendimpfstoff angebotene, abgeschwächte  Coronavirusvariante immerhin 4 von 5 Kükenembryos tötet.

Auf diese Studie aufmerksam geworden bin ich durch die Präsentation CDS vs. Covid – “The Antidote”  von Dr. Manuel Aparicio, die dieser am 28.12.2020 im Rahmen der ersten englischsprachigen COMUSAV-Onlinekonferenz gehalten hat. Das Thema der Konferenz lautete Scientific Efficency of Chlorine Dioxide in COVID-19. Der Link zu Videoaufzeichung dieser COMUSAV-Konferenz ist https://fb.watch/2KUcUbUbSJ/  .

Kelberg, den 1.1.2021

Christoph Becker

 

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Ein Gedanke zu „Bahnbrechende Corona-Grundlagenforschung“

  1. Eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungs- und Erkenntnisstands zu Nichttoxität und Wirkweise von Chlordioxid, zusammengestellt von Dr. Luis Prieto Valiente, kann übrigens hier nach gelesen werden:

    https://madridmarket.es/resumen-del-informe-de-los-doctores-gaupp-y-martinez-ramos-mostrando-con-la-bibliografia-cientifica-disponible-la-no-toxicidad-y-posible-eficacia-del-dioxido-de-cloro/

    Ausschnitt:

    "C) Derzeit laufende Tests

    (1) An der öffentlichen Universität von El Alto, Bolivien , heißt es "Randomisierte klinische Studie über die therapeutischen Wirkungen von Chlordioxid bei COVID 19-Patienten (Stadien IIa – IIb – III), die in das Hospital del Norte aufgenommen wurden" (xl) ;

    (2) An der Universidad Mayor de San Simón trägt sie den Titel "Explorative Beobachtungsstudie zu Chlordioxid bei kranken Patienten mit COVID 19" (xli) .

    (3) An der Autonomen Universität Gabriel René Moreno heißt der Name "Behandlung mit Chlordioxid bei Patienten, bei denen in der Abteilung von Santa Cruz de la Sierra SARS-COV2-positiv diagnostiziert wurde".

    (4) An der Technischen Universität von Oruro würde der In-vitro- Test mit dem Titel "Bewertung der Sicherheit und Toxizität von Chlordioxid in menschlichen Hämatokriten" (xlii) stattfinden .

    Die letzten beiden Universitäten in ihren Labors produzieren Chlordioxid (XLIII) an die UPEA wie (XLIV) , um die Qualität des Produkts und seine kostenlose Verteilung mit einem Rezept sicherzustellen.

    Die von den Aufsichtsbehörden in fast allen Ländern herausgegebenen Warnmeldungen zu Chlordioxid scheinen nach Angaben der beteiligten Wissenschaftler Hindernisse und Blockaden bei der Durchführung anderer klinischer Studien verursacht zu haben, wie beispielsweise der in Clinical Trials (xlv) registrierten." (Ende Ausschnitt)

    Man darf sehr gespannt sein, ob insbesondere die unter (1) genannte Untersuchung an der öffentlichen Universität von El Alto zum Ende und anschließend zur Veröffentlichung kommt.  Falls ja, dürfte es wohl keine Überraschung sein, wenn die in diesem Artikel hier sehr schön zusammengefasste Studie bestätigt würde.

    Man darf ebenfalls sehr gespannt sein, ob die wissenschaftliche Gemeinschaft im Falle einer Bestätigung und Veröffentlichung dieser Studie dann weiterhin am bestehenden Paradigma, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, festhält.

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