Dr. Chettys Covid-Behandlung Teil 4

Lesedauer 26 Minuten

Hier habe ich ein Interview von Dr. Mobeen Syed, von der Fortbildungsplattform für Ärzte, DrBeen.com, mit Dr. Shankara Chetty übersetzt. Das Interview scheint von Anfang November 2021 zu sein. Im Juni 2021 hatte Dr. Mobeen Syed auf Bitten seiner Kursteilnehmer bereits ein längeres Interview mit Dr. Chetty über dessen sensationell erfolgreiche Methode zur Behandlung von Covid-19 geführt.

Titel und Quellen des Orginals:

Dr. Shankara Chetty Discusses His COVID Management Approach

Links auf das Original:

Die wichtigsten Informationen des Interviews

  • Jede der bis zu dem Interview drei Coronawellen in Südafrika war von einer anderen Variante geprägt. Diese Varianten verursachen zum Teil deutlich unterschiedliche Symptome.
  • Die Impfungen wurden in Südafrika provinzweise mit einigem Abstand zeitlich versetzt durchgeführt. Zunächst wurde in der Provinz Gauteng (das Gebiet um Johannesburg), dann in der Provinz West Cap (Kapstadt) und dann in KZN (KwaZulu-Natal) geimpft. Die dritte Welle mit der Deltavariante begann dann zuerst in Gauteng, nach dem sie dort abklang begann die dritte Welle im Gebiet West Cape und als sie dort abklang begann sie in KZN. Das mag ein Zufall sein, aber es ist auch ein Hinweis dafür das die Impfungen zu Coronawellen führen könnten.
  • Die Bevölkerung in Südafrika war in den verschiedenen Wellen sehr unterschiedlich betroffen. In der ersten Welle war vorallem die Unterschicht betroffen. Diese hat in der ersten und zweiten Welle eine natürliche Herdenimmunität entwickelt, durch die sie in der dritten Welle fast überhaupt nicht mehr betroffen war. In der zweiten Welle war vorallem die Mittelschicht betroffen. Die dritte Welle mit der Deltavariante betraf im wesentlichen  die Oberschicht. Dr. Chetty meint, dass die sehr unterschiedliche Fähigkeit (und Bereitschaft) zur Einhalten und Lockdownmaßnahmen der entscheidende Grund für die unterschiedliche Auswirkung in den einzelnen Wellen war. In der Unterschicht sind Lockdownmaßnahmen in Südafrika praktisch nicht durchsetzbar gewesen, so dass diese eine natürliche Herdenimmunität entwickelt haben.
  • Das Phänomen, dass die ggf. zu einem schweren Verlauf führende Autoimmunkrankheit am achten Tag nach dem Auftreten der ersten Symptome beginnt, war in allen drei Wellen zu beobachten.
  • Long-Covid ist offenbar nur eine Folge unterlassener, zu spät einsetzender oder falscher Behandlung. In der ersten Welle  hat Dr. Chetty keine Long-Covid-Fälle gesehen.  In viele Long-Covid-Fällen die sich dann später, wohl weil er allmählich wegen seiner Erfolge bei der Covid-Behandlung bekannter wurde, an ihn gewendet haben, konnte er die Beschwerden erheblich lindern oder zum Teil wohl auch ganz heilen. Es könnte sich  lohnen das Interview auch vor diesem Hintergrund zu lesen.
  • Der Geruchs- und Geschmacksverlust bei Covid-Patienten scheint auch mit bereits bestehenden Allergien zusammen zu hängen. Eine Verbesserung ist offenbar oft möglich, indem die Patienten besonders auf ihre bestehenden Allergien achten und entsprechende Trigger dieser Allergien meiden.

Beginn der Übersetzung

Dr. Mobeen: [00:00:01] Hier spricht Dr. Mobeen Syed. Heute haben wir einen weiteren schwergewichtigen Rockstar bei uns, Dr. Shankara Chetty aus Südafrika. Sein Verdienst ist das COVID-Management von bisher siebentausend Patienten ohne Todesfälle. Wir wollen ihn also fragen, was er seit seinem letzten Online-Treffen mit uns beobachtet hat. Was ist mit den neuen Varianten? Wie erholen sich seine Patienten? Irgendwelche Symptome beim Wechsel und so weiter? Ich werde Ihnen also [00:00:30] ganz kurz Dr. Shankara vorstellen, damit Sie seine Kontakte sehen können. Dies ist also die Kontaktadresse von Dr. Chetty hier Pathogenese und RX von COVID, Dr. Shankara Chetty, BSc (University of Witwatersrand) und MBBS (JSS Medical College), dann ist dies eine seiner Arbeiten ROUNDUP Windows on the World.

Anm. d. Übers.: Zu den beiden hier angesprochenen Arbeiten von Dr. Chetty in Moderne Medicine, siehe meine Übersetzungen und die Bilder in Dr. Chettys Covid-Behandlung Teil 1 und Dr. Chettys Covid-Behandlung Teil 2.

Die Beobachtung und Behandlung von COVID 19 durch einen KZN-Arzt offenbart ein fehlendes Element, nämlich das lebenslange Erlernen der Virologie. [00:01:00] Die Aufklärung der Pathogenese und der Symptome von COVID offenbart ein fehlendes Element. Also, Dr. Chetty, herzlich willkommen in der Sendung.

Dr. Chetty: [00:01:12] Danke, dass ich wieder dabei sein darf. Dr. Mobeen, es ist mir eine Freude, hier zu sein.

Dr. Mobeen: [00:01:17] Lassen Sie uns also mit unserer Diskussion beginnen. Sagen Sie mir zuallererst Folgendes: Wie geht es Ihnen und wie geht es Ihrer Familie? Sind Sie alle sicher? Sie haben von zu Hause aus praktiziert, wie ist Ihr eigener Status? [00:01:30]

Dr. Chetty: [00:01:32] Wir sind alle sicher Dr. Mobeen und bei guter Gesundheit. Ich denke, dass wir alle ein gewisses Maß an natürlicher Immunität besitzen, so dass keiner von uns erkrankt ist, obwohl wir dem ausgesetzt sind. Mein Sohn geht noch zur Schule. Meiner Frau geht es gut. Ich betreue immer noch Patienten auf die gleiche Weise wie zu Beginn der Pandemie, und ich habe es geschafft, seither gesund und wohlauf zu bleiben.

Dr. Mobeen: [00:01:56] Sehr gut, ich danke Ihnen vielmals. Ich fange jetzt mit den Fragen an und [00:02:00] begrüße auch die Koolbeens [offenbar Dr. Mobeen Kursteilnehmer]. Sie sind so oft gefragt worden, Sie sind so beliebt, Sie sind so berühmt, und ich danke Ihnen sehr für Ihren Dienst. Siebentausend Leben zu retten ist eine große Sache. Auch nur einen zu retten, ist eine große Sache. Und manchmal sprechen die Leute mit mir und sagen: Weißt du was? Wenn ein Arzt kommt und sagt, ich habe hundert Menschen gerettet, dann ist das ein normaler Prozentsatz. Normalerweise sind es nur ein oder zwei von hundert Menschen, die ins Krankenhaus gehen, etwa 19 Prozent können ins Krankenhaus gehen und dann [00:02:30] sterben auch ein oder zwei Prozent. Es ist also keine große Sache. Aber wenn Sie von siebentausend [00:02:35] Patienten sprechen [00:02:35] und dann sagen, dass Sie sie erfolgreich behandelt, betreut und gerettet haben. Das ist eine große Sache. Was auch immer Ihre Methode ist, mehr Leistung für Sie. Ich werde also mit dieser hier beginnen. Zunächst einmal: Wird Südafrika angesichts der neuesten Varianten und der jüngsten Ansteckungsgefahr immer noch von Delta oder von einer anderen Variante beherrscht?

Dr. Chetty: [00:02:59] Die vorherrschende [00:03:00] Variante in Südafrika ist jetzt die Delta-Variante. Die südafrikanische Variante, die wir früher hatten, scheint vorbei zu sein, und wir haben es in Südafrika jetzt hauptsächlich mit der Delta-Variante zu tun.

Dr. Mobeen: [00:03:12] Verstanden. (..Interna für die Koolbeens ..) Also, [00:03:30] Dr. Chetty, die zweite Frage? Impfungen, wie läuft es mit den Impfungen in Südafrika? Welche Impfstoffe sind verfügbar? Haben Sie irgendwelche Reinfektionen nach der Impfung festgestellt? Welchen Nutzen hat der Impfstoff, den Sie in Ihrer Gemeinde sehen, und so weiter? Erzählen Sie uns ein wenig mehr über Impfstoffe.

Dr. Chetty: [00:03:53] Die Einführung des Impfstoffs ist hier in Südafrika seit etwa fünf Monaten im Gange. Es gibt zwei [00:04:00] Impfstoffe, die am häufigsten verwendet werden: der Impfstoff von Pfizer und der von J&J. Der Impfstoff von J&J wurde zunächst für Angehörige der Gesundheitsberufe eingeführt, während der Impfstoff von Pfizer eher für die breite Öffentlichkeit bestimmt war. Seit der Impfkampagne haben wir keinen wirklichen Rückgang der Fälle zu verzeichnen. Unsere Impfrate ist nicht so hoch, wie es die Behörden gerne hätten. Ich denke, dass wir im Moment eher bei 20 Prozent Impfquote liegen, aber wir haben auch schon einige [00:04:30] Durchbruchsfälle gesehen. Wir haben bei diesen Durchbruchsfällen eine gewisse Veränderung in der Art der Erkrankung festgestellt, die wir mit COVID erlebt haben. Und natürlich gibt es einige Impfstoff-Nebenwirkungen, die behandelt werden müssen. Die Impfstoffe haben die Krankheit also ein wenig verändert, aber insgesamt sehen wir aufgrund der geringen Abdeckung immer noch viele ungeimpfte Patienten mit COVID. Seltsamerweise haben wir die natürliche Immunität vernachlässigt, was meiner Meinung nach zu unserem Nachteil ist. [00:05:00] Soweit ich bei allen Patienten, die ich behandelt habe, feststellen konnte, hat sich kein [von einer symptomatischen Erkrankung an Covid genesener] Patient erneut infiziert. Ich teste nicht unnötig, und ich denke, dass die Reinfektionen ein Trugbild eines schlechten PCR-Tests sein könnten. Aber wir haben es jetzt mit dem gesamten Spektrum an Interventionen zu tun, wie es auch im Rest der Welt bei allen Arten von Patienten der Fall ist, sowohl bei mit nur einer einzige Dosis als auch bei vollständig geimpften Patienten. Und natürlich sehe ich immer noch die ganze Bandbreite [00:05:30] an Altersgruppen, Geschlechtern und sozioökonomischen Gruppen. So habe ich eine einzigartige Perspektive, um all die verschiedenen Facetten zu betrachten, die ich bei meinen Patienten sehe.

Dr. Mobeen: [00:05:41] Verstanden, vielen Dank. Es ist also möglich, dass meine Fragen eine wichtige Botschaft nicht erfassen. Bevor wir also mit meinen Anfragen an Sie fortfahren, ist es möglich, dass Sie irgendetwas Auffälliges beobachtet haben, von dem Sie sichergehen wollen, dass Sie es [00:06:00] mitteilen können, mitteilen wollen? Wie wäre es, wenn Sie das Wort ergreifen? Geben Sie uns Ihre bisherige Gesamtbeobachtung, und dann werde ich mit meinen Fragen fortfahren.

Dr. Chetty: [00:06:10] Ok. Aus der Sicht der Infektion bei ungeimpften Patienten, mit der ich am meisten Erfahrung habe, scheint die Delta-Variante viel milder zu sein. Was die Infektiosität angeht, glaube ich nicht, dass sie viel ansteckender [00:06:30] ist als die vorherige Variante. Die Krankheit, die sie hervorruft, scheint derjenigen sehr ähnlich zu sein, die wir bei der ersten Welle hier in Südafrika hatten. Bei der zweiten Welle mit der südafrikanischen Variante hatten wir viel mehr gastrointestinale Symptome. Das ist jetzt nicht der Fall. Wir sehen viel mehr normale Virusgrippen, Infektionen der oberen Atemwege in der frühen Phase der Krankheit. Ja, wir haben die Verschlechterung hin zur Überempfindlichkeits-Hyperentzündlichen Phase [00:07:00], und die Behandlungsmodalität ist für diese Patienten im Grunde die gleiche geblieben. Alle meine Patienten werden über den Beginn ihrer Krankheit befragt und bekommen den 8. Tag vorausgesagt, um auf eine Verschlimmerung der Symptome oder das Auftreten neuer Symptome zu achten, damit sie rechtzeitig zur Behandlung zurückkommen können. Das war, denke ich, der wichtigste Faktor für meinen Erfolg: Schnelle, frühzeitige, aggressive Behandlung der zweiten Phase der [00:07:30] Krankheit, sobald sie beginnt. Was die Impfungen anbelangt, so sind mir bei den Pfizer-Impfstoffen zu Beginn der Einführung bestimmte Dinge aufgefallen, die relativ ungewöhnlich waren. Ich habe festgestellt, dass viele Patienten sieben bis 10 Tage nach der Impfung mit einer Erkrankung zu mir kommen und positiv auf COVID getestet werden. Das diesen Patienten schien das zu häufig um einfach nur ein natürliches Ereignis zu sein. Also [00:08:00] habe ich angefangen, das bei Kollegen in der ganzen Welt zu erfragen. Ich war mir bewusst, dass einige Leute Angst vor der Delta-Variante hatten und stellte fest, dass die Patienten sehr früh desaturierten (= Sinken der Sauerstoffsättigung des Blutes). Aber bei meinen ungeimpften Patienten habe ich das nie gesehen. Als ich dieses Phänomen bei geimpften Patienten sieben bis zehn Tage nach der Impfung feststellte, nutzte ich die Gelegenheit, sie ein wenig früher zu biomarkieren, also nicht erst am achten Tag, und ich stellte fest, dass diese Patienten [00:08:30] tatsächlich streigende CRPs, Interleukine und D-Dimere aufwiesen. Daher war ich der Meinung, dass es sich eher um eine Reaktion auf das Spike-Protein als um eine echte COVID-Erkrankung handelte. Bei Patienten, die sieben bis zehn Tage nach der Impfung erkrankten, ging ich davon aus, dass sie sich bereits in dem Stadium nach dem achten Tag befanden. Sie befanden sich also bereits in der Hypersensitivitäts-Hyperinflammatorischen Phase dieser Krankheit und mussten etwas genauer beobachtet werden, weil [00:09:00] die Sauerstoffsättigung des Blutes bei ihnen viel schneller abenehmen würde, da sie vermutlich die virale Phase dieser Krankheit übersprungen hatten und direkt zu dem übergingen, was ich eine Art Spike-Protein-Krankheit nennen würde. Auf diese Weise ist es mir gelungen, eine Verschlechterung in dieser Gruppe von geimpften Patienten zu verhindern. Daraufhin begann ich, die IgE-Werte bei diesen Patienten als Marker zu untersuchen. IgE ist ein langsamer Marker, und es erwies sich als schwierig, [00:09:30] am achten Tag eine Vorhersage zu treffen, da es ein paar Tage dauerte, bis es anstieg. Bei diesen Patienten, die durch einen Impfstoff einem Spike-Protein ausgesetzt sind, dachte ich, dass ich anfangen sollte, die IgE-Werte als Biomarker oder Prädiktor für den Schweregrad zu betrachten, da einige dieser Patienten, die geimpft sind, möglicherweise schwere Reaktionen zeigen und da bei ihnen am dritten oder vierten Krankheitstag plötzlich die Sauerstoffsättigung sinkt, was nach der Evolution der Krankheit eigentlich der elfte oder zwölfte Tag ist. Ich [00:10:00] fand heraus, dass die IgE-Werte ein ziemlich zuverlässiger Marker für die Patienten waren, bei denen ich in diesem Zeitrahmen vorsichtig sein musste. Es wurde auch sehr wichtig, den Impfstatus jedes einzelnen Patienten zu notieren. Natürlich war der Zeitpunkt der Impfung entscheidend. Ich habe festgestellt, dass diese Art von Krankheit bis zu einem Monat nach der Impfung auftritt. Je das Ende des ersten Monats rückte, desto mehr bestand die Möglichkeit eines echten Infektionsdurchbruchs. Und [00:10:30] deshalb mussten diese Patienten sorgfältiger beobachtet werden. So gelang es uns, den Schweregrad [der Erkrankungen] in der Phase nach der Impfung deutlich zu verringern. Was die Durchbruchsinfektionen betrifft, so erlebe ich, dass Patienten, die sowohl mit dem Pfizer-Impfstoff als auch mit dem J&J-Impfstoff vollständig geimpft sind, zwei oder drei Monate nach Abschluss der vollständigen Impfung mit COVID zu mir kommen.

Die Durchbruchsinfektionen [00:11:00] zeigen in der Tat das Acht-Tage-Phänomen, an diesem Tag sinkt die Sauerstoffsättigung des Blutes. Allerdings nicht so stark, wie ich es bei ungeimpften Patienten erwarten würde. Ich denke aber, dass der therapeutische Nutzen oder die Toleranz, die der Impfstoff bei diesen Patienten hervorruft, im Laufe der Zeit nachlassen könnte, und dass wir weiter vom Zeitpunkt der Impfung entfernt bei Patienten nach dem achten Tag nicht mehr dieses Symptom des symptomatischen Nutzens haben könnten. Ich hatte [00:11:30] einige Patienten, die vollständig geimpft waren und bei denen das Sinken der Sauerstoffsättigng nicht am achten Tag sondern erst etwas später einsetzte. Am achten Tag geht es uns gut, aber am 12. oder 13. Tag verschlechtert sich unser Zustand. Ich denke, das könnte auch ein Maß für die Toleranz sein, dass der Impfstoff das Spikekprotein am achten Tag und danach zunächst neutralisiert. Bis diese Toleranz überwunden wird geht es dem Patienten tatsächlich gut. Ich würde also davon ausgehen, dass es sich [bei dem positiven Effekt der Impfung] [00:12:00] eher um eine Art Desensibilisierung durch die Exposition gegenüber dem Spike-Protein durch die Impfung handelt als um einen immunologischen Nutzen, der eine Infektion und Übertragung des Virus verhindert. Ich würde mir wünschen, dass die Forschung in diese Richtung vorangetrieben wird, um die Wirkung von Impfungen ein wenig zu verstehen.

Dr. Mobeen: [00:12:20] Verstehe, vielen Dank für diese durchdachte Analyse, und ich wollte auch ganz kurz im Zusammenhang mit unserer Diskussion mitteilen, wie es in Südafrika aussieht [00:12:30]. Das sind also die Fälle Südafrikas. Es ist erstaunlich, dass diese dritte Welle, oder vielleicht dritte und vierte Welle zusammen, fast keine Fälle mehr aufweist. Und wenn wir hier nach unten gehen, ist die Zahl der Todesfälle ebenfalls sehr stark zurückgegangen, was mich neugierig macht. Sie sagten, dass die Impfquote bei etwa 20 Prozent liegen könnte. Auch Südafrika war von dieser sehr aggressiven [00:13:00] Variante betroffen, der Südafrikanischen, glaube ich. Wie kommt das, was denken Sie, warum passiert das? Liegt das daran, dass sich die Herdenimmunität entwickelt oder dass die Ärzte gelernt haben, damit umzugehen, oder dass die Menschen gelernt haben, sich zu schützen, oder dass die Varianten schwächer geworden sind oder eine Kombination aus all dem? Was ist los, dass Südafrika fast nicht mehr dabei ist [00:13:30]?

Dr. Chetty: [00:13:33] Ich denke, es ist eine Kombination von Dingen, Dr. Mobeen. Wenn Sie sich das Diagramm mit den Todesraten der ersten Welle ansehen, können Sie erkennen, dass die Variante nicht so ansteckend war. Wir haben also eine breitere Kurve in der zweiten Welle, wir hatten eine viel ansteckendere Variante. Wir haben hier also eine engere Kurve mit dem höchsten Spike und in der dritten Welle wieder eine nicht sehr ansteckende [00:14:00] Variante. Ich denke, die Kurve ist breiter. Er ist nicht so ansteckend. Es dauert lange, bis es in der Bevölkerung ankommt. Ich denke, dass es viele Variablen gibt, die dabei eine Rolle spielen. Ja, die Ärzte haben mehr Ahnung von der Behandlung dieser Krankheit. Es gelingt uns also, einen Großteil der Todesfälle zu verhindern, die es dort gibt. Es hat sich eine Herdenimmunität entwickelt. Es gab eine Studie, die gegen Ende der zweiten Welle von den südafrikanischen Blutbanken durchgeführt wurde und die einen Anstieg der Antikörperspiegel bei Blutspendern zeigte, nämlich vierundsechzig Prozent bei den [00:14:30] Patienten, die sich meldeten, und sie beschränkte sich auf Patienten, die keine Vorgeschichte einer COVID-Erkrankung hatten. Wir können also feststellen, dass die Grundimmunität oder Basisimmunität oder Herdenimmunität in unserer Bevölkerung vorhanden ist. Und ich denke, das ist der Grund, warum wir dieses niedrige Niveau erreicht haben. Wir haben eine Bevölkerung mit einer sehr unterschiedlichen sozioökonomischen Dynamik. Daher denke ich, dass sich die Herdenimmunität [00:15:00] in den unteren sozioökonomischen Gruppen während der ersten und zweiten Welle viel früher entwickelt hat, denn dort hat sich das Virus in den Gemeinschaften, die nicht in der Lage waren, sich selbst zu isolieren, stark ausgebreitet. Das ist ein zweischneidiges Schwert, denn sie haben schnell eine Herdenimmunität entwickelt. Jetzt, in der dritten Welle, sehe ich nicht mehr so viele COVID-Patienten aus den unteren sozioökonomischen Schichten, die sich bei mir melden. Ich würde also vermuten, dass dies ein guter Hinweis auf die Herdenimmunität in dieser Bevölkerungsgruppe ist. Die [00:15:30] dritte Welle scheint die oberen sozioökonomischen Gruppen zu betreffen. Das sind diejenigen, die in der Lage waren, die anderen Varianten durch Lockdown- und Isolierungsmaßnahmen zu vermeiden und die sich diese langfristigen Isolierungs- und Lockdown-Strategien leisten konnten.

Dr. Mobeen: [00:15:49] Verstanden, vielen Dank. Um die Diskussion fortzusetzen, sollten wir nun ein wenig tiefer graben. Also erstens: Glückwunsch, dass Südafrika da rauskommt, was eine wichtige Sache ist [00:16:00]. Und Sie? Bevor ich zu den Medikamenten komme noch eine weitere Frage. Stellt Südafrika die Einreisenden unter Quarantäne? Oder gibt es irgendwelche Maßnahmen zur Bekämpfung von Infektionen, die ins Land kommen, oder ist das zur Zeit kein Thema?

Dr. Chetty: [00:16:22] So sehr man sich auch bemüht, solche [00:16:30] Patienten zu identifizieren und zu isolieren, glaube ich nicht, dass das in unserem Land eine pragmatische Strategie ist. Viele Menschen sind dazu nicht in der Lage. Viele Menschen haben keine feste Wohnanschrift, so dass sie nicht ohne weiteres aufgespürt und isoliert werden können. In der ersten Welle richtete die Regierung große Isoliereinrichtungen ein, die jedoch während der ersten Welle fast leer blieben und dann aufgegeben wurden. Viele der Isolierungs- und Lockdown-Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens haben also nicht wirklich dazu beigetragen [00:17:00], das Gesicht der Pandemie in unserem Land zu verändern, so sehr die Regierung auch verschiedene Stufen von Lockdowns eingeführt hat. Unsere Gesellschaft ist nicht in der Lage, dem ohne Weiteres zu folgen. Die Menschen legen weite Wege zurück, um grundlegende Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, und das macht es schwierig, solche Lockdown-Maßnahmen durchzuführen. Ich denke also, dass die Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens in Bezug auf Isolierung, Verfolgung und Rückverfolgung sowie Lockdowns keinen großen Einfluss auf die Fälle hatten, die wir gesehen haben. Ich [00:17:30] denke, dass es sich eher um eine natürliche Ausbreitung dieser Infektion durch unsere Gemeinschaft handelt und dass die sozioökonomischen Bedingungen, unter denen die Menschen leben, und die Unterschiede, mit denen sie sich an diese Lockdown-Strategien halten können, einen Unterschied in der Art der Klientel gemacht haben, die wir in den verschiedenen Wellen sehen, die bisher aufgetreten sind.

Dr. Mobeen: [00:18:02] Nun [00:18:00] ein kurzer Haftungsausschluss für die Zuhörer hier. Dies ist eine Information zur medizinischen Ausbildung. Es handelt sich hier nicht um einen medizinischen Rat, es ist keine Arzt-Patienten-Beziehung. Es ist wirklich sehr nützlich, in die Welt hinauszugehen und zu sehen, wer was tut und wie er es schafft, und von ihm zu lernen. Diese Erkenntnisse können für Angehörige der Gesundheitsberufe nützlich sein, um herauszufinden, ob sie etwas tun können [00:18:30], um das Ergebnis für ihre Patienten zu verbessern. Mit diesem Haftungsausschluss stellen Sie bitte sicher, dass Sie diese Medikamente nicht rezeptfrei einnehmen oder sich direkt selbst behandeln. Das kann wirklich gefährlich sein. Ich werde jetzt mit Dr. Chetty über den unregelmäßigen Rhythmus vor COVID, während COVID und nach COVID sprechen. Was sind seine Behandlungsmethoden? Also noch einmal: Bitte denken Sie an den Haftungsausschluss. Also, Dr. Chetty sagen Sie mir, [00:19:00] wie geht es Ihnen in der akuten Phase, was war Ihre Behandlung früher, was ist Ihre Behandlungmethode jetzt, kurz gesagt, was ist Ihre Behandlungmethode und wie geht es Ihnen damit? Gibt es irgendwelche Änderungen?

Dr. Chetty: [00:19:13] Mein Management, Dr. Mobeen, umfasst meiner Meinung nach drei Aspekte. Im Allgemeinen habe ich in der Bevölkerung einen sehr festen Patientenstamm, Familien, die sich an mich wenden, wenn es um Gesundheitsfragen geht, und ich habe ihnen seit Beginn der Pandemie geraten, [00:19:30] an die frische Luft zu gehen, sich zu bewegen und auf ihre Ernährung zu achten. Indem ich ihnen versicherte, dass ich für sie da sein werde, und sie natürlich mit pragmatischen Informationen über die Pandemie versorgte, gelang es mir, einen Großteil der Ängste in meiner Gemeinde zu zerstreuen, und weil sich die Strategie des Lockdowns und der Isolierung hier nicht als sehr wirksam erwies. Ich glaube nicht, dass die Angst in der Bevölkerung so groß war wie in einigen anderen Ländern, in denen die Lockdowns [00:20:00] rigoros durchgesetzt wurden. Ich denke, die beiden größten Komorbiditäten bei COVID sind Fettleibigkeit und Angstzustände, und ich denke, das sind die beiden Dinge, auf die ich mich konzentriert habe, um die Bevölkerung gesund zu halten, um Sport zu treiben und natürlich, um zu versuchen, die Angst vor der Pandemie selbst zu nehmen. Auch mein Erfolg gab ihnen zu verstehen, dass die Krankheit behandelbar ist und sie keine Angst haben müssen. In Bezug auf die Präventionsstrategie hat keine [00:20:30] der prophylaktischen Medikamente einen Nutzen gezeigt, und ich wollte meine Gemeinschaft diesem Risiko nicht aussetzen. Daher denke ich, dass die gesunde Lebensweise der große, große Schritt in diese Richtung war, was die akute Phase der Krankheit anbelangt. Die anfängliche virale Phase der Krankheit habe ich immer für eine gewöhnliche Grippe gehalten, die je nach Variante unterschiedlich verläuft.

Die Mehrheit der Patienten zeigte bereits am fünften Tag, wenn nicht früher, Anzeichen einer Besserung. [00:21:00] Es gab diejenigen, die Komplikationen hatten, wie bei jeder grippeähnlichen Krankheit, bei Virusinfektionen, die bakterielle Co-Infektionen hatten und Antibiotika und den Rest benötigten. Aber mein Bestreben in der ersten Phase dieser Krankheit war es immer, die Menschen zu ermutigen, sich frühzeitig zu melden und nicht zu warten, bis sich ihre Symptome verschlechtern. Ich weiß, dass es sich um eine biphasische Krankheit mit einem sehr unlinearen Verlauf handelt, bei dem es keine Korrelation zwischen den beiden Phasen gibt. Mein [00:21:30] frühes Eingreifen zielte also darauf ab, die Patienten so schnell wie möglich aus der viralen Phase dieser Krankheit herauszuholen, damit wir uns auf das vorbereiten konnten, was am achten Tag passieren würde. Mit der öffentlichen Aufklärung durch die religiöse Bruderschaft, die in hohem Maße dazu beigetragen hat, die Menschen über die Krankheit aufzuklären. Und so gelang es mir, erstmals die Patienten dazu zu bringen relativ früh zu kommen. Ich habe Patienten, die am ersten oder zweiten Tag ihrer Symptome zu mir kommen, was [00:22:00] gut ist, weil ich dann Zeit habe, sie zu untersuchen und symptomatisch zu behandeln, um sie über diese virale Phase hinwegzubringen. Die meisten meiner Patienten zeigten also bereits am fünften oder sechsten Krankheitstag eine gute klinische Erholung. Doch das ändert nichts daran, was am 8. Tag geschehen könnte. Und so haben wir die Patienten über ihre jeweiligen 8 Tage aufgeklärt, und das hat es ihnen auch ermöglicht, an diesem Tag oder von diesem Tag an auf neue Symptome zu achten.

Und wenn sie neue Symptome bemerken, stellen sie sich [00:22:30] sehr schnell vor. Die am achten Tag auftretenden Symptome änderten sich bei den drei Wellen mit drei Varianten. Bei der ersten Welle war es die Atemlosigkeit, die relativ schnell am achten Tag auftrat und die es ermöglichte, eine Veränderung an diesem Tag zu erkennen. In der zweiten Welle schienen die Magen-Darm-Symptome wieder aufzutreten, und die Atemnot und Dyspnoe verschoben sich ein wenig. Bei der dritten Welle mit der Delta-Variante stelle ich fest, dass das Hauptsymptom am achten Tag [00:23:00] Müdigkeit ist. Und durch das frühzeitige Erkennen dieser Symptome und die Behandlung der Patienten kann ich die Patienten, die früh kommen, darüber aufklären, worauf sie am achten Tag achten müssen, und sie dazu anhalten, rechtzeitig zu mir zu kommen. Ich denke also, dass die Aufklärung meiner Patienten in dieser Pandemie der wichtigste Faktor bei der Rettung von Leben war, und nicht unbedingt die Behandlungsmaßnahmen. Die Vielfalt der Menschen, die wir sehen. Keine zwei [00:23:30] sind gleich. Die Behandlung muss also auf den Patienten, der vor mir steht, zugeschnitten sein. Die Perspektive ist die gleiche geblieben, aber die Schulung hat es mir ermöglicht, rechtzeitig aggressiv einzugreifen und die Notwendigkeit dieser Krankenhausaufenthalte und natürlich auch die Todesfälle zu verhindern.

Dr. Mobeen: [00:23:48] Verstanden. Ich sehe mir gerade die Kommentare an, und jemand schreibt, Sie hätten gesagt, der Impfstoff verursache eine ähnliche [00:24:00] Entzündungsreaktion wie COVID. Ich hoffe, dass das nicht Ihre Botschaft ist. Ist es das? War das Ihre Botschaft?

Dr. Chetty: [00:24:10] Was ich gesehen habe, Dr. Mobeen, ist etwas, das wir auf der ganzen Welt beobachtet haben. Ich meine, konsultieren Sie eine Reihe von Epidemiologen in der ganzen Welt. Kürzlich hatten wir eine Sitzung, auf der wir die Ergebnisse aus der ganzen Welt diskutierten, und wir haben einen Anstieg der Fälle nach Massenimpfungen [00:24:30] festgestellt. Ich denke, es ist nicht wirklich der Impfstoff, der das verursacht, sondern vielleicht der PCR-Test, der solche Dinge falsch diagnostiziert. Ja, hier in Südafrika haben wir das ganz deutlich gesehen. Auf der Weltbühne werden die Zahlen in der Regel auf Länderebene zusammengefasst. Man sieht also nicht, wie sich die Impfungen in den verschiedenen Gruppen auf die Krankheit auswirken könnten. Als hier in Südafrika [00:25:00] die Massenimpfungen eingeführt wurden, war die erste Provinz unseres Landes, in der die Massenimpfungen durchgeführt wurden, sehr begierig darauf, geimpft zu werden, so dass die Regierung Prioritäten setzen musste. Die Provinz Gauteng war also die erste, die geimpft wurde, und es gab dort eine große Massenimpfaktion. Dann endete die Impfkampagne in Gauteng und ging weiter in die Westkap-Region, wo wir eine große Kampagne durchführten. Und nach ein paar Wochen, nachdem es sich dort eingependelt hatte, begannen die Impfungen, [00:25:30] nach KZN, meiner Provinz, vorzudringen, und auch hier gab es einen massiven Ansturm. Da es also keine weithin erhältlichen Impfstoffe gibt, musste die Regierung eine Strategie entwickeln und Provinz für Provinz vorgehen. Aber seltsamerweise hat das auch dazu geführt, dass sich die dritte Welle scheinbar von Provinz zu Provinz ausgebreitet hat. Die dritte Welle begann, anders als die ersten beiden, in Gauteng. Dort erreichte sie [00:26:00] einen Höhepunkt. Und als sich die dritte Welle in Gauteng legte, schien sie auf das Westkap übergegangen zu sein. Und während sich das Westkap beruhigte, nahm die dritte Well in KZN Fahrt auf. Und nun scheint es die Welle in KZN zu entspannen. Es könnte Zufall sein, aber die Impfungen scheinen dem Anstieg der Fälle in diesen Provinzen vorauszugehen. Das könnten aber die Fälle gewesen sein [00:26:30], die ich sieben bis 10 Tage nach der Impfung sehe. Das könnte nur eine Reaktion des Körpers auf die Spike-Proteine sein und nicht unbedingt eine COVID-Erkrankung. Viele der Nebenwirkungen, die wir bei der Impfung beobachten, stehen im Zusammenhang mit einer Reaktion auf das Spike-Protein, einem allergischen Prozess und einem immunvermittelten Zustand. Es ist also durchaus verständlich, dass es eine erste Reaktion auf diesen Impfstoff geben wird. Und ich denke, das ist es, was wir gesehen haben. Und das ist etwas [00:27:00], das rund um den Globus in einem ziemlich hohen Prozentsatz der Länder zu beobachten ist, die diese Massenimpfkampagnen durchgeführt haben. Ich glaube also nicht, dass es da etwas Ungewöhnliches gibt. Ich glaube, man muss es nur ein bisschen besser verstehen.

Dr. Mobeen: [00:27:14] Verstanden. Nur eine kurze Anmerkung, weil einige Leute jetzt fragen, ob einer dieser Ärzte die Notwendigkeit des Impfstoffs anzweifelt.? Ich möchte mich also klar ausdrücken. Ich bin ein Pro-Impfarzt. Ich bin selbst geimpft worden [00:27:30]. Meine Familie hat sich impfen lassen, und wir alle haben das freiwillig getan. Es ist nicht so, dass man uns bedrängt hat. Wir überlegen gerade, wie wir uns in Richtung Booster bewegen können, wenn überhaupt. Ich finde Impfstoffe daher wichtig. Eine Sache, die ich als Moderator hier immer getan habe, ist, niemanden zu etwas zu drängen. Ich würde zum Beispiel nicht sagen, dass Sie einen [00:28:00] Impfstoff oder Ivermectin oder Vitamin D einnehmen müssen. Stattdessen präsentiere ich die Datenpunkte und dann sind Sie klug genug. Sie sind erwachsen genug, um selbst eine Entscheidung treffen zu können. Ich bin nicht derjenige, der eine Entscheidung für Sie trifft. Und ehrlich gesagt, selbst wenn ich eine Entscheidung für Sie treffen würde, würden Sie auf mich hören? Und ich kann sowieso keinen medizinischen Rat oder eine Meinung anbieten. Dennoch möchte ich weiter vorankommen. Also [00:28:30] Dr. Chetty, wenn wir nach der akuten Phase zum nächsten Schritt übergehen, gibt es irgendetwas, das sich für das Management geändert hat?

Dr. Chetty: [00:28:48] Dr. Mobeen, vielleicht haben wir seit dem Beginn der Pandemie drei Wellen erlebt, wir haben drei Varianten dieses Virus erlebt. Es gibt bestimmte Dinge, die sich [00:29:00] bewährt haben, und es gibt bestimmte Dinge, die sich nicht bewährt haben. Der Verlauf der Krankheit ist relativ gleich geblieben. Wir haben also in den ersten sieben Tagen immer noch eine virale Krankheitsphase, von der sich die Patienten unabhängig von der Variante etwa am fünften oder sechsten Tag erholen. Wir haben auch gesehen, dass sich die Symptome am achten Tag verschlimmern, was unabhängig von der Variante konstant geblieben ist. Bei Patienten, die zu dieser Art von Verschlechterung [00:29:30] neigen, ist dies ab dem achten Tag der Fall. Der achte Tag ist also durchweg relativ vorhersehbar geblieben. Ein paar Dinge haben sich geändert. Die Veränderung liegt in der Ansteckungsfähigkeit der Varianten. Die zweite Welle mit der südafrikanischen Variante ist die ansteckendste, die wir gesehen haben. Ich habe das an der schnellen Ausbreitung in den Familien gemerkt. Die dritte Welle, die Delta-Variante, ist nicht so ansteckend wie die südafrikanische Variante und auch nicht [00:30:00] so tödlich. Ja, die Unterschiede lagen in den frühen Stadien, alle drei hatten in der viralen Phase virenähnliche Krankheiten. Die erste und die dritte scheinen die gleiche Art von Infektion der oberen Atemwege zu sein. Bei der ersten Welle handelte es sich jedoch eher um Halsentzündungen. Ihre Pharyngitis, Laryngitis und manchmal die Bronchitis, in der Regel eine Komplikation einer bakteriellen Infektion. Bei der dritten Welle scheint es sich wieder um Infektionen der oberen Atemwege [00:30:30] zu handeln, aber ich sehe dabei mehr Sinusitis und Otitis und nicht so viel Bronchitis wie bei der ersten Welle. Bei der zweiten Welle waren es eher gastrointestinale Symptome mit einem Hauch von Bronchitis oder einem Hauch von Pharyngitis der oberen Atemwege und so weiter. In der viralen Phase waren dies im Allgemeinen die Unterschiede in der Hypersensitivitäts-, Hyperinflammations- und Hyperkoagulationsphase der Krankheit, die am achten Tag zu beginnen schien. [00:31:00] Die Unterschiede, die ich gesehen habe, waren in der ersten Welle, dass das präsentierende Symptom an diesem Tag Atemnot war, in der zweiten Welle war das präsentierende Symptom am achten Tag anscheinend irgendein Budget an gastrointestinalen Symptomen. Bei der dritten Welle scheint das erste Symptom am achten Tag eine allgemeinere Müdigkeit zu sein. Diese drei Symptome, soweit sie am achten Tag auftraten, standen an zweiter Stelle der gastrointestinalen [00:31:30] Symptome und der Müdigkeit. Außerdem kam es im Laufe von ein oder zwei Tagen zu Atemnot. Bei der Delta-Variante sehe ich viel weniger Atemnot oder eine Abnahme der Sättigung, die ich bei den ersten beiden Wellen gesehen habe. Das ist ein Unterschied in der Delta-Variante, aber bei der Delta-Variante ist auch eine viel stärkere Gerinnungserkrankung zu beobachten. Ein höherer D-Dimer-Anstieg. Ich habe Patienten, bei denen sich Gerinnsel bilden, die behandelt werden müssen. Ich glaube also, dass es einen kleinen Unterschied [00:32:00] in der Art und Weise gibt, wie die verschiedenen Varianten und die verschiedenen Spike-Proteine, die sie haben, die Reaktion im Körper verursachen. Wir müssen also die biologische Wirkung der verschiedenen Varianten, der Spike-Proteine auf die Physiologie oder die Pathophysiologie dieser verschiedenen Spike-Proteine verstehen.

Dr. Mobeen: [00:32:19] Vielen Dank. Ich danke Ihnen vielmals. Jetzt möchte ich auch noch eine brennende Frage stellen. Und das sind die Longcovid-Fälle, denn ich glaube, die Zahl der Longcovid-Fälle nimmt langsam zu, und wir müssen herausfinden, wie wir [00:32:30] ihnen helfen und sie managen können. Erstens: Haben Sie schon einmal Post-COVID-Symptome gesehen, also Patienten, die noch lange Zeit leiden? Haben Sie eine Übelkeit, einen Tinnitus gesehen? Und wenn ja, wie haben Sie sie gemanagt? Wie sind Sie an deren Management herangetreten?

Dr. Chetty: [00:32:50] Was die Langzeitfälle betrifft, wo waren sie in der ersten Welle, als alles neu für uns war? In der ersten Welle, als alles [00:33:00] neu war, begann ich, die Patienten aus der Perspektive zu behandeln und zu verstehen, dass sich die Dinge am achten Tag ändern. Ich war sehr misstrauisch, dass wir es mit einer Art Überempfindlichkeitsauslöser zu tun haben, der eine drastische Degranulation der Mastzellen verursacht, die zu einer Hyperentzündung führt, wenn sie nicht richtig eingedämmt wird, und dann zu der weltweit dokumentierten Gerinnung. Meine Behandlungsmethode [00:33:30] folgte also dem Verständnis, dass es sich um eine Mastzelldegranulation handelt. Und natürlich bestand mein Acht-Tage-Verständnis der Pathologie auf der Grundlage dieser Überempfindlichkeit darin, die Krankheit an diesem Tag zu stratifizieren oder die Krankheit an diesem Tag in leicht, mittelschwer und schwer einzuteilen. Natürlich gab es diejenigen, bei denen an diesem Tag keine Symptome auftraten, und das waren diejenigen, bei denen die Krankheit nicht existierte. Mein Ziel war es also, die Krankheit vom achten Tag an zu verstehen. Ich [00:34:00] hatte also leichte, mittelschwere und schwere Fälle, aber ich musste jeden als schweren Fall behandeln, bis das Gegenteil bewiesen war. Ich denke, dass die Geschwindigkeit der Genesung und die Genesung des Patienten sowie die Auflösung der Symptome bestimmen, ob es sich um eine milde Reaktion, eine moderate Reaktion oder eine schwere Reaktion handelt. Das diktierte also die Länge der Behandlung und die Aggressivität der Behandlung nach dem achten Tag. Und so hatte ich in der ersten Welle keine Long-COVID-Patienten. Sobald sich die Patienten vollständig erholt hatten [00:34:30] und von den Medikamenten abgesetzt waren, stellte ich fest, dass sie sich vollständig erholt hatten. Ich hatte keine Patienten die irgendwelche chronischen Krankheiten entwickelten. Ich hatte keine Langzeitsymptome, und ich hatte auch nie Langzeit-Covids. Als sich die zweite Welle näherte, begann ich jedoch, Langzeit-COVID-Fälle zu sehen, die mich um Rat fragten. Die Perspektive war also, dass ich es mit einer Art Mastzellenaktivierungssyndrom zu tun hatte, das nicht angemessen behandelt worden war. Und mit dieser Behandlungsmethode habe ich [00:35:00] Patienten mit Müdigkeit, chronischen Kopfschmerzen, chronischen Magen-Darm-Symptomen und Patienten mit wiederkehrender Atemnot behandelt. Aber diese Symptome waren, wie eine Mastzellenaktivierung, nie konstant, nie progressiv. Die Patienten berichteten, dass sie sich an einem Tag gut fühlten und plötzlich wieder akut krank waren. Es war also wie ein Feuerwerk. Wenn man denkt, dass es vorbei ist, scheint es wieder loszugehen. Das ist also [00:35:30] typisch für Mastzellaktivierungssyndrome, und ich dachte, dass die Mastzelldegranulation, wenn sie unbehandelt bleibt, einen anhaltenden Zyklus von Mastzellereignissen in Gang setzt. Diese Patienten wurden also mit der gleichen Methode behandelt, um die Freisetzung dieser Mediatoren zu bremsen. Und, natürlich, eine kurze Behandlung mit Steroiden, um zu versuchen, den ständigen Kreislauf der Degranulation zu stoppen. Ich habe bei diesen Patienten einige gute Ergebnisse erzielt. Wenn man jedoch [00:36:00] ein schweres degranulierendes Mastzellensyndrom lange genug bestehen lässt, kommt es zu einer Schädigung. Diese Verletzung ist natürlich das, was wir sehen. Die Genesung von einer länger andauernden Erkankung ist also möglicherweise nicht vollständig, weil die Schädigung durch die Verzögerung bei der Behandlung des Problems verursacht wurde. Die Systeme, die von dieser Art von Syndrom betroffen zu sein scheinen, sind das Atmungssystem, das gastrointestinale System, das Kreislaufsystem [00:36:30] und das neurologische System, und ich denke, diese Neigung ist patientenabhängig. Das erklärt den Tinnitus und den Schwindel, die Magen-Darm-Verstimmungen, den Reizdarm, die rezidivierende Atemnot, natürlich die Blutgerinnsel, die wir mit den erhöhten Gerinnungsproblemen gesehen haben. Ich habe Patienten gesehen, die eine zunehmende Hypertonie oder eine neue Hypertonie oder Diabetes mit Long-COVID entwickelten. Aber ich denke, dass die Perspektive mit Long-Covid bei der Behandlung der [00:37:00] Patienten von entscheidender Bedeutung ist. Je länger wir brauchen, um das Problem an der Wurzel zu packen, desto mehr Verletzungen werden wir in Zukunft zu bewältigen haben.

Dr. Mobeen: [00:37:07] Verstanden, vielen Dank. Also Koolbeens, ich werde das Forum auch für ein paar Fragen öffnen. Also noch einmal, Dr. Chetty, vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Erkenntnisse. Es gibt eine Frage von Meg aus Texas. War die südafrikanische Variante ein wichtiger Faktor für die hohe Herdenimmunität der Unterschicht und insgesamt für den Schutz gegen [00:37:30] die Delta-Welle?

Dr. Chetty: [00:37:33] Ich würde sagen, auf jeden Fall. Wir haben keine Tests oder Statistiken, um das zu beweisen, aber in dieser Welle sehe ich nur wenige Patienten aus unteren sozioökonomischen Gruppen. Selbst während der Delta-Welle gab es keine Lockdowns. Die Schulen wurden nicht geschlossen. Die Menschen bewegen sich frei. Es scheint, dass die Änderung des Status der Lockdowns nur im Fernsehen [00:38:00] zu sehen ist. Ich würde uns nicht als eine Bevölkerung bezeichnen, die in solchen Dingen sehr diszipliniert ist. Ich glaube also nicht, dass die Lockdowns dabei eine Rolle gespielt haben. Aber in der ersten Welle verbreitete sich die Krankheit in den unteren sozioökonomischen Gruppen sehr stark. In der zweiten Welle schien es dann eher die Mittelschicht zu treffen. Bei der dritten Welle scheint nun die obere sozioökonomische Gruppe betroffen zu sein, und ich denke, dass es dabei eher um die Fähigkeit geht, sich an Lockdowns zu halten. [00:38:30] Ich denke also, dass die südafrikanische Variante und ihre rasche Verbreitung in der Gemeinschaft dazu beigetragen haben, dass die Gemeinschaft eine Herdenimmunität entwickelt hat. Und jetzt, in der Deltawelle, scheint diese Gemeinschaft, in der die sich die vorherige Variante ausgebreitet hatte, von der neuen Variante überhaupt nicht betroffen zu sein. Ja, die Herdenimmunität war also ein wichtiger Faktor in der Unterschicht. Aber eine Herdenimmunität die durch eine natürliche Infektion erreicht wurde.

Dr. Mobeen: [00:39:00] Verstanden. Ich danke Ihnen vielmals. Die nächste Frage ist wieder, bitte, dies sind keine medizinischen Beratungsthemen und wir können nicht direkt so allgemein beraten. Wie sieht es mit Inosmie aus? Hatten Sie Patienten mit Inosmie? Wie haben Sie sie gemanagt?

Dr. Chetty: [00:39:21] Ja, ich hatte eine ganze Reihe von Patienten, die eine Anosmie und natürlich eine Geschmacksstörung nach Covid hatten. [00:39:30] Ich habe festgestellt, dass diese Symptome bei Patienten, die so sind, weiterhin behandelt werden müssen. Schließlich ist die Zufriedenheit, die mit dem Essen einhergeht, von entscheidender Bedeutung für unser tägliches Leben. Und was ich seltsam fand, ist, dass Patienten mit bereits bestehenden Allergien offenbar länger brauchen, um wieder zu riechen und zu schmecken. Und so begann ich, diesen Patienten zu raten, sehr vorsichtig mit [00:40:00] ihren vorbestehenden allergischen Problemen umzugehen. Diejenigen, die allergisch auf Milchprodukte und Weizen reagierten, oder diejenigen, die Nasennebenhöhlenallergien oder saisonale Atopien hatten, mussten sehr gut behandelt werden. Und ich habe festgestellt, dass die Geruchs- und Geschmacksempfindung relativ schnell zurückkehrt, sobald ich die Patienten von den vorher bestehenden Allergieauslösern befreit habe. Ich habe also den Verdacht, dass es sich um eine vorbestehende Allergie handeln könnte, die die [00:40:30] Anosmie und den Mangel an Geschmack, aufrechterhält.

Dr. Mobeen: [00:40:33] Verstanden. Ich danke Ihnen vielmals. Augie fragt, ob Dr. Chetty eine vollständige Genesung von Patienten mit Langzeit-Covid gesehen hat, die frei von Symptomen geworden sind?

Dr. Chetty: [00:40:45] Ja, das habe ich. Viele der Langzeitpatienten, die mit Atemnot, Müdigkeit und dergleichen zu kämpfen hatten, haben sich vollständig erholt. Die Erholung ist langsam. Am schnellsten geht es in den ersten [00:41:00] Tagen der Intervention, und das sehen wir normalerweise auch. Aber da der Prozess in Ihrem Körper so lange andauert, würde es eine Weile dauern, bis Ihre Homöostase, Ihre Normalität, wiederhergestellt ist. Es gibt also eine schnelle klinische Genesung, aber die vollständige Genesung dauert ein wenig länger. Ich hatte Patienten, die ein Jahr lang unter langwierigen COVID-Symptomen litten und innerhalb von zwei oder drei Wochen nach Beginn der [00:41:30] Behandlung wieder einigermaßen gesund waren. Aber wir müssen sehr vorsichtig sein. Es gibt Menschen, die durch langes COVID geschädigt werden und sich mit Fibrose in der Lunge zurückmelden. Alle anderen Bedingungen, die über einen längeren Zeitraum hinweg zu Verletzungen führen können. Aber ja, wir hatten Erfolg mit Long-Covid-Patienten. Außerdem, Dr. Mobeen, habe ich bei diesen langen COVID-Fällen die Initiative ergriffen, und die IgE-Werte sowie die Flussmarker untersuchen. So konnte ich feststellen, dass sie über einen längeren Zeitraum [00:42:00] eine allergische Reaktion zeigten. Ich habe mir die Mühe gemacht, die IgE-Werte dieser Patienten, dieser Langzeitpatienten, zu bestimmen, bevor ich mit der Behandlung begann, und ich stellte fest, dass bei der überwiegenden Mehrheit von ihnen die IgE-Werte sehr hoch waren. Einige 40 Mal mehr als normal. Ich habe sehr darauf geachtet, die atopische Vorgeschichte zu untersuchen, um die beiden [00:42:30] nicht zu verwechseln. Und ich stellte fest, dass die IgE-Werte hoch waren, was dafür spricht, dass wir es mit einer Art immunologischer Überempfindlichkeit zu tun haben, wenn wir von Long-Covid sprechen. Eine auf diese Perspektive ausgerichtete Behandlung scheint daher die Symptome am besten zu lindern.

Dr. Mobeen: [00:42:52] Verstanden. Ich danke Ihnen vielmals. Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen, für Ihre Einblicke und auch für die neuesten Updates [00:43:00]. Koolbeens, es scheint, dass ich keine weiteren Fragen hier habe. Herr Dr. Chetty, möchten Sie noch eine abschließende Bemerkung machen? Wir schließen für heute.

Dr. Chetty: [00:43:14] Dr. Mobeen, ich denke, dass wir alle mit Ärzten auf der ganzen Welt, die COVID ambulant behandeln, zusammenarbeiten müssen, damit wir die Krankheit besser verstehen können. Ich war also [00:43:30] nie jemand, der irgendwelche Medikamente verschmäht. Das habe ich noch nie getan. Ich habe nie erwartet, im Rampenlicht zu stehen. Und das ist nicht der Grund. Das Wichtigste ist der Patient, der vor uns steht. Und wenn ich den Patienten und der Ärzteschaft da draußen einen Rat geben könnte, dann finde ich, dass viele der Behandlungsprotokolle da draußen die Entzündung, die wir sehen, und die Gerinnung, die wir sehen, berücksichtigen. Aber ich denke, das Wichtigste [00:44:00] für meinen Erfolg war die Aufklärung meiner Patienten, über den achten Tag und die rechtzeitige Einhaltung dieses Tages und natürlich die Behandlung von dem was ich als Überempfindlichkeitsauslösern bezeichnen würde. Der Einsatz von Antihistaminika und Montelukast, die rechtzeitig zu den Protokollen hinzugefügt werden, hat also den größten Unterschied gemacht, unabhängig davon, welches Mittel eingesetzt wird. Ich habe die Geschwindigkeit der Genesung und der [00:44:30] Umkehrung der Hypoxie bei den Patienten untersucht und festgestellt, dass das Medikament, das den größten Unterschied machte, ein Antihistaminikum war. Es schien die Umkehrung der Hypoxie am schnellsten zu bewirken, und ich denke, wenn ich den Menschen da draußen einen Rat geben kann, dann den, dass wir mehr Informationen darüber brauchen. Wir alle brauchen eine solide Diskussion, um zu den richtigen Perspektiven zu gelangen. Aber wir alle müssen gehört werden. Und ich denke, wenn es irgendeine Hoffnung gibt, dann die, [00:45:00] den Glauben zu bewahren und nicht zuzulassen, dass die Angst die treibende Kraft in dieser Pandemie ist.

Dr. Mobeen: [00:45:07] Also vielen Dank. Dr. Mobeen: [00:45:07] Also ganz herzlichen Dank. Ich hoffe, dass wir auch Sie wieder bei uns haben können, und ich hoffe, dass Sie Ihre Patienten weiterhin erfolgreich betreuen und managen. Vielen Dank für alles, was Sie getan haben, und danke für Ihre Zeit heute.

Dr. Chetty: [00:45:22] Und Dr. Mobeen, ich danke Ihnen für das Podium zum Austausch. Und ich danke Ihnen für Ihre Anerkennung und Ermutigung.

Dr. Mobeen: [00:45:28] Auf jeden Fall.  ……. Und vielen Dank, Dr. Chetty, noch einmal.  Ich danke Ihnen.

 Ende der Übersetzung

Übersicht über alle 7 Teile dieser Serie mit Links:

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Manfred Bischoff
Manfred Bischoff
11. Dezember 2021 22:07

Ich gehe immer noch davon aus, dass cdl das sicherste und mit Abstand beste Mittel ist. Für viele ist es auch leichter zu handhaben. Die große Anzahl der beschriebenen Mittel irritiert mich als Nichtmediziner.

Ert
Ert
12. Dezember 2021 0:00

@All

Die Frage ist ja immer noch, was die Wirkmechanismen vn CDL IM KÖRPER. Und das ist irgendwie immer noch nicht beschrieben, wobei die meisten Varianten hier zusammengetragen sind: https://hcfricke.com/2021/01/17/cdl-cds-chlordioxid-loesung-bzw-solution-clo2-herstellung-sicherheit-potentielle-wirkungsmechanismen-mehr/

NRF2 schein keiner der Ärzte auf dem Schirm zu haben… wird nur bei H.C-'s Blog in der Tiefe thematisiert. Eine Nrf2-Serie wird da noch folgen.

Weiterhin ist CDL ein Oxidant. Für das Immunsystem sind aber Substrate wichtig: Vitamin A, D & K, Vitamin C, Lysin und Magnesium. Ohne Mg geht nix, C ist der primäre Antioxidant und Vitamin D kann ohne A nicht funktionieren!!! Das VD Resonsive Element braucht Vitamin A -> sonst klappt es nicht: https://hcfricke.com/2017/08/30/vitamin-a-retinol-die-provitamine-%ce%b1-%ce%b2-und-%ce%b3-carotin-blutwerte-lebensmittel-formen-interaktionen-genetische-faktoren/

Ohne Vitamin C geht dann nix – versteht man, wenn man Levy gelesen hat – der hat auch unzählige neue Beiträge zu Corona bei Orthomolecular.org

Grüße

Ert

Franz Hegele
Franz Hegele
12. Dezember 2021 13:15

te: Die Impfungen und auch die Coronaschutzmaßnahmen können damit sofort eingestellt werden, weil sie vor diesem Hintergrund keinerlei Berechtigung mehr haben. 

Veterinär Dirk Schrader: Chlordioxid kann die Welt retten!

………………. Die Ösel setzen ja anscheinend immer noch auf die Brechstange.

Warnung vor Chlordioxidlösungen (MMS, CDS, CDL) Sicherheitsinformationen | 10.11.2020

Wie unsere Eliten es fertigbringen werden, von solchen Positionen wegzukommen, ohne vorher den Volkszorn mehr oder weniger ausgiebig gespürt zu haben, wird man ja sehen.

– Das hängt vor allem davon ab, wie sich OMICRON macht.

Wenn das mehrfach so schnell explodiert, wie die Delta Variante, und ausserdem auch noch als Erstes die Nachzucht dahinrafft, möchte ich nicht in deren Haut stecken. Weil es nicht sehr angenehm sein muss, diese bei lebendigem Leib abgezogen zu bekommen, wie es lt. Karl May früher bei den Rothäuten der Brauch war…

f.

.

 

Timothee Kavi
12. Dezember 2021 16:27
Reply to  Franz Hegele

@Franz Hegele

"– Das hängt vor allem davon ab, wie sich OMICRON macht."

 

Report 24 hat dazu einen ausführlichen Beitrag.

Tenor: alles halb so schlimm.

https://report24.news/omikron-weltweit-keine-todesfaelle-durch-geimpfte-verbreitet/?feed_id=8972

Martin Bichler
Martin Bichler
14. Dezember 2021 2:34

Herr Becker,

ich sehe das genauso wie Sie.

Schulmediziner lehnen CDL ab, gnadenlos, ohne mit der Wimper zu zucken. Habe es in mehreren Gesprächen mit Ärzten in der Klinik und Hausärzten, sowie anderen Therapeuten erlebt.

Und wenn sich dann von 10 Ärzten, die auf CDL hingewiesen werden, einer dafür interessiert, googelt er und findet auf Anhieb 5.000 links auf Ärztezeitungen, Apothekerzeitung, Verbraucherschutz-Webseiten usw. ,wo wie aus einem Guss vor CDL gewarnt wird.

Damit ist das Ende der Fahnenstange für diesen Ausnahme-Arzt erreicht. Er wird künftig wie ein Roboter jede Erwähnung von CDL ablehnen.

Dass es überhaupt Ärzte wie Sie, Herr Becker, gibt, welche sich mit CDL befassen, gleicht einem Wunder und verdient höchsten Respekt.

Die Konsequenz aus dieser Tatsache kennen wir.

Jeden Tag sterben Patienten auf Intensivstationen an Covid, die alle noch leben würden, wenn ein Comusav-Arzt sie behandelt hätte.

Da hilft kein Wehklagen, keine Wut. Gar nichts hilft, das ist die bittere Realität.

In dieser Situation ist ein Dr. Chetty eine echte Hoffnung für die Covid-Kranken und irgendwann auch für die Politik. Denn mit seiner Methode ist der Beweis erbracht, daß es geht und kein Schulmediziner kann sich abwenden wie bei CDL, denn Dr. Chetty liegt voll auf der Linie der Schulmedizin.

Er glaubt an Viren, obwohl niemals welche nachgewiesen wurden. Er glaubt an Antiobiotika, obwohl diese viel Schaden anrichten. Er glaubt ans Impfen, obwohl keine Impfung jemals genutzt, sondern immer nur geschadet hat.

Ein idealer Arzt also im Sinne der Schulmediziner.

Das wurde im Corona-Ausschuss sofort erkannt. Dr. Chetty ist ein Glücksfall für Juristen und für Ärzte wie Dr. Wodarg. Auf solche Leute hören Laien eher als auf Dr. Aparicio, der weit weg ist und Spanisch spricht oder Englisch, was die meisten nicht verstehen und so weiter.

Für Fachleute ist es jedenfalls kein Problem, die englischen Texte von Dr. Chetty ins Deutsche zu übersetzen. Das kann eine Welle auslösen in der Ärzteschaft.

Im Moment ist mir die Methode Chetty viel zu kompliziert, ich mag keine Antibiotika und ich mag keine Ärzte (weil ich fast nur inkompetente Impf-Besessene Ärzte kenne), deshalb bin ich froh, CDL zu haben.

Für mich neu sind die Sachen auf dem hcfricke-Blog, welche Herr Ert verlinkt. Ist auch alles ungeheuer kompliziert und ich denke oft: Meine Güte, wieviele Vitamine und Aminosäuren und Magnesium und Kalium und weiß der Teufel was noch, muß ich jetzt kaufen ?  Um dann zu entdecken, daß ich noch irgendwoher Vitamin K brauche, weil sonst alles nix taugt oder so ähnlich.

Da denke ich an einen pensionierten Zahnarzt zurück, den ich in Lübeck kannte. Er war schwer krank und suchte und suchte ständig nach Heilmitteln. Seine Küche war eher ein Lager für Nahrungsergänzungsmittel. Rundum Regale. Alle voll mit Dosen und Gläsern und Kartons. Vitamine, Mineralstoffe und und und.

Mindestens 400 verschiedene Präparate, die meisten abgelaufen, denn niemand schafft es, jeden Tag 40 verschiedene Kapseln, Tabletten, Pulver, Teemischungen und Superfood-Shakes und sonstige Bestseller der NEM-Industrie zu schlucken.

Und schon steht irgendwo wieder geschrieben, daß eine Superfrucht aus Tuka-Tuka-Land der Knüller ist, der die dortigen Ureinwohner mindestens 120 Jahre alt werden lässt bei totaler Gesundheit.

Die hat der gute Zahnarzt sofort gekauft. Und schon war wieder eine wichtige Natur-Messe, wo man beim Durchlaufen halb wahnsinnig wurde, weil man irgendwie alle neuen 50 Heilmittel benötigt hätte, aber das Geld und die Kraft nicht ausreichten, weil ja zuhause schon 80 abgelaufene Super-Produkte herumstehen und Staub ansetzen.

Versteht jemand, was ich erlebt und was ich damit ausdrücken möchte ?

Wer sich für Gesundheit interessiert, steht einer Lawine von Produkten gegenüber, die er vom Gefühl her alle braucht. Und irgendwie erleben immer nur die anderen Leute tolle Heilungen damit, man selbst nicht.

Meine Frau quält sich seit Jahren mit Haarausfall. Sie klammert sich an jedes erfolgversprechende Rezept, war bei Ärzten, schmiert sich Eidotter mit Kräutern und frische Aloeblätter-Extrakte sowie DMSO auf den Kopf, nimmt all die empfohlenen NEMs, welche bei all den anderen Frauen zu vollem Haar führen … und ist schon froh, wenn nicht ein ganzer Haufen ausgefallene Haare in der Bürste sind.

Wie sehr würde ich mir da einen Arzt wie Dr. Chetty wünschen, der die wirklichen Ursachen für den Haarausfall findet und mit 3 oder 4 Medikamenten oder meinetwegen auch Super-Foods endlich meiner Frau hilft. Es tut mir im Herzen weh, wie sie sich quält.

Sie nimmt CDL und hat damit oft schon Grippe und auch Covid geheilt. Aber CDL heilt eben nicht alles, ist ja kein Vitamin.

Jetzt bin ich weit vom Thema abgekommen, aber im Ernst: wo kann jemand, der sich für alternative Heilung interessiert, echte Hilfe finden oder zumindest ein "oh ja, Sie sind da nicht alleine, ich kenne das auch."

Gruß,

Bichler

Ert
Ert
14. Dezember 2021 11:57
Reply to  Martin Bichler

@Bichler

Zu CDS: Ein "CDL"-Arzt läuft Gefahr das ihm die Praxis zugemacht wird, speziell wenn der Patient "tratscht".

Zum Harausfall: Da bringt kein NEM etwas, wenn es an den Hormonen liegt. Z.B. zu viel DHT: https://hcfricke.com/2021/04/08/hormonsystem-teil-5-die-funktionen-ueberschuss-mangel-symptome-der-steroid-hormone/

Alternativ bei Frauen auch zu wenig Eisen – wobei VOR Interventionen erst einmal die Blutwerte gecheckt werden sollten: https://hcfricke.com/2020/01/29/blutwerte-was-waeren-meine-potentiellen-werte-fuer-eine-umfassende-diagnose/

VG

Ert

 

Martin Bichler
Martin Bichler
15. Dezember 2021 17:50
Reply to  Ert

Danke, Hr. Ert.

Endlich ein Lichtblick.

Ich gebe zu, daß mich die Texte von hcFricke überfordern.

Werde mich zwingen müssen, zu verstehen, welche Hormone ich kaufen muss für meine Frau. Wo man sie kauft, wie teuer sie sind usw.  Und dann die Dosierung. Ich habe doch kein Elektronenmikroskop oder eine Atomwaage, um das herauszufinden.

Ich spüre aber, daß die Hormone die Ursache sind, denn während der Schwangerschaft hatte sie keinen Haarausfall. Also Hormone, ganz sicher.

Ert
Ert
16. Dezember 2021 0:17
Reply to  Ert

@Martin Bichler

Es geht nicht um Hormone Kaufen – die gibts in DE sowieso nur mit Zettel vor Arzt… oder wenn man weiss…

Dem voran geht eine vernünftige Diagnose + Blutwerte. Allerdings haben >=99% der Ärzte keinen Plan davon – also vom Steroid-Hormonsystem und der Schilddrüse. Wer davon Plan hat würde denn auch NIEMALS eine "hormonelle" Verhühtung verschreiben.

Die Hormon-Artikelserie in H.C.'s Blog ist ein Einstieg in die Thematik.

LG

H.C.

 

MBhf
MBhf
12. Dezember 2021 13:54

cdl bleibt für mich weiter der Königsweg. Dabei ist mir wichtig die hohe Sicherheit beim vorbeugen. Die komplette Medikation welche Südafrika empfiehlt ist wohl jetzt wichtig für den ein-oder anderen Arzt und die Abrechnung, aber ich als Selbstbehandler glaube mich hier sehr gut aufgehoben. Vor allem wegen der immensen cdl-Kenntnisse und Erfahrungen hier.   Anhand der Infos konnte ich jetzt an eine seit 10 Jahren  von Neuro-Borreliose übelst geplagte Arzthelferin das C-Kalcker-Protokoll und Ihre Ergänzungen dazu weitergeben. Selbstverständlich ohne Gewähr und den Verweis auf unsere guten Spezialisten in den Kliniken. Die Dame ist mit cdl glücklich und kriegt damit ihre fast täglichen Ohnmachtsanfälle in den Griff.

Die cdl-Mischung, die ich vorbeugend tgl. schlucke, funktioniert bis jetzt und gibt mir zusätzllich den bekannten Energieschub.

Ert
Ert
12. Dezember 2021 16:01

"und gibt mir zusätzllich den bekannten Energieschub."

Könnte an der Induzierung von Nrf2 liegen – dann, also wenn das so ist, sollte das Intermittierend erfolgen. 5 Tage nehmen, 2 Tage Pause, etc.

Nicht alles war kurzfristig funktioniert, muss auch chronisch funktionieren.

VG

Ert

Franz Hegele
Franz Hegele
12. Dezember 2021 16:19
Reply to  Ert

Ich nehme jetzt seit gut einem Jahr jeden Morgen 20ml CDL/100ppm auf Ex. (Nicht lang schnacken, Kopf in' Nacken )

Laborwerte sind allesamt auf den Punkt, Blutdruck 130/70, Alter73. Mir ging's noch nie besser.

f.

Tom
Tom
12. Dezember 2021 19:37

Viel ist das nicht. Weniger als 1ml cdl 3000ppm. Dr. Apricio nimmt täglich 10ml 3000ppm zur Vororge ein. Ob er auch zwischendurch pausiert, weiß ich natürlich nicht.

Franz Hegele
Franz Hegele
13. Dezember 2021 18:47
Reply to  Tom

Re: Viel ist das nicht. Weniger als 1ml cdl 3000ppm. 

Eiweiss  🙂

Allerdings flutet das CDL auf diese Art erheblich massiver im Kreislauf an. Da meiner Erfahrung nach.. empirisch, und nicht etwa durch Messungen belegt… das ClO2 auf eine gut nachvollziehbare Weise "linear" wirkt, indem seine Moleküle quasi im Verhältnis eins zu eins die Zellmembran der pathogenen Keime, und auch von Krebszellen zerstören, erscheint es mir vor allem bei einer Prophylaxe sinnvoller, jeden Morgen mit dem Schrotgewehr in das Rattennest zu schiessen, anstatt 24/7 mit Knallerbsen zu werfen.

– Getreu dem hier bereits geäusserten Grundsatz: "Viel hilft viel".

Dass dem wirklich so ist, habe ich nicht nur bei mir schon mehrmals beobachtet. Vor allem bei Personen, die dem Ganzen noch nicht so recht trauen, kommt es dann zwar zu einer kurzen Besserung, allerdings eben auch nach ein paar Tagen wieder zu einer Verschlechterung, wenn man zu zögerlich dosiert. Mit Resistenzbildung hat das aber nichts zu tun, sondern es bleiben dabei einfach ein paar Pathogene übrig, die sich dann wieder munter vermehren.

Gruss, f.

Ert
Ert
13. Dezember 2021 20:01
Reply to  Franz Hegele

Nrf2!

Wird über oxidativen Stress aktiviert – muss aber ein Paukenschlag sein – kein Kleckern! Nrf2 reguliert dann alle Antioxidativen Systeme und GSH nach oben – aber gewaltig!

VG

Ert

Franz Hegele
Franz Hegele
13. Dezember 2021 20:44
Reply to  Ert

Ert 13. DEZEMBER 2021 UM 20:01 UHR

Nrf2!

Hm. Tante Gugel meint dazu:

NRF2 is a basic leucine zipper (bZIP) protein that may regulate the expression of antioxidant proteins that protect against oxidative damage triggered by injury and inflammation, according to preliminary research. … NRF2 increases heme oxygenase 1 leading to an increase in phase II enzymes in vitro.……………………..

Das scheint ja nicht nur "in vitro" zu klappen.

…………………………………………………………

Hier ein Textauszug aus meinem ersten "MMS" Erfahrungsbericht vom 16. Juni 2013 .

Auszug:
"Angerührt die Brühe, irgendwie, ich hab' keine Laborwaage… einen halben Teel. NaClO2 in einem halben Glas Wasser, dann einen halben Teel. Zitronensäure dazu.
Das wurde auch nach ein paar Minuten schön gelbgrün, stank nach Chlor, deshalb mal nur einen halben Teel davon genommen. Nach einer Stunde dann nochmal."

…. Und dann:
"Auch egal, dann nehme ich jetzt mal noch einen kräftigen Schlock Wundermittel, Morgen ist ja auch noch ein Tag."

Am nächsten Morgen, Do 06.06 hatte ich nach tief und traumlos durchschlafener Nacht nicht nur kein Fieber mehr, sondern auch einen wesentlich dünneren, und wesentlich hellroteren Haxen.
– Das war's dann auch, und ist seither so geblieben, was die Sepsis angeht.

………………………………..

Dieser "kräftige Schlock" war, wie ich heute weiss, mindestens das Einhundertfache dessen, was man inzwischen für die allermeisten Anwendungen für ausreichend hält.

Gruss, f.

Ert
Ert
13. Dezember 2021 21:47
Reply to  Franz Hegele

"Das scheint ja nicht nur "in vitro" zu klappen."

Einfach mal 20 aktuelle Studien bei PubMed sichten – im Original, nicht irgendeine obskure Zusammenfassung 😉

Für mich ist Nrf2 ähnlich relevant wie der AMPK Stoffwechselpfad bzw. das Spiel zw. mTOR und AMPK.

Ansonsten gibt es ja mehrere vermutete Wirkungsmechanismen… und die hängen ja nicht alle an Nrf2.

VG

Ert

 

 

MBhf
MBhf
13. Dezember 2021 0:19

MBhf

Johann Biacsics war zu lebzeiten der Ansicht, dass er eine Gewöhnung an cdl bzw mögliche resistenz nicht sehen kann. Er verglich die Anwendung mit einem Hammer der die Nuss zertrümmert. Die Nuss kann sich an den Hammerschlag nie gewöhnen oder eine Resistenz gegen den Hammer entwickeln.

Manfred Bischoff
Manfred Bischoff
14. Dezember 2021 16:54

MBhf

Tom hat beim voranstehenden  Tread einen interessanten Kommentar erstellt, den ich nachstehend als Kopie weitergebe. Vvlt hat hier ein Spezi was dazu zu bemerken. 

"Wirklich sehr wertvoll! Leider scheint es langsam Gewissheit darüber zu geben, dass wir uns tatsächlich in einer Dystopie befinden. Wenn Impfstoffhersteller im Geheimen immer wieder beliebig neue Virusmutationen erzeugen und verbreiten können, und 99,99% der Menschheit glaubt, dass dies erfundene Verschwörungstheorien einer verirrten Minderheit sind, ist das eine ziemlich dunkle Zukunft. Und ich dachte, sie wäre schon dunkel, nachdem ich für mich herausgefunden hatte, dass die Wirksamkeit von Chlordioxid vom überwiegenden Teil der wissenschaftlichen Gemeinde zu unrecht abgestritten wird". 

Tom
Tom
14. Dezember 2021 19:28

Hallo Manfred, ich hatte die Theorie, dass die Virusmutationen gesteuert nach einem Plan unter der Erdbevölkerung verbreitet werden, erstmals von einem Freund gehört, der sich auch spirituellen Dingen widmet. Ich habe das damals – zu Beginn der Pandemie – für ziemlich abwegig gehalten. Nachdem nun Dr. Chetty, den ich für außergewöhnlich klar denkend und kompetent halte, im Interview beim Corona-Ausschuss ebenfalls in dieser Richtung spekuliert hat, halte ich das jetzt nicht mehr für unmöglich. Aber ob wir es jemals erfahren werden ?

MBhf
MBhf
14. Dezember 2021 20:23
Reply to  Tom

Noch

MBhf
MBhf
14. Dezember 2021 20:31
Reply to  Tom

Vor einigen Wochen kursierte im Internet ein Protokoll der Rockefeller-Foundation etwa aus ca. 2012 wo der derzeitige corona-mist und sein vorgesehener Verlauf in einem Plan vorgestellt wurde. Echt oder nicht, keine Gewähr. Auf jeden Fall gab es damals schon Internetseiten mit entsprechenden Witzchen über diesen Geldadel und sein Vorhaben. Aufgedeckt wurde das ganze auf Vimeo unter der Überschrift von Johann Biacsics. Johann war auch ein kompetenter Verfechter seines "cdl". Wer wundert sich, daß dieser aufrechte Kämpfer mit 64 seinen allerletzten Kampf kämpfen musste. In der Aufzeichnung seiner letzten Stunden wird eine Covid-Erkrankung beschrieben und eine Vergiftung erwähnt. Hier im Forum ist seine Arbeit wohl bekannt. Er wurde am 19.11. 21 beerdigt.

Martin Bichler
Martin Bichler
15. Dezember 2021 17:53
Reply to  MBhf

Die tatsächlichen Umstände zum Tod von Johann Biacsics sind verborgen. Der Sohn deutet an, daß es nicht mit rechten Dingen zugegangen ist.

Kann es auch nicht, denn CDL rettet exakt vor dem tödlichen Verlauf, dem Johann angeblich erlegen sein soll.

MBhf
MBhf
16. Dezember 2021 22:48
Reply to  Martin Bichler

Johann Biacsics war der Sebastian Kneipp des 21.Jahrhunderts.

Timothee Kavi
14. Dezember 2021 20:30

So viel Leid und so viele Todesfälle hätten weltweit vermieden werden können, wenn sich der Corona- Auschuss hinter die COMUSAV und die Chlordioxidlösung gestellt hätten.

Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät.

Die Ärzte der COMUSAV könnten jedenfalls Dr. Chetty davon überzeugen, das es eine wirksame, wirklich wirksame Substanz zur Bekämpfung der Spikeproteine gibt. Etwas was sich Dr. Chetty, in den letzten 3 Minuten des Interviews geäußert, nicht vorstellen kann.

Dr. Aparicio und Dr. Chetty sollten sich mal austauschen.

Das könnte für beide Neuland sein.

Timothee Kavi
15. Dezember 2021 7:25

Kein Dissenz.

Doch irgendwo muss es beginnen.

Warum nicht beim Einsatz von CDL?

Die Baustellen, einige haben sie ja benannt, sind vielfältig. Wirken auf einander zurück. Alles hat halt mir allem zu tun.

Diese Einsicht kann einen lähmen, weil komplex.

Was dann bei vielen zu der Einsicht führt, „Verständigere“ ans Ruder zu lassen.

Wobei Letzterer Denken und Tun dann meist von einer Hybris gespeist ist, die mich nur noch staunen und schaudern lässt. Besonders, wenn sie sich dann auch noch darauf berufen, Gottes Werk zu tun.

 

So lange wir ein Finanz- und Wirtschaftssystem haben und aufrechterhalten wollen, das die Gier, den Neid und den Wettbewerb zwischen den Menschen um jeden Preis fordert, werden alle Bemühungen um Besserung ins Leere laufen. Die Macht, die der Besitz von Geld verleiht, ist beinahe unbeschränkt. Und die große Mehrheit der Menschen weltweit, beugt sich ihr.

 

Das es auch anders ginge, kooperativ, auf Ausgleich bedacht, auf Erhaltung der Lebensgrundlagen achtend, um nur einige wenige Stichpunkte zu nennen, durchtränkt meine Weltsicht, nachzulesen im Blog: https://achso-ein-schwarzes-schaf.de/

 

Was ist ein lebenswertes Leben? Was gehört dazu? Was braucht es?

Wenn ich bin einem Wort antworten müsste: Spiritualität.

 

Andere mögen da ganz andere Worte finden.

Und das ist auch OK.

Aber nicht mehr in Ordnung ist es, wenn ich anderen ein Weltbild aufzwängen will. Sie mit perfiden Mitteln gefügig machen will.

Das ist das, was derzeit weltweit offen geschieht.

In einigen Ländern verschärfter als in anderen.

Wer legitimiert sie dazu?

Der Wähler? Die Ökonomen? Die angeblichen Wissenschaftler? Richter?

Der gesunde Menschenverstand – was auch immer das sein mag?

 

Reden wir darüber was ein lebenswertes Leben ausmacht.

Hier auf diesem Blog. Gern auch auf meinem.

Braucht es dafür eine 200 Quadratmeter Villa? Zwei Autos in der Garage?

Zentralheizung und Warmwasser jederzeit?

Fernsehen und Computer?

Handys?

Das Internet?

Zwei mal im Jahr Fernreisen?

 

Fortfahren?

 

Nun. Unter der Prämisse: Ein faires Leben für alle Erdenbewohner mit Rücksicht auf die Tragfähigkeit des Planeten, wird das meiste des Genannten wohl verneint werden müssen.

Nur wie lässt sich daraus eine für die Menschen positive Erzählung basteln?

Wer sein Verhalten ändern soll, muss schließlich einen Anreiz haben.

Oder?

 

Gail Tverberg und deren Kommentariat auf dem Blog https://ourfiniteworld.com/ das sie gern erwähnen: haben sich mehrheitlich jedenfalls im Niedergang eingemauert.

Sehen keine Möglichkeit der Umkehr.

Bürsten alle Einwände ab.

Ihr Motto: Lasst alle Hoffnung fahren.

 

Das ist nicht meine Denke.

Wohl auch nicht ihre.

 

Würde mich schon interessieren, wie die Leser dieses Blogs dazu stehen.

Franz Hegele
Franz Hegele
15. Dezember 2021 15:42
Reply to  Timothee Kavi

re: Nur wie lässt sich daraus eine für die Menschen positive Erzählung basteln?

Das ist&bleibt schwierig. Einerseits muss… und wird… reichlich gestorben werden, um dem Rest ein Weiterleben über das Jahr 2100 hinaus möglich zu machen.

ClO2 ist dafür durchaus ein ernst zu nehmendes Selektionswerkzeug. Veterinär Dirk Schrader: Chlordioxid kann die Welt retten!

– Andererseits mag ich mir garnicht vorstellen, was wäre, wenn der Führer bereits davon gewusst hätte. Das Tausendjährige Reich stünde dann kurz vor seinem hundertjährigen Bestehen, für das bereits jetzt die Vorbereitungen in den Gauen Russland, China und beiden Amerikas in vollem Gange wären. Da der immer noch rüstige Reichsführer dieses Fest zusammen mit den Juden…ähm der JUGEND der Welt in der Reichshauptstadt Germania feiern will, hat er bereits Millionen von Negern und Eingeborene aus vielen anderen Gauen in's Reich holen lassen. "Wir schaffen das" soll er ihnen zur Begrüssung zugerufen haben.

……………………………………. Wie ich darauf komme ?

Wenn nicht die Amis anhand des gerade erst entdeckten Penicillins ihren GI's versprechen hätten können, dass eine Schussverletzung nicht automatisch zu Wundbrand und günstigenfalls der Amputation einer, oder mehrerer Gliedmassen führt, sondern wenn die Wehrmacht mithilfe von CDL unsere Landser nicht nur im Handumdrehen wieder zusammenflicken, sondern auch weitgehend frei von sämtlichen Infektionskrankheiten hätte halten können, dann wäre das real. Jede Wette !

"Es gibt keinen Schaden, der nicht auch sein Gutes hat", wie meine Oma immer zu sagen pflegte. Die wäre jetzt demnächst 150, und sässe da in ihrem Ohrensessel, wo ich gerade sitze, und das schreibe… cool… hmmm!??

f.

Martin Bichler
Martin Bichler
15. Dezember 2021 18:05

Herr Becker,

ja, es gibt zu viele grundlegende Probleme. Die kann niemand lösen, das ist Utopie.

Beim Klimawandel widerspreche ich Ihnen. Der hat nichts mit CO2 zu tun, sondern mit Zyklen der Sonnen-Aktivität und dergleichen, auf welche der Mensch keinen Einfluss hat. Die gesamte Klima-Religion ist auf Lügen aufgebaut.

Ein Teil der weltweiten Probleme ist das Geldsystem. Alle Versuche, die Menschen darüber aufzuklären, sind gescheitert.

Die Ernährung ist ein weiteres Problem. Die Bodenqualität, der Kunstdünger, die Mangelernährung, Junk-Food, Vegetarier-Wahn.

Rohmilch wird verteufelt, obwohl sie Heilnahrung ist. Pasteurisierung verursacht eine Vielzahl von Krankheiten, wird jedoch wie ein göttliches Dogma von allen Regierungen verteidigt und gnadenlos umgesetzt.

Der Waffenhandel. Menschenhandel. Prostitution. Drogenhandel. Da werden Geldbeträge umgesetzt, welche den Staatshaushalt von fast allen Staaten übertreffen.

In Mexiko, um ein Beispiel zu nennen, waren alle Präsidenten und ganze Horden von Generälen, Polizei-Präsidenten usw. in den Drogenhandel verwickelt und sind es immer noch. Von den Anbau-Ländern wie Kolumbien brauchen wir gar nicht erst reden, da ist alles korrupt.  

Das kann kein Corona-Ausschuss, keine Freiheitsbewegung, keine Aufklärung beseitigen. Von all der Kriminalität, der falschen Ernährung, profitieren so viele Menschen, daß es niemals gelingen wird, gute Verhältnisse zu schaffen.  Dafür bräuchten wir eine neue Erde mit neuen Menschen. Die gibt es aber nicht.

Timothee Kavi
15. Dezember 2021 8:46

Nachtrag:

kein Dissens natürlichblush