Verbesserungsvorschläge für Terroristen und Amokläufer

Es erscheint mir sinnvoll zu überlegen, wie Terroristen und Amokläufer ihre Effizienz steigern könnten – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch steigern werden, damit man sich rechtzeitig darauf vorbereiten kann  –  damit nicht erst wieder hinterher diskutiert wird, was man vorher hätte diskutieren sollen.

Es beunruhigt mich, dass der Staat in Deutschland wie in Frankreich schon mit solchen eigentlich ziemlich harmlosen und nur sehr vereinzelten Gewaltakten, wie bei der Schießerei in München am 22.07.2016, an seine Grenzen stößt. Der Polizeieinsatz in München, den nur ein einziger ungeübter, einzeln operierender  Schütze mit nur einer ganz normalen Pistole ausgelöst hat, ist erschreckend. Ich hatte noch am Freitagabend sofort nachgesehen, was noch alles in Deutschland zeitgleich an größeren Veranstaltungen läuft und mir vorgestellt, dass der IS an vielen Orten zeitversetzt zuschlagen würde und dass man so ausnutzen würde, dass der erste Anschlag bereits die meisten verfügbaren Polizeikräfte gebunden hat. Ich habe mich auch gefragt, wie oft und  wie schnell hintereinander die Polizei einen Einsatz wie den wegen der Schießerei in München personell leisten kann.

Was will dieser Staat machen, wenn er wirklich professionell an verschiedenen Stellen gleichzeitig angegriffen wird.  Und was passiert, wenn auch zeitlich eine lange Serie von Terrorangriffen die Kräfte zermürben. Wie oft und wie lange kann der deutsche Staat das überstehen, bevor er kollabiert?

Nehmen wir einmal an, es hätte wirklich der IS zugeschlagen, indem er sämtliche größeren Veranstaltungen in  Deutschland  am  vergangenen  Wochenende  und alle  möglichen  Stellen mit  größeren Menschenansammlungen  ausfindig gemacht hat und  sagen wir,   mit  einigen hundert   Attentätern synchron angegriffen hätte.

Und nehmen wir an, der IS hätte sich dafür, wenn schon denn schon,  nicht einfach nur je  Angreifer eine  simple  Pistole verwendet, wie der Amokläufer in München, sondern man hätte jeden Attentäter mit zwei der weiter unten   vorgestellten Minimaschinenpistolen ausgestattet, die wesentlich kompakter sind als die bisher eher verwendeten Kalaschnikows. Anlässlich des Amoklaufs in München,  habe ich jedenfalls  mit “Glock Magazin” gegoogelt und damit nach kurzer Zeit die in den folgenden Videos vorgeführten, für Terrorangriffe auf Menschenmassen idealen Pistolen gefunden. Der Erwerb, der Besitz und auch der Gebrauch solcher Waffen ist in Deutschland selbstverständlich verboten. Aber die europäischen Staaten, einschließlich Deutschland, können wie  letztlich alle Terroranschläge und Amokläufe der letzten Zeit gezeigt haben,  ihre Gesetze da, wo es wirklich zählt nicht mehr durchsetzen.   Sie können  nur noch ehrlichen Bürgern den Erwerb und Besitz von Waffen erschweren oder verbieten, aber Kriminelle und, wie man jetzt in München gesehen hat, auch psychisch Kranke, die legal nach dem Gesetz  nie eine Waffe bekommen würden, können sich dank offener Grenzen, dank überlasteter Behörden und dank der “Vorteile” der “Offenheit” und “Vielfalt” unserer Gesellschaft, ohne weiteres Waffen beschaffen. Warum sollen sie dann nicht auch die im Folgenden gezeigten, für Terroranschläge und Amokläufe   hervorragend geeigneten Minimaschinenpistolen erwerben oder vom IS oder von einem Geheimdienst geschenkt bekommen und auch einsetzen können?

Minimaschinenpistolen


und jetzt mit expolsiver Munition

 

Gasflaschenexplosionen

Man kann z.B. verschiedene ganz normale Gasflaschen in ein Auto laden und dieses dann ganz normal mit Benzin anzünden. Man kann die Zündung sogar ferngesteuert durchführen und das Auto vielleicht auch noch strategisch günstig parken. Die Feuerwehr kommt, es kommen Zuschauer, und dann ….

Man kann sich auch vorstellen,  der für den Anschlag in Nizza verwendete LKW wäre zusätzlich mit verschiedenen Gasflaschen und Benzin beladen gewesen und der Fahrer hätte während der Fahrt Brandsätze gezündet.

Expoldierende Acetylenflaschen bei einem Feuer in einem Acetylenflaschenlager:

Bilder nach der Explosion einer Sauerstoffflasche

Man könnte z.B. Lieferwagen oder auch PKWs mit Sauerstoffflaschen, Acetylenfalschen, Popangas und vielleicht auch noch mit Benzinkanistern kombiniert beladen und das ganze ferngesteuert anzünden.  Und dann könnte man auf die  sich spontan  versammelnden Schaulustigen und die Einsatzkräfte  das  Feuer mit solchen Minimaschinenpistolen eröffnen, wie sie weiter oben gezeigt wurden.

Dass man dann auch noch mit einfachen Waffen große Umspannwerke zerstören kann, hatte ich schon in Operation Troja beschrieben.

Eine andere Form von Terrorangriffen könnte mit konventionellen EMP-Waffen oder mit Mikrowellenwaffen erfolgen. Zum Thema EMP-Waffen gibt es in dem Buch A Nation Forsaken: EMP: The Escalating Threat of an American Catastrophe von Michael Maloof einige Beispiel konkreter Fälle und auch Ideen für künftige Anschläge.

Eine Suche mit “Mikrowellenwaffen” führt zu einer Reihe von gruseligen Fundstellen. Wenn da etwas dran ist, dann werden Terroristen,  oder eben auch “Amokläufer” so etwas über kurz oder lang konkret einsetzen.

In Operation Troja hatte ich schon die Möglichkeit erwähnt, dass mit relativ einfachen Mitteln Umspannwerke und damit die Stromversorgung angegriffen werden kann.

Der schlimmstmögliche Terroranschlag wäre ein EMP-Angriff mit Atomwaffen, die von Frachtschiffen aus abgefeuert und in einigen hundert Kilometer Höhe gezündet werden. Meinem Beitrag Eine Sekunde danach habe ich zwei Romane vorgestellt, in denen solche Terroranschläge durchgespielt werden. Bei solchen Terroranschlägen wären die Terroristen allerdings wohl eher nur noch Handlanger oder Strohmänner einer Atommacht. Aber auch dass es zu so etwas kommt,  ist angesichts der Entwicklung der ökologischen und demographischen Rahmenbedingungen leider denkbar. Insbesondere die sich verschlechternde Lage der Wasserversorung, kann solche Terrorangriffe verursachen.

Die illegale Lieferung von einigen Tausend zu Maschinenpistolen umgebauten Pistolen etwa auf der Basis der Glock 17, wie sie in den oben verlinkten Videos gezeigt werden, an Terroristen und potentielle Amokläufer, vielleicht mit  Hilfe von Geheimdiensten,  ist aber vielleicht die  beste, weil preiswerteste Methode, um den  Westen zu destabilisieren und  zum Kollaps  bringen.

Wenn systematisch mit solchen Waffen Menschenmengen angegriffen würden, wo immer sie sich bilden und nicht mit extremem Aufwand geschützt werden, würde dies die Bevölkerung und auch die Sicherheitsdienste  in Deutschland und auch in Frankreich sehr schnell zermürben und erschöpfen.   Der IS könnte diese letztlich sehr preiswerten Waffen großzügig verteilen und die Attentäter könnten ohne lange Vorbereitung plötzlich losschlagen wo immer sie eine gute Gelegenheit sehen. Die deutsche Regierung würde jede Legitimation und Glaubwürdigkeit verlieren, die sie noch hat. Größere Veranstaltungen würde es bald nicht mehr geben, weil die Leute aus Angst zu Hause blieben und auch, weil niemand mehr die Sicherheit gewährleisten möchte.

Im Grunde könnten Terroristen und Amokläufer so auch ziemlich effizient im Rahmen der Hybriden Kriegsführung benutzt werden.

Man könnte mutwillig massenhaft Flüchtlinge nach Deutschland schicken, wohl wissend, dass viele von diesen letztlich sehr frustriert und gewaltbereit werden, und dann könnte man diese diskret mit solchen für Amokläufe und Terrorangriffe sehr effizienten Waffen versorgen.

Ich könnte mir z.B. auch vorstellen, dass solche Waffen falsch deklariert und in anderen Produkten verpackt in Containern nach Deutschland, Frankreich und in den BeNeLux-Staaten kommen.

Was könnte an Gegenmaßnahmen ergriffen werden? Weitere Verbote und ein strengeres Waffenrecht sind jedenfalls keine Lösung, weil die Waffen, um die es hier geht und mit deren Verwendung  in Zukunft zu rechnen ist,  längst verboten sind und in Deutschland und Frankeich auch immer verboten waren.

Im Grunde hat man es hier mit einer vorhersehbaren Folge der Einwanderungspolitik und der Flüchtlings- und Asylpolitik der letzten Jahrzehnte zu tun. Ein mögliche Folge könnte sein, dass sich  die Deutschen und Franzosen irgendwann nicht mehr trauen, sich zum Feiern, zum Trauern, zum Einkaufen oder zum Demonstrieren zu versammeln oder im Sommer an Stränden und in Freibädern das Leben zu genießen, weil es dabei jederzeit zu einem Anschlag kommen kann, der leicht sehr viel mehr Tote zur Folge haben kann als die Schießerei in München am 22.07.2016.

Kelberg, den 25. Juli 2016

Christoph Becker

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