Wirksamer Klimaschutz ist Gemeinde- und Ländersache

Der Artikel  KlimawandelDie Sintflut kommt, von Tobias Haberkorn vom 4.11.2018 auf www.zeit.de reizt zu einer Antwort. Je mehr ich mich mit dem Thema “Ursachen des Klimawandels” beschäftige, desto mehr habe ich den Eindruck, dass es sich bei der heute vorherrschenden Meinung, die CO2 und Methan als die Hauptursache sieht, um gefährlichen Unsinn handelt – der mich aus verschiedenen Gründen an die Rassenlehre der Nazis erinnert. 

Dass und wie der aktuelle Glaube an die Gefährlichkeit der Treibhausgase CO2 und Methan für Deutschland und andere westliche Industriestaaten zu einer Megakatastrophe führen kann, habe ich in Warum bald Krieg? zu zeigen versucht.

Aufbauend darauf habe ich nach überzeugenden deutschsprachigen Quellen gesucht, die die von den C02- und Methanemissionen ausgehenden Auswirkungen auf das Klima und die zunehmenden Extremwetterlagen relativieren und die einen Paradigmenwechsel ermöglichen können.

Wenn die Treibhausgase CO2 und Methan in Wirklichkeit nur eine sehr geringe Auswirkung auf das Klima haben, dann sind  alle Maßnahmen zur Reduzierung der C02- und Methanemissionen vergleichsweise unwichtig. Vor allem aber kann es dann auch sein, dass Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen  vielleicht wirklich notwendige und effektive Maßnahmen zur Reduzierung von Klimaerwärmung und Extremwetterlagen behindern oder unmöglich machen. Vor allem dann, wenn man die faktische Zerstörung westlicher Industriegesellschaften als ultimative Maßnahme zum schnellen und drastischen Reduzieren der globalen Treibhausgasemissionen in Erwägung zieht,  macht es aus westlicher Sicht auch wirtschaftlich Sinn, zu zeigen, dass die Treibhausgase C02 und Methan ziemlich unwichtig sind, und dass insbesondere die Regeneration der lokalen Wasserkreisläufe die anzustrebende Problemlösung wäre.

Hier nun, was ich gefunden habe:

Das Klimamemorandum von Ripl und Scheer

Prof. Dr. Wilhelm Ripl und Dr. Hermann Scheer haben bereits 2007 ein Klimamemorandum veröffentlicht, das ziemlich gut erklärt, wie es zu den Extremwetterlagen und “Klimawandel” kommt, und wie man effizient und kostengünstig lokal gegensteuern kann. Der Link:  www.aquaterra-berlin.de/images/stories/klimamemorandum/ripl-scheer_2007-11-15_memorandum-klimawandel_.pdf

Der Vortrag von und Interviews mit Prof. Ripl

  • Der Vortrag Minimierung der Klimaänderung, vergessene Bedeutung des Wasserhaushalts aus dem Jahr 2014 kann auf DVD oder bei Vimeo als Leihfilm oder Download erworben werden. Ich habe mir den Film bei Vimeo gekauft, vollständig angesehen und finde, dass es sich gelohnt hat.  Die ersten gute 11 Minuten kann man auch kostenlos auf Youtube ansehen ( youtu.be/E0KFKLjUbcM ).  Die Seite des Vortrages bei Vimeo: vimeo.com/ondemand/klimaschutz/163536481. Vielleicht sollte man erst das Klimamemorandum lesen und sich die kostenlos verfügbaren Interviews ansehen, bevor man den Film des Vortrages kauft.
  • Klimawandel und Wasserkreisläufe ☆ Prof. Wilhelm Ripl, bei cropfm . Ein Interview als Podcast auf Youtube: youtu.be/CKRnin3560A
  • Prof. Dr. Wilhelm Ripl übt Kritik am Co2-Klimamodell.  Interview auf Youtube: youtu.be/r4EuTC1M3P0
  • Prof. Dr. Wilhelm Ripl……..Warum haben Grosskraftwerke keine Zukunft ? Interview auf Youtube:  youtu.be/KfDHPDo0tIw
  • Prof. Dr. Wilhelm Ripl……”Ohne dezentrale Abwasserwirtschaft keine Nachhaltigkeit”. Interview auf Youtube:  youtu.be/hsowLIie4SU
  • Ozon, RBB, 2007: Prof. Dr. Wilhelm Ripl über Wasserhaushalt und Klima.  Eine gut gemachte Kombination aus Interview und kleiner Doku: youtu.be/mkENDJ0gfjo
  • Begegnung mit Wilhelm Ripl: Wasser, Weltklima und Globale Dörfer Interview auf Youtube: youtu.be/W-q6Lt_pLQw

Ralph Netzker

Auch Ralph Netzker ist Maschinenbauingenieur und betreibt die Internetseite www.dosisnet.de .

Dort finden sich zwei interessante Artikel zum Thema CO2:

Es gibt von Ralph Netzker auch einen Vortrag mit dem Titel Die Erfindung der Klimakatastrophe.  Ein erster Teil ist auf Youtube kostenlos verfügbar: youtu.be/MFneohFLciY.  Den vollständigen Vortrag kann man auf Vimeo kaufen oder kostenpflichtig leihen. Auch diesen Film habe ich mir gekauft und angesehen. Auch dieser Film lohnt sich.

Etablierte Klimaforschung ist Pseudowissenschaft! – Interview mit Prof. Dr. Gerhard Gerlich († 2014)

Link auf Youtube youtu.be/SnHUQ_wVEzA

Prof. Horst-Joachim Lüdecke: Ursachen von rezenten Klimaänderungen – Welche Rolle spielt das CO2

Klar wird auch hier, dass C02 auf keinen Fall die Rolle spielt, die ihm in der Öffentlichkeit und von der Politik zugeschrieben wird. Link auf Youtube: youtu.be/Wf3ae85ZZis

Von Prof. Lüdecke gibt es auf Youtube noch mehr Vorträge. Ich habe mir bisher aber nur diesen angehört.

RT Deutsch Exklusiv zum Klimawandel: Prof. Dr. Kirstein “CO2 ist harmlos”

Auf Youtube youtu.be/hPVT7iihMTs

Ein besonders interessantes, sehr empfehlenswertes Interview.

Von Prof. Kirstein gibt es auf Youtube auch verschiedene längere Vorträge, von denen ich mir aus Zeitmangel aber noch keine angehört habe.

Mein Fazit

Die Behauptung, dass CO2 für das Klima gefährlich ist, ist gefährlicher Blödsinn. Drastisch wichtiger, als sich über eine Reduzierung der Emissionen von CO2 und Methan Gedanken zu machen und dafür Geld auszugeben ist, die Rolle des Wassers besser verstehen zu lernen und die kleinen, lokalen Wasserkreisläufe zu regenerieren. Dazu braucht man keine internationalen Klimakonferenzen, keine internationalen Abkommen, keinen Zertifikathandel und auch keine EU, sondern gescheite, gut informierte und entschlossene Gemeinderäte, Bürgermeister, Landräte und Landesregierungen.

Praktische Beispiele finden sich unter anderen in meinen Blogartikeln Dürreschäden sind vermeidbar und Mal wieder Hochwasser und in den dort verlinkten weiteren Artikeln.

Kelberg, den 9. November 2018

Christoph Becker

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7 Gedanken zu „Wirksamer Klimaschutz ist Gemeinde- und Ländersache“

  1. Ja, und genauso ist es Unfug zu glauben, dass “fossile” Energieträger bald zu Ende sind. Die sind noch lange nicht zu Ende. Methanhydrat z.B. gibt es reichlich für einige tausend Jahre. Ist alles eine Frage, ob man das abschöpfen will, oder nicht. Peak-Oil ist eine typische Lügentheorie von selbsternannten “Grünen”. Die hätten wohl gerne, dass es bald aus ist. Aber so einfach ist das halt nicht. Sich darüber Sorgen zu machen, ist reine Zeitverschwendung (meins Erachtens).

    Aber da werden Sie auch noch darauf kommen.

    Dass die CO2-Geschichte ein direktes Lügengebilde ist, ist ja auch keine wirklich Neuigkeit für diejenigen, die sich bereits in bestehende Literatur eingelesen haben. Es wundert mich, warum Sie solange an diesen Geschichten festgehalten haben!?

    Das ist ja nicht erst seit gestern bekannt, sondern schon seit den 1970er Jahren widerlegt.

    1. @Heiko,
      Peak Oil ist schon ein sehr reales Phänomen, aber der Zeitpunkt ist erst im Nachhinein zu erkennen. Leicht zu erkennen und wichtiger als Peak Oil ist Peak Cheap Oil, oder genauer der Zeitpunkt bis zu dem Öl für die Verbraucher sehr günstig war UND bis zu dem die Förderung gleichzeitig auch für die allermeisten Produzenten rentabel war. An diesem Punkt sind wir längst vorbei. Die Kosten und der Energieaufwand für die Förderung fossiler Energieträger und vor allem auch von Öl steigt weltweit. Das Problem dabei ist, dass immer mehr Länder und Personen sich die Energiepreise, die für die Produzenten eigentlich notwendig wären nicht mehr leisten können. Die Folge davon sind sinkende Investitionen und mit einiger Verzögerung dann auch eine sinkende Produktion. Ein gutes Beispiel ist die deutsche Steinkohle. Wann Deutschlands Peak Coal war oder ob dieser Punkt jemals erreicht wurde oder wird ist unklar. Sehr klar ist aber, dass Investitionen in die Förderung deutscher Steinkohle schon seit Jahrzehnten betriebswirtschaftlich unrentabel sind, bzw. nur noch dank staatlicher Zuschüsse erfolgten. Die letzte deutsche Zeche schließt dieses Jahr, obwohl Deutschland nach wie vor über sehr erhebliche Steinkohlevorräte verfügt. Leute die ernsthaft meinen, dass es so etwas wie Peak Oil oder Peak Coal nicht gibt, sollte man mit Schubkarre, Schaufel, Hacke und Eimern zum Wasserschöpfen, zum Ausgraben von Kohle ins nördliche Ruhrgebieht schicken, wo sie dann Löcher von weit über 1000 m Tiefe graben können um an etwas Kohle zu geraten. Ich denke das wäre eine sehr praxisbezogene Übung um ein Verständnis für so etwas Energy Return on Energy Investet und damit auch für Nettoenergie zu erlangen.
      Sehr real sind auch die Förderrückgänge der großen Ölfelder und die Tatsache, dass die Ölfelder die neu gefunden und erschlossen werden immer kleiner und immer schwieriger nutzbar werden. Das Fracking in den USA ist soweit ich weiß nach wie vor für die Investoren unrentabel. Die Frackingfirmen schreiben im Mittel rote Zahlen. Dazu einfach mal mit “fracking bubble” googeln.

      Typische, zu erwartende Anzeichen für eine Verknappung der verfügbaren Nettoenergie sind steigende Schulden und eine Zunahme der Einkommensunterschiede, sowie eine Stagnation oder ein Sinken der Produktivität. Ein Stagnieren oder Sinken der Produktivität erkennt man daran, dass die Reallöhne stagnieren oder sinken. Diese Phänomene kann man heute u.a. in weiten Teilen Europas beobachten und es war wohl auch der eigentliche Grund für den Wahlsieg von Donald Trump, für den Brexit und die Erfolge der AfD. Ein sehr guter Artikel dazu ist https://ourfiniteworld.com/2018/11/07/why-we-get-bad-diagnoses-for-the-worlds-energy-economy-problems/ Gail Tverberg.

    1. @Friedhelm,
      beides sind Theorien die man für wahr gehalten hat und die zu sehr gefährlichen und tragischen politischen Entscheidungen geführt haben, bzw. noch führen könnten.
      Beides sind Theorien die durchaus einen wahren Kern haben, der aber maßlos überbewertet und missbraucht wurde. Es gibt Menschenrassen und es gibt Rassenunterschiede, aber die politischen Entscheidungen die man daraus abgeleitet hat waren extrem übertrieben, unvernünftig und verwerflich. Ebenso ist CO2 vielleicht wirklich ein Treibhausgas, aber die politischen Entscheidungen die man draus ableitet sind extrem übertrieben, unvernünftig und verwerflich. Unvernünftig und verwerflich jeweils aus Sicht einer informierten, nachdenklichen Allgemeinheit. Für kleine, skrupellose Minderheiten trifft nämlich das nächste zu:
      Beide Theorien sind für kurzfristige Geschäftsinteressen missbraucht worden. Mit der Rassenlehre haben einige auf Kosten der Juden und anderer gute Geschäfte gemacht. Mit dem CO2 ist es ebenso.
      Beides sind Theorien an die die Leute geglaubt haben, bzw. glauben obwohl dieser Glaube nüchtern betrachtet unvernünftig ist.
      Beides sind Theorien die durch die darauf aufbauenden politischen Entscheidungen und Maßnahmen angeblich zur Rettung der Welt führen sollten, während sie in Wirklichkeit zu einer schrecklichen Katastrophe geführt haben, bzw. zu führen drohen.
      In beiden Fällen war bzw. ist es politisch korrekt und “gut”, im Sinne der jeweiligen Theorie zu argumentieren und zu handeln. Mit genügend Abstand und nüchtern betrachtet war, bzw. ist es aber sehr unvernünftig im Sinne der jeweiligen Theorie zu argumentieren und zu handeln.
      Hitler ist mit seiner Rassenlehre schließlich an Ölmangel oder genauer an Nettoenergiemangel krachend gescheitert: https://www.freizahn.de/2017/09/blut-fuer-oel/ Die heutige Klimapolitik wird wohl auch an Öl, bzw. an Energiemangel scheitern: https://ourfiniteworld.com/2018/11/07/why-we-get-bad-diagnoses-for-the-worlds-energy-economy-problems/ .

  2. Ich hatte mal das Vergnügen, den Klimaforscher Hans von Storch in einem Vortrag zu hören. Eine seiner zentralen Aussagen war, dass einerseits Politiker von der Wissenschaft politische Handlungsvorgaben erwarten, andererseits aber auch etliche Wissenschaftler den Drang verspüren, politisch aktiv zu sein. Beides sei falsch, so von Storch. Wissenschaft sollte belastbare Daten und Erkenntnisse liefern. Und die Politik sollte ihrem Tun diese Erkenntnisse zugrunde legen.

    Was heute passiert, ist, dass die Klimawissenschaft ihre Erkenntnisse allzu oft mit einem Spin ausstattet, der der Politik kaum noch Handlungsspielraum zu geben scheint. Dazu kommt noch das Wirken der Medien mit ihrem erzieherischen Anspruch.

    Ein weiterer Aspekt dieses Vortrags war, dass die Wissenschaft sich in erster Linie auf lokale Studien beschränken sollte, etwa in der Art: welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die deutsche Nordseeküste und wie kann ihm dort begegnet werden?

    Stattdessen zielten viele Forschungsvorhaben auf wesentlich größere Räume ab, was nicht unbedingt ihre (lokale) Relevanz erhöht.

    Ein großes Problem der gegenwärtigen Klimaforschung ist, dass sie mitunter sehr ideologiegetrieben ist, jedenfalls aus meiner Sicht. Das unterminiert die Glaubwürdigkeit ihrer Forschungsergebnisse, was sehr bedauerlich ist, gleichzeitig aber niemanden zu interessieren scheint.

    Das Klima auf unserem Planeten ist eines der komplexesten Probleme, das die Wissenschaft zu bieten hat. Auch mit unserem gegenwärtigen Instrumentrium sind wir weit davon entfernt, die künftige Entwicklung des Klimas vorhersagen zu können.

    1. Ein großes Problem der gegenwärtigen Klimaforschung ist, dass sie mitunter sehr ideologiegetrieben ist, jedenfalls aus meiner Sicht. Das unterminiert die Glaubwürdigkeit ihrer Forschungsergebnisse, was sehr bedauerlich ist, gleichzeitig aber niemanden zu interessieren scheint.

      Genau, aber vor diesem Hintergrund habe ich nun den Einwand, dass eine rational, im nationalen Interesse ihres eigenen Volkes handelnde chinesischen Regierung unter anderen auch alle unsere Klimaforscher und Politiker mit samt ihrer Familien voraussichtlich liquidieren wird, wenn diese die heute übliche Klimaforschung und ihre Ergebnisse wirklich ernst nimmt.
      Der einzige vernünftige Ausweg, mit dem man die Chinesen sicher von einen solchen Vorhaben abbringen könnte wäre, dass man die offizielle, auf Emissionen von CO2 und anderen trockenen Gase fixierte Klimaforschung als Unsinn entlarvt und zugleich Erklärungen und realistische Gegenmaßnahmen für Phänomene wie Extremwetterlagen und Gletscherschmelzen liefert, die einen wie auch immer zu realisierenden Kollaps der westlichen Industriestaaten weniger attraktiv oder sogar kontraproduktiv erscheinen lassen. Das habe ich zumindest versucht, und ich denke, dass damit zugleich auch eine Strategie deutlich wird, mit der man mit etwas Glück und Geschick auch den Nahen Osten und Afrika einigermaßen befrieden kann.
      Eine sehr gute Strategie nach Sun Tzu, dem chinesischen Klassiker der Kriegskunst, besteht darin, dem Angreifer klar zu machen, dass er seine Ziele mit einem möglichen Angriff nicht erreichen kann.

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