CDL einfach herstellen

Vor dem Hintergrund von Bye-Bye Covid und der derzeit verbreiteten Angst vor dem Virus, möchte ich hier zeigen, was ich derzeit für die beste Methode zur einfachen Herstellung einer für die  Prävention von COVID-19 zuverlässig wirkenden, sicheren und auch als Mundspülmittel geeigneten CDL (=Chlordioxidlösung) für den Hausgebrauch halte. Dazu möchte ich die Grenzwerte zur Vermeidung von Nebenwirkungen und was ich mit dem Photospektrometer gemessen habe, auflisten.

Die übliche Warnung vorweg

Ich kann und will keine Verantwortung für das  übernehmen, was andere tun oder auch nicht tun. Medizin ist grundsätzlich ein gefährliches und unsicheres Geschäft.  Wenn man sich als Patient selbst behandeln möchte, dann sollte man sich sorgfältig und aus verschiedenen Quellen informieren und man sollte gut wissen was man tut. Im Zweifelsfall sollte man einen Arzt fragen, der mit den individuellen Problemen und Details vertraut ist. In diesem Sinne ist der folgende Text nur als eine Quelle von Ideen und Anregungen zu verstehen. Auch wenn etwas in der Medizin in 99,9 Prozent der Fälle absolut sicher und unschädlich ist, dann ist es immerhin in einem von tausend Fällen schädlich und möglicherweise sogar tödlich. Zu bedenken ist auch, dass sich selbst scheinbar sichere Wahrheiten durch neues Wissen und neue Betrachtungsweisen als falsch oder auch als schädlich erweisen können.  Ein nicht zu unterschätzendes Problem sind zudem Missverständnisse oder Fehlinterpretationen. Z.B. hat mich jetzt jemand auf einen Kommentar im Internet aufmerksam gemacht, dem zur Folge Leute ppm (= Parts per Million), also eine Angabe der Konzentration in Teilen pro Million, mit Tropfen, einer Mengenangabe verwechselt haben. Die Realität ist nicht unbedingt das was man für die Realität hält.

Ich möchte aber auch auf meine Artikel  Sichtweisen und Paradigmenwechsel und  Verfälschung der Wahrnehmung durch Gruppenzwang hinweisen.  Gruppenzwang, Wunschdenken, Erfahrung  und andere Effekte können jedenfalls stark beeinflussen, was man für die Wahrheit und die Realtiät hält.

Auch beim Umgang mit Chlordioxid sollte man jedenfalls vorsichtig sein, umsichtig und mit gesundem Menschenverstand vorgehen und sich vorher gut und aus verschiedenen Quellen informieren.

Das Prinzip, mit Flasche und Reagenzglas

Zwei 0,75 Liter Flaschen von Aldi-Süd, Aqua to Go (stilles Wasser).
In der linken Flasche befindet sich die fertige Chlordioxid-Lösung. Das Reagenzglas ist schon entfernt. Es enthielt je 6 Tropfen NaClO2 25 % und HCL 4 % die damit in ca. 48 Stunden erzielte ClO2-Konzentration betrug ca. 56,5 ppm. Die ersten 24 Stunden war die Flasche dunkel, bei ca. 18 °C in einem Schrank gelagert, danach kam sie in einen Kühlschrank mit c. 6 °C. Für Trinkllösung zur Prävention von COVID-19 werden nur 30 ppm empfohlen, sodass die Konzentration hier etwas zu hoch ist. Vor der Platzierung des Reagenzglases wurden 50 ml Wasser entfernt, um die Oberfläche über die das ClO2-Gas in das Wasser gelangen kann zu vergrößern. Die Flasche enthält also nur 0,7 Liter Chlordioxidlösung. Bei einer Konzentration von 56,5 ppm enthält die Flasche daher 39,5 mg Chlordioxid.
Die rechte Flasche ist frisch mit Leitungswasser gefüllt und ein Reagenzglas mit je 3 Tropfen NaClO2 25 % und HCL 4 % wurde in der Flasche platziert. Man beachte die bernsteinfarbene Mischung am Boden des Reagenzglases.
Um auch den Boden des Reagenzglases sehen zu können wurde in beiden Flaschen ein Loch in das Etikett geschnitten. Da je 6 Tropfen bei 0,7 Liter eine ClO2-Konzentration von gut 56 ppm ergeben und da der Wirkungsgrad mit steigender Konzentration abnimmt, könnten je 3 Tropfen ziemlich genau die empfohlenen 30 ppm ergeben.

Für den Hausgebrauch hatte ich in der letzten Zeit  je 3 Tropfen NaClO2 24 % und HCL 4 %, in ein Reagenzglas gegeben und dies in der Regel in einer mit Leitungswasser gefüllten, 0,5 Liter Mineralwasserflasche von Lidl schwimmen lassen. Das ergab ca. 40 ppm und wurde gut vertragen. Bei der Behandlung einer Pilzinfektion der Zunge (Landkartenzunge, verursacht durch Candida Albicans) haben sich die je 3 Tropfen pro Halbliterflasche aber als zu wenig erwiesen. Mit je 4 Tropfen war der Therapieversuch dann aber erfolgreich. Es kann also sinnvoll sein die Konzentration vorsichtig zu steigern. Zur Vorbereitung dieses Artikels habe ich eine ganze Reihe weiterer Versuche mit verschiedenen Flaschen und Wassersorten gemacht, wozu ich die Messwerte weiter unten aufliste.

Die Grenzwerte

Aus dem im Oktober 2020 veröffentlichten Artikel TOXICIDAD DEL DIOXIDO DE CLORO Y DEL CLORITO von Prof. Dr. D. Pablo Campra, Universität Almeria. Diplom-Biologie und Dr. in der Fachrichtung Chemie an der Universität von Almeria (Spanien) möchte ich die Zusammenfassung und eine Grafik wiedergeben

Zusammenfassung: Die Werte und Bedingungen der Toxizität von Chlordioxid und Chlorit wurden anhand zahlreicher Studien und Berichte ermittelt, die von offiziellen Stellen, insbesondere der US-Regierung stammen. Diesen Berichten zufolge gibt es keine experimentelle Grundlage für die Behauptung, dass  bei der möglichen therapeutischen Dosierung unter 3 mg/kg/Tag ein Risiko von Nebenwirkungen für den menschlichen Organismus besteht. 

Toxizität und therapeutisch nutzbarer Bereich von Chlordioxid. Aus TOXICIDAD DEL DIOXIDO DE CLORO Y DEL CLORITO von Prof. Dr. D. Pablo Campra, Madrid ( https://www.researchgate.net/publication/344876982_TOXICIDAD_DEL_DIOXIDO_DE_CLORO_Y_DEL_CLORITO )

Daraus ergibt sich, für den Grenzwert von 2,9 mg/kg/Tag, bis zu dem keine negativen Nebenwirkungen beobachtet wurden, folgende Tabelle für die zulässige tägliche Maximaldosis. In der dritten Spalte findet sich die entsprechende, maximal zulässige Menge einer Chlordioxidlösung mit 35 ppm bzw. 0,0035 Prozent.

Körpergewicht [kg] Maximale Dosis/Tag  [mg] Dosis in mg/ kg / Tag bei 30 mg /Tag
10 29 3,00
20 58 1,50
30 87 1,00
40 116 0,75
50 145 0,60
60 174 0,50
70 203 0,43
80 232 0,38
90 261 0,33
100 290 0,30
110 319 0,27
120 348 0,25
130 377 0,23

Wie die Tabelle zeigt, liegt die für Erwachsene Dosis von 30 mg zur Prävention von COVID-19 und anderen Infektionen weit unter Grenze von 2,9 mg pro kg Körpergewicht und Tag.

Zur Behandlung von COVID-19 wird in  andreaskalcker.com/de/Coronavirus/Protokolle.html für [Erwachsene] eine Dosis von bis zu 90 mg pro Tag empfohlen. Das liegt sehr weit unter der Grenze, ab der negative gesundheitliche Nebenwirkungen zu erwarten sind.   Anzumerken ist hier auch, dass in  andreaskalcker.com/de/cds-clo2/CD-Protokolle sogar nur eine Anfangsdosis von 9 mg pro Tag empfohlen wird.

Andreas Kalcker und andere geben die Dosis für ClO2-Lösungen in der Regel in Milliliter an, wobei die Verfügbarkeit einer Lösung mit 3000 ppm bzw. 0,3 % vorausgesetzt wird. Ich habe mir aber zwei kommerzielle Fertiglösungen gekauft und deren Konzentration mit dem Photospektrometer gemessen. In beiden Fällen war die Konzentration deutlich geringer als 3000 ppm. Auch steht auf der Verpackung, dass die Konzentration nicht 0,3 %, sondern  kleiner als 0,3 % ist.

Weil der Wirkungsgrad der Herstellung besser ist, wenn man nur die in der Regel ziemlich niedrige Konzentration  herstellt, die man tatsächlich benötigt, erscheint es mir logischer und besser, eine Dosis immer in mg und Konzentrationen in ppm an zu geben.

Für die Mundschleimhaut wird offenbar erst eine Konzentration von über 100 ppm problematisch. Siehe dazu auch meinen Artikel Versuche mit Chlordioxid.

Wie in der Studie Subchronic toxicity of chlorine dioxide and related compounds in drinking water in the nonhuman primate. Environ Health Perspect. 1982 Dec; 46:47-55, von J.P.Bercz, L.Jones, L.Garner,*D.Murray, D.A.Ludwig und J.Boston gezeigt hat, haben die untersuchten Affen Trinkwasser mit 100 ppm ClO2 nur ungerne getrunken. Zu Schleimhautschäden kam es aber erst in der nächsten Stufe, bei 200 ppm. In dieser letzten Stufe musste der Versuch vorzeitig, nach einer Woche abgebrochen werden, weil die Affen zu wenig Flüssigkeit aufnahmen.  Interessant ist auch, dass die Affen, die das ClO2 nur über das Trinkwasser bekamen und die keine alternative Trinkwasserquelle hatten bei 9 mg/kg Köpergewicht und Tag die Chlordioxdaufnahme konstant hielten indem sie weniger getrunken haben. 9 mg/kg/Tag war mehr als das dreifache der Dosis, bis zu der bei Menschen keine negativen Nebenwirkungen auftreten. Man bedenke, dass man bei fast allen üblichen Medikamenten den Beipackzetteln entnehmen kann, dass die von den Herstellern empfohlene Dosis so hoch ist, dass mit negativen Nebenwirkungen zu rechnen ist. Die Affen haben diese 9 mg/kg/Tag offenbar alle überlebt und sie haben diese Dosis längere Zeit vertragen. In extremen, lebensbedrohlichen Fällen könnte man Chlordioxid beim Menschen also sehr wahrscheinlich kurzzeitig oder auch für einige Tage mit deutlich mehr als 2,9 mg/kg/Tag dosieren.

Die von Andreas Kalcker empfohlenen und in Lateinamerika für die Prävention und Behandlung von COVID-19 üblichen Dosen und Konzentrationen sind jedenfalls extrem sicher und liegen weit unter der Grenze, von der der an mit negativen gesundheitlichen Nebenwirkungen zu rechnen ist.

Versuche und Messungen

Zur Vorbeitung dieses Artikels habe ich mir bei Aldi-Süd je eine Packung mit 6 Flaschen  “Aqua To Go”, einem stillen Mineralwasser und eine Packung “Aqua Select”, einem mit Kohlsäure versetzten Mineralswasser gekauft. Zusätzlich habe ich eine leere 1,5 Liter fassende klare Mineralwasserflasche aus Kunststoff verwendet, die ich mit Leitungswasser gefüllt habe.

In alle für den Versuch verwendeten Flaschen habe ich Reagenzgläser mit je 4 bis 10 Tropfen NaClO2 24 % und HCL 4 % getan. Alle Reagenzgläser bis auf eines hatten die übliche Länge von 160 mm und einen Durchmesser von 16 mm, eine hatte eine Länge von nur 100 mm. 1

Wassersorte  Wasser [ml]

Anzahl Tropfen

ClO2 [ppm] Zeit [h]
Leitungswasser 450 je 3 34 14
Leitungswasser 720 je 3 28 11
Leitungswasser 1450 je 10

45

46
Aldi-Süd, AquaToGo 700 je 4 36 46
Aldi-Süd, AquaToGo 700 je 5 46 46
Aldi-Süd, AquaToGo 700 je 6 58 46
Aldi-Süd, AquaSelect 950 je 6 35 46
Aldi-Süd, AquaSelect 950 je 8 45 46

Auffällig war, dass das bei dem mit Kohlensäure versetzten Aqua Select das ClO2 zunächst nur in der oberen Schicht gelöst war.  Nach 46 Stunden schien die Verteilung gleichmäßig, aber ich habe das nicht genau gemessen.

Bei den Mineralwasserflaschen von Aldi hatte ich jeweils zwei Flaschen mit der selben Tropfenzahl verwendet. Die Werte waren manchmal fast gleich, manchmal nicht. Der größte Unterschied war bei Aqua Select mit je 6 Tropfen: Eine Flasche hatte 33 und die andere 38 ppm.

Gemessen habe ich die ClO2-Konzentration mit dem unten abgebildeten Spektrophotometer vom Typ 721, bei einer Wellenläge von 360 nm.

Spektrophotometer vom Typ 721. Auf dem Bild sieht man auch die Tropfflaschen zu je 50 ml für NaClO2 und HCl, sowie die verwendete Messküvette.

Das Gewicht von je 20 Tropfen NaClO2  war über 4 Messungen (1,410 ; 1,495 ; 1,495 ; 1,515 ) =  1,48 g

Das Gewicht von je 20 Tropfen HCl war über 3 Messungen (1,390; 1,420; 1,365) = 1,39 g

Um die für die Prävention von COVID-19 in Lateinamerika empfohlene Konzentration von ca. 30 ppm zu erreichen, hätte ich bei der 1,5 Liter fassenden Flasche wahrscheinlich  nur je 7 Tropfen nehmen sollen.

Für die 1,0 Literflasche des Aqua Select von ALDI-Süd waren je 6 Tropfen  und für die 0,75 Literflasche mit Aqua To Go von ALDI-Süd waren je 4 Tropfen genug. Bei diesen Flaschen habe ich jeweils 50 ml abschütten müssen, um Raum zu schaffen.

Für die Herstellung geeigneter, sicherer Chlordioxid-Trinklösungen zur Prävention von COVID-19,  Erkältung und Grippe, und zumindest auch auch zur Behandlung leichter Fälle dieser Infektionen, hoffe ich hiermit ausreichend Anhaltspunkte geliefert zu haben. Alleine damit könnte man den nun von der Regierung angeordneten Lockdown, die Versammlungsverbote, die Maskenpflicht und die Abstandsgebote meines Erachtens vollstängig überflüssig machen.

Dr. Manuel Aparicio hat in dem in Bye-Bye Covid übersetzten Interview erklärt, dass er und die anderen Ärzte von Comusav zur Prävention auch die Nasenschleimhaut mit Chlordioxid desinfizieren. Dazu habe ich etwas recherchiert und das Video  Safe Chlorine Dioxide Use for COVID-19 Prevention & Treatment von Scott McGrey, “Solutions4000” auf Brigtheon.com gefunden. Danach eignet sich eine Chlordioxidlösung mit 40 ppm zur Desinfektion der Nasenschleimhaut mit Hilfe eins Verneblers.  Für diese Anwendung habe ich mir nun auch zwei verschiedene Ultraschallvernebler für jeweils unter 10 Euro  über ebay bestellt.  Hier wird es auf das Material ankommen, da Chlordioxd stark oxidierend wirkt. Auf jeden Fall funktioniert dieses Vernebeln mit diesen Geräten mit Atemmaske, wie dem Nebuliser von Breuer Medical, den ich mir schon im Sommer mit Blick auf Covid-19 vorsichtshalber gekauft habe.

Scott McGrey hat in dem  Video   Safe Chlorine Dioxide Use for COVID-19 Prevention & Treatment auf Brigtheon.com eine ganze Reihe von Protokollen und Empfehlungen, die man vielleicht als Anregung und Ausgangspunkt für eigene Versuche und Erfahrungen nutzen kann.  Interessant ist hier mit Blick auf meine oben aufgeführten Ergebnisse, dass Scott McGrey offenbar in Zusammenarbeit mit Dr. Patricia Callisperis (siehe auch das Interview mit ihr in Bye-Bye Covid) einige Protokolle weiter entwickelt hat und insbesondere auch zur Vorbeugung und Behandlung von COVID-19 eine Konzentration von 60 ppm empfiehlt.

Wenn man kleinere Mengen Chlordioxidösung für den Hausgebrauch so herstellt wie ich es gezeigt habe, dann vermeidet man einige  Unsicherheiten und mögliche Probleme, die mit der Verwendung von Konzentrationen von 3000 ppm (Andreas Kalcker und die meisten anderen) oder sogar von 4000 ppm (Scott McGrey) riskiert. Auch ist der Wirkungsgrad der Verwendung der Grundstoffe, NaClO2 und HCl, geringer wenn man den Umweg über eine unnötig hohe Konzentration vermeidet und nur die direkt, ohne weitere Verdünnung z.B. als Mundspülmittel, Trinklösung oder zur Vernebelung geeignete Chlordioxidlösung  herstellt.

Kelberg, 13.12.2020,  3. Advent

Christoph Becker

Nachträge:

Wirkungsgrad bei gleichen Volmen mit 4 % HCl

Ein Leser hatte mich darauf hingewiesen, dass die chemische Reaktion man nach seiner Berechnung nur unvollständig abläuft, wenn man gleiche Volumen von 4 %iger HCl und 25 %igem NaClO2 verwendet. Ich habe selber nachgerechnet und bin zu dem Ergebniss gekommen, dass man theoretisch sogar ziemlich genau die doppelte Masse an 4 %iger Salzsäure benötigen würde. Woher die Empfehlung mit den 4 % kommte müsste man vor diesem Hintergrund noch einmal nachprüfen. Ich nehme an Empfehlung, gleiche Volumen 4 %ige Salzsäure und 25 %iges NaClO2 zu verwenden stammt aus der Zeit als man das sogenannte MMS verwendet hat. Unter MMS (Miracle Mineral Solution) versteht man ein Verfahren, bei dem zuerst man eine Säure und NaClO2 mischt,  wie ich das auch in dem Reagenzglas mache. Bei MMS gibt man dann aber Wasser dazu und trinkt diese Lösung.

Die Probleme dabei sind:

  1.  Die saure Trinklösung greift die Zähne an. Als Zahnarzt rate ich alleine schon aus diesem Grund dringend von der Verwendung von MMS ab.
  2. Die Säure und em NaClO2 liegen als wässrige Lösungen vor, bei denen man insbesondere nicht weiß wie rein das zum Verdünnen verwendete Wasser ist. 

Um die für die Zähne schädliche Wirkung der Säure zu reduzieren hat man offenbar die Magensäure einberechnet und deutlich weniger Salzsäure zugegeben als für den Verbrauch des NaClO2 notwendig ist. Bei der Verwendung von MMS konnte das noch nicht genutze NaClO2 mit der Magensäure weiter reagieren und im Magen zursätzlich frisches Chlordioxid erzeugen.

Bei dem Verfahren zur Herstellung von Chlordioxidlösung das ich u.a. in diesem Artikel gezeigt habe kommen die Grundstoffe HCl und NaOCl überhaupt nicht den Zähnen oder anderem Körpergewebe in Kontakt. Man kann daher bedenkenlos mehr Säure zu geben oder auch die Konzentration der Säure erhöhen, um dass im Vergleich zur Säure wesentlich teurere NaClO2 besser zu nutzen.  

Versuchsergebnisse mit technischer HCl 21 -24 %

Folgende Versuche habe ich mit technischer Salzsäure, die eine Konzentration von 21 – 24 % hat, gemacht. Die Messung der Konzentration erfolgte mit einem Spektrophotometer vom Typ 721. Die Tropfen wurden mit handelsüblichen 50 ml Pipettenflaschen wie weiter oben gezeigt, erzeugt.

  1. PET-Mineralwasserflasche für 1,5 Liter. Mit ca. 1,45 liter Leitungswasser (Kelberg) gefüllt. 9 Tropfen NaClO2 25 % und 6 Tropfen HCL 21 – 24 %. Nach ca. 6 Stunden bei ca. 17 °C. ca.  41 ppm . Nach  ca. 40 Stunden, davon  die letzten 12 Std. im Kühlschrank bei ca. 6 °C, betrug die ClO2-Konzetration ca. 48 ppm .  1,45  * 48 = 69,6 . Das heißt in dieser großen 1,5-Literflasche waren schließlich ca. 70 mg ClO2 gelöst. Die empfohlene Tagesration für die Prävention von COVID-19, Grippe usw. liegt bei ca. 30 mg ClO2, gelöst in einem Liter Wasser ( https://andreaskalcker.com/el/coronavirus/protocolos.html ). Etwas mehr schadet nicht.  Die hier mit 9 Tropfen NaClO2 und in diesem Fall nun 6 Tropfen 21 – 24 % Salzsäure per Reagenzlasmethode in einer 1,5-Liter Mineralwasserflsche erzeugte Menge Chlordioxdlösung reicht also für zwei Personen und einem Tag, oder für eine Person und zwei Tage, zur Prävention von COVID-19 (oder auch von Gippe und allen neuen COVID-Varienten) .
  2. PET-Mineralwasserflasche für 0,5 Liter mit ca. 0,45 Liter Leitungswasser: 3 Tropfen NaClO2 25 % und 2 Tropfen HCL 21 – 24 %. Nach 2 Std. 36 ppm. Nach 5 Std. 42 ppm. 
  3. Milchflasche für 0,5 Liter, mit ca. 0, 45 Liter per Umkehrosmose gereinigtem Wasser: 20 Tropfen NaClO2 25 % und 10 Tropfen HCl 21- 24 %: Ca. 200 ppm nach ca. 48 Stunden bei Raumtemperatur.

Natriumhydrogensulfat statt Salzsäure

Ein Leser hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass man anstelle von Salzsäure aus verschiedenen Gründen besser Natriumhydrogensulfat nutzen würde. Er hatte dazu auch ein Tabellenkalkulationsblatt und eine chemische Berechnung angestellt. Das funktioniert offensichtlich, aber ich habe dazu noch keine Versuche angestellt. Ich habe mir jetzt aber 5 kg für nur 19,39 € bestellt und werde bei Gelegenheit berichten.

Warnung wg höher konzentrierter Salzsäure

Bei dem oben erwähnten Versuch mit der höher konzentrierten Salzsäure hatte ich nur wenige Tropfen verwendet. Inzwischen habe ich einmal 4 ml HCl 22 – 24 % in ein Reagenzglas mit 5 ml NaClO2 25 % gegeben. Die Reaktion war beängstigend heftig. Ich habe sofort alle Fenster geöffnet und das Reagenzglas nicht mehr ein eine geschlossene Flasche getan, weil ich Sorge hatte, dass die Flasche explodieren könnte, weil die Lösung des Gases in Wasser zu langsam erfolgen könnte. Wenn jemand bei der im Internet viel propagierten “Gurkenglasmethode” mit höher konzentrierter Salzsäure experimentiert, könnte das wegen der noch höheren Chemikalienmengen wirklich gefährlich werden. Ich möchte hier daher dringend dazu raten bei der allgemein empfohlenen Konzentration von 4 % bei HCl zu bleiben.

Aktuelle Praxis für gebrauchsfertige Lösung

Weil CDL sich auch ganz allgemein zumindest in meinem schon etwas fortgeschritten Alter (z.Z., 64) positiv auszuwirken scheint, trinke ich jetzt einen knappen Liter CDL pro Tag. Die Konzentration dürfte in der Praxis ziemlich genau dem Entsprechen, was Andreas Kalcker und COMUSAV zur Prophylaxe von Covid-19 empfehlen.

Zur Zubereitung gebe ich je 4 und manchmal auch 5 Tropfen HCl 4 % und NaCl25 % in ein Reagenzglas, dass ich dann in einer einen Liter fassenden normalen, durchsichtigen  Mineralwasserflasche von Aldi   in normalem Leitungswasser schwimmen lasse. Dabei wird die Flasche so gefüllt, dass das Reagenzglas (160 mm x 16 mm, aus richtigem Laborglas) durch den Auftrieb so hoch aufschwimmt, dass es weit genug aus der Flasche ragt, um mit den Fingern gefasst werden zu können. Die Flasche kommt dann über Tag in einen Küchenschrank. Abends, nach 8 bis 12 Stunden ist die CDL schon fertig (Farbton der CDL in der Flasche und der Flüssigkeit im Reagenzglas sind gleich) und die Flasche kommt ein den Kühlschrank.

In den letzten Tagen habe ich jetzt immer abends spät schon mal ein bis drei halbe Gläser dieser CDL getrunken und dann Morgens anstellt oder lange vor dem Frühstück den Rest der Flasche gelehrt – um dann gleich wieder eine neue Flasche an zu setzen.

Bei je 4 Tropfen pro Liter schmeckt die CDL durchaus gut.  Wenn ich Grippe, Covid oder etwas ähnliches bekommen würde, würde ich  statt einer Flasche,  zwei Flaschen pro Tag trinken und ich würde auch sofort die Zahl der Tropfen auf 8 je HCL und NaClO2 pro Flasche steigern. Wie die Tabelle mit den Versuchsergebnissen oben im Text zeigt, haben je 8 Tropfen mit dem Mineralwasser von Aldi 45 ppm ergeben. Auch 16 bis 17 Tropfen pro Liter sollen bei dieser Methode für die Mundschleimhaut noch ohne Schäden verträglich sein. Ich sollte dazu weitere Versuche durchführen und berichten.

 

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  1. Zum Thema Reagenzgläser ist mir jetzt aufgefallen, dass es da ziemlich viele verschiedene Längen und vor allem auch Durchmesser gibt, wie man z.B. auf www.laborglasshop.de/reagenzglaeser-glatter-rand sehen kann  

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25 Gedanken zu „CDL einfach herstellen“

  1. Hallo Herr Becker,

    für Ihre wertvollen Beiträge auf http://www.freizahn.de meinen herzlichen Dank!

    Eine Anregung für eine alternative Herstellung von CDL:

    Chlordioxidlösung (CDL = CDS) kann man auch mittels Elektrolyse durch einen Selbstbau-H2-Wasserionisierer produzieren, der für 20-35 € Materialkosten in ca. eineinhalb Stunden herstellbar ist. Er funktioniert mit 9-24 V bei minimalem Stromverbrauch an jedem Ort.

    Fügt man dem Elektrolysewasser etwas Salz oder (besser) Magnesiumchlorid bei, entstehen an der (+)Elektrode in 1-2 Minuten 350 ml Anolyt mit CDL von 10-60 ppm bei pH 6,0-5,5, das sofort anwendungsbereit ist.

    An der (-)Elektrode bildet sich im basischen Katholyt  Wasserstoffgas (H2),  das innerhalb von Sekunden über 1,6 mg/L H2-Konzentration aufweist und sofort abgefüllt oder getrunken werden kann. Herstellungsmenge pro Elektrolyse: 650 ml.

    Über die Elektrolysedauer und Salz- oder Magnesium-Konzentration kann jede beliebig starke Chlordioxidlösung von 0,5 bis ca. 2000 ppm bzw. von pH 1,5 (saures Anolyt) bis 13,5 (basisches Katholyt) in 1 bis 15 Minuten erzeugt werden. Damit sind stärkste Oxidations- und Antioxidationswirkungen möglich.  

    Selbst bei extremen pH-Werten treten aufgrund sehr geringer Pufferung keine Verätzungen von Haut oder Schleimhäuten auf.

    CDL im Anolyt, Katholyt und Wasserstoffgas erwiesen sich bei ordnungsgemäßer Dosierung bisher als nebenwirkungsfrei. Jede dabei entstehende Wasserlösung ist innerlich und äußerlich anwendbar.

     Durch die Kombination des stark oxidativ wirkenden Anolyt-CDL mit dem antioxidativ wirkenden Wasserstoffgas sind vielfältige äußerliche und innerliche Vorbeuge- und Behandlungseffekte bei Infektionen – z.B. Covid 19 – möglich!

    Selbstbau-H2-Wasserionisierer sind nur handgefertigt herstellbar und nicht im Handel erhältlich. Bezugsadressen von lizensierten Herstellern sind aber erhältlich über vitaswing@gmx.de oder gerd.gutemann@gmx.de

    Mit freundlichem Gruß

    Gerd Gutemann

    1. Gamechanger DILIXIN® XPRESS

      Bei den fertig gekauften CDL-Lösungen kann man nicht sicher sein, was man da bekommt… ob also tatsächlich CDL, oder nur verdünntes "MMS"… und in welcher Konzentration.
      Sicher ist nur ein's: Die Preise sind kräftig am Steigen.
      – Unlängst gab's für das Geld noch einen ganzen Liter.

      Und das Selbergebraute hat ebenfalls den Nachteil, dass eine sichere Bestimmung der Konzentration nicht gerade trivial ist.

      Vor allem aber wird es auf diese Weise die CDL nie aus einem Kreis von hardcore-Aktivisten hinaus in die "wirkliche" Welt schaffen, wo es dzt. aber dringendst benötigt wird, um deren zumindest wirtschaftlichen Untergang aufzuhalten.

      Um diesem Problem abzuhelfen, hab' ich bei einer Firma, die sich schon lange mit dem Thema Trinkwasserdesinfektion beschäftigt, ein Produkt namens DILIXIN® XPRESS bestellt, mit dem die Profis das Lebensmittel Wasser desinfizieren.

      01885251 DILIXIN® XPRESS Desinfektionskonzentrat 250 ml Flasche 1 Stck 2 Komponentensystem € 11,68 netto
      Alternativ :
      01885205 DILIXIN® XPRESS 2 Komponentensystem 5 Kg
      Desinfektionskonzentrat 5 kg a` 14,63 = € 73,15 netto

      Die Komponente K1 ist eine geruch-und farblose Flüssigkeit, Inhaltsstoffe : Wasser, Chlodioxid 3g/l
      Die Komponente K2 ist ein geruch-und farbloses weisses Pulver namens Kaliummonopersulfat, welches in einem kleinen Tütchen beiliegt und zur Aktivierung von K1 in die Flasche geschüttet wird. Nach 90 Minuten ist dann eine gebrauchsfertige 0,3 % CDL in der Flasche, und an einem kühlen und dunklen Ort, vorzugsweise also im Kühlschrank bei unter 11°C bis zu 3 Monate haltbar. Unaktiviert lt. Aufdruck Flaschenboden bis 09/2024.
      ……………………………
      Die anzuwendende Dosierung wird z.B. in dieser Klinischen Studie beschrieben,
      Bestimmung der Wirksamkeit von oralem Chlordioxid bei der Behandlung von COVID 19

      Haupteinschlusskriterien:

      Covid19 Infektion

      Substanz oder Studienmedikament:

      Chlordioxid 3.000 ppm in Verdünnungen in Wasser verabreicht.

      Dosierung:

      10 cm³ Chlordioxid 3.000 ppm, verdünnt in einem Liter Wasser, um gleiche Dosen einzunehmen 24 Stunden.
      …………………
      2. Toxizität: Die größten Probleme, die bei Medikamenten im Allgemeinen auftreten, sind auf ihre zurückzuführen Toxizität und Nebenwirkungen. Neue Studien belegen seine Lebensfähigkeit. Obwohl die Toxizität von Chlordioxid bei massiver Inhalation ist bekannt, es gibt keinen klinisch nachgewiesenen Tod auch bei hohen Dosen durch orale Einnahme. Die tödliche Dosis (LD50, akutes Toxizitätsverhältnis) beträgt wird für 14 Tage als 292 mg pro Kilogramm angesehen, wo dies bei einem Erwachsenen mit 50 kg der Fall wäre 15.000 mg für zwei Wochen eines in Wasser gelösten Gases verabreicht werden (etwas fast unmöglich). Die verwendeten oralen subtoxischen Dosen betragen etwa 50 mg, gelöst in 100 ml Wasser 10 mal am Tag, was 0,5 g täglich entspricht (und daher nur 1/30 der LD50 von 15 g ClO2 pro Tag).

      LG,
      franz
       

      1. @Franz Hegele,

      2. so ein Trinkwasserdesinfektionsmittel hatte ich ganz am Anfang. In meinem Fall war es Biostream Zero ( https://www.biostream.de/biostream-zero/desinfektion-von-behandlungseinheiten-bei-zahnaerzten/ ). Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, das als Mundspülmittel zu verwenden oder es zu trinken. Das meiste davon habe ich verschenkt, weil mir dieses Fertigprodukte zu unsicher bzw. zu riskant sind. Meine ursprüngliches Ziel war risikolos auch bei offenen Wunden, bzw. in der Oralchirurgie verwendbares Kühlwasser für die Behandlungseinheiten zu bekommen. Diese Anforderung wird meines Erachtens am Besten mit per Umkehrosmose gereinigtem und dann mit reinem ClO2 angereichertem Wasser erfüllt. Es kann sein, dass Trinkwasserdesinfektionsmittel wie Biostream Zero und DILIXIN® XPRESS im Notfall, bei entsprechender Verdünnung auch oral den gewünschten, mit reinem CDL vergleichbaren Effekt habe, aber mir sind die dennoch sehr suspekt. Ich werde solche Produkte jedenfalls nicht verwenden, weil die Herstelle Hilfsstoffe und Zusätze verwenden, von denen ich nicht weiß wie diese sich auswirken. Was für die Leitungssanierung im Trinkwassernetz, in einer normalen, nicht chirurgisch genutzten Dentaleinheit oder in einem Getränkeautomat gut ist, würde ich zunächst als Getränk oder auch als Kühlmittel bei einer schwierigen Zahnentfernung als zu unsicher ansehen, es sei denn der Hersteller gibt das Mittel ausdrücklich für diese Anwendungen frei.
      3. Der Link auf die vermeintliche Studie ist nur ein Link auf die Ankündigung einer Studie vom 7. April 2020. Die Studie und deren Auswertung habe ich bisher noch nicht gesehen.
      4. Die 0,5 g/Tag, die Sie als subtoxische Dosis bei oraler Aufnahme für eine 50 kg schweren Erwachsenen angeben, entsprechen dem 16,6-fachen der von COMUSAV und Andreas Kalcker zur Prävention von COVID-19 empfohlenen Dosis. Sie entsprechen auch dem 8,3-fachen der für die Behandlung von Grippe, COVID-19 und anderen Virusinfektionen nach Protokol F empfohlenen Tages Dosis (morgen und abends je 1 Liter mit 30 ppm bzw. 30 mg in je 8 Rationen mit 15 Minuten zwischen zwei Rationen.
      5. Anstelle der Messung der CDL-Konzentration kann man notfalls auch Erfahrungswerte, von Quellen nehmen, die die Konzentration gemessen haben. In https://www.freizahn.de/2020/12/cdl-einfach-herstellen/ habe ich deshalb einige Versuchsergebnisse angegeben. Bei den von mir verwendeten Tropfflaschen ergeben 14 Tropfen ca. 1 ml. Davon abgesehen sollte man in Krankheitsfällen die Wirkung beobachten und ggf. Dosis und/oder die Konzentration steigern.
        1. "Davon abgesehen sollte man in Krankheitsfällen die Wirkung beobachten und ggf. Dosis und/oder die Konzentration steigern."

          Ja, das sollte man. Auch weil letztlich eh jeder für sich selbst verantwortlich ist.

          Das die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit immer mehr an Ärzte abgetreten wird, ist mehr als befremdlich. Es ist, als ob Erwachsene in Gegenwart von Ärzten regelrecht zu Kindern wandeln, die die abenteuerlichsten ärztlichen Argumente, klaglos und ohne zu hinterfragen annehmen. Fragen sind zwar erlaubt, manchmal auch erwünscht, aber Widerspruch gilt noch immer als Majestätsbeleidigung. 

          Unzählige Menschen pumpen sich auf deren Veranlassung hin mit Medikamenten voll. Lassen sich mit Injektionen quälen. Werden mit oft unnötigen Operationen traktiert. Das alles natürlich nur zum Wohle des Patienten. – Aber sicher doch.

          Wer die eigene Gesundheit und auch die eigene Entscheidung, um ein für und wieder von Medikamenten und Eingriffen, in den Vordergrund rückt, wird sich davon emanzipieren müssen.

          Der Arzt wird dann eher zu einem Berater. Einem, der die Entscheidung des Hilfesuchenden respektiert, bestenfalls fördert.

          Derzeit ist die Einnahme von CLO2 eine selbstbestimmte Angelegenheit. Ärzte halten sich da weitgehend heraus. Hierzulande jedenfalls.

          Nicht einmal der Hinweis, das weltweit Tausende von Kollegen die Behandlung bei COVID19 befürworten, weckt Zweifel. Das diskreditiert sie, mehr noch, sie sind untauglich für ihren Beruf. Ihnen fehlt schlicht einfach die Berufung. Menschlichkeit. Mitleid.

          Die abgehobene Perspektive des "Gottes in weiß", verurteilt weltweit Millionen von Menschen zu Tod und unnötigem Leiden. Ist ein Verbrechen an der Menschheit. Punkt.

          An den Früchten werdet ihr sie erkennen.

          Was bleibt ist die Eigenermächtigung. Immer mehr Menschen nehmen sie wahr. Berichten davon. Helfen anderen beim Einstieg.

          CDL ist dafür das Mittel der Wahl. Statt nur Linderung von Symptomen, wie es viele Medikamente versprechen, noch dazu oft mit fiesen Nebenwirkungen, verhilft es einem Betroffenen oft zur Heilung. Und zwar ohne Nebenwirkungen. Noch einmal: ohne Nebenwirkungen.

          Um es anzuwenden bedarf es einiger Regeln. Wer sie beherzigt, hat gute Aussichten positive Erfahrungen zu machen. Aber die Regeln lassen noch viel Spielraum. Raum zum experimentieren.

          Die Dosierung kann leicht angepasst werden. Man wird spüren wenn die Wirkung eintritt. Selbstbeobachtung zählt. Nicht das sture festhalten an vorgegebenen Dosierungen.

          Nicht falsch verstehen: damit anzufangen ist vernünftig. Doch die eigenen Erfahrungswerte zählen.

          Schon bald nach den ersten Erfahrungen mit CDL bin ich, statt Tropfen zu zählen oder ml zu dosieren, dazu übergegangen grob einige ml CDL in ein Glas Wasser zu geben. Am Geschmack des Wassers lässt sich durchaus die Konzentration schmecken. Ob das CDL eine 0.3 prozentige oder eine 0.2 prozentige Konzentration aufweist spielt keine wichtige Rolle. Eine gefährliche Überdosierung ist eh fern. Sehr fern.

          Schlimmstenfalls löse ich eine Entgiftung aus (Herxheimer Reaktion). Doch die zeigt doch die Wirkungsweise von CDL an. Also warum unterdrücken. Falls es zu viel wird, hilft die Reduzierung der Einnahmemenge.

          Ob und wie schnell die Einnahme von CDL bei einem bestimmten Leiden hilft, ist wohl auch abhängig davon, ob es noch andere Baustellen gibt. Möglicherweise glaubt man es hülfe nicht, dabei hilft es sehr wohl, nur nicht da, wo erwartet.

          Geduld ist also angesagt. Wie so oft im Leben.

        2.  @ Christoph Becker 16. JANUAR 2021 UM 0:11 UHR

          Re: Diese Anforderung wird meines Erachtens am Besten mit per Umkehrosmose gereinigtem und dann mit reinem ClO2 angereichertem Wasser erfüllt. Es kann sein, dass Trinkwasserdesinfektionsmittel ….

          Moin 🙂 

          Da kann es doch keine zwei Meinungen geben, dass die reine Lehre immer auch die Beste ist.

          Nur hilft uns das zwar persönlich, und von mir aus auch im engeren privaten Umfeld… was uns aber einen Feuchten hilft, wenn das weitere Umfeld, speziell die Wirtschaft und auch die gesellschaftlichen Normen durch die CORONA-Seuche zerstört werden. Und danach sieht es im Moment sehr aus: Ihr eigener Beitrag scheint sich da gerade im Land der Wunder, in dem auch wundersamerweise die meisten Impfdosen gelandet sind, zu bestätigen. Israel: Höchststand bei Neuinfektionen seit Pandemiebeginn

          …………………

          Wie auch immer: Den Titel "Gamechanger" habe ich deshalb gewählt, weil den Deutschen ihre Trinkwasserverordnung sakrosankt ist, und weil man mit diesem Bezug auch den elenden Maulhuren und Mietmäulern der Pharmafia den Wind aus den Segeln nehmen, bzw. ihre Miete in's Maul stopfen kann, um beim Bild zu bleiben.

          – Und weil ich gerade BILD schrub: Evtl. wären die sogar die Richtigen, um den grössten Medizin-und auch Politikskandal der jüngeren Geschichte aufzudecken und anzuprangern.

          – Schliesslich gibt es in Deutschland ja auch noch andere Interessengruppen, als nur die Pharmafia und den MedizinischIndustriellenKomplex (MIK) !

          Um Ideen und Vorschläge wird also gebeten… Ihr Brief "Dear Mr. President" war schon garnicht so verkehrt. Nur hatte er den falschen Adressaten.

          LG, franz

  2. Hallo Herr Becker,

    Ich fertige selbst CDL an nach dem Protokoll nach Kalker (mit einem Weckglas + Schnapsglas) um eine Lösung mit 3000 ppm zu bekommen. Theoretisch solte ich (denke ich mir) eine pH neutrale Lösung bekommen, aber sie is sauer – pH = 5,0 – 5,5 (gemessen mit einem Teststreifen). Gibt es dafür eine Erklärung und eine Lösung? (für die Verwendung auf der Haut ist der niedrige pH nicht erwünscht).

    Liebe Grusse, Marinus.

     

    1. @ Kolkman 15. JANUAR 2021 UM 0:41 UHR

      Re: Gibt es dafür eine Erklärung und eine Lösung? 

      Ich kann das glaube ich erklären: Die Lösung lautet "Lösung".. ..kleiner Scherz meinerseits 😉

      Salzsäure (HCl), auch Chlorwasserstoffsäure genannt, ist nämlich eine wässrige Lösung von gasförmigem Chlorwasserstoff, der in Oxonium– und Chloridionen protolysiert ist.

      Wenn man das CDL aus "MMS" gewinnt, kann es sein. dass man den Aktivator HCl überdosiert. Dieser Rest setzt dann natürlich weiterhin gasförmigen Chlorwasserstoff frei, der ebenso, wie auch das ClO2 im Wasser der angestrebten CDL erneut zu HCl dissoziiert.

      Abhelfen kann man dem durch eine Neutralisation des "MMS" mit z.B. Haushaltsnatron = Natriumhydrogencarbonat.

      LG,  franz

    1.  @Ert 17. JANUAR 2021 UM 15:06 UHR

      Interessante Quelle 🙂

      Zum Punkt =>  Quecksilber-Belastung & CDL….

      Zitat: Wer meint, das CDL bei einer Schwermetall-Belastung mit Quecksilber (Hg) hilft – den muss ich aus meiner Sicht enttäuschen. CDL kann Quecksilber nicht binden und nicht sicher ausleiten – schon prinzipbedingt nicht. 

      …. kann ich etwas beitragen:

      EDTA ist hier das Mittel der Wahl.

      Die Wirkung von EDTA

      EDTA ist ein für den Menschen ungiftiger Wirkstoff, der die Fähigkeit besitzt, mit Metallionen stabile Komplexe zu bilden, die dann via Nieren natürlich ausgeschieden werden können. Chelat-Therapie wird daher nicht nur bei akuten Schwermetallvergiftungen mit Quecksilber, Blei, Cadmium etc.

      LG, franz

      1. EDTA bei Hg-Belastung ist maximal kontraindiziert. EDTA ist kein Hg-Chelator sondern verteilt es im Körper. Wer anderes behauptet hat die Literatur nicht gelesen.

        Orales DMPS ist ein sicherer (extrazellulärer) Hg-Chelator und dafür in DE auch zugelassen. Intrazellulär klappts es mit oraler Alpha-Liponsäure nach dem Cutler-Schema. Hg-Detox ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

        VG
        Ert

        1. Ert 17. JANUAR 2021 UM 20:06 UHR

          Bei der Ausleitung von Blei scheint es jedenfalls recht gut zu funktionieren.

          -Die Komplexchemie wurde ja bereits Ende d. 19.Jh erforscht und diente in Folge beim Aufbau der U-Boot-Waffe in der Produktion v. Bleiakkus zur Entgiftung der dort Beschäftigten.

          -Wie das bei der Sanierung v. Quecksilber-Amalgam- Füllungen in der Zahnmedizin ausschaut, kann uns evtl. C.B. näherbringen. smiley

          LG, franz

          1. Ja, aber nicht wenn noch eine Co-Belastung mit Hg vorliegt! Bei Blei+Hg immer DMSA oder, wenn mehr Hg als Blei da ist, DMPS!

            Hg-Entfernung und Sanierung im Kiefer ist noch mal eine ganz üble und komplexe Sache: https://hcfricke.com/2021/01/06/buchtip-hidden-epidemic-ueber-wurzelkanal-behandelte-zaehne-cavitations-fdok-nico-chronische-apikale-parodontitis-cap-infizierte-mandeln-und-mehr-von-thomas-e-levy-md-jd/ sowie: https://hcfricke.com/2020/04/15/detox-2-das-cutler-protokoll-alpha-liponsaeure-dmps-dmsa-frequent-low-dose-chelation/

            VG
            Ert

    1. Hallo Erich. Ich stelle mein CDS selber her. Ich habe mir einen Behälter aus schrarzen Kunstoff mit Schraubdeckel gedreht. Das Unterteil ist ungefähr 100mm hoch unten bis halbe höhe eine 26mm Bohrung wo das Natriumclorit und Salzsäure befihndet, die obere hälfte hat so um die 40mm. In Deckelwand die so 10mm dick ist sind zwei 5,9mm Bohrungen drinn  (Teflonschlauch 6mm der stramm reingeht das mann ihn gerade noch von Hand schieben kann und dicht ist). Die Funktionsweise geht so, von einer kleinen Aquariumluftpumpe geht der Schlauch durch den Deckel bis auf den Boden vom behälter und die Luftblasen nehmen das ClO2 mit durch den zweiten Schlauch der nur ein paar Millimeter in den Deckel reinschaut.Dann geht der Schlauch  in einer 3L Asbachflasche bis auf den Boden, dieAsbachflasche ist gefüllt mit eiskaltem VE-Wasser (sitze an der Quelle) Wenn die Pumpu läuft stromt die Luft in den Schwarzen Behälter nimmt das reine Gas mit geht dann bis auf den Grund der Flasche und hat einen langen Weg durch das Wasser. Nach ein paar Minuten ist die Sättigung mit CLO2 erreicht. danach fülle ich es um in Wasserglasflaschen ganz voll ohne Luftraum wo es im Dunkeln sehr lange hält wo will das Gas denn hin, es verdrägt nur kein UV-Licht. Bei meinem verbesserten Aufbau habe ich noch eine Schlauchpumpe dazwischen dadurch geht kein Gas verloren. Ich hatte vor ein paar Jahren Zahnschmerzen mit 10 cl CDS im Glas mit Wasser schon gründlich den Mund mit ausgespült und die Schmerzen waren nach 15-20min weg. Seitdem tue ich immer beim Zähneputzen einen Schluck CDL ins Wasser. Bakterien und Zucker ergibt Karies fehlt eins von beiden kein Karies. Bei andreaskalcker.com gibts eine Anleitung für CDLmit einem Einmachglas. Auf kritische-tiermedizin.de mms-fachseminar.com erfährt man viel über Chlordioxid.

  3. Guten Morgen!

    Anfänger-Verständnis-Fragen an Christoph Becker:

    "Diffundiert" das in dem Reagenzglas Befindliche in das Wasser in der Flasche oder wie kommt es dort hin?

    Dirk Schrader beschreibt, dass er 4 Tropfen 3,5% Salzsäure und 4 Tropfen 22,5% Natriumchloritlösung in einem Schnapsglas mischt, nach 1 Minute mit etwas Wasser löscht und das Ganze dann in ca. 200ml Wasser gibt und sogleich trinkt. Wenn es offenbar möglich ist, Chlordioxid so unkompliziert herzustellen, was ist dann der Vorteil Ihres aufwändigen Verfahrens?

    Und eher abseits des eigentlichen Themas:Wird der Kunststoff der von Ihnen verwendeten Plastikflaschen durch die Säure nicht angegriffen, so dass sich Partikel oder Weichmacher lösen?

    Danke im Voraus für Ihre Antwort!

     

    1. @Kristen,
      das aus dem Reagenzglas aufsteigenden Chlordioxidgas löst sich im Wasser.
      Der Vorteil dieser Methoden gegenüber der von Herrn Schrader ist:

    2. Der Säuregrad oder pH-Wert. Bei der Methode von Herrn Schrader, die dem klassischen MMS entspricht, ist das was man da trinkt mehr oder weniger sauer – was z.B. für die Zähne schädlich sein kann. /li>
    3. Bei MMS, bzw. bei der Methode von Herrn Schrader, müsste man die Grundstoffe, also die Salzsäure und das Natriumchlorit in pharmazeutischer oder Lebensmittelqualität haben. Andernfalls könnten diese Stoffe Verunreinigungen der Hilfsstoffe enthalten, die einem vielleicht nicht bekommen. Bei der Reagenzglasmethode steigt halt nur das ClO2-Gas auf und wird dann in dem Wasser gelöst.
    4. Die Methode von Herrn Schrader ist allerdings einfacher. Der Autor der Doku “The Universal Antidote” bzw. “Das Universelle Gegenmittel” benutzt übrigens ebenfalls seit Jahren erfolgreich die Methode von Herrn Schrader. Kerri Rivera hat neulich in einem Interview mit Bob Sisson (“Bob the Plumber”) gesagt, das es schwierige Fälle gibt, bei denen nur die Methode die Herr Schrader anwendet hilft.

  4. @COMUSAV

    Klinische Erfolge bei COVID-19 mit CDS – Dr. Manuel Aparicio Alonso

    Mein lieber Scholli ! yes

    Und @ c.b., bei 26:20  => Viel hilft viel… mein Reden 🙂

    cu, franz

  5. Guten Tag,

     

    ich habe im Kanal von Herrn Taufersthöfer gelesen, dass mit der "Gurkenglasmethode" keine ph neutrale Lösung erzeugt werden kann.

    Ist dies korrekt? Ist es überhaupt relevant?

     

     

    1. Nehme mal an ist nicht so relevant, außer vielleicht bei intravenöse Einführung. Habe mal den ph meiner Gurkenglasmethode gemessen, mit einem günstigen Measury PH Messgerät, welcher bei ca. 5 lag – dann ausgehend des Trinkwassers mit einem ph von ca. 7 auf 1 Liter mit 10 ml CDL hat sich der ph kaum verändert.

    2. @ Robert 17. MÄRZ 2021 UM 11:16 UHR

      re: Ist dies korrekt? Ist es überhaupt relevant?

      Da bei der Aktivierung von NaClO2 mit Salzsäure nicht nur gasförmiges ClO2 entsteht, sondern ebenso auch gasförmiges HCl, und sich beide Gase in Wasser lösen…letzteres erneut zu  HCl x(H2O), wird die CDL nicht pH-neutral sein, sondern  im Bereich < 7, was sie vor allem für eine Infusion untauglich macht.

      – Und magenfreundlicher wird sie dadurch auch nicht. Allerdings kann man  sie mit Haushaltsnatron /Natriumhydrogencarbonat... NICHT verwechseln mit  Ätznatron/Natriumhydroxid !!.. neutralisieren, so wie man das ja auch beim "Sodbrennen" mit überschüssiger Magensäure macht.

      Gruss, f.

       

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