Dr. Geert Vanden Bossche

Lesedauer 17 Minuten

Nachdem ich nun ein langes Interview mit und mehrere Artikel von dem belgischen Virologen und von Dr. Geert Vanden Bossche übersetzt habe, möchte ich hier seine kurze Selbstdarstellung und seinen Lebenslauf, den er auf www.voiceforscienceandsolidarity.org/authors/geert-vanden-bossche veröffentlicht hat, übersetzen. Das Ziel dabei ist deutschsprachgigen Leseren, die die englischen Originale nicht oder nicht gut lesen können, eine Vorstellung von der Qualifikation und dem Werdegang von Dr. Geert Vanden Bossche zu geben.

Inhaltsverzeichnis

Seine kurze Selbstdarstellung:

Geert Vanden Bossche (DVM, PhD)

DVM bedeutet hier Doktor der Tiermedizin. Das PhD ist die amerikanische Entsprechung der deutschen Hablitation, die er an der Universtität

Geert Vanden Bossche studierte Tiermedizin an der Universität Gent, Belgien und schloss Studium als Doktor der Tiermedizin ab. Er habilitierte sich im Fach Virologie an der Universität Hohenheim, Deutschland. Er hatte Lehraufträge an Universitäten in Belgien und Deutschland inne. Nach seiner akademischen Laufbahn war Geert bei verschiedenen Impfstoffunternehmen (GSK Biologicals, Novartis Vaccines, Solvay Biologicals) in verschiedenen Funktionen in der Impfstoff-F&E sowie in der späteren Impfstoffentwicklung tätig. Anschließend wechselte Geert als Senior Program Officer zum Global Health Discovery Team der Bill & Melinda Gates Foundation in Seattle (USA) und arbeitete anschließend als Senior Ebola Program Manager bei der Global Alliance for Vaccines and Immunization (GAVI) in Genf. Bei GAVI verfolgte er die Bemühungen zur Entwicklung eines Ebola-Impfstoffs. Er vertrat GAVI auch in Foren mit anderen Partnern, darunter die WHO, um die Fortschritte im Kampf gegen Ebola zu überprüfen und Pläne für die globale Pandemievorsorge zu erstellen. Bereits 2015 hat Geert die Sicherheit des Ebola-Impfstoffs, der in den von der WHO in Guinea durchgeführten Ringimpfungsversuchen verwendet wurde, unter die Lupe genommen und in Frage gestellt. Seine kritische wissenschaftliche Analyse und sein Bericht über die von der WHO 2015 in The Lancet veröffentlichten Daten wurden an alle internationalen Gesundheits- und Regulierungsbehörden geschickt, die an dem Ebola-Impfprogramm beteiligt waren. Nachdem er für GAVI gearbeitet hatte, wechselte Geert zum Deutschen Zentrum für Infektionsforschung in Köln als Leiter des Büros für Impfstoffentwicklung. Derzeit ist er hauptsächlich als Biotech-/Impfstoffberater tätig, betreibt aber auch eigene Forschung zu Impfstoffen auf Basis von natürlichen Killerzellen.

E-mail: geert.vandenbossche (at) live.be

Link auf das Original des Lebenslaufes: https://37b32f5a-6ed9-4d6d-b3e1-5ec648ad9ed9.filesusr.com/ugd/28d8fe_9bb701b3fd734d7895bc9b502752684f.pdf

Beginn der Übersetzung

Vanden Bossche, Geert/ Curriculum Vitae

Persönlich


Name: Geert Vanden Bossche
Wohnort: Ottenburg (Huldenberg), Belgien
Staatsangehörigkeit: Belgier, US-Aufenthaltsberechtigter und Inhaber einer Green Card (seit 13.7.2010 erteilt)
auf der Grundlage von höheren Abschlüssen und außergewöhnlichen Fähigkeiten”)
Sprachen: Muttersprache Niederländisch, fließend Englisch, Französisch und Deutsch

Studium/Hochschulausbildung

19771980 Universität von Namur (FNDP), Belgien, Grundstudium der Tiermedizin (cum laude)
19801983 Universität Gent (RUG), Belgien, Dr. der Tiermedizin

Hochschulabschluss in Veterinärmedizin (cum laude)
Dissertationsschrift (DVM): “Synthese und Charakterisierung von monoklonalen Antikörpern gegen das Bovine Rotavirus”

1996 Universität Hohenheim/Stuttgart, Deutschland, Habilitation & venia legendi in Virologie, Fakultät für Agrarwissenschaften

Habilitationsschrift: “Kolloidale Aspekte der Infektiosität von Enteroviren in wässriger Umgebungen” (d.h. Erforschung der Zusammenhänge zwischen durch Tenside ausgelösten Veränderungen der Oberflächeneigenschaften von Viruspartikeln und ihrem infektiösen Verhalten)


Postuniversitäre Ausbildungen und Zertifizierungen


Zertifizierungen

Fachtierarzt für Pferde, Tierärztekammer Berlin, 1988
GRE und TOEFL

GRE zertifiziert (Graduate Record Examination: Quantitative, Verbal, Analytical) and TOEFL certified (Test of English as a Foreign Language), Graduate School, Cornell University, Ithaca, New York, USA, 1989 (siehe de.wikipedia.org/wiki/Graduate_Record_Examination und de.wikipedia.org/wiki/TOEFL

Fachtierarzt für Virologie (Veterinärmedizin),
Tierärztekammer Westfalen-Lippe, Deutschland, 1990
Fachtierarzt für Mikrobiologie, Tierärztekammer Baden-Württemberg, Deutschland, 1992
Fachtierarzt für Tierhygiene, Tierärztekammer RheinlandPfalz, 1992

Postdoktorale Ausbildungen

      • Tierärztliche Praxis und Chirurgie für Pferde in privaten Pferdekliniken in Großbritannien, Frankreich und Deutschland sowie an der Freien Universität Berlin
        (Zertifikate verfügbar), 1983-Mitte 1987
      • Postdoktorandenstipendium in Virologie am James A. Baker Institute for Tiergesundheit (Prof. Dr. J. Appleton), New York State College of Veterinary Medicine, Cornell University, Ithaca, NY 14850, USA, Sept. 1990- Mitte 1991
      • Europäischer Master in Umweltmanagement, Europäische Association for Environmental Management Education (EAEME), Vorbereitungs- und Basismodul, Universität Trier, Deutschland, Okt. 1994- Mitte 1995

Fortbildungen

      • Pandemien und Epidemien; Workshop über Prävention, Bereitschaft, Reaktion und Wiederherstellung; interdisziplinäres Kolloquium im Chatham House, London, UK, Oktober 2015
      • Globale Pandemievorbereitung; Forschungs- und Entwicklungsgipfel und Workshop (WHO), Genf, Schweiz, Mai 2015
      • Globale Impfstoffentwicklung für das Weltgesundheitssymposium. Workshop über Zulassungswege von Impfstoffen für globale Krankheiten. Perspektiven von FDA, EMEA, aufstrebenden Regionen, NGOs und der Industrie. Bethesda, MD, USA, November 2009
      • Meisterklasse – Impfstoffsicherheit. Kanadischer Verband für Impfstoffforschung und -bewertung (CAIRE), Ontario, Kanada, Februar 2009
      • Meisterklasse – Wirksamkeit von Impfstoffen, Kanadischer Verband für Impfstoffforschung und -bewertung (CAIRE), Vancouver, Kanada, September 2009
      • Nanotechnologie in der Pharmazeutik und Biotechnologie; Untersuchung der Fortschritte bei der Kommerzialisierung der Nanotechnologie in der Erforschung, Entwicklung, Verabreichung und Diagnostik von Arzneimitteln. NH-Amsterdam Centre, Niederlande, April 2006
      • Kommerzielle Strategien in der pharmazeutischen Industrie: Wie kann man den Unterschied machen? Das Zentrum für berufliche Weiterbildung, Den Haag, Niederlande, Mai 2004
      • Tenside, Kolloide und Grenzflächen. Das Zentrum für berufliche Fortbildung, Den Haag, Niederlande, März 2004
      • Fortgeschrittenenkurs in Liposomen-Technologie und Impfstoffverabreichung. Fakultät für Pharmazie, Universität London, UK, Dezember 2003
      • Photonenkorrelationsspektroskopie/ Zetapotentialkursus. Goffin Meyvis Analytical & Medical Systems B.V., Etten-Leur, die Niederlande, Feb 2003
      • Fortgeschrittenenkurs in Liposomen-Technologie und Impfstoffverabreichung. Fakultät für Pharmazie, Universität London, UK, Dez 2003
      • Fortgeschrittener Kurs über Vakzinologie. Stiftung Merieux, Veyrier-du-Lac, Annecy, Frankreich, Juni 2002
      • Eine Einführung in das neue europäische Regulierungssystem für Medizinprodukte, Russell Square Quality Associates Ltd, Rixensart, Belgien, Nov 2001
      • Meisterkurs für Pferdetierärzte, Intervet Belgien N.V., Brüssel, Belgien, September 2001
      • Regelmäßige Aus- und Weiterbildung in Projektmanagement-Fähigkeiten (‘Goal Directed Project Management’, Coopers & Lybrand, Vereinigtes Königreich), 1998-2000:
        1. Präsentieren mit Erfolg
        2. Kommunikationsfähigkeiten und -instrumente”.
        3. Umgang mit Konflikten
        4. Teambildung und Führung eines Teams
        5. Management von Prioritäten in einem Multiprojektumfeld
        6. Management des Dreiklangs von Zeit, Ressourcen und Ergebnissen
        7. Aufbau von praktischen Netzwerken
        8. Schulung in Meilensteindiagrammen und MS Project (Software für Projektmanagement)
      • Meisterkurs Pferdemedizin und -chirurgie. Belgian Equine Practitioners Society (BEPS) (Belgische Gesellschaft für Pferdeärzte), Brüssel, Belgien, November 1999
      • Ausbildung in klinischer Epidemiologie und fortgeschrittenen Methoden für
        Epidemiologische Forschung, Institut für Tropenmedizin, Antwerpen, Belgien; Statistisches Experimentieren (UBCA, Antwerpen), April 1996

Berufserfahrung

März 2018 – heute (Okt. 2021)

Die Umgehung des Immunsystems bekämpfen
Unabhängiger Wissenschaftler

      • Entwurf und Entwicklung von Impfstoffen auf der Basis von NK-Zellen, die eine universelle und schützende Immunreaktionen auf infektiöse Krankheitserreger und andere, nicht infektiöse immunsubversive Agenzien auslösen (in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Industrie).

August 2017 – Dezember 2017, Deutsches Zentrum f. Infektionsforschung, Köln

Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) an der Uniklinik Köln

Leiter des Büros für Impfstoffentwicklung

      • Koordination und Management eines Portfolios von translationalen Impfstoff
        Forschungsprojekten an deutschen Universitäten und Forschungszentren, die vom DZIF gefördert werden. Verantwortlich für die strategische Ausrichtung der translationalen Infektionsforschung

2012 – August 2019, VaReCo

VaReCo (Vaccine Research and Collaborations)

Managing Director

      • Wissenschaftliche Beratung von Impfstoff-Biotech- und Tiergesundheitsunternehmen
        Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen (z. B. GAVI, PATH, Bill & Melinda Gates Foundation, GALVmed, NIH, WHO, Hochschulen) zu Gesundheitsmaßnahmen, immunologischen, impfstoff- und adjuvantienbezogenen Fragen und Nahrungsergänzungsmitteln. Sachverständiger bei Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Impfstoffen.

Mitte 2011 – Ende 2017, UNIVAC

UNIVAC llc (USA) and UNIVAC NV (BE)

wissenschaftlicher Leiter (chief scientific officer (CSO)

      • Initiierung, Koordinierung und Durchführung aller F&E-Arbeiten im Bereich Impfstoffe
        in Zusammenarbeit mit externen Partnern (Unternehmensschwerpunkt: Universelle, auf NK-Zellen basierende Impfstoffe und innovative Ansätze zur Immunintervention bei infektiösen und immunvermittelten Krankheiten bei Tieren und Menschen)

Mitte 2015 – Mitte 2016, GAVI

GLOBAL ALLIANCE FOR VACCINES AND IMMUNIZATION (GAVI), Genf, Schweiz

Ebola-Impfstoff-Programm-Manager

    • Koordinierung des Ebola-Impfstoffprogramms von GAVI in Zusammenarbeit
      mit Partnern (WHO, Bill & Melinda Gates Foundation, CDC, UNICEF), Regulierungsbehörden (FDA) und Impfstoffherstellern
    • Hauptaufgabe: Erstellung eines Zielproduktprofils, das auf die
      Ermöglichung der Auswahl des/der am besten geeigneten Ebola-Impfstoffkandidaten für den Einsatz bei einer Ebola-Epidemie in Zusammenarbeit mit Herstellern und Partnern und Umsetzung eines integrierten Impfstoff-Arbeitsplans in den von Ebola betroffenen Ländern

Mitte 2013 – Mitte 2015, Univ. Löwen

REGA INSTITUTE, KUL (Katholische Universität Löwen), Belgien

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Mikrobiologie und Immunologie

Mitte 2008 – Mitte 2011, Bill & Melinda Gates Foundation

BILL & MELINDA GATES FOUNDATION, Seattle, Washington, USA

Leitender Programmbeauftragter, Globale Gesundheit, Impfstoffentdeckung

      • Initiierung und Verwaltung von Zuschüssen für Impfstoffplattformen und Programmen, die für die globale Gesundheit relevant sind (z. B. HIV-1, Malaria, TB, Grippe, Polio usw.); Aufbau internationaler Produktentwicklungspartnerschaften für die Entdeckung von Impfstoffen und Immunisierungsprogrammen im Bereich der globalen Gesundheit (z. B. mit Hochschulen, der Biotech-Industrie, den NIH, dem Welcome Trust, der WHO und PATH)

Mitte 2007 – Mitte 2008, Solvay

SOLVAY BIOLOGICALS, Weesp, NL

Global Project Director Influenza Vaccines

      • Verantwortlich für die präklinische Entwicklung von adjuvantierten Influenza Impfstoffen.
      • Implementierung der kommerziellen Produktion von zellbasierten
        Methoden und Ausweitung der Produktionskapazitäten für Influenza-Impfstoffe, um die vertraglichen Anforderungen des DHSS (U.S. Department of Human Health Services) zu erfüllen (Pandemic Influenza Preparedness Plan)

Mitte 2006 – Mitte 2007, Novartis

NOVARTIS VACCINES & DIAGNOSTICS, Siena, IT & Emeryville, USA

Director, Research Program Leader and Head of Adjuvants

Verantwortlichkeiten im Impfstoff-Forschungsprogramm/Adjuvans-Programm:

      • Projektleiter für adjuvantierte RSV (Respiratory Syncytial Virus) und Influenza-Impfstoffen.
      • Beaufsichtigung der präklinischen Entwicklung eines kombinierten saisonalen RSV- und Influenza-Impfstoffes für ältere Menschen und Erwachsene mit hohem Risiko.
      • Gestaltung des Umfangs und der Strategie der Adjuvans- und Vaccine Delivery Technologien, einschließlich der Verwaltung des Adjuvans-Portfolios von NVD, der Beschaffung von Möglichkeiten und der Einrichtung eines internen interdisziplinären Due-Diligence-Teams für die Bewertung von impfstoffrelevanten außeruniversitären Möglichkeiten

Mitte 1995 – Mitte 2006, GlaxoSmithKline Biologicals

GSK BIOLOGICALS (GlaxoSmithKline Biologicals S.A.) Rixensart, BE

Die hierunter folgenden Zeitabschnitte, von Mitte 1995 bis Mitte 2006, betreffen alle die Tätigkeit bei GSK Bilogicals

Mitte 2005 – Mitte 2006

Stellvertretender Direktor, R&D Partnerships (Forschungs- und Entwicklungs Partnerschaften)

Hauptverantwortlichkeiten:

      • Auslizenzierung von analytischen und Produktentwicklungsaktivitäten und wissenschaftliche Beratung von Impfstoff-Projektteams zu  Einlizenzierungsmöglichkeiten für neue Impfstofftechnologien
      • Bewertung von Wettbewerbsinformationen und geistigem Eigentum im Rahmen von F&E-Kooperationen mit externen Partnern aus der Impfstoff-Biotech-Industrie
      • Vergabe von Unteraufträgen für analytische und verfahrenstechnische Aktivitäten bei GSK Bio
        Impfstoffkandidaten
Mitte 2001 – Mitte 2005

Leiter der Abteilung Biophysikalische Impfstoffcharakterisierung, Adjuvans-Technologien und alternative Verabreichungsformen, F&E Neue Technologien

Hauptverantwortlichkeiten:

      • Leiter des Forschungsprogramms zur Entwicklung von Impfstoffformulierungen & Alternative Deliveries und verantwortlich für die biophysikalische Charakterisierung von adjuvantierten Impfstoffformulierungen
      • Koordinierung und Verfolgung von außeruniversitären Verträgen & Kooperationsvereinbarungen über neue Immunisierungsstrategien und innovative Adjuvans-, Verabreichungs- und Formulierungstechnologien für Impfstoffe
      • Entwicklung und Validierung von Impfstoff- und Adjuvans
        Charakterisierungstests
      • Untersuchung von Adjuvans-Antigen-Interaktionen und Struktur-Funktions-Beziehungen bei  in Impfstoffformulierungen
      • Koordinierung und Ressourcenmanagement der präklinischen Aktivitäten einschließlich CMC-Abschnitt von INDs und cGMP-Produktion von (adjuvantierten) Impfstoffkandidaten
      • Planung von Laboraktivitäten und Aufbau externer Kooperationen mit der akademischen Welt
Mitte 1998 bis Mitte 2001

Projektleiter ‘Impfstoffprojekte für Jugendliche’

Hauptverantwortlichkeiten:

      • Projektleitung für die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen (RAMATRA)
        und Impfstoffprojekte in der Spätphase der Entwicklung, z. B. Herpes Simplex Virus Typ 2, Hepatitis B, Streptococcus Pneumoniae und Enterotoxic Escherichia Coli (in Zusammenarbeit mit SBL Vaccines, Schweden)
Mitte 1995 – Mitte 1998

Neuer Biotech-Impfstoffentwicklungs- und QC-QA-Manager

Hauptverantwortlichkeiten:

      • Management und Koordination der Entwicklung von Impfstoffprodukten, Optimierung und Validierung von Analysemethoden in Übereinstimmung mit behördlichen Anforderungen oder Richtlinien und den Anforderungen des Impfstoffgeschäfts
      • Budgetmanagement aller Aktivitäten im Zusammenhang mit der Entwicklung von QC-Assays Entwicklung und CMC-Dokumentation.
      • Transfer von F&E und Weiterentwicklung von neuen QC-relevanten Charakterisierungstechniken für neue Impfstoffkandidaten (z. B. HSV-2-Impfstoff, Borreliose-Impfstoff); Kontakte mit nationalen/ internationalen Regulierungs- und Gesundheitsbehörden (z. B. FDA, NIBSC, IHE, WHO,…) zu technischen Dossiers und aktive Teilnahme an Pre-IND-Meetings

1990 – 1994, Institut f. Tier- u. Umwelthygiene Univ. Hohenheim/Stuttgart

INSTITUT FÜR TIER- UND UMWELTHYGIENE (Direktor: Prof. Dr. R. Bohm), UNIVERSITÄT HOHENHEIM/ STUTTGART, Deutschland

Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter

Zu den Hauptaufgaben gehörten:

      • Entwicklung von molekularen, virologischen und molekularen Werkzeugen zum zum Nachweis von viralen Krankheitserregern in Umweltproben von Wasser (z. B. Abwasser, Trinkwasser und Freizeitgewässer), Luft und Boden.
      • Management, Koordinierung, Planung und Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Umweltvirologie, einschließlich Aspekten im Zusammenhang mit dem Einfluss von oberflächenaktiven Stoffen auf die Verstärkung des viralen Infektionsverhaltens.
      • Bereitstellung angemessener wissenschaftlicher Unterstützung und Beratung für öffentliche
        Organisationen und private Unternehmen zu mikrobiellen Sanierungs- und Desinfektionsmethoden.
      • In-vitro-Tests der mikrobiziden Aktivität von Desinfektionsmitteln.
      • Verfolgung und Verwaltung von Forschungsbudgets
      • Ausbildung und wissenschaftliche Betreuung von 4 Masterstudenten und 8 Doktoranden

1987 – 1990, Vet.-Medizin Institut f. Virologie, FU Berlin

VETERINÄRMEDIZINISCHES INSTITUT FÜR VIROLOGIE, IMMUNOLOGIE UND MOLEKULARBIOLOGIE (Direktor: Prof. Dr. H. Ludwig), FREIE UNIVERSITÄT BERLIN, Deutschland

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      • Zu den Forschungstätigkeiten gehörten die Entwicklung molekularer, serologischer und immunologischer Verfahren für die Diagnose viraler Infektionskrankheiten und/oder die Charakterisierung der Mechanismen, die der natürlichen oder durch Impfung induzierten Immunität zugrunde liegen, einschließlich solcher, die mit dem Schutz vor Infektionskrankheiten korrelieren.
      • Zu den Forschungsbereichen gehörten in erster Linie die molekulare Identifizierung, das Screening und die Charakterisierung von Pferdeherpesviren sowie die Entwicklung und Validierung serologischer Instrumente, die einen einfachen und schnellen Nachweis von Immunreaktionen gegen die infektiöse Peritonitis der Katze ermöglichen.

Lehrtätigkeiten

1998 – 2004 Gastprofessor  für Umweltvirologie, Univ. Gent, Belgien

Gastprofessor für Umweltvirologie (Internationale Kursprogramme,
ICP; 90 Stunden Präsenzunterricht pro Jahr) an der Europäischen Fakultät für Umwelthygiene (Lehrstuhl: Prof. Dr. M. Pensaert), Universität Gent, Belgien

1997- 2000 Privatdozent für Umweltvirologie und zoonotische Krankheiten, Univ. Stuttgart

1997- 2000 Privatdozent für Umweltvirologie und zoonotische Krankheiten Krankheiten an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Stuttgart, Deutschland (40 Stunden pro Jahr Unterricht in Virus- und Zoonosekrankheiten für Biologiestudenten)

Betreute Habilitationsschriften (als Betreuer oder Mitbetreuer)

  • Einfluss der Langzeitlagerung von Gulle aud die Tenazitat von Viren, 1993; Jürgen Kegele
  • Untersuchungen zum Vorkommen von luftgetragenen Viren an Arbeitsplatzen in der Mullentsorgung und -verwertung, 1994; Pfirrmann, Andrea
  • Virologische Untersuchungen zur kombinierten UV-Ozon Behandlung biologisch vorgereinigter Abwasser unter Berucksichtigung des Schwebstoffgehalts, 1994; Stephan Krietemeyer

Ausländische Forschungsaufträge (mindestens 1 Monat)

siehe unter “Postdoktorandenausbildung” (Postdoktorandenstipendium in Virologie am James A. Baker Institute for Animal Health)

Organisierte Konferenzen oder Symposien

  • BMGF-Symposium und Workshop über die Wechselwirkungen zwischen dendritischen Zellen und T-Zellen bei der frühen HIV-Infektion, 8. bis 10. Dezember 2009, Seattle, USA
  • Organisationskomitee 4. Internationale Konferenz über Impfstoffe und Impfung, OMICS-Gruppe, 24. bis 26. September 2014, Valencia, Spanien
  • Mitglied des Organisationsausschusses für EuroVaccines – seit 2015 (OMICS Group Conferences)

Als Haupt- oder Co-Promotor erworbene Mittel

Innovationsförderung in Höhe von 400 000 Euro durch das IWT für den Zeitraum von einem Jahr (1. April 2014 bis 1. April 2015) im Auftrag von Univac NV (“Konzeptnachweis einer innovativen universellen Impfstofftechnologie, die auf der Aktivierung natürlicher Helferzellen durch promiskuitive, von Krankheitserregern stammende Peptide beruht”).

Anderes

Aufgaben von Ausschüssen

1998: Beauftragung als wissenschaftlicher Veterinärsachverständiger durch das belgische Ministerium für Landwirtschaft (’98-’99: Dioxinkrise; 2000-2001: Bovine spongiforme Enzephalitis und Maul- und Klauenseuche) und des belgischen Ministeriums für Volksgesundheit (2002: Vorläufige Gesetzgebung und Positionspapier über “Nutraceuticals und die Verwendung von Zusatzstoffen und anderen Zutaten als Nahrungsergänzungsmittel in der Tierernährung”)

Berufliche Zugehörigkeiten

  • American Society for Microbiology (ASM)
  • American Association for Advancement of Science (AAAS)
  • Infectious Disease Society of America (IDSA)
  • American Association of Veterinary Immunologists (AAVI)
  • Society for Biomaterials
  • HIV Medicine Association
  • Canadian Association for Immunization Research and Evaluation (CAIRE)
  • Society for Glycobiology

Nationale und internationale Einladungen zu Vorträgen (2008-2019)

  • Einladung zum Sitzungsvorsitz und Plenarvortrag: ” Biophysik bei Adjuvans-Formulierungen”; Immunopotentiatoren in modernen Impfstoffen; Montego Bay, Jamaika, 5/21-23/2008
  • Einladung zum mündlichen Vortrag: ” Adjuvants bei Impfstoffformulierungen”; Infectious Disease Research Institute (IDRI), Seattle, USA, 17.6.2008
  • Eingeladenen zum Hauptreferat: “Adjuvantien in Impfstoffformulierungen: Alte Gesetze, neue Paradigmen”; CAIRE Master Class, Vancouver, Kanada, 19.9.2008
  • Eingeladener beratender Diskussionsteilnehmer und mündliche Präsentation: ” Wie verwendet man Adjuvantien? Halten Sie es einfach und sicher”; Workshop über Adjuvantien und adjuvantierte präventive und therapeutische Impfstoffe für Infektionskrankheiten; Sitzung des Beratungsgremiums CBER & NIH, Washington D.C., USA, 2.3.2008
  • Eingeladener Hauptvortrag: “Verständnis der Adjuvantien von Impfstoffen”; CAIRE Master Class, Ontario, Kanada, 2/5- 6/2008
  • Eingeladenen zur Grundsatzrede: ” Rationales Impfstoffdesign: Wo soll man anfangen?”; Cutting Edge Vaccine for 21st Century, Konferenz an der Flinders University, Adelaide, Australien, 3/1213/2009
  • Einladung zum mündlichen Vortrag: “Überbrückung der Kluft zwischen Adjuvans-Entdeckung und Adjuvans-Entwicklung”; World Vaccine Congress, Washington D.C., USA, 20.4.-24.4.2009
    Einladung zur mündlichen Präsentation: “Verbesserte Impfstoffe zur Bekämpfung und Kontrolle persistenter Infektionen”; Serum Institute of India, Pune, Indien. 7/23/2009
  • Einladung zum Plenarvortrag: “Die Adjuvantizität von Impfstoffen verstehen: Die größte Lücke und Herausforderung in der modernen Vakzinologie”, The 3rd International Conference on Modern Vaccine Adjuvants and Delivery Systems (MVADS), Wien, Österreich, 28.10. bis 30.10.2009
  • Einladung zur mündlichen Präsentation: ” Impfstrategien zur Verbesserung der Immunantwort bei Neugeborenen”; Internationales Symposium zur Immunisierung von Neugeborenen und Müttern (INMIS-2009), Antalya, Türkei; 8.11.-9.11.2009
  • Eingladung zum Plenarvortrag: “HIV-Immunprävention. Vom Empirismus zum rationalen Impfstoffdesign: ” Erst sezieren, dann lenken?”; Workshop über Interaktionen zwischen dendritischen Zellen und T-Zellen bei der frühen HIV-Infektion, Seattle, USA, 8.12.10.2009
  • Einglung zum Plenarvortrag: ” Einsatz neuer Technologien zur Entwicklung von Impfstoffen, die der Immunerkennung ‘helfen'”; World Vaccine Congress Asia, Singapur, 6.8.11.2010
  • Einladung zum mündlichen Vortrag: “Rationales Impfstoffdesign und die Suche nach Korrelaten des Schutzes: Was kommt zuerst?” The Immunotherapeutics & Vaccine Summit, Cambridge, MA, USA, 8/17-19/2010
  • Einladung zum Plenarvortrag: “(T-)Hilfe for Impfstoffe in Not”; MVAF 2010, 13-15 Oktober, Cannes, Frankreich
  • Einladung zum mündlichen Vortrag: “Impfstoffplattformen und -technologien”; 6. GCGH-Jahrestagung, 2010, 24-27 Oktober, Seattle, USA
  • Einladung zur Grundsatzrede: “Biophysik in adjuvantierten Impfstoffformulierungen: Das schwächste Glied in der modernen Impfstoffentwicklung”; Vaccines Europe 2010, 1-2 Dezember, London, UK
  • Einladung zum Grundsatzreferat: “Paradigmenwechsel in der modernen Impfstoff-Adjuvantierung”; MVVA 2010, 17-19 November, Budapest, Ungarn
  • Einladung zum Eröffnungsplenarvortrag: “Fortschrittliche Adjuvans-Technologien in der modernen Vakzinologie: Notwendigkeiten und Möglichkeiten”, Immunopotentiators in Modern Vaccines, IV. Int. Konferenz, 6 – 8 April 2011, Porto, Portugal
  • Einlung zum Seminar: ” Innovationen in der Impfstofftechnologie: Notwendigkeiten und Möglichkeiten für neue Technologien in der modernen Impfstoffentwicklung”, National Research Council Canada, 31. Mai 2011, Ottawa, Kanada
  • Einladung zum mündlichen Vortrag: “Mikronadeln mit eingebauten immunoadjuvanten Eigenschaften”, Skin Vaccination Summit, 12-14 Oktober, Washington DC, USA
  • Einladung zum Vortrag: “Alternative Konservierungsmittel für Impfstoffe”, Informelle Konsultation der WHO zur Entwicklung weiterer Leitlinien für Impfstoffe für die von UNEP einberufene Tagung des Zwischenstaatlichen Verhandlungsausschusses 4 (INC 4), 3. und 4. April 2012, Genf, Schweiz
  • Einladung zum mündlichen Vortrag: ” Adjuvant Landscape Design: Bewertung und rationale Auswahl von Impfstoffadjuvantien, die auf die Bedürfnisse von globalen Gesundheitsprogrammen zugeschnitten sind”, organisiert vom Steering Committee on Polio Vaccine Initiative bei PATH, 2-3. Mai 2012, Seattle, USA
  • Einladung zu einem Plenarvortrag: “Universell schützende Impfstoffe: Ein erreichbares/vernünftiges Ziel?”, MVADS (Modern Vaccines Adjuvants & Delivery Systems), Kopenhagen, Dänemark, 4-6 Juli 2012
  • Einladlung zum mündlichen Vortrag: ” Die Wahl des ‘richtigen’ Adjuvans: Der schwierigste Teil der modernen Vakzinologie”, Informa LifeScience’s 7th annual conference on Veterinary Vaccines, Brüssel, Belgien, 5-6 Dezember 2012
  • Eingeladung zum Plenarvortrag: “Von Empirie und Alchemie zum rationalen Impfstoffdesign: Eine dringend notwendige (R)Evolution”, MVAF (Modern Vaccine Adjuvants and Formulations), Lausanne, Schweiz, 15-17 Mai 2013
  • Einladung zum Vortrag: “Innovation in der Impfstoffforschung”, REGA-Institut, Universität Leuven, Belgien, 17. Juni 2013
  • Einladung zum Plenarvortrag: ” Neudenken der Vakzinologie”, Immunopotentiators in Modern Vaccines, 7-9 Mai 2014, Albufeira, Algarve, Portugal
  • Einladung zum Vortrag: “Nicht-adjuvante Universalimpfstoffe”, Biovision Life Sciences Forum, 56. Juni 2014
  • Einladung zum Vortrag: ” Disruptive Innovationen in der Vakzinologie”; 4. Internationale Konferenz über Impfstoffe und Impfung, 24-26 September 2014, Valencia, Spanien
  • Einladung zum Vortrag: “Universell schützende synthetische Impfstoffe: Der Heilige Gral der modernen Impfstoffforschung”, 2nd International Conference on Systems & Synthetic Biology, 18. bis 20. August 2016, London, Großbritannien
  • Einladung zum Vortrag: “Universell schützende Impfstoffe: Eine Revolution in der modernen Vakzinologie”, Internationale Konferenz über Präzisionsimpfstoffe, 23. und 24. Oktober 2017, Boston, MA USA
  • Einladung zum Vortrag: ” Universell schützende Impfstoffe: Eine Revolution in der modernen Vakzinologie”, 21st World Congress and exhibition on Vaccines, Vaccination & Immunization, November 09-10, 2017, Wien, Österreich
  • Keynote-Präsentation: ” Translationale Vakzinologie: Ein Mythos?”, 21st World Congress and Exhibition on Vaccines, Vaccination & Immunization, November 09-10, 2017, Vienna, Austria und Modern Vaccines Adjuvants Formulation, May 02-04, 2018, Leiden, The Netherlands
  • Hauptvortrag: ” Warum erreichen unsere Impfstoffe nicht die hoch hängenden Früchte?” Euro Vaccines 2019, 6th Euro Global Summit and Expo on Vaccines & Vaccination, 03.-04. Juni 2019, London, Großbritannien,
  • Keynote Präsentation: ” Quo vadis Vaccinologie? Ein dringender Ruf nach Veränderung!”, 2nd European Congress on Vaccine R&D and Vaccination, EuroSciCon, 11.-12. Juni 2019, Prag, Tschechische Republik
  • Einladung zum Vortrag: ” Warum scheitern aktuelle Impfstoffansätze beim Erreichen der hoch hängenden Früchte?”, Vaccines Research and Development, 18-20, November 2019, Boston, USA
  • Keynote-Präsentation: “Warum sollten aktuelle Covid-19-Impfstoffe nicht für Massenimpfungen während einer Pandemie verwendet werden?” Vaccines Summit Ohio (VSOHI021), 1. bis 3. März 2021, Ohio, USA

Wissenschaftliche und beratende Gremien

  • Moderne Impfstoffadjuvantien und Abgabesysteme (MVADS) 2006; 12-14 Sept, The Royal Society of Medicine, London, UK
  • Immunopotentiatoren in modernen Impfstoffen (IMV) 2008; 21-23 Mai 2008, Montego Bay, Jamaika
  • Workshop über Adjuvantien und adjuvantierte präventive und therapeutische Impfstoffe für Infektionskrankheiten; Sitzung des Beratungsgremiums CBER & NIH, 2. und 3. Dezember 2008, Washington D.C., USA
  • Moderne Impfstoffadjuvantien und Abgabesysteme (MVADS) 2009; 28.-30. Oktober 2009, Österreichischer Industrieverband, Wien, Österreich
  • Wissenschaftliche Arbeitsgruppe zu Immunogenen und Antigenverarbeitung. Global HIV Vaccine Enterprise; 15-16 Juli 2009, New York, USA
  • Moderne Impfstoffadjuvantien und Formulierungen (MVAF) 2010, 13.-15. Oktober, Cannes, Frankreich
  • Gemeinsame Jahrestagung der Vertragspartner für die Entwicklung und Entdeckung von Adjuvantien (NIAID, NIH); 18.-20. Oktober 2010, Bethesda, USA
  • Moderne Veterinärimpfstoffe und Adjuvantien, (MVVA) 2010, 17-19 November, Budapest, Ungarn
  • Immunopotentiatoren in modernen Impfstoffen (IMV), IV. Int. Konferenz, 6 – 8 April 2011, Porto, Portugal
  • 2010-2012: Vorsitz bei mehreren Impfstoffsitzungen auf dem Weltimpfstoffkongress und dem Europäischen
    Impfstoff-Kongress
  • Informelles Konsultations- und Beratungstreffen der WHO zur Entwicklung weiterer Leitlinien zu Impfstoffen für die von UNEP einberufene Tagung des Zwischenstaatlichen Verhandlungsausschusses 4 (INC 4), 3. und 4. April 2012, Genf, Schweiz
  • MVADS 2012, 4.-6. Juli, Kopenhagen, Dänemark
  • MVAF ( Moderne Impfstoffadjuvantien und -formulierungen), Lausanne, Schweiz, 15-17 Mai 2013
  • Immunopotentiatoren in modernen Impfstoffen, 7-9 Mai 2014, Albufeira, Algarve, Portugal
  • Organisationskomitee 4. Internationale Konferenz über Impfstoffe und Impfung, OMICS-Gruppe, 24. bis 26. September 2014, Valencia, Spanien
  • Mitglied des Organisationskomitees für EuroVaccines – seit 2015 (OMICS Group Conferences)
  • MVAF ( Moderne Impfstoff Adjuvantien und Formulierungen), Leiden, Niederlande, 02-04 Mai 2018
  • Mitglied des Organisationskomitees für Impfstoffforschung und Entwicklung sowie Impfung, EuroSciCon, 11.-12. Juni 2019, Prag, Tschechische Republik

Poster und eingeladene Vorträge (1988-1997)

Poster
  • Vanden Bossche, G., Krietemeyer, S.: Anwendung von anionischen Detergenzien zur Verbesserung der Isolationsrate von Enteroviren aus Abwasser; 6th International Symposium on Microbial Ecology, Barcelona, Spanien, 6-11 .09.1992
  • Vanden Bossche, G.: Der Einfluss von Grenzflächeninteraktionen auf die In-vitro-Infektiosität von mit Detergenzien behandelten Virusproben; 2nd International Conference on the Fundamental Aspects of Bioadhesion and Flocculation and their Implications in Technological, Ecological and Medical Fields, Bioadhesion II, University of Louvain-la-Neuve, Belgien, 23- 27.05.1993
  • Vanden Bossche, G.: In vitro Modulation der Virusinfektiosität durch oberflächenaktive Substanzen;
    9. Internationaler Kongress für Virologie, Glasgow, Schottland, 8-13.08.1993
  • Krietemeyer, S., Vanden Bossche. G., Schmitt, J., Flemming, H.C.: Einsatz von ionischen Tensiden zum Virus- nachweis in Biofilmen aus Trinkwasseraufbereitungssystemen; Bio-Engineering-Kongress VAAM-DGHM, Hannover, F.R.G., 7-9.03.1994
  • Vanden Bossche, G., Krietemeyer, S.: Verwendung von ionischen Detergenzien für den Nachweis von humanen Enteroviren in Biofilmproben aus Trinkwassersystemen; Internationaler Workshop über neue Ansätze in der mikrobiellen Ökologie, Elsinore, Dänemark, 21-25.08.1994
  • Vanden Bossche, G., Krietemeyer, S.: Isolierung von humanen Enteroviren aus Biofilmen von Trinkwasser- aufbereitungssystemen mittels Detergens-Konditionierung; 46. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), Kiel, F.R.G., 26-29.09.1994
Vorträge
  • Neuere Entwicklungen (auch am lebenden Tier) in der Coronavirus-Diagnostik’ Berliner Tierarztliche Gesellschaft, Berlin, F.R.G., 15.06.1988
  • ‘Virale Erkrankungen bei Katzen: Eine Umfrage’ Deutscher Edelkatzen-Verein, International Congress Centrum, Berlin, F.R.G., 16.11. 1988
  • ‘Zur Standardisierung and Interpretation der serologischen Coronavirus-Diagnostik bei der Katze: Korrelation zum klinischen bzw. anatomisch-pathologischen Befund’  Bundesverband pralctischer Tierarzte, Hamburg, F.R.G., 7.06.1988
  • Molekulare Epidemiologie des Equinen Herpesvirus Typ 1 (EHV-1) in Nicht-Pferdewirten“.  9. Intern. Symp. of Infections of the reproductive system of some domestic animal species, Perugia, Sept. 1988
  • Die Rolle des Surfactants in der Pathophysiologie der chronischen Bronchitis bei Pferden. Vereniging van Belgische Paardenpractici, Brüssel, Belgien, 10.12.1988
  • Zur Anwendung von Zell-Elisa, Immunblotting and Genom-Hybridisierung im virologischen Labor’. Deutscher Verband Technischer Assistenten in der Medizin e. V., 5th ‘Deutscher MTA- Kongress’, Mannheim, F.R.G., 8-10.03.1989
  • ‘Die Parvovirus-Typ 2-Infektion beim Hund: Diagnostik and Immunprophylaxe’. Berliner Tierarztliche Gesellschaft, Berlin, F.R.G., 10.05.1989
  • ‘Zur Wahl der Testviren bei der Prufung chemischer Desinfektionsmittel in der Veterinarmedizin’ . Deutsche Veterinarmedizinische Gesellschaft, 3th Hohenheimer Seminar, Stuttgart, F.R.G., 18-19.11.1990
  • ‘Fortschritte bei der Diagnose and Prophylaxe virusbedingter Infektionen’ . Sanitätsamt der Bundeswehr für medizinischen ABC-Schutz, Munich, F.R.G., 20.11.1990’Zur Pathogenese and Epidemiologie derfelinen infektiosen Peritonitis (FIP)’ Stuttgarter Tierarztliche Gesellschaft, Stuttgart, F.R.G., 4.12.1990
  • ‘Einsatz von Carbonsäuren zur Dekontamination von Futtermitteln and Kuchenabfallen’. BASF-Aktiengesellschaft, Ludwigshafen, F.R.G., 11.09.1991
  • ‘Fehlinterpretation der viruziden Wirksamkeit bei der Prüfung tensidhaltiger Desinfektionsmittel’. Österreichische Gesellschaft fur Hygiene, Mikrobiologie and Präventivmedizin. 12. Dosch- symposium, Vienna, Austria, 2-3.11. 1992
  • ‘Alternative Desinfektionsmittel – Die Desinfektionswirkung von Kalkanstrichen and organischen Säuren’.  Workshop ‘Desinfektion bei der Tierseuchenbekampfung’, Allmendingen, F.R.G., 16.06.1992
  • ‘Optimierung der Rückgewinnung von Viren aus Abwässern durch Querstromfiltration’. 6th International Symposium on Microbial Ecology, Barcelona, Spain, 6-11.09.1992
  • ‘Neue Methoden zur Potenzierung der Nachweisrate von infektiosen Viruspartikeln in Umweltproben’. Institute of Virology, Molecular Biology and Immunology, Free University of Berlin, Berlin, F.R.G., 8.02.1993
  • ‘Neue Methoden zur Potenzierung der Nachweisrate von infektiosen Viruspartikeln in Umweltmedien’. Umweltbundesamt, Symposium ‘Uberwachungsmethoden Gentechnik: Nachweisverfahren fur Mikroorganismen, Viren and Gene in der Umwelt’, TU Berlin, Berlin, F.R.G., 2526.03.1993
  • ‘Vorkommen, Isolierung und Desinfektion epidemiologisch relevanter Viren in Abwasser’. Stuttgarter Tierarztliche Gesellschaft, Stuttgart, 12.05.1993 and Aulendorf, 13.05.’93, F.R.G.
  • Bewertung der viruziden Aktivität von detergenzienhaltigen Desinfektionsmitteln’.  Unilever Research Colworth Laboratory, Sharnbrook, Bedford, England, 29.07.1993
  • ‘Die Prüfung chemischer Desinfektionsmittel auf viruzide Wirksamkeit: Hinweise auf grundsätzliche methodische Unzulänglichkeiten’. 45. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hygiene and Mikrobiologie – DGHM’, Karlsruhe, F.R.G., 27- 30.09.1993
  • ‘Einfluß von Grenzflächenphanomenen auf das infektiose Verhalten unbehüllter Viren: Fakten and Konsequenzen fur Forschung and Praxis’. Workshop “Kolloidchemische Aspekte der Virusinfektiositat”, Universität Hohenheim, Stuttgart, F.R.G., 10.03.1994
  • ‘Wechselwirkungen zwischen Viren and oberflächenaktiven Verbindungen in Abwasser: Implikationen fur die Hygiene von Gewässern’. Staatliches Institut für Umwelthygiene von Wasser, Boden und Luft (Wa-Bo-Lu), Bundesgesundheitsamt (BGA), Berlin, F.R.G., 13.04.1994
  • ‘Kolloidchemische Einflusse auf das Infektiositatsverhalten von (unbehüllten) Viren’. Bundesforschungszentrum für Viruserkrankungen bei Tieren  (BfA fur Viruskrankheiten), Tübingen, F.R.G., 21.04.1994
  • ‘Humanpathogene Viren and ihr Verhalten bei der Wassergewinnung and Aufbereitung’. 5th Internationale Symposium “Contamination of the Environment by Viruses and Methods of Control”, Universtiät für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Erneuerbare Ressourcen, Wien, Österreich, 3-4.05.1994
  • Detergenskonditionierung von Umweltproben: Eine (die?) empfindlichste Methode für den Nachweis viraler Infektiosität?’ Internationales Symposium über gesundheitsbezogene Wassermikrobiologie, Budapest, Ungarn, 2430.07.1994
  • ‘Epidemiologische Bedeutung von Viren, die für den Menschen pathogen sind und sich in Boden und Grundwasser ausbreiten’. Internationale Konferenz über wasserbedingte Infektionskrankheiten, Haifa, Israel, 02-06.09.1994
  • ‘Emission von Viren (an verschiedenen Arbeitsplatzen) in Kompostwerken and anderen Mullverarbeitenden Betrieben’.  5. Hohenheimer Seminar. ‘Nachweis and Bewertung von Keimemissionen bei der Entsorgung von kommunalen Abfallen sowie spezielle Hygieneprobleme der Bioabfallkompostierung’, Universität Hohenheim, Stuttgart, F.R.G., 5-6.10.1994
  • Neue Strategien zur Immunprophylaxe von Virusinfektionen und Beispiele fur deren Anwendung in der Veterinarmedizin ‘. Universität Hohenheim, Stuttgart, Deutschland, 05.12.1996
  • ‘Zum Einsatz von rekombinanten Virusvektoren in der Veterinarmedizin zur Therapie und Immunprophylaxe ‘. Universität Hohenheim, Stuttgart, Deutschland, 10.01.1997

Publikationen G. Vanden Bossche (1987-1995 ; 2017)

A1-Publikationen

  1. Vanden Bossche, G. (1994): Alterations of viral infectious behavior by surface active agents (dt.: Veränderung des viralen Infektionsverhaltens durch oberflächenaktive Stoffe) ; Microbiol. Research 149 (2), 105-114
  2. Vanden Bossche, G. (1994): Use of ionic detergents for enterovirus recovery from waste water (dt.: Verwendung von ionischen Detergenzien zur Rückgewinnung von Enteroviren aus Abwasser); Microbiol. Research 149 (3), 231-240
  3. Vanden Bossche, G., Wustmann U., Krietemeyer, S. (1994): Ozone disinfection dynamics of enteric viruses provide evidence that infectious titer reduction is triggered by alterations to viral colloidal properties (dt.: Die Dynamik der Ozondesinfektion von Darmviren zeigt, dass die Verringerung des infektiösen Titers durch eine Veränderung der kolloidalen Eigenschaften der Viren ausgelöst wird); Microbiol. Research 149(4), 351-370
  4. Vanden Bossche, G. (1995): The impact of interfacial interactions on poliovirus infectivity in detergent-treated monolayer cultures (dt.: Der Einfluss von Grenzflächeninteraktionen auf die Infektiosität von Polioviren in mit Detergenzien behandelten Monolayerkulturen); Microbiol. Research 150 (3), 247-263
  5. Pfirrmann, A., Vanden Bossche, G. (1994): Vorkommen und Isolierung von humanen Enteroviren aus der Luft von Abfallbeseitigungs- und -verwertungsanlagen; Zbl. Hyg. Umweltmed. 195, 136-144

Artikel die nicht zur Kategorie A1 gehören

  1. Vanden Bossche, G. (1987): Chronische Otitis media-interna mit Beintrachtigung des Nervus facialis und Nervus vestibulocochlearis: Fallbericht und allgemeine Betrachtungen; Pferdeheilkunde 3, 157-164
  2. Wintzer, H.-J., Vanden Bossche, G., Ludwig, H., Bischof, B. (1987): Seuchenverlauf nach EHV-1-Infektion in einem Reitpferdebestand; Dtsch. Tierärztl. Wschr. 94, 149-152
  3. Ludwig, H., Chowdhury, S.I., Vanden Bossche, G., Wintzer, H.-J., Krauser, K. (1987): Neurologische Symptomatik bei einer Warmblutstute mit akutem todlichem Verlauf. Molekulare Charakterisierung des Gehirnisolates und patho- logische Korrelate; Berl. Münch. Tierärztl. Wschr. 100, 147-15
  4. Vanden Bossche, G. (1987): Hämatologische und biochemische Befunde beim gesunden Esel; Pferdeheilkunde 5, 277-280
  5. Vanden Bossche, G., Krauser, K. (1988): Kachexiesyndrom bei einer Eselstute infolge einer toxisch-infektiosen Enteritis. 1ste Mitteilung: Primärsymptomatologie und Pathologie (5a); 2te Mitteilung: Anämie als sekundärer Symptomenkomplex (5b); 3te Mitteilung: Hyperlipämie als sekundäre Komplikation (5c); Berl. Münch. Tierärztl. Wschr. 101, 113-116 (5a), 116-119 (5b), 190-193 (5c)
  6. Vanden Bossche, G., Ludwig, H. (1989): Zur klinischen Bedeutung der serologischen Coronavirus-Diagnostik bei der Katze; REPORT: Physiologie, Diagnostik und Therapie in der Kleintiermedizin 28, 15-19 (EFFEM-Forschung fur Heimtiernahrung)
  7. Vanden Bossche, G. (1990a): Zur Anwendung, zum Prinzip und zur praktischen Durchführung der SDS-PAGE und Western Blotting. Teil I: Theoretische Grundlagen; FachzeitschriftMTA Januar, 11-14
  8. Vanden Bossche, G. (1990b): Zur Anwendung, zum Prinzip und zur praktischen Durchfuhrung der SDS-PAGE und Western Blotting. Teil I: Praktische Durchfuhrung; FachzeitschriftMTA Februar, 110-115
  9. Vanden Bossche, G. (1990a): Zur epizootiologischen Interpretation der Coronavirus-Serologie bei gesunden und non-FIP (Feline Infektiose Peritonitis) kranken Katzen mittels der indirekten Immunfluoreszenz (IF); Kleintierpraxis 35, 189-191
  10. Vanden Bossche, G. (1990b): Zur Serodiagnose der Felinen Infektiosen Peritonitis (FIP) mittels einem indirekten Immunfluoreszenz-Test (IFT): Eine statistische Bewertung der diagnostischen Treffsicherheit; Kleintierpraxis 35, 201-213
  11. Surfactant-Phospholipidzusammensetzung im Tracheo- bronchialsekret des Pferdes und ihrer klinischen Relevanz fur die Beurteilung des Lungenstatus bei chronisch lungen- kranken Pferden; Wiener Tierärztliche Monatsschrift 78, 118-126
  12. Vanden Bossche, G., Dorwald, M.-L., Gerull, A. (1991): Belastungsinduzierte Veränderungen der Surfactantphospho- lipidzusammensetzung im Tracheobronchialsekret von gesunden und chronisch lungenkranken Pferden; Wiener Tierärztliche Monatsschrift 78, 145-152
  13. Vanden Bossche, G., Strauch, D. (1991): Zur Wirksamkeit von Flächendesinfektionsmitteln und ihrem Einsatz in der Tierhaltung; BL-Journal-Laborpraxis in Biologie und Landwirtschaft April/Mai, 110-126
  14. Vanden Bossche, G. (1991): Zum Einsatz von Säuren als Desinfektionsmittel: Spezifische Wirkungsmechanismen und – spektren sowie typische Anwendungseigenschaften. Hygiene + Medizin April, 167-172
  15. Philipp, W., Rapp, A., Kegele, J., Vanden Bossche, G., Strauch, D. (1992): Einfluss der Langzeitlagerung von Gülle auf die Tenazität von Krankheitserregern; Tierärztl. Umschau 47, 521-524
  16. Vanden Bossche, G. (1993): The impact of physicochemical interactions on viral infectivity in water samples (dt.: Der Einfluss physikalisch-chemischer Wechselwirkungen auf die virale Infektiosität von Wasserproben) . Proceedings of 4th International Symposium on Contamination of the Environment by Viruses and Methods of Control, Vienna; September 3-4, 1993. In: Wiener Mitteilungen, 34-42

  17. Vanden Bossche, G., Krietemeyer, S. (1994): Detergent conditioning: A (The) most sensitive method for the detection of enterovirus infectivity in biofilm samples (dt.: Detergenzien-Konditionierung: Eine (die) empfindlichste Methode zum Nachweis der Enterovirus-Infektiosität in Biofilmproben); Wat. Sci. Tech. 30, 2231-2239

  18. Vanden Bossche, G. (1995): Colloidal aspects of enteroviral infectivity in aqueous environments (with special emphasis on Poliovirus type 1)(dt.: “Kolloidale Aspekte der Infektiosität von Enteroviren in wässriger Umgebungen” (unter besonderer Berücksichtigung des Poliovirus Typ 1)(. Habilitation Thesis, http://lib.ugent.be/nl/catalog/rug01:000349688

  19. Vanden Bossche (2017): Re-thinking vaccinology: “Act universally, think NK cells?” (dt.: Überdenken der Impfstoffwissenschaft: “Universell handeln, NK-Zellen denken?” ); J Molec Immunol Res. 1(1), 1-6

Auf Feizahn.de übersetzte Artikel und Interviews

Stand 30.10.2021

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